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Terrorgefahr in Deutschland

satanischefärse

Well-Known Member
Terrorverdächtige in Deutschland festgenommen



Die deutschen Sicherheitsbehörden haben drei Terrorverdächtige verhaftet, die Anschläge auf den Frankfurter Flughafen und den <strong>US-Militärflughafen in Ramstein geplant
</strong> haben sollen. Verteidigungsminister Jung zufolge hat es "eine unmittelbare Bedrohungslage" gegeben.



sueddeutsche
 
jetzt werden die kontrollen rund um den flughafen noch strenger denke ich mal.

was heisst streng, die deutsche polizei (oder war es der zoll, weiss nimmer) fährt

rund um den flughafen streifen und fordert hobbyfotographen dazu auf, keine bilder von dem flughafen zu machen bzw. diese wieder zu löschen.

hatte auch mal welche gemacht, auch von landenden maschinen (videos), die etwa in 50-70m höhe über einen zur landbahn fliegen, habs dann aber doch lieber seinlassen sie in die gallery zu stellen.
 
VEREITELTER BOMBENPLAN

Gotteskrieger an der Heimatfront





Von Yassin Musharbash



Der islamistische Terror erreicht Deutschlands Mitte: Mit der Verhaftung der Bombenbastler von Oberschledorn fliegt erstmals ein Anschlagsplan heimischer Dschihadis rauf. Ermittler stehen vor einem großen Problem: Die Radikalen mit heimischem Pass sind schwer zu finden und zu fassen.



Mehr...(spiegel)







ISLAMISTEN-RAZZIA

<span>Bombenbauer planten massiven Terrorschlag</span>



Von Matthias Gebauer und Yassin Musharbash



Es sollten entsetzliche Attentate werden, von bisher in Deutschland nicht gekannter Dimension. Mit mehreren hundert Kilo Chemikalien wollten muslimische Extremisten Autobomben basteln, um US-Einrichtungen anzugreifen. Jetzt griff die Polizei zu - als die Männer mit dem Bombenbau begannen.




Mehr....(spiegel)







REAKTIONEN

<span>"Wir leben nicht in einer heilen Welt"</span>



Freude über die Festnahmen - aber auch Sorge über die Bedrohungslage: Politiker und Verbände dankten den Ermittlungsbehörden für ihre Arbeit. Der Zentralrat der Muslime forderte Muslime in Deutschland auf, sich noch "energischer" mit dem Terrorismus auseinanderzusetzen.




Mehr...(spiegel)







Video: http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,21396,00.htmlhttp://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,21396,00.html
 
Wenn ich solche Schlagzeilen lese frage ich mich immer was soll damit erreicht werden wenn solche Informationen veröffentlicht werden und wem nützt es eigentlich.



Man kann nach der Entwicklung der letzten Tage durchaus zu der Annahme kommen dass gerade jetzt wo Rolli-Schäuble seine geplante Online-Durchsuchung durchdrücken will eine solche Enthüllung gerade recht kommt oder sogar gezielt jetzt preisgegeben wird.



Etwas stutzig macht mich nämlich der Hinweis, dass die gefundenen Stoffe bereits gegen harmloses Material ausgetauscht worden wären.



Fragen über Fragen........
 
Naja, scheinbar war keine Gefahr in Verzug.

Die Ermitlungsbehörden scheinen über alles informiert gewesen zu sein und die "Terroristen" waren noch ein gutes Stük weit davon entfernt, eine Gefahr darzustellen.

So konnte letztendlich der Zeitpunkt des Zugriffs ausgesucht werden...



Jetzt werden wir erstmal die nächsten Tage mit reißerischen Artikeln zugebombt werden.
 
...und der Zeitpunkt war gestern wo sich die SPD nochmals gegen die geplante Online-Durchsuchung gestellt.

Merkwürdig..... oder ?
 
Naja, scheinbar war keine Gefahr in Verzug.
Die Ermitlungsbehörden scheinen über alles informiert gewesen zu sein und die "Terroristen" waren noch ein gutes Stük weit davon entfernt, eine Gefahr darzustellen.

So konnte letztendlich der Zeitpunkt des Zugriffs ausgesucht werden...



Jetzt werden wir erstmal die nächsten Tage mit reißerischen Artikeln zugebombt werden.


@klinge

was heißt reißerische Artikel?! Da kann man sich jetzt wieder darüber aufregen ob das reißerische Artikel sind oder ob der "Rudollf Hess T-Shirt"-Artikel nicht genauso reißerisch war....



Ich finde es durchaus angebracht solche Dinge auch einmal öffentlich zu machen, nicht ständig die Bedrohungslage hochkochen aber ab und an muss es auch einmal an die Öffentlichkeit...Z.B. wurde ja heute bekannt, dass dies der 6. vereitelte Anschlag in Deutschland in den letzten Jahren war.

Was Terrorismus bedeutet kann denke ich hier im Forum kaum einer wirklich einschätzen!

Die Gefahr ist da und genauso wie ich vor rechter Gewalt warne muss ich auch vor dem (islamistischen) Terrorismus warnen! Der Gutglaube, dass der Terror eine Sache sei die von uns weit weg ist und die uns nicht betreffen wird sollte jeder schnellstmöglich über Bord werfen..
 
@ redcity



Ich denke fast jeden Tag an den Terrorismus, wenn ich mit zigtausenden anderen Pendlern am Düsseldorfer Hauptbahnhof ankomme...



Der Rheinpfalz-Artikel über das Hess-Shirt war nicht reißerisch - ein Reporter hat sich darüber aufgeregt, dass die Ordner trotz mehrmaliger Aufforderung einen Anhänger der Nummer 2 in der NS-Thronfolge nicht rausgeschmissen haben. Das ist durchaus legitim, da solche Shirts inhaltlich verfassungsfeindlich bestimmt sind, auch wenn sie den formellen Tatbestand nicht erfüllen mögen.



Wenn das Thema Rechtsextremismus so allgegenwärtig wäre, wie das Thema Islamismus, dann möchte ich nicht wissen, was hier los wäre.
 
Ich stelle mal folgende These auf:

Die Gefahr Opfer eines islamistischen Terroranschlags zu werden ist für 83% der Einwohner in der BRD höher als Opfer eines rechtsradikal motivierten Angriffs zu werden!

Ich kann nur davor warnen, das Thema irgendwo als hirngespinst abzulegen, zu glauben man wäre hier irgendwo sicher. Wie wenig z.B. über das heutige Ereignis hier diskutiert wird könnte man schon einmal als Ansatzpunkt für ein "mangelndes Interesse" werten. Ein Anschlag in Deutschland würde die Gesellschaft wohl endgültig in zwei Stücke reißen und ich vermute fast die NPD bzw. die rechten Parteien hätten einen sprungartigen Zuwachs zu verzeichnen..
 
Was soll man denn großartig diskutieren?



Niemand wünscht sich einen Terroranschlag, aber die Gefahr ist real.

Niemand von uns kann einen Anschlag verhindern.

Aber das du das mit Fremdenfeindlichkeit vermischsts, finde ich - deinen Patriotismus in Ehren - nicht logisch nachvollziehbar. Deine These ist in meinen Augen wertlos, die Opfer dieser Deppen lassen sich schließlich nicht umsonst unter dem Sammelbegriff "Minderheit" zusammenfassen...





Was würde ein Terroranschlag ändern?

Die Bundeswehr würde meiner Meinung nach trotzdem wichtige Aufbauarbeit leisten in Afghanistan. Das man mit staatlichen Beschränkungen von Freiheiten nicht wirklich effektiv weiterkommt, sieht man doch schön am Beispiel USA.



Es bräuchte schon mehrere Anschläge um in Deutschland einen gesellschaftlichen Konsens zu erringen, den Einfluß des Staates zu erhöhen und die Freiheit des Individuums zu verringern.



Die Radikalen - Linkspartei und NPD würden zu Hochform auflaufen. Ich hoffe nur, dass genug Menschen in diesem Land genug Ahnung und Fähigkeit zur differenzierten Meinungsbildung haben, um zu erkennen, dass diese Parteien handlungsunfähig sind, solange sie durch ihre ideologische Grundhaltung gefangen, fern jedes politischen Pragmatismus sind.
 
Ich stelle mal folgende These auf:
Die Gefahr Opfer eines islamistischen Terroranschlags zu werden ist für 83% der Einwohner in der BRD höher als Opfer eines rechtsradikal motivierten Angriffs zu werden!

Ich kann nur davor warnen, das Thema irgendwo als hirngespinst abzulegen, zu glauben man wäre hier irgendwo sicher. Wie wenig z.B. über das heutige Ereignis hier diskutiert wird könnte man schon einmal als Ansatzpunkt für ein "mangelndes Interesse" werten. Ein Anschlag in Deutschland würde die Gesellschaft wohl endgültig in zwei Stücke reißen und ich vermute fast die NPD bzw. die rechten Parteien hätten einen sprungartigen Zuwachs zu verzeichnen..


Das stimmt so nicht, denn jeder der sich gegen Rechts stellt, rechte Gesinnungen kritisiert oder Mitmenschen schützen will, kann Opfer rechter Gewalt werden. Ebenso Obdachlose, Homosexuelle etc. Es kann also durchaus jeden treffen, der anders denkt oder den Normen der Rechten nicht entspricht, da muss man nicht unbedingt ein Ausländer sein.



Hätten mehr Leute nen Arsch in der Hose, dann wären wahrscheinlich mehr als 90% bedroht.



Die Terrorgefahr in Deutschland ist vorhanden, nur kann ich auch nachvollziehen, was Klinge und Wodiku meinen. ungeliebte politische Themen lassen sich in einer panischen Gesellschaft viel leichter durchsetzen, als in einer die sich sicher fühlt.
 
Was sind denn die "ungeliebten politischen Themen"?

Ich zum Beispiel würde mich über die Online-Durchsuchung nicht aufregen, es ist ja auch völlig egal ob das in Deutschland erlaubt ist oder nicht..Das Internet kennt keine Grenzen und ob mein PC vom BKA oder vom CIA, dem KGB, oder von wem auch immer kontrolliert wird ist mir ehrlich gesagt egal..dann lieber der BND, das spart die Kosten für den Übersetzer
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Die Sache mit der Online-Durchsung zeigt in meinen Augen wie wenig die Leute überhaupt darüber nachdenken, denn wie gesagt, das Internet kennt keine Landesgrenzen, ist global und von überall einsehbar!



@phlios

gleiches gilt aber auch im umgekehrten Fall auch..ich muss nicht Opfer eines Terroranschlags werdenn um Opfer islamistischer Gewalt zu werden. Auch hierfür gibt es genügend Beispiele, z.b. der Mord in den Niederlanden an van Gogh, wenn gleich die Wahrscheinlichkeit natürlich höher ist Opfer eines Angriff von Rechtsradikalen zu werden..das will ich gar nicht leugnen
 
Wieso muss man den gleich wieder in eine politische Richtungsdiskussion verfallen? Mich stört das wirklich sehr, dass hier teilweise hinter fast jedem staatlichen Handeln etwas schlechtes vermutet wird. Es werden mit schneller Hand Verschwörungstheorien formuliert und die Vermutung in den Raum gestellt, dass hinter der Veröffentlichung der Verhaftungen und anderer Informationen fast einzig und allein der Wille steht, die Gesellschaft mit Gesetzes- und Verfassungsänderungen in die gewünschte Richtung zu lenken.



Ich bin weiß Gott kein reaktionärer Hardliner, der staatliche Entscheidungen niemals kritisch hinterfragt und alles abnickt. Aber ich denke irgendwo muss man auch zum Teil einfach mal ein Stück weit Vertrauen in unsere staatlichen Organe haben. Nehmen wir doch mal die Fakten:



A) Rechtlich

1.)

Gem. Art 1 GG ist der Staat zum Schutze der Grundrechte und damit seiner Bürger verpflichtet. Der Staat ist damit der Verfassung verpflichtet und steht niemals über ihr oder gar außerhalb. Er ist damit Grundrechtsverpflichteter. Grundrechtsberechtigte sind die Bürger des Staates, deren Rechte durch die Verfassung garantiert werden. Durch diese Rechtsstellung soll verhindert werden, dass der Staat seine Machtbefugnisse mißbraucht. Erfolgen Grundrechtsverletzungen, kann Jedermann - also jede Einzelperson - vor dem BVerfG dagegen Verfassungsbeschwerde erheben.



2.)

Gegen Verwaltungsrechtliches Handeln, das Andere Rechte des Bürgers (außer Grundrechte) verletzt, kann gem. den in der VwGO und dem VwVfG bestehenden Regelungen vor den Verwaltungsgerichten Klage gegen die ausführende Behörde erhoben werden - ebenfalls von jeder Einzelperson (sofern volljährig).



3.)

Weiterhin existieren die Möglichkeiten der Dienstaufsichtsbeschwerde, die ein internes Disziplinarverfahren gegen Amtsträger einleiten, sowie Regelungen im StGB, die ein Vorgehen gegen strafbare Handlungen von Amtsträgern ermöglichen.



4.)

Unsere Justiz ist unabhängig. Die Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative in unserem Staat funktioniert und ist durch die Verfassung garantiert.

Natürlich gibt es wohl - wie überall, wo Menschen tätig sind - als Ausnahme schwarze Schafe und Menschen, die sich bestechen lassen und ähnliche Dinge. Im wesentlichen würde ich unsere Justiz jedoch als unabhängig und unser Rechtssystem als stabil und die Korruption und kriminelle Durchdringung als sehr gering einstufen.

Grundgesetzänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit, die Art 1-20 des GG sind unveränderlich und somit nicht beschneidbar in ihrem Inhalt. Ausnahmen bilden lediglich Soldaten und Wehrpflichtige sowie Beamte des Staates, deren Rechte aufgrund ihrer Stellung für die Dauer der Ausübung ihrer Funktion (d.h. während der täglichen Dienstzeit) eingeschränkt gelten.



Fazit:

Unser Staatswesen ist in wesentlichen Teilen rechtlich gesund. Recht steht nicht nur auf dem Papier, sondern wird in der Regel auch umgesetzt. Klar ist, dass auch der Staat Fehler macht, da Menschen für ihn arbeiten und Menschen machen Fehler, die in dann auch rechtliche Auswirkungen haben. Vor Fehlern und juristischen Fehlern kann man auch in einem völlig gesunden Staat niemals 100% bewahrt werden, ansonsten hieße das den Faktor Mensch auszuschalten.

Thesen und unterschwellige Unterstellungen aber, die unseren Staat freiweg als prinzipiell erst einmal rechtlich zweifelhaft und damit als korrumpiert darstellen (Politik der Angst sowie Medienkontrolle, um uns alle zu kritiklosen Marionetten zu degradieren etc.), muss man erst einmal beweisen können, bevor man sie in die Welt setzt. Kann man dieses nicht, sollte man lieber darauf verzichten. Denn solche Äußerungen sind schlichtweg unsachlich und polemisierend und tragen weder etwas zur Problemlösung, noch zu einer konstruktiven Diskussion bei.





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Die Aktuelle Lage

1.)

Die Bundesrepublik hat ein klares Sicherheitsproblem. Als sehr freies Land mit den oben erwähnten garantierten Menschen- und Grundrechten sowie einer funktionierenden Demokratie ist unser Land für Terroristen Spielwiese, Vorbereitungsraum und Anschlagsziel zugleich. Grund hierfür ist ganz klar sowohl unsere politische und militärische Vernetzung in westliche Bündnisse, als auch schlichtweg unsere kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Prägung. Allein deshalb stellen wir für islamische Fundamentalisten ein lohnendes Anschlagsziel dar - unabhängig davon, wieviele Militäreinsätze oder Soldaten wir im Ausland haben.

Aus diesem Grund kann es in Deutschland auch jederzeit einen Anschlag größeren Ausmaßes geben. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr, OB es knallt, sondern nur noch wann und wo.



2.)

Unsere staatlichen Organe, die gemäß dem GG (siehe oben) zum Schutz des Staates und seiner Bürger und deren Rechte verpflichtet sind, müssen in dieser Bedrohungslage einen Spagat bewältigen:

Zum einen müssen sie ihrem Verfassungsauftrag nachkommen, den Staat und seine Bürger zu schützen.

Zum anderen müssen dabei die durch die Verfassung garantierten Rechte gewahrt bleiben.

Dieser Umstand ist umso wichtiger, als dass die Rechte des Einzelnen nicht aufgrund der Staatsräson beschnitten werden dürfen, da man sonst die Prinzipien unserer Verfassung mißachtet. Dieses wiederum führt dann auf lange Sicht zur Abschaffung der so hart erkämpften Freiheiten und Grundrechte und zur Abschaffung der Demokratie - und dann haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.



3.)

Der Staat muss nun also den geringen Spielraum, der ihm zwischen der Bewahrung der Grundrechte und dem Schutz der Bürger verbleibt, versuchen möglichst gut zu nutzen, um diese Dinge zu gewährleisten. Je nach Bedrohungslage ist dieser Spielraum mal kleiner und mal größer, da die Bürger dann jeweils zu größeren oder kleineren Zugeständnissen bereit sind.

Dies war auch in den 70er und 80er Jahren unter der Bedrohung durch die RAF der Fall, als beispielsweise das Beamtenrecht verschärft wurde. Die Bürger haben im allgemeinen diese Veränderungen zur Vergrößerung des Schutzes des Einzelnen akzeptiert - sei es stellenweise auch zähneknirschend.

Ähnlich liegt es im Fall der propagierten Online-Durchsuchungen. Prinzipiell gilt natürlich, dass der Online-Verkehr Privatsache ist und damit unter den Datenschutz fällt. Andererseits hat man aber eben dann die Terroristen, die genau diesen Freiraum für die Planung ihrer Aktivitäten ausnutzen und damit die Freiheit und die Sicherheit aller Bürger in Frage stellen. Das Aufspüren von Terrorverdächtigen ist aufgrund der Tatsache, dass nun auch Deutsche sich zum islamistischen Terror bekennen, umso schwieriger geworden.

Insofern erscheint die zeitweise Zulassung von Online-Durchsuchungen als legitim, um dieser Gefahr Herr zu werden.

Findet nämlich ein großer Anschlag mit vielen Opfern statt und es wird hinterher bekannt, dass er im Internet geplant bzw. Ort und Zeit verabredet wurde, die Sicherheitsbehörden mit einer Online-Durchsuchung den ganzen Sachverhalt zuvor hätten aufklären und verhindern können, es aber unterlassen mussten, dann ist der Staat womöglich für den Tod tausender Menschen verantwortlich. Das Geschrei wäre - mit Recht - groß.

Das Leben gilt als das höchste vom Recht geschützte Gut und ist gegen kein anderes Rechtsgut abwägbar. In solchen Fällen stünde der Schutz des Lebens der Bürger somit dem Datenschutz und damit der Privatsphäre gegenüber. Das Ergebnis dieser Gegenüberstellung dürfte klar sein - Leben geht über Datenschutz.



Fazit und meine ganz persönliche Meinung:

Wer ein normales Leben führt und sich sowieso nichts zu schulden kommen lässt, wie 90% aller Menschen in unserem Land, hat von der Durchführung einer etwaigen Online-Durchsuchung sowieso nichts zu befürchten, bzw. wird eine solche bei ihm mangels Verdacht gar nicht stattfinden.

Wenn eine solche Regelung kommt, dann wird auch diese - typisch deutsch und daher gut so - jede Menge Einschränkungen und Anwendungsvoraussetzungen enthalten, die den Einsatz und den Umfang genau vorschreiben. Wir leben nicht in einer Bananenrepublik oder Diktatur, in der der Staat unkontrollierten Zugriff und Einfluß auf alle Lebensbereiche hat oder nimmt.

Diese ganzen Gesichtspunkte sollten finde ich von jedem bedacht werden, der sich mit diesem Thema befasst. Dann läuft die Diskussion darüber auch auf einer sachlichen Basis ab!
 
Ich stelle mal folgende These auf:
Die Gefahr Opfer eines islamistischen Terroranschlags zu werden ist für 83% der Einwohner in der BRD höher als Opfer eines rechtsradikal motivierten Angriffs zu werden!

Ich kann nur davor warnen, das Thema irgendwo als hirngespinst abzulegen, zu glauben man wäre hier irgendwo sicher. Wie wenig z.B. über das heutige Ereignis hier diskutiert wird könnte man schon einmal als Ansatzpunkt für ein "mangelndes Interesse" werten. Ein Anschlag in Deutschland würde die Gesellschaft wohl endgültig in zwei Stücke reißen und ich vermute fast die NPD bzw. die rechten Parteien hätten einen sprungartigen Zuwachs zu verzeichnen..
1) Lass ich mir von sowas keine Angst machen. Woher nimmst du diese abstrusen Zahlenbeispiele.

2) Bekämen die rechten Parteien (damit meine ich rechts der CDU) auch keinen Zulauf dadurch. Schäuble zieht seine Überwachungsmätzchen durch, nun vll auch mit 10% mehr Zustimmung aus der Bevölkerung.

3)Ich bin froh dass unsere Polizei so gut gearbeitet hat, und wer mal in Rammstein auf der Airbase war, weiß wie unwahrscheinlich es ist, das da jemand aufs Gelände kommt um da einen Anschlag zu verüben. Vor 911 konnte ich z.B. in einer Haltebucht 15 Meter vorm Gate parken, mittlerweile is da auf über 200 m die Straße an beiden Seiten zu.

4) Ich bin froh, dass es eher ruhig ist, wenn man die Schlagzeilen auf Spiegel, Sueddeutsche, übersieht...
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Im Endeffekt wird das ganze eine weiterer Pflasterstein, auf dem Weg der Bundeswehr in den Irak, wo Deutschland wie in Afghanistan von den Amis einen Scherbenhaufen übernehmen muß. Weil Leute wie du anderen weißmachen, 17% Überlebenschance pro Tag zu haben, wenn wir nicht gegen "Muslime" vorgehn.




Aus diesem Grund kann es in Deutschland auch jederzeit einen Anschlag größeren Ausmaßes geben. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr, OB es knallt, sondern nur noch wann und wo.
Geb ich dir absolut recht, schade, dass die CDU der Meinung ist, diverse AKWs wieder anzumachen, da wird mir schon langsam mulmig. Sowas erreicht eine andere Dimension wie wenn Terroristen in einem Zug oder einer U-Bahn eine Bombe zünden. Dieses Bedenken wird natürlich nicht gelten gelassen, da wir ja bei einem Anschlag auf Teplice oder Catennon(k.A. wie man das schreibt) genauso hin wären...
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Geb ich dir absolut recht, schade, dass die CDU der Meinung ist, diverse AKWs wieder anzumachen, da wird mir schon langsam mulmig. Sowas erreicht eine andere Dimension wie wenn Terroristen in einem Zug oder einer U-Bahn eine Bombe zünden. Dieses Bedenken wird natürlich nicht gelten gelassen, da wir ja bei einem Anschlag auf Teplice oder Catenom(k.A. wie man das schreibt) genauso hin wären...
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Will dir mal ein bißchen unter die Arme greifen!



Ich halte nichts von solchen "Untergangsszenarien". Diese verleiten die Menschen in unserer Gesellschaft zu denken, nur mit "Härte" sei etwas zu erreichen. Eine offene Gesellschaft (Staat) ist mir tausend mal lieber, als mir alles vorschreiben zu lassen. Mich stört es schon heute, dass überall Kameras hängen und man überall überwacht wird. Wenn ein Anschlag passiert, dann ist das schade aber auch nicht zu ändern. Eine 100% Sicherheit wird es nie geben! Aber selbst eine 99% Sicherheit ist mir schon zu teuer erkauft!

Last euch nicht blenden vom Deckmäntelchen der "starken" Demokratie. Eine überwachte Demokratie ist eine schwache Demokratie und eine Demokratie der Privilegierten. Oder glaubt ihr ernsthaft ein Schäuble willigt ein seinen Computer anzuzapfen!
 
@ramser

ich habe nie etwas von einer überlebenschance von 17% geschrieben und es ist auch kein abstruses Zahlenbeispiel!

17% der Einwohner der BRD sind Bürger mit Migrations-Hintergrund, daher diese Zahl..
 
Will dir mal ein bißchen unter die Arme greifen!


Ich halte nichts von solchen "Untergangsszenarien". Diese verleiten die Menschen in unserer Gesellschaft zu denken, nur mit "Härte" sei etwas zu erreichen. Eine offene Gesellschaft (Staat) ist mir tausend mal lieber, als mir alles vorschreiben zu lassen. Mich stört es schon heute, dass überall Kameras hängen und man überall überwacht wird. Wenn ein Anschlag passiert, dann ist das schade aber auch nicht zu ändern. Eine 100% Sicherheit wird es nie geben! Aber selbst eine 99% Sicherheit ist mir schon zu teuer erkauft!

Last euch nicht blenden vom Deckmäntelchen der "starken" Demokratie. Eine überwachte Demokratie ist eine schwache Demokratie und eine Demokratie der Privilegierten. Oder glaubt ihr ernsthaft ein Schäuble willigt ein seinen Computer anzuzapfen!


absolute Zustimmung !
 
Dann will ich hier auf mal was schreiben und mich zugleich dafür entschuldigen, dass ich dem anderen Thread mehr aufmerksamkeit widme. Hatte gestern und heute bisher wenig Zeit mich damit zu beschäftigen.



Heute lese ich jedoch, dass zwei der drei Täter Deutsche sind. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie erschüttert es mich doch schon. Die Täter in London waren auch Briten, wenn auch ihre Väter aus arabischen Ländern bzw. afrikanischen stammten.



Sind Al Qaida und andere Organisationen jetzt wirklich so weit, dass sie Einheimische rekrutieren können oder sich noch nichtmal darum kümmern müssen? Ist ihre Propaganda so gut, dass sich "Westler", d.h. Menschen die in einem reichen Staat leben, der für sie aufkommen kann und sie finanziell unterstützen kann, freiwillig zusammenschließen und solche Terrorismusakte planen?

Diese Fragen muss man wohl leider mit Ja beantworten.



Zynisch könnte man sagen, dass die Al Qaida marketingtechnisch mit Coca Cola oder McDonalds auf einer Stufe zu stehen scheint.
 
Zynisch könnte man sagen, dass die Al Qaida marketingtechnisch mit Coca Cola oder McDonalds auf einer Stufe zu stehen scheint.




Das scheint wohl leider so zu sein!

Und außerdem ist sie auf dem besten Weg - wie in den 70ern die RAF - zur effektivsten Polizeigewerkschaft zu werden
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Ich geb's zu: Das war auch zynisch!
 
Hier weiß man ja gar nicht mehr, worüber man zuerst diskutieren soll...



- Vergleich zur Thematisierung von Rechtsextremismus zu Islamismus

- mehr Sicherheit, ja! oder: Überwachungsstaat, nein!

- Atomreaktoren: Gefahr oder Chance?

- Rekrutierung einheimischer Terroristen





Was mir gerade einfällt: Ich habe mal einen Bericht gesehen, worin es hieß, dass bestimmte rechtsextremistische Gruppierungen in Deutschland (die Szene ist ja durchaus vielfältig) Sympathien für islamistische Terroristen hegen.

Der Grund sind die gemeinsamen Feinde Israel (Juden) und Amerikaner.

Hier besteht Deckungsgleichheit zu Strömungen in der linksextremistischen Szene.



Alleine hier besteht schon meiner Meinung nach Potential für islamistische Zellen.



Ich bin mal gespannt, wie die Bevölkerung reagiert, wenn der erste "reine" Deutsche zu Unrecht wegen Terrorgefahr in einem Foltergefängnis in Deutschland, oder anderswo zugrunde gerichtet wird.



Ich bin gerade unsicher, ob es in dieser Größenordnung jemals etwas ähnlich bedrohliches, wie den derzeitigen radikalen Islamismus gegeben hat.

Mir fällt spontan nur die Inquisition ein...



Diese Strömung ist eine Seuche, gegen die es kein Gegenmittel zu geben scheint. Natürlich gibt es auch radikale Christen, Juden und andere, aber was ist der Reiz und der Erfolg des Islamismus?



Ich finde, wir sollten hier trennen zwischen religiösen Fanatikern, politisch motivierten "Freiheitskämpfern" und "bösen" Menschen.



Islamismus steht für mich nur zu einem gewissen Teil für den Versuch, mit Gewalt die ganze Welt zu bekehren.

Komplexer ist der politische Hintergrund - Menschen tun sich zusammen, um gegen aktuell ungerechte Situationen anzugehen (ihre einzige Gemeinsamkeit ist die Religion). Die Religion ist hierbei nur Mittel zum Zweck und steht nicht im Vordergrund.

Dann gibt es noch Menschen, denen es eigentlich gut geht, die nicht sehr gläubig sind, aber diesen Krieg dennoch unterstützen.



Wir haben also eine religiös-spirituelle, eine politische und eine ethische Ebene...



Ein "Vorzug" des Islamismus ist ja, dass jeder sich anschließen kann - auch hierbei kann die Motivlage vielfältig sein. Im Islamismus scheinen sich alle Unzufriedenen dieser Welt zu einem Kampf gegen ihre Unterdrücker zusammenzutun. Sollten sie diesen Kampf gewinnen, werden sie sich untereinander bekämpfen, da die Einigkeit im Feindbild fehlt und bei den meisten der Islam keine ausreichende Einigkeit hervorrufen wird.



Hierist für mich ein Ansatzpunkt:

Das vielfältige Gebilde des Islamismus muss getrennt werden - gegen die Einzelteie können wir vorgehen.

Die größten Chance sehe ich bei den politisch motivierten Terroristen.

Gebt den Palästinensern endlich ihren eigenen Staat, ebenso den Tschetschenen und anderen Völkern innerhalb Russlands.

Schmeißt die korrupten Machteliten in Usbekistan, Tadschikistan, etc. raus.



Dann sind alle Moslems in der Pflicht, die keinen Grund zur Unzufriedenheit in ihrem Leben haben: Wehrt euch gegen Terror, der in eurem Namen verübt wird, so wie wir uns ebenfalls gegen Terror wehren, der in unserem Namen verübt wird (hier sind wir wieder bei den Rechtsextremisten, bei Guantanamo, etc.)!



Zu den Atomreaktoren nur soviel: Haben wir noch genug stillgelegte Salzbergwerke??
 
Hier weiß man ja gar nicht mehr, worüber man zuerst diskutieren soll...


- Vergleich zur Thematisierung von Rechtsextremismus zu Islamismus

- mehr Sicherheit, ja! oder: Überwachungsstaat, nein!

- Atomreaktoren: Gefahr oder Chance?

- Rekrutierung einheimischer Terroristen





Was mir gerade einfällt: Ich habe mal einen Bericht gesehen, worin es hieß, dass bestimmte rechtsextremistische Gruppierungen in Deutschland (die Szene ist ja durchaus vielfältig) Sympathien für islamistische Terroristen hegen.

Der Grund sind die gemeinsamen Feinde Israel (Juden) und Amerikaner.

Hier besteht Deckungsgleichheit zu Strömungen in der linksextremistischen Szene.



Alleine hier besteht schon meiner Meinung nach Potential für islamistische Zellen.



Ich bin mal gespannt, wie die Bevölkerung reagiert, wenn der erste "reine" Deutsche zu Unrecht wegen Terrorgefahr in einem Foltergefängnis in Deutschland, oder anderswo zugrunde gerichtet wird.



Ich bin gerade unsicher, ob es in dieser Größemordnung jemals etwas ähnlich bedrohliches, wie den derzeitigen radikalen Islamismus gegeben hat.

Mir fällt spontan nur die Inquisition ein...



Diese Strömung ist eine Seuche, gegen die es kein Gegenmittel zu geben scheint. Natürlich gibt es auch radikale Christen, Juden und andere, aber was ist der Reiz und der Erfolg des Islamismus?



Ich finde, wir sollten hier trennen zwischen religiösen Fanatikern, politisch motivierten "Freiheitskämpfern" und "bösen" Menschen.



Islamismus steht für mich nur zu einem gewissen Teil für den Versuch, mit Gewalt die ganze Welt zu bekehren.

Komplexer ist der politische Hintergrund - Menschen tun sich zusammen, um gegen aktuell ungerechte Situationen anzugehen (ihre einzige Gemeinsamkeit ist die Religion). Die Religion ist hierbei nur Mittel zum Zweck und steht nicht im Vordergrund.

Dann gibt es noch Menschen, denen es eigentlich gut geht, die nicht sehr gläubig sind, aber diesen Krieg dennoch unterstützen.



Wir haben also eine religiös-spirituelle, eine politische und eine ethische Ebene...



Ein "Vorzug" des Islamismus ist ja, dass jeder sich anschließen kann - auch hierbei kann die Motivlage vielfältig sein. Im Islamismus scheinen sich alle Unzufriedenen dieser Welt zu einem Kampf gegen ihre Unterdrücker zusammenzutun. Sollten sie diesen Kampf gewinnen, werden sie sich untereinander bekämpfen, da die Einigkeit im Feindbild fehlt und bei den meisten der Islam keine ausreichende Einigkeit hervorrufen wird.



Hierist für mich ein Ansatzpunkt:

Das vielfältige Gebilde des Islamismus muss getrennt werden - gegen die Einzelteie können wir vorgehen.

Die größten Chance sehe ich bei den politisch motivierten Terroristen.

Gebt den Palästinensern endlich ihren eigenen Staat, ebenso den Tschetschenen und anderen Völkern innerhalb Russlands.

Schmeißt die korrupten Machteliten in Usbekistan, Tadschikistan, etc. raus.



Dann sind alle Moslems in der Pflicht, die keinen Grund zur Unzufriedenheit in ihrem Leben haben: Wehrt euch gegen Terror, der in eurem Namen verübt wird, so wie wir uns ebenfalls gegen Terror wehren, der in unserem Namen verübt wird (hier sind wir wieder bei den Rechtsextremisten, bei Guantanamo, etc.)!



Zu den Atomreaktoren nur soviel: Haben wir noch genug stillgelegte Salzbergwerke??


Ich finde deine Gedanken und Denkansätze gut!

Das einzige, was mir nicht gefällt, ist der Ausdruck "Foltergefängis in Deutschland". Damit kann der Eindruck entstehen, dass du unterstellst, in deutschen JVAs herrschen per se Zustände wie in Guantanamo oder Abu Ghraib - und dass das so nicht stimmen kann, wissen wir alle.
 
Mal ganz neben der Diskussion: Einer der drei Festgenommenen ("Daniel S.") war im Gymnasium bei mir in der Parallelklasse und saß noch in der 12. Klasse (auch wenn ichs nicht wirklich toll fand und froh war, dass er nach 2,3 Stunden eh nie mehr erschien) in Deutsch neben mir ...



Da wird's einem schon anders, ein total komisches Gefühl, wenn solche Dinge, die eigentlich so fern erscheinen, plötzlich doch so nah sind.



Der Kerl war aber wirklich n komischer. Hatte nie was mit dem zu tun, aber man kannte ihn halt. Zunächst ganz normal, integriert, dann wohl in der Pubertät an falsche Freunde geraten, wurde total extrovertiert, ein "cooler Gangstaaa", mehr und mehr abgehoben, keine Kontakte mehr zu Mitschülern oder Lehrern, hat sich nie am Unterricht beteiligt, saß einfach nur da. Gespräche brachten nix, er fand einfach nur "alles Scheiße" und man könne "nix ändern außer mit Gewalt".

Gerüchten zufolge soll er schon zu Schulzeiten in Überfälle und Drogengeschäfte etc verwickelt gewesen sein, Anfang der Obstufe isser dann abgegangen und erstmal für n paar Monate nach Brasilien. Es hieß er wolle sich da was aufbauen. Irgendwann hat wer erzählt er sei wieder da, noch komischer als vorher. Hat sogar scheinbar mehrmals versucht, sein Abi (!) nachzumachen, ist aber nie zu den Terminen erschienen.

Dass er zum Islam konvertiert ist wusste ich glaube ich, aber seither hatte man nix mehr von ihm gehört. Bis jetzt.

Schockierend. Und vor allem war der Kerl alles andere als dumm. Der war hochintelligent, das hat jeder Lehrer bestätigt und deshalb gab es ja auch soo viele Gespräche mit ihm. Aber scheinbar ist der total in die falsche Bahn geraten ...

Glaube auch nicht, dass er groß was mit "Islam" am Hut hat, sondern einfach nur irgendwas gegen das seiner Ansicht nach schlechte westliche System tun wollte.





Wenn ich mir überleg, dass jemand der mal n Mitschüler von dir war, bereit ist so viele Leute bereitwillig umzubringen (und sich selber auch), da läufts einem schon kalt den Rücken runter ...
 
@ Onkel Helmut



Du hast Recht.

Klarstellung: Ich glaube nicht, dass in deutschn Gefängnissen mit offizieller Genehmigung oder Duldung gefoltert wird.

Allerdings glaube ich, dass die berüchtigten "CIA-Flüge" geduldet wurden, solange sie nicht öffentlich wurden.



Wie auch immer, wir dürfen bei dem Thema Terrorismus einfach nicht unsere rechtsstaatlichen Grundsätze verraten.

"In dubio pro reo" muss auch weiterhin gelten.

Wir dürfen uns moralisch einfach nicht angreifbar machen.
 
...
Was mir gerade einfällt: Ich habe mal einen Bericht gesehen, worin es hieß, dass bestimmte rechtsextremistische Gruppierungen in Deutschland (die Szene ist ja durchaus vielfältig) Sympathien für islamistische Terroristen hegen.

Der Grund sind die gemeinsamen Feinde Israel (Juden) und Amerikaner.

...
hatte es zwar schon das ein oder andere mal geschrieben (das thema kommt ja immer wieder hoch
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), aber da es passt:



ich war 91 in algerien und auf den doerfern war der einfluss von islamischen fundamentalisten der fis (front islamique de salutation) sehr gross ... zu der zeit wurde gerade verkuendet, dass berlin wieder hauptstadt wird ... und viele fis-leute nahmen dies zum anlass, uns deutschen zu gratulieren mit dem hinweis: jetzt koennen wir endlich gemeinsam gegen die juden vorgehen ...
 
@ Schwenker: Wenn ein Geschehen, das gerade die Medien beherrscht, plötzlich aufgrund eines Zusammenhangs oder Zufalls in deiner privaten Welt konkret und real wird, ist das sehr irritierend. Ich kann dich gut verstehen. Ich habe einmal die vermutlich letzten Minuten im Leben eines Pizzabäckers, der (von der Mafia, Ndrangheta oder Camorra) mit einem Nahschuss ins Gesicht aus einer abgesägten Schrotflinte hingerichtet wurde, live erlebt. Die mutmaßlichen Mörder saßen bereits in der Imbissbude - ich konnte die Anspannung und Angst mit Händen greifen - und trotzdem nicht richtig einschätzen. Ich bekam meine Pizza, war froh, wieder draußen zu sein (alles hatte unendlich lang gedauert - und ich Idiot habe die Signale nicht kapiert) - das weitere las ich dann in der Zeitung...
 
Rufe nach schärferen Sicherheitsgesetzen werden lauter

Do Sep 6, 2007 5:16 MESZ163 (reuters)



Hm, wenn sich die online-Durchsungen vernünftig verfassungstechnisch regeln lassen, dann kann man dagegen wohl kaum etwas machen. Einerseits ist das ja auch wünschenswert, wenn User von einschlägigen Foren unter die Lupe genommen werden. Allerdings stecken mittlerweile soviele Informationen über fast jeden Nutzer im Internet, dass mich dieser Schritt dann doch auch an eine Dystopie erinnert...



Die Strafe von Terrorausbildung ist dagegen sehr zu begrüßen.
 
RADIKALE KONVERTITEN

<span>Durchmarsch zum Martyrium</span>



Von Yassin Musharbash



Immer wieder driften deutsche Neu-Muslime wie Fritz G. und Daniel S. in den radikalen Islam ab. Die Gründe sind komplex: Einige suchen simple Lösungen für schwierige Fragen, andere das Gruppengefühl - in jedem Fall werden sie von gefährlichen Verführern mit offenen Armen empfangen.



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PANNE BEI TERROR-ERMITTLUNGEN

<span>Polizist sandte geheimen Ermittlungsbericht an die Presse</span>



Von Matthias Gebauer



Peinliche Polizei-Panne in Friedrichshafen: Ein Beamter versandte kurz nach der Festnahme der drei Terrorverdächtigen einen geheimen Lagebericht zum Fall mit Klarnamen und Hintergründen an die gesamte Regionalpresse.



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DEUTSCH-AMERIKANISCHE ZUSAMMENARBEIT

<span>Operation Alberich deckte Terror-Plot auf</span>



Die Zusammenarbeit war "so eng wie nie", lobt Washington: Unter dem Codenamen "Operation Alberich" haben deutsche und amerikanische Ermittler im Fall der deutschen Terrorverdächtigen zuletzt Hand in Hand gearbeitet - und so bereits sehr konkrete Anschlagspläne durchkreuzt.



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FESTNAHMEN IN DER PROVINZ

<span>Dorfpolizist zwang Terror-Fahnder zum Zugriff</span>



Es war einer der größten Einsätze der Nachkriegsgeschichte - ausgelöst auch durch eine Panne: Weil ein Dorfpolizist bei einer Kontrolle zu redselig war, entschlossen sich die Fahnder zum Zugriff auf die Terrorverdächtigen. Die wurden von Hintermännern massiv unter Druck gesetzt, bald zuzuschlagen.



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<span>Schäuble plant 123-Mio.-Investition in Terrorabwehr</span>



Nach den verhinderten Terroranschlägen in Deutschland hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) größere Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheitstechnik angekündigt. Seine Pläne für Online-Untersuchungungen verteidigte er.



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TERRORISMUS

<span>Schäuble hält Atom-Anschlag für eine Frage der Zeit</span>





Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble warnt vor einem nuklearen Terroranschlag. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis ein solcher Angriff erfolge. Der Rat des Ministers: Man solle sich die restliche Zeit nicht mit Untergangsstimmung verderben.



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