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Thema: Pädophilie

Klingenstädter

Well-Known Member
Vorweg:



Ich möchte hier keine Hexenjagd!


Ich möchte hier sachliche Beiträge haben - alles andere wird gelöscht!




Thread wird geöffnet, nachdem ich die Eingangsartikel eingestellt habe, die zur Information und Diskussionsbasis dienen können.





Definition wikipedia:



Eingrenzung des Begriffes



Eingeführt wurde der Begriff (als „Paedophilia erotica“) 1896 durch den Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in dessen Schrift Psychopathia sexualis. Im Wesentlichen ist es bei seiner Definition geblieben. Für Pädophilie werden folgende Merkmale aufgeführt:



* Das sexuelle Interesse gilt Kindern, die sich vor oder am Beginn der Pubertät befinden

* Das sexuelle Interesse ist dabei primär, das heißt ausschließlich bzw. überwiegend und ursprünglich auf Kinder ausgerichtet

* Das sexuelle Interesse ist zeitlich überdauernd



Manche Definitionen setzen zusätzlich einen Altersunterschied von mindestens fünf Jahren voraus, um so sexuelles Interesse von Kindern und Jugendlichen an Kindern nicht zu pathologisieren. Dem entgegen steht jedoch die Beobachtung, dass sich eine pädophile Orientierung bereits in der Adoleszenz – oder in der Kindheit – heranbildet.



Pädophilie liegt dann nicht vor, wenn zwar eine sexuelle Erregbarkeit durch Kinder besteht, diese aber nicht primär ist. Viele erwachsene Männer sind auch durch Kinder sexuell stimulierbar (Hall et. al 1995, Freund und Watson 1991 und Quinsey et al. 1975), im Unterschied zu Pädophilen jedoch interessieren sie sich sexuell in erster Linie für Erwachsene. Ebenso sind Pädophile teils auch durch Erwachsene stimulierbar, interessieren sich aber in erster Linie für Kinder.



Im Gegensatz dazu wird die Bezeichnung Pädophilie oft nicht im streng wissenschaftlichen Sinne verwendet, wenn grundsätzlich alle Täter, die Kinder sexuell missbrauchen als Pädophile bezeichnet werden. Vor allem sexueller Missbrauch innerhalb der Familie wird oft falsch eingeordnet. Im Fall der nicht primär durch Kinder stimulierbaren Erwachsenen spricht man bisweilen auch von Pseudopädophilie. Originäre Pädophile werden zur besseren Abgrenzung auch als strukturiert pädophil bezeichnet, da ihre sexuelle Orientierung fest in der Persönlichkeitsstruktur verankert ist.



Das sexuelle Interesse an geschlechtsreifen Jugendlichen ist aus sexualmedizinischer Sicht von Pädophilie abzugrenzen. Handelt es sich um die Zuneigung zu männlichen Jugendlichen, spricht man von Ephebophilie. Das sexuelle Interesse an weiblichen Jugendlichen wird demgegenüber als Parthenophilie bezeichnet. Beide Begriffe wurden erstmals 1906 von Magnus Hirschfeld eingeführt.



Mit dem Begriff Päderastie werden sexuelle Beziehungen zwischen erwachsenen Männern und geschlechtsreifen männlichen Jugendlichen bezeichnet, wie sie kulturbedingt z. B. im antiken Griechenland toleriert wurden. Dieser Begriff gilt heute als veraltet und taucht in der neueren sexualmedizinischen Klassifikationen nicht mehr auf.



Das primäre sexuelle Interesse der Pädophilen



Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht bei der Pädophilie die primäre sexuelle Ausrichtung auf Kinder. Im Unterschied zu anderen Sexualitäten ist diese nicht zwingend koital ausgeprägt; Pädophile können bereits durch Situationen erregt und befriedigt werden, in denen kein Körperkontakt zu einem Kind besteht. Das heißt, Erotik spielt im Sexualleben eines Pädophilen eine besonders große Rolle. Bei Situationen mit Körperkontakt kann bereits das Berühren des Kindes allein als erregend empfunden werden, ohne dass diese Berührungen im Genitalbereich stattfinden müssen. Der Wunsch nach dem Vollzug des Koitus mit dem Kind scheint bei Pädophilen seltener anzutreffen zu sein.



Neben dem sexuellen Interesse ist bei Pädophilen ein Bedürfnis nach emotionaler Nähe zu Kindern festzustellen. Manche Pädophile empfinden ihr Leben als unvollständig und emotional destabilisierend, wenn ihr Wunsch nach emotionaler Nähe keine Erfüllung findet. Es wird daher vermutet, dass viele Pädophile entsprechende Berufe oder Freizeitaktivitäten ausüben, um Umgang mit Kindern zu haben. Häufig gelingt es ihnen, ihre sexuellen Neigungen in pädagogisches Engagement zu überführen. Es kann aber auch zu sexuellen Kontakten mit Kindern kommen, die meist Einzelfälle bleiben. Es wird ferner vermutet, dass manche der primär pädophil orientierten Männer alleinstehende Frauen mit vorpubertären Kindern heiraten um ihr Bedürfnis nach Nähe zu befriedigen.



Das Bedürfnis nach körperlicher und emotionaler Nähe ist individuell sehr verschieden ausgeprägt und gewichtet. Die Bedürfnislagen können sowohl einzeln als auch zusammen im Vorder- oder Hintergrund stehen. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde das sexuelle Interesse an Kindern von Pädophilen-Organisationen und Interessensgruppen häufig verneint und Pädophilie als nicht-sexuelle Kinderliebe dargestellt. Mittlerweile werden dort wohl auch die sexuellen Aspekte thematisiert.



Sexuelle Handlungen



Gewalt ist seltener Teil der Belästigung. Manchmal werden die Kinder verängstigt, indem z. B. ein Haustier getötet und weitere Gewalt angedroht wird. Die Übergriffe können eine unterschiