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Mir geht diese Weltuntergangsstimmung ganz gehörig gegen den Strich. Schon in meiner ersten Saison, 89/90, hieß es immer: "Wenn de Betze absteiht, komme die nie widder hoch!" Tat er einige jahre später aber doch. Man kann halt mal nicht im Voraus berechnen, was die Zukunft bringt.
Jetzt aber mal ein paar Argumente. Wenn der FCK absteigt, ob sportlich oder durch Lizenzentzug, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wir verlassen nach fast 90 Jahren den Betzenberg, oder die Stadiongesellschaft, sprich die Stadt Kaiserslautern, denkt sich was aus. Andere Einahmen hat die Stadiongesellschaft nicht, also geht sie ohne FCK sowieso in die Insolvenz. Sie hat nichts zu verlieren. Zudem hat die Stadt handfeste politische und wirtschaftliche Gründe, den FCK vor dem völligen Kollaps zu bewahren.
Im schlimmsten Fall brauchen wir halt eine neue Spielstätte, hier wird improvisiert werden müssen, ob das für eine Drittligalizenz reichen wird, weiß ich nicht. Für die Regionalliga wird es reichen. Dort spielen wir dann je nach Staffeleinteilung gegen Schwarz-Weiß Essen oder gegen die SpVgg Bayreuth, 2000 bis 5000 Zuschauer werden in Schnitt schon noch kommen, zumindest im ersten Jahr. Wir haben immer noch einen Namen, verhältnismäßig großes Fanpotential, von den Sponsoreneinnahmen würden wir daher im 4.Liga-Vergleich verhältnismäßig gut dastehen. Es gibt in der Region mit Sicherheit auch dann noch genug begabte Spieler, die gerne für den FCK spielen würden, der Vorstand wird vielleicht auch wieder ehrenamtlich sein, damit dürften wir auf jeden Fall sportlich wie wirtschaftlich konkurrenzfähig sein. Allerdings in der vierten Liga, ohne mittelfristige Aussicht auch nur auf die zweite Liga! Uns wird es noch geben, und trotzdem sind wir dann weg vom Fenster, für ganz lange Zeit.
Eine Sache möchte ich noch ganz deutlich betonen: Insolvenz bedeutet nicht zwangsläufig Auflösung des Vereins! Insolvenz bedeutet Zwangsabstieg der am höchsten spielenden Mannschaft (Jugend ausgenommen). Das ist die sportliche Seite, so geschehen z.B. bei Tennis Borussia Berlin vor ein paar Jahren, da musste die Damenmannschaft absteigen. Juristisch sieht es folgendermaßen aus:
Aber das ist nur mein worst case scenario. Es kann auch sein, dass wir es dem KSC nachmachen, die waren auch ein Jahr drittklassig. Oder auch Nürnberg, die sind aus der dritten zurück in die erste Liga marschiert. Vielleicht, und davon sollten wir nach wie vor ausgehen, bleiben wir ja auch in der zweiten Liga...
Jetzt aber mal ein paar Argumente. Wenn der FCK absteigt, ob sportlich oder durch Lizenzentzug, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wir verlassen nach fast 90 Jahren den Betzenberg, oder die Stadiongesellschaft, sprich die Stadt Kaiserslautern, denkt sich was aus. Andere Einahmen hat die Stadiongesellschaft nicht, also geht sie ohne FCK sowieso in die Insolvenz. Sie hat nichts zu verlieren. Zudem hat die Stadt handfeste politische und wirtschaftliche Gründe, den FCK vor dem völligen Kollaps zu bewahren.
Im schlimmsten Fall brauchen wir halt eine neue Spielstätte, hier wird improvisiert werden müssen, ob das für eine Drittligalizenz reichen wird, weiß ich nicht. Für die Regionalliga wird es reichen. Dort spielen wir dann je nach Staffeleinteilung gegen Schwarz-Weiß Essen oder gegen die SpVgg Bayreuth, 2000 bis 5000 Zuschauer werden in Schnitt schon noch kommen, zumindest im ersten Jahr. Wir haben immer noch einen Namen, verhältnismäßig großes Fanpotential, von den Sponsoreneinnahmen würden wir daher im 4.Liga-Vergleich verhältnismäßig gut dastehen. Es gibt in der Region mit Sicherheit auch dann noch genug begabte Spieler, die gerne für den FCK spielen würden, der Vorstand wird vielleicht auch wieder ehrenamtlich sein, damit dürften wir auf jeden Fall sportlich wie wirtschaftlich konkurrenzfähig sein. Allerdings in der vierten Liga, ohne mittelfristige Aussicht auch nur auf die zweite Liga! Uns wird es noch geben, und trotzdem sind wir dann weg vom Fenster, für ganz lange Zeit.
Eine Sache möchte ich noch ganz deutlich betonen: Insolvenz bedeutet nicht zwangsläufig Auflösung des Vereins! Insolvenz bedeutet Zwangsabstieg der am höchsten spielenden Mannschaft (Jugend ausgenommen). Das ist die sportliche Seite, so geschehen z.B. bei Tennis Borussia Berlin vor ein paar Jahren, da musste die Damenmannschaft absteigen. Juristisch sieht es folgendermaßen aus:
Der FCK wird weiterbestehen, auch wenn er absteigt. Fraglich ist nur, ob es in dieser Stadt jemals wieder Profifußball geben wird. Und ob je wieder auf dem Betze gespielt werden wird...Der Verein wird durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. Wird das Verfahren auf Antrag des Schuldners eingestellt oder nach der Bestätigung eines Insolvenzplans, der den Fortbestand des Vereins vorsieht, aufgehoben, so kann die Mitgliederversammlung die Fortsetzung des Vereins beschließen. Durch die Satzung kann bestimmt werden, dass der Verein im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens als nicht rechtsfähiger Verein fortbesteht; auch in diesem Falle kann unter den Voraussetzungen des Satzes 2 die Fortsetzung als rechtsfähiger Verein beschlossen werden. §42 (1) BGB
Aber das ist nur mein worst case scenario. Es kann auch sein, dass wir es dem KSC nachmachen, die waren auch ein Jahr drittklassig. Oder auch Nürnberg, die sind aus der dritten zurück in die erste Liga marschiert. Vielleicht, und davon sollten wir nach wie vor ausgehen, bleiben wir ja auch in der zweiten Liga...