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Studenten stürmen Abgeordnetenhaus

redskin

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Studenten stürmen Abgeordnetenhaus



Die Proteste gegen Missstände an Schulen und Hochschulen haben heute in Rheinland-Pfalz ihren Höhepunkt erreicht. Tausende Schüler und Studenten zogen durch die Mainzer Innenstadt. Dutzende Demonstranten waren auch in das Abgeordnetenhaus des rheinland-pfälzischen Landtags eingedrungen.



Mitarbeiter der Landtagsfraktionen berichteten, die rund 100 Demonstranten skandierten Parolen, beschmierten Wände und warfen Klopapierrollen durch die Halle. Zudem seien Bilder einer Ausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls beschmiert worden. Eine dazu ausgestellte DDR-Schreibmaschine sei geklaut worden. Landtagssprecher Dieter Lang sagte: "Das sieht aus wie nach einer kleinen Schlacht." Er gehe davon aus, dass Landtagspräsident Joachim Mertes Strafanzeige stellen werde. In dem Abgeordnetenhaus haben die Parlamentarier und ihre Fraktionen Büros und Sitzungsräume.



Zuvor waren mehrere tausend Studenten und Schüler durch die Mainzer Innenstadt gezogen. Die Polizei sprach von rund 3.000, die Organisatoren von 5.000 Demonstranten. Sie trugen Plakate mit den Aufschriften "Elite-Unis sind ungeil", "Reiche Eltern für alle" und "Bildung ist unser Kapital". Auch in Trier, Koblenz, Landau und Worms fanden Demonstrationen statt.



Studierende wollten Hörsäle blockieren



In Landau hatten die Studierenden am Morgen versucht zwei Hörsäle von außen zu verriegeln, um so den Betrieb von Vorlesungen zu stören. Nach Angaben der GEW-Hochschulgruppe wurden sie gezwungen, die Türen wieder zu öffnen, weil sie den Studenten den Zutritt nicht verwehren dürften. Ihnen seien auch Klagen angedroht worden - "von Nötigung bis Hausfriedensbruch", hieß es. Eine Sprecherin der Hochschule wollte dies nicht bestätigen.



Ahnen sieht Forderungen bereits erfüllt



Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) äußerte Verständnis für die Demonstrationen. Allerdings seien viele der Forderungen in Rheinland-Pfalz bereits erfüllt. So habe die Landesregierung keine Studiengebühren eingeführt und wolle dies auch nicht tun, sagte Ahnen. Auch die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur werde nur auf Wunsch und in Verbindung mit einem Ganztagsschulkonzept umgesetzt.



Bachelor- und Masterstudiengänge in der Kritik



Die Studierenden kritisieren unter anderem, dass es durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge kaum noch Zeit für vertiefende Studien gebe, zumal der Bachelor-Abschluss nach sechs Semestern statt wie in anderen EU-Ländern nach acht Semestern abgelegt werden müsse.



Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=4971058/11as9iz/index.htmlhttp://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=4971058/11as9iz/index.html
 
Soweit es um die Themen Bildungsgerechtigkeit sowie Bachelor- und Masterstudiengänge geht, kann ich die Demonstranten sehr gut verstehen.



Anders sieht es - zumindest für Rheinland-Pfalz - bei den Themen G8 und Studiengebühren aus.



Vollkommen unverständlich sind für mich die Ausschreitungen/Auswüchse, die letztlich nur dem eigentlichen Anliegen schaden und alle Demonstrierenden in Misskredit bringen.
 
Ein genereller Bildungsstreik ist in meinen Augen purer Hohn für all diejenigen auf dieser Welt, die liebend gerne überhaupt die Möglichkeit hätten, zu studieren.

Dass man mit dem Bachelor-System nicht zufrieden ist, das verstehe ich. Die Mittel zum Zweck finde ich aber nicht gut. Die meisten waren doch nur froh, nen freien Tag zu haben.
 
proteste sind ja schön und gut, wenn se aber in sachbeschädigungen, diebstahl und anderes ausarten, sind se kontraproduktiv...
 
Ein genereller Bildungsstreik ist in meinen Augen purer Hohn für all diejenigen auf dieser Welt, die liebend gerne überhaupt die Möglichkeit hätten, zu studieren.
Dass man mit dem Bachelor-System nicht zufrieden ist, das verstehe ich. Die Mittel zum Zweck finde ich aber nicht gut. Die meisten waren doch nur froh, nen freien Tag zu haben.


Es wurde keiner gezwungen nicht zur Uni zu gehen. Veranstaltungen fanden trotzdem statt. Denke viele sind hingegangen.



Und wenn du nicht zur Uni willst, dann kannst du das auch anders einrichten. Ist weitaus lockerer als es bei der Schule war.



Deine ersten Sätze finde ich interessant. Dennoch sollte man da auch mal betrachten, dass sich das Vermögen der deutschen Uni seit Jahren vermehrt. Auch sind gut ausgebildete Studenten kein Thema für sich, sondern ganz Deutschland würde davon zukünftig Vorteile haben! Steigt die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich, steigt das gesamte Bruttosozialprodukt, die Steuereinnahmen und somit die Sozialleistungen...natürlich alles mit der richtigen Politik
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Zum Thema Studiengebühren sag ich mal nichts. Dass ich für 3 Jahre Ausbildung, die dann noch nichtmal komplett ist (Bachelor ohne Master dazu...Diplom war zumindest komplett und tiefgehend), 3000 Euro zahlen muss, ist ein Unding! Sollte sich mal jeder fragen, wann Azubis in Betrieben für ihre Ausbildung zahlen müssen...
 
Es wurde keiner gezwungen nicht zur Uni zu gehen.


Und genauso sage ich, dass keiner gezwungen ist, zu studieren. Wem das System zu verschult ist, kann auch ne Ausbildung machen und Geld verdienen.

Wenn die vielen Pseudo-Studis nicht mehr dabei wären, die nur studieren um halt irgendwo unterzukommen nach ihrem Abi, wären auch die Hörsäle nicht mehr überfüllt.

Wie gesagt, ich unterstütze die Abschaffung der Studiengebühren und ich merke auch am eigenen Leib, dass im Bachelor in 6 bzw. 7 Semestern zu viel verlangt wird. Aber der Ton macht die Musik.
 
hab grad urlaub und bin zurzeit in nürnberg. waren ca. 4000 leute da, die meisten davon wohl schüler.....



Das USK hatt mal wieder großes geleistet. 10 jährige verhaftet, großer pfefferspray einsatz wegen rütteln am bauzauhn usw.



Alles in allem aber doch nen Erfolg und ne schöne Vormittagsbeschäftiung.

Hoffen wir nur mal, dass der Protest aufrechtgehalten wird und nicht einschläft.
 
Und genauso sage ich, dass keiner gezwungen ist, zu studieren. Wem das System zu verschult ist, kann auch ne Ausbildung machen und Geld verdienen.
Wenn die vielen Pseudo-Studis nicht mehr dabei wären, die nur studieren um halt irgendwo unterzukommen nach ihrem Abi, wären auch die Hörsäle nicht mehr überfüllt.

Wie gesagt, ich unterstütze die Abschaffung der Studiengebühren und ich merke auch am eigenen Leib, dass im Bachelor in 6 bzw. 7 Semestern zu viel verlangt wird. Aber der Ton macht die Musik.


Was ist aber, wenn ich studieren will, aber wegen Studiengebühren es mir nicht leisten kann. Wenn z.B. meine Eltern ein Haus abbezahlen, aber zuviel für Bafög verdienen, dann bekomme ich kein Bafög, meine Eltern haben aber auch nicht das Geld um mich zu unterstützen.

Viele Bachelor haben nicht die Zeit noch nebenbei jobben zu gehen, die Durchfallquoten sind sehr sehr hoch, und ich kenne viele clevere Leute, die es bei uns nicht geschafft haben. Da kannst du nicht einfach nebenbei jobben.



ICh würde gerne in Zukunft einen Beruf ausüben, denn ich auch wirklich will, und dazu muss ich studieren, zeige mir die Ausbildung zum Biologen, und ich mach sie
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.



Und nur weil in anderen Ländern es Leuten sehr viel dreckiger geht, kann ich trotzdem die beschissene Organisation kritisieren.

Nur weil der Nachbar Drogen verkauft, bin ich als Autodieb kein guter Mensch.



Ich finde Demos sind ein guter Ton, Häuser stürmen ist vll nicht der beste Weg, aber solange keiner verletzt oder bedroht wird...

Und wegen freiem Tag, nirgends anders kannst du dir leichter einen freien Tag machen als im Grundstudium.
 
Wir brauchen nicht zu diskutieren, dass der Grund für die Demo gerechtfertigt ist, vor allem außerhalb RLP.

Aber ich finde ein Streik pervers, weil man das Privileg zu studieren einfach mit Füßen tritt.

Das mit dem freien Tag ist natürlich wegen der Anwesenheitspflicht in Seminaren nicht mehr gegeben, ist ja auch so ein Kritikpunkt
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Einerseits wird Studenten vorgeworfen, sie seien unpolitisch und gleichgültig - andererseits sollen sie ihr Studium nach Bologna-Art möglichst schnell durchziehen, am besten ein Jahr davon ins Ausland, und mindestens 3 Praktika aufweisen. Die älteren Jahrgänge brüsten sich heute noch, wie wehrhaft und aufmüpfig sie damals waren - morgen wird die Mehrheit ob mancher Entgleisungen wieder den Kopf schütteln und mit Unverständnis reagieren.



So ist das eben.
 
Also ich muss sagen, dass ich mit dem bisherigen Verlauf meines Studiums durchaus zufrieden bin und das bei einem Bachelor-Studium in einem Bundesland, welches Studiengebühren erhebt.



Grundsätzlich eins vorweg, ich studieren an einer Dualen Hochschulen in Baden-Württemberg, vorher auch bekannt als Berufsakademie. Durch das duale Studium entsteht natürlich in gewisser Weise eine besondere Situation, nicht weil es ein "besseres" Studium ist, aber weil es mit dem herkömmlichen Studium nicht wirklich vergleichbar ist.



Für mich war es "normal" in den bisherigen 2,75 meines bisherigen Studiums ein sehr straffes Studium zu durchlaufen. Ich habe keine 3 Monate Semesterferien genießen können, habe eine Anwesenheitspflicht genießen dürfen und vor meinen Klausuren nicht wirklich einen vorlesungsfreien Zeitraum zur Vorbereitung gehabt. Studien- und Bachelor-Arbeiten werden in den Betriebsphasen geschrieben und das nicht selten auch neben und nach der Arbeit.

Dafür bekommst du eben beim dualen Studium deine Ausbildungsvergütung, gewissermaßen als "Entschädigung".



Für mich als Hochschüler bringt die Umstellung ihm Rahmen des Bologna-Prozesses im Grunde keine Nachteile. Vorteile hingegen erkenne ich schon, denn die Hochschulen werden standardisiert und im Grunde auf Linie gebracht, womit z.B. ein weiterführendes Studium oder ein Wechsel der Hochschule auch bei den Dualen Hochschulen möglich ist. Die Chancen zu einem Auslandssemester haben sich was ich feststellen kann nicht grundlegend verändert, ich kenne sowohl an Universitäten als auch an Dualen Hochschulen Studierende die diese Möglichkeit problemlos haben nutzen können. Ein Problem sehe ich momentan jedoch massiv bei den weiterführenden Master-Studiengängen, da deren Aufbau doch etwas zu stark ins Stocken geraten ist.



Dass das Studium straffer organisiert ist als vorher ist in meinen Augen verständlich und in gewisser Weise auch gut so. Ich sehe für mich ganz einfach keinen Sinn darin möglichst viele Scheine in möglichst unterschiedlichen Fachschaften einzustreichen und sich ewig mit dem Studentenstatus zu begnügen.

Natürlich ist es für viele eine Umstellung, weil man ganz einfach die Illusion genommen bekommt, dass man nach dem Abitur das Gröbste überstanden hat und sich erstmal auf die ruhige Haut legen kann. Ich kann auch verstehen, dass man das gerne möchte aber ich für meinen Teil muss mir selbst gegenüber so ehrlich sein und zugeben, dass ich an einer normalen Hochschule wahrscheinlich kläglich versagt hätte und nach 20 Semestern noch immer keinen passablen Abschluss auf die Beine bekommen hätte. Dafür ist in jungen Jahren der Drang nach Freiheit, Party und Lebensgenuss einfach viel zu groß.

Andererseits wird man natürlich in gewisser Weise eingeschränkt was seine freie Lebensgestaltung angeht, weil man ja doch in gewisser Weise gezwungen ist, den neuen Regeln zu folgen.

Im Übrigen gibt es selbst bei einem straff organisierten Vollzeit-Studium mit dualer Ausrichtung noch genügend Menschen möglich nebenbei einem 400€-Job nachzugehen.

Was den Leistungsdruck angeht: Wir haben uns in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten einfach zu einer Leistungsgesellschaft entwickelt, in der das Geleistete immer mehr in den Vordergrund gedrückt wurde. Ich werd vermutlich einen 2er Bachelor-Abschluss hinlegen, mein Lernaufwand dafür dürfte in 6 Semestern die Marke von 120 Stunden nur knapp erreichen (Bachelor-Thesis mals ausgelassen).



Die Situation bzgl. der Auslastung von Hörsälen kann ich z.B. aus meinem Studium heraus gar nicht bewerten. Das ist eben auch wieder ein Vorteil des dualen Studiums: Kleine Klassenverbände, wie damals zur Oberstufen-Zeit.

Was ich aber aus anderen Einrichtungen kenne, so ist das in manchen Fächern/Kursen nicht immer ein Zuckerschlecken, weil die Kapazitäten ganz einfach nicht überall vorhanden sind.

Das ist natürlich ein Kritikpunkt, den man sich als Träger der Bildungseinrichtungen gefallen lassen muss, jedoch kann ich auch deren Standpunkt verstehen. Wer in Deutschland mit einigermaßen offenen Augen durch die Gegend läuft, der muss erkennen, dass die geburtenstarken Jahrgänge hinter uns liegen. Auf langfristige Sicht ist die Folge absehbar und auch unabwendbar: Die Rate der Schulabgänger wird sinken, ebenso die Rate der Studierenden. Wieso also jetzt noch einmal massiv in die Bildung investieren und neue Kapazitäten schaffen, wenn diese in wenigen Jahren nicht mehr notwendig sind und somit eine Überkapazität vorhanden ist, die für Instandhaltung oder Rückbau massive Gelder verschlingen würde. Dass davon jetzt unsere Studierendengeneration betroffen ist erregt verständlicherweise Protest, ich denke aber, dass andere Generationen in diesem Land mit viel größeren Lasten haben umgehen müssen.



An der Frage ob Bildung kostenlos sein muss werden sich wahrscheinlich die Geister scheiden. Ich persönlich halte die Einführung von Studiengebühren für teilweise richtig und sinnvoll, wobei ich die jetzige Variante vieler Bundesländer kritisieren würde.

Ich denke jedem Studierende sollte es zugestanden werden, ein Studium nach Möglichkeit in soweit kostenneutral zu gestalten, dass er keine Studiengebühren zahlen muss. Ein gänzlich kostenfreies Studium ist in meinen Augen aber nicht denkbar.

Den Hebel ansetzen sollte man ganz einfach bei den Langzeitstudierenden, denn diese Schaden mit ihrem ausgedehnten Studium in gewisser Hinsicht anderen und nehmen für sich eine Möglichkeit in Anspruch, die nicht zwingend genutzt werden müsste. Dass man hier Ausnahmen machen muss, für Auslandsaufenthalte, bei Krankheiten, schweren "Störungen" des Altags, etc. sollte sich von selbst verstehen. Dadurch, dass viele den Deckmantel des Studenten über Jahre genutzt haben, um Vergünstigunge aller Art einzustreichen, haben die heutigen Studierenden in dieser Hinsicht einen Nachteil.

Ob man generell Studiengebühren erheben sollte, von meiner Seite aus eher ein Nein. Das Problem ist ganz einfach der Umgang mit diesen Geldern und das erzürnt dann einige doch zurecht. Das Geld in neue/bessere Dozenten zu stecken ist z.B. in BaWü wohl nicht angedacht, stattdessen wird massiv in die "Infrastruktur" investiert, was dann mitunter dazu führt, dass in kleineren Gebäuden auf jeder Etage 2 Flachbildschirme hängen, welche einem sehr stupide mitteilen, dass man sich auf Etage X befindet. Bei einer ordentlichen und zielführenden Verwendung der Gelder wäre ich aber durchaus zu einem "Kompromiss" bereit und ich denke das geht einigen so.



Ob man G8 ablehnt oder annimt, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben. Die Mehtode hier in Rheinland-Pfalz halte ich aber aus persönlicher Sicht für eher ungeschickt und ich würde mir persönlich, wenn ich noch Schüler wäre, doch eher ein klares Bekenntnis zu G8 oder G9 erhoffen.



Wie gesagt, dass sind persönliche Empfindungen aber es ist ganz einfach so, dass ich diesen Streik in seiner Form, quasi gegen sämtliche Entscheide der Bildungspolitik, so nicht nachvollziehen kann.

- Gegen G8

- Gegen Leistungsdruck

- Gegen ein strafferes Studium

- Gegen Studiengebühren

- Gegen Bologna

Da entsteht in gewisser Weise bei manchen den Eindruck, als ging es dem Studierenden nur darum möglichst entspannt und ruhig durch das Studium zu schweben, hier und da ein paar Scheine einzusammeln und am Ende der "Godfather der Allgemeinbildung" zu sein, ohne wirklich in einem Fach tiefergehendes Wissen erlangt zu haben.
 
Ich kann natürlich auch nur von dem berichten was ich aus meinem eigenen Studium und dem meiner Freunde kenne,



ich studiere an einer Fachhochschule im schönen Schwarzwald, bin einer der Armen die die erste Fassung unserer Bachelor Studien- und Prüfungsordnung ertragen müssen. Bei uns war die Umstellung von Diplom auf Bacherlor nichts anderes als das Streichen des 2ten Praxissemesters. Was natürlich kompletter Bullshit ist, mittlerweile wurde sie schon wieder 2mal geändert.



Aber genug des Leids, dank der tollen Studiengebühren die ich jedes Semester bezahlen darf, haben wir wie ich feststellen durfte neue PC (nein MACs) bekommen in unserer Fakultät. Kool, dachte ich mir, bis ich sie einschaltete WINDOWS XP auf einem MAC *kopf-tisch* - Immerhin sehen sie schön aus
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Über meine Vorlesungen kann ich mich hingegen eigentlich weniger beschweren, besuche gerade eine Vorlesung in der wir wenn wir vollzählig sind, 5 Leute sind.

Das ist dann aber auch nicht mehr Vorlesung sonder artet mehr in Diskussion oder Workshop aus, ganz nett eigentlich.



Aber ich habe auch schon von einem Bekannten gehört dass in München an der TU (Technischen Universität) 1600 Erstsemester in Studiengang "Maschinenbau mit Management" angenommen wurden. Die Vorlesungen werden jetzt in einem Saal gehalten und in 3 weitere Säle per Video übertragen.

Also wenn ich so etwas höre könnte ich kotzen...

500€ bezahlen dafür das ich mir eigentlich auch ein Video von zuhause aus ansehen könnte.



An alle die sagen sie können nicht studieren weil sie kein Bafög bekommen und ihre Eltern sie nicht unterstützen können.

Es gibt Studienkredite zu "fairen" Tarifen, natürlich startet man danach erstmal mit einem Berg schulden in die Berufswelt aber diesen Berg abzutragen sollte danach das kleinere Problem sein. Arbeiten kann man neben einem Bacherlor-Studiengang übrigens auch, wenn man es den will.



So abschließend noch ein Wort an alle Berufstätigen die denken das wir Studenten ihnen nur auf der Tasche herumliegen. Mit den Beitragen die wir nach dem Studium in die KV,RV,AV & PV einzahlen dürfen/müssen haben wir nach einer Studie den Durschnittsarbeiter nach 7 Jahren wieder eingeholt.



Zudem kann Deutschland kein Land der einfachen Arbeiter mehr sein. Die Zukunft Deutschlands muss in der Forschung und Entwicklung liegen, seht es euch an wieviel noch wirklich rentabel in Deutschland produziert werden kann wenn der Staat nicht noch ein paar Millionen Euro Subventionen nachschiebt.
 
Wir waren in Saarbrücken gestern auch unterwegs - knapp 700 Mann, alle sehr brav. Wir hatten ne Big-Band dabei, die quasi als Marching-Band funktionierte, das ganze war eher tanzen als gehen ^^



Ich bin ja aktiv in der Studentenvertretung dabei, das Thema Sudiengebühren ist da doppelt akut. Nicht nur weil ich bzw. meine Eltern sie selber zahlen müssen, sondern auch, weil wir ständig versuchen müssen, unserem Universitätspräsidenten oder der Landesregierung klar zu machen, dass Studiengebühren kontraproduktiv sind. Aber das geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.



Am 2. Juni hat unsere Frau Kanzlerin allerdings den größten Klopfer rausgehauen. Es gabe eine Demo. Als sie der Demonstranten ansichtig wurde, ließ sie verlauten: "Wenn die Studenten ihre Nasen mehr in Bücher stecken würden, statt zu demonstrieren, kämen sie auch schneller voran und müssten weniger Studiengebühren zahlen!" ... Kommentar überflüssig. So fördert man die demokratischen Strukturen in unserem Land.
 
Ich bin ja aktiv in der Studentenvertretung dabei, das Thema Sudiengebühren ist da doppelt akut. Nicht nur weil ich bzw. meine Eltern sie selber zahlen müssen, sondern auch, weil wir ständig versuchen müssen, unserem Universitätspräsidenten oder der Landesregierung klar zu machen, dass Studiengebühren kontraproduktiv sind. Aber das geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.


Warum sind sie denn in deinen Augen kontraproduktiv?
 
Warum sind sie denn in deinen Augen kontraproduktiv?


Okay.



Mal ein Beispiel: wir im Saarland zahlen 500 Euro pro Semester, in den ersten beiden Studiensemestern je 300 Euro. Da kommt ja ein ordentlicher Batzen zusammen, wie man sich denken kann. Die Vorschriften über die Vergabe der Studiengebühren sind sehr detailliert, ergo gibt es nur wenig, was mit Studiengebühren umsetzbar ist. Ergebnis: es bleibt jede Menge Geld über. In den philosophischen Fakultäten blieb in den letzten beiden Semester jeweils ein Drittel (!) der eingezogenen Studiengebühren übrig! Die werden noch in ein Semester weitergeschleppt - und dann? Richtig, dann verfallen sei! Unnötig gezahltes Geld, ein Drittel der Gebühren, die unnütz verbrannt werden und dann in den globalen Uni-Haushalt übergehen.



Zum Zweiten: zeitgleich mit der Einführung der Studiengebühren wurde der Haushaltsanteil an Hochschulmitteln im Saarland gesenkt. Ich habe die Zahlen jetzt nicht auswendig im Kopf, meine aber, dass es sich um eine Senkung zwischen 4% und 5% handelt. Kann doch wohl nicht deren Ernst sein, dass wir nicht nur unsere "Verbesserungen für Lehre und Studium" bezahlen, sondern auch noch einen Teil dessen, für den das Land verantwortlich ist, ich glaub, mir bluten die Ohren. Für mich sind die Studiengebühren u.a. eine Möglichkeit, staatliche Bildungsmittel zu kürzen. Und wenn ich als Landesregierung einen Bildungsauftrag habe und darüber jammere, dass immer weniger voll ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen, dann entsteht in meinen Augen irgendwo ein Widerspruch. Verbesserung der Studienbedingungen, wenn ich gleichzeitig Landesmittel kürze? Super.



Es wird allseits von mehreren Seiten behauptet, die Studiengebühren seien ein Mittel, um die Universitäten wettbewerbsfähiger zu machen. Erstens: seit wann ist das Sache der Studenten? Zweitens: ja, die Unis werden wettbewerbsfähiger. Und zwar die Unis, die keine 500 Euro im Monat aus den Studentengeldbeuteln ziehen. Im Saarland ist die Zahl der Studienanfänger zurückgegangen, und das obwohl mehr Leute Abitur gemacht haben. Und sowohl die Studienberatung als auch die Erfahrung bei uns in der Studentenvertretung bestätigen: das Geld entscheidet, wo ich studieren, was ich studiere. Und vor allem WIE ich studiere.



Unter anderem wird gesagt, mit Studiengebühren wolle man Langzeitstudien verhindern. Wenn ich mir meinen Plan für dieses Semester anschaue: selbst ohne die Tätigkeit in der Studentenvertretung, die Zeit kostet, wäre ein zusätzlicher Job um Geld für Studiengebühren zu erreichen, zwar möglich, aber, und das ist das Entscheidende: das ging zu Lasten des Studiums. Ich hätte weniger Zeit zum Lernen, ich hätte geringere Möglichkeiten, in der Regelstudienzeit durchzukommen. Auch ich würde da ein Langzeitstudent werden - Studiengebühren schaffen genau das, was sie verhindern wollen, nämlich Langzeitstudenten.



Von der sozialen Ungerechtigkeit, die die Studiengebühren darstellen, mal nicht zu reden. Aber dann würde ich in drei Stunden noch hier sitzen und tippen.
 
Okay.


Mal ein Beispiel: wir im Saarland zahlen 500 Euro pro Semester, in den ersten beiden Studiensemestern je 300 Euro.


Also in BaWü zahlt jeder 500 Euro, vom ersten Semester.

Grundsätzlich bin ich nicht gegen Studiengebühren, kann jetzt deine Meinung schlecht einschätzen, denke aber, dass du eher dagegen bist.

Die Umsetzung momentan ist natürlich in weiten Teilen eher bescheiden, da gebe ich dir absolut recht. In BaWü dürfen die Gelder z.B. nicht in eine bessere Bezahlung der Dozenten fließen, wenn das doch passiert werden die Landesmittel gekürzt. Ein eher bescheidener Zustand wie ich finde.



Wobei man sich darüber jetzt auch stundenlang unterhalten könnte und sich vermutlich im Kreise dreht, weil es eben keine einheitliche Ausrichtung gibt, man müsste das ja vielmehr für jedes Bundesland einzeln aufdröseln.



Ich halte, wie gesagt, die Einführung in Teilen durchaus für sinnvoll. Also ein Abschluss gratis und bezahlen wenn noch ein weiterer Abschluss dazukommt oder eben eine gewisse Studiendauer unnötigerweise überschritten wird.

Dass das Geld entscheidet, wie, wo und was du studierst war aber auch vor der Einführung der Studiengebühren der Fall und das ist es naturgemäß auch noch danach, auch in Bundesländern in denen keine Studiengebühren eingezogen werden.

Ich würde auch bestreiten, dass Studiengebühren die Zahl der Langzeit-Studenten deutlich erhöht, wobei es da die Frage ist was ein Langzeit-Student ist. Ich denke die Studiengebühren, respektive die Finanzierung dieser, wird dich in einem Studium von 6 Semestern nicht mehr als ein ein Semester zurückwerfen. Stellt sich natürlich auch die Frage, was man in seiner vorlesungsfreien Zeit anfängt...



Sozial ungerecht sind Studiengebühren sicherlich, das ist keine Frage. Aber auf der anderen Seite, das habe ich in einem anderen Thema schon geschrieben, kann man auch nicht davon ausgehen, dass der Staat sämtliche Leistungen für einen kostenfrei zur Verfügung stellt, das hat jeder spätestens nach den ersten zwei BWL und VWL-Vorlesungen begriffen.



Ich denke man muss in dieser Frage einen vernünftigen Mittelweg finden und jedem in gewisser Weise entgegen kommen. Nur fordern wird allerdings nicht funktionieren, auch wenn die Bildung ein mehr als wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung eines Landes sein muss.
 
Klar, Studiengebühren für langzeitstudenten halte ich allerdings für sinnvoll. Aber dann soll "uns" eben auch die Möglichkeit gegeben werden, unser Studium anständig in Regelstudienzeit durchzubringen.



Wir (Jura) schreiben z.B. noch Diplom bzw. (Staats)Examen. Wir haben bis zum ersten Examen ne Regelstudienzeit von 9 Semestern - da sind dann weder die Studiengebühren noch die Verzögerungen Peanuts.
 
Die zehn deutschen Bildungskrisen



Beim Bildungsstreik wollen am Mittwoch Schüler und Studierende groß demonstrieren – bis zu 150.000 sollen es werden. Wo sie richtig liegen und was sie total übersehen. VON C. FÜLLER & W. SCHMIDT



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Interessante Analyse der Proteste.
 
Ob man G8 ablehnt oder annimt, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben. Die Mehtode hier in Rheinland-Pfalz halte ich aber aus persönlicher Sicht für eher ungeschickt und ich würde mir persönlich, wenn ich noch Schüler wäre, doch eher ein klares Bekenntnis zu G8 oder G9 erhoffen.


Das Bekenntnis ist meines Erachtens klar genug! Und zwar pro G9. Denn G8 gibt es ausschließlich auf Wunsch nur an Ganztagsschulen. Dies sind auch in Rheinland-Pfalz, ganz im Gegensatz zu z. B. Hessen, echte Ganztagsschulen. Ich finde das, gerade weil ich in Hessen wohne und die Umsetzung G8 dort in befreundeten Familien und an der Schule meiner Kinder lebhaftestens mitbekomme. Einfach die Schulzeit bis zum Abitur von insgesamt 13 auf 12 Jahre zu verkürzen und somit den Druck im Kessel Mittelstufe enorm erhöhen, überfordert Schule, Lehrkörper, Schüler/-innen und die betroffenen Familien!



Was die Studiengebühren betrifft, so gibt es die in Rheinland-Pfalz nicht. Und das finde ich ebenfalls sehr begrüßenswert. Bildung ist das höchste Gut und die wichtigste Ressource für eine exportorientierte Industrienation wie die Bundesrepublik Deutschland.



Es ist schon in höchstem Maße beschämend, dass der Bildungserfolg der Kinder ganz entscheidend von der finanziellen Situation der Familie abhängt, wie dies bei uns der Fall ist. Da sind Studiengebühren - jedenfalls ganz pauschal für alle - das vollkommen falsche Mittel! Insbesondere sollte man hierbei berücksichtigen, dass diese Problematik mit dem allgemein zu verzeichnenden weiteren Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, noch zusätzlich verschärft wird.
 
Das Bekenntnis ist meines Erachtens klar genug! Und zwar pro G9. Denn G8 gibt es ausschließlich auf Wunsch nur an Ganztagsschulen. Dies sind auch in Rheinland-Pfalz, ganz im Gegensatz zu z. B. Hessen, echte Ganztagsschulen. Ich finde das, gerade weil ich in Hessen wohne und die Umsetzung G8 dort in befreundeten Familien und an der Schule meiner Kinder lebhaftestens mitbekomme. Einfach die Schulzeit bis zum Abitur von insgesamt 13 auf 12 Jahre zu verkürzen und somit den Druck im Kessel Mittelstufe enorm erhöhen, überfordert Schule, Lehrkörper, Schüler/-innen und die betroffenen Familien!
Naja wir haben ja in Rheinland-Pfalz auch keine richtige G9, eher eine G 8 3/4 und das bringt manchmal doch schwierige Situationen mit sich.

Wir haben es die letzten Jahre häufig genug an meiner alten Schule erlebt, dass den Schülern dadurch die notwendige Phase zur Orientierung genommen wird. Da kriegst du dein Abi-Zeugnis in die Hand gedrückt und nicht selten hat direkt am darauffolgenden Tag der Wehr- oder Zivildienst begonnen, bei manchen auch das Studium.

