Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder!

...und dann gibt es die 10, die laut obiger Quelle im Jahr einem Sexualverbrechen zum Opfer fallen. Alles Horrorzahlen, keine Frage!


in dem artikel steht dass 10 nach einem Sexualdelikt getötet werden, nicht das 10 einem sexualdelikt zum Opfer fallen
 
Wenn durch diese Show auch nur 5 Leute davon abgeahlten werden Mädchen anzuchatten weil sie Angst haben, dann hat es schon was gebracht.



Ich bleibe dabei, wenn nur 1 Kind durch diese Sendung gerettet wird hat es sich gelohnt.




Das ist zwar natürlich richtig und absolut zustimmungswürdig, allerdings als Argument äußerst unbefriedigend, da sich damit sämtliche Maßnahmen und Verhaltensweisen erklären lassen. Ich halte mich da eher an das Sprichtwort: "Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern Gut gemeint." (wobei die Intention wie oben erwähnt ja auch in Frage steht).



Bei dieser Sendung wird emotionalisiert und damit instrumentalisiert (wie immer in einer Mediengesellschaft - die Hilfsorganisationen werben mit kleinen schwarzen Kindern mit großen Augen und Fliegen auf den ausgemergelten Körpern um Spenden, das exzessive Medieninteresse an Gewaltdelikten ermöglicht den Politikern den Ausbau von "Sicherheits"-Maßnahmen bei gleichzeitiger Rückläufigkeit von Gewaltdelikten, etc.).



Ich finde den Nutzen der Sendung zweifelhaft. Klar ist es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder nicht kommentarlos das Internet als Spielplatz überlassen, allerdings war ich mir nicht bewusst, dass dies (scheinbar) die Regel ist und durch eine Eltern-Erziehungsfortbildungs-Offensive durch BILD, Bertelsmann und RTL II behoben werden soll. Ich sehe wohl unsere Gesellschaft noch nicht kritisch genug. Ich finde es sogar im Gegenteil schädlich, das Augenmerk so ausschließlich auf das "fremde Medium" Internet und die Horden unbekannter Geisteskranker, die Kinder vergewaltigen wollen, zu richten. Weitaus größere Gefahren für Kinder sind doch die sehr viel näheren Familienmitglieder, Freunde/Bekannte der Eltern, Personen im Umfeld der Schule/des Sportvereins/der Kirchengemeinde, etc.



Man macht ja auch keine Serie "Gefahren im Straßenverkehr für Kinder" und berichtet ausschließlich über die Gefahren durch rücksichtslose Fahrradkuriere, während man Busse, Autos und Lastwagen nicht einmal erwähnt.





Anleitungen für Eltern, wie sie ihre Kinder langsam ans Internet heranführen und dabei sinnvoll begleiten können: Sehr gerne!

Schüren von Ängsten und unterschwelligen Gefühlen, ohne Aufklärung (jenseits der selektiven Interessen Bertelsmanns): Nein!



Das ganze Format ist unseriös, einseitig und uninformativ - somit ist es nicht sehr hilfreich, sondern im Gegenteil kontraproduktiv.



Wenn die genannten Akteure jetzt schon meinen, die Arbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Richtern und Journalisten machen zu müssen, dann kann ich mich auch auf die Straße stellen, Barrikaden errichten, Autos anzünden und die "Freie Republik des fliegenden Spaghettimonsters" ausrufen. (Dies als Polemik dazu, wie ich die Kompetenz und Legitimation von BILD und RTL II als "objektive Aufklärer und Retter der Kinder" einschätze.)
 
Das ist zwar natürlich richtig und absolut zustimmungswürdig, allerdings als Argument äußerst unbefriedigend, da sich damit sämtliche Maßnahmen und Verhaltensweisen erklären lassen.


Ich finde das Argument, wenn nur 1 Kind durch die Sendung gerettet wird, nicht absolut unbefriedigend.



Wir haben nur unterschiedliche Sichtweisen. Du betrachtest die Sendung, ums mal platt auszudrücken, kritisch, ideologisch, weltverbesserlich.



Ich sehe es einfach nüchtern und probiere wie meist in meinem Leben das positive zu sehen. Die Medienwelt hat sich gewandelt und das sicher nicht zum Positiven. Nur hat sich auch die Welt verändert. "Harz-4"-TV (den Begriff finde ich eigentlich ziemlich übel, aber damit weiß wenigstens jeder was gemeint ist) wird nicht ausgestrahlt um Menschen zu ärgern, sondern weil es mehr als genug Konsumenten dafür gibt. Man kann nicht immer alles hoch-intellektuell behandeln. Medien müssen auch Konsumenten erreichen die beim Talk-im-Turm nicht erreicht werden. Was nicht heißt dass ich das positiv finde.
 
Eine Stiftung, die die Verwendung von Spendengeldern bei karitativen Einrichtungen überprüft, rügt eine Kinderschutzorganisation, weil sie sich weigert, ihre Finanzen offenzulegen. Preisfrage: Wen von beiden macht "Bild" daraufhin zum "Verlierer" des Tages?



http://www.bildblog.de/25694/frau-zu-guttenberg-die-verfolgte-unschuld/http://www.bildblog.de/25694/frau-zu-guttenberg-die-verfolgte-unschuld/



Wundert mich eh, dass das niemand gepostet hat:

http://www.fr-online.de/politik/im-spendensumpf/-/1472596/4873968/-/index.htmlhttp://www.fr-online.de/politik/im-spendensumpf/-/1472596/4873968/-/index.html
 
„In der praktischen Arbeit ist uns dieser Verein bislang nicht aufgefallen“, sagt etwa Gerd Engels, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ). Wo man fragt in Expertenkreisen, Guttenbergs Verein ist Fachleuten positiv nicht aufgefallen: „Uns ist kein herausragendes Präventionskonzept von ,Innocence in Danger‘ bekannt“, sagt Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen. „Dieser Verein lenkt von den wichtigen Problemen ab“, kritisiert Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds. „Ich wüsste nicht, dass die eine einzige Beratungsstelle oder ein Kinderhaus hätten.“ Stattdessen kapriziere sich „Innocence in Danger“ auf Missbrauch im Internet. „Das sind sehr wenige Fälle im Jahr“, sagt Hilgers. In Familien würden hingegen bis zu 120 000 Kinder jährlich Opfer durch Missbrauch.


Ist ja genau das, was böse Menschen wir ich zu meckern haben. Dann auch noch aus dem Soziblatt...



Aber wenn man ihre Durchlaucht kritisiert, ist man wahrscheinlich eh für Kinderpornographie und Vergewaltigung. Das Beste, was SvG bislang geleistet hat, ist, dass am Tage ihrer Buchveröffentlichung auf der Titelseite des literarischen, psychologischen und pädagogischen Fachblattes keine entblößten weiblichen Sekundärgeschlechtsmerkmale zwecks anatomischer Grundlagenforschung präsentiert wurden.



Dieser angeblich "aufopfernde" Kampf gegen das Böse schadet letztlich mehr als das er nützt - und das auf dem Rücken der Kinder.
 


"Innocence in Danger" hat in einer Pressemitteilung [extern] bekannt gegeben, der Verein würde nun presserechtlich gegen die "Medienkampagne" vorgehen und "Strafanzeige gegen den Journalisten sowie die verantwortlichen Redakteure des DuMont-Verlagshauses wegen verleumderischer Aussagen" stellen.



Auf eine Anfrage von Telepolis hin, welche Teile der Berichterstattung auf Grund welcher strafrechtlichen Bestimmungen angegangen werden, kam lediglich die Auskunft, dass man "eine Strafanzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung Gestellt" habe. Dabei gehe es "um es um die Aussagen in der Berichterstattung, die ausschließlich darauf abzielen, dass Spendengelder nicht ordnungsgemäß verwendet wurden".





_________________

Warum haben wir eigentlich keinen klatschenden Smilie?
 
Zurück
Oben