Das ist zwar einerseits wieder praktisch, weil du einen direkten Anschluss hast aber andererseits fehlt die auch die Phase dich zu orientieren, schauen wo du hin möchtest und auch im organisatorisches (z.B. Umzug) zu klären. Und ich denke diese Phase sollte man nach 13 Jahren Schule auch jedem eingestehen, weil sie gerade bei einem straff organisierten Studium auch notwendig ist.

Wenn man dann ein Fach belegt, welches z.B. nur zum Sommermester angeboten wird hat man natürlich in gewisser Weise wieder den kürzeren gezogen und kann eben keine freie Phase für sich in Anspruch nehmen.



Beim Rest stimme ich dir größtenteils zu
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Zum Thema G8 ist es im Moment im Saarland interessant: die Elternvertretung fordert die Freigabe der Abiturnoten von G8 und G9 im Vergleich, unterstützt sogar vom Datenschutzbeauftragten des Saarlandes. Kultusministerium weigeert sich, das ganze geht jetzt vor Gericht.



Ich sag mal: das stinkt gewaltig nach unschönen Zahlen für die G8-Befürworter.
 
@redcity:



Diese 8 3/4 Jahre sind im Vergleich zu einem G8-Gymnasium echt Peanuts!

Wie gesagt, ich bekomme das direkt mit, was dies für einen Druck in der Mittelstufe erzeugt. Da kommen 10/11-jährige Kinder von der wohlbehüteten Grundschule in ein G8-Gymnasium und wissen von heute auf morgen nicht mehr wo oben und unten ist: jede Menge neuer Fächer, enorm gestiegene Leistungserwartungen, Nachmittagsunterricht (in vielen Fällen ohne dass es an der Schule eine Mensa gäbe. War aber zumindest für die ehemalige Kultusministerin Hessens kein Problem, da dann ja ein paar Mütter Butterbrote schmieren könnten...). Hinzu kommen nicht entschlackete Lehrpläne. Aufgefangen (und ausgebadet) wird das letztlich in den betroffenen Familien. Ein Heidenspaß!
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@redcity:


Diese 8 3/4 Jahre sind im Vergleich zu einem G8-Gymnasium echt Peanuts!

Wie gesagt, ich bekomme das direkt mit, was dies für einen Druck in der Mittelstufe erzeugt. Da kommen 10/11-jährige Kinder von der wohlbehüteten Grundschule in ein G8-Gymnasium und wissen von heute auf morgen nicht mehr wo oben und unten ist: jede Menge neuer Fächer, enorm gestiegene Leistungserwartungen, Nachmittagsunterricht (in vielen Fällen ohne dass es an der Schule eine Mensa gäbe. War aber zumindest für die ehemalige Kultusministerin Hessens kein Problem, da dann ja ein paar Mütter Butterbrote schmieren könnten...). Hinzu kommen nicht entschlackete Lehrpläne. Aufgefangen (und ausgebadet) wird das letztlich in den betroffenen Familien. Ein Heidenspaß!
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Die grundsätzliche Kritik an G8 verstehe ich ja. Halte zwar G8 immer noch irgendwo für sinnvoll und erstrebenswert aber durch die mangelnde Umsetzung findet das natürlich keine Akzeptanz. Was auch absolut verständlich ist.

Mit einer durchaus möglichen und sinnvollen Entrümpelung der Lehrpläne und Neuasrichtung der Schulpolitik wäre G8 aber sicherlich auch erfolgsversprechend.



Die Thematik Mensa ist ja auch ein alter Hut, gehört genauso in die Umsetzung mit rein. Hatten wir am Gymnasium auch, Nachmittagsunterricht und es gab am Kiosk warme Speißen wir Bratwurst, Nudeln, Gulasch, etc. an jedem Tag ein Essen. Das Ergebnis: Das Ding wurde dicht gemacht, weil sich der Lehrkörper über den Geruch im Schulhaus beschwert hat und die Schule nicht für eine Dunstabzugshaube im Kiosk sorgen wollte, typisch Deutsch.
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Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass dieses 8 3/4 Jahre auch nicht das Gelbe vom Ei sind, dafür werden sie aber sehr häufig verkauft
 
Ich kritisiere die FDP zwar sonst ganz gerne, aber der zitierte FDP-Politiker trifft meine Meinung.

Mich würde mal interessieren, was Frau Schavan für ihren Job qualifiziert und für wessen Interessen sie eintritt.





Bologna-Prozess

Straße ohne Wiederkehr?

Verschult, oberflächlich, perspektivlos: Das Bachelor-System, so kritisieren die Studenten im Bildungstreik, führt in eine berufliche Sackgasse.



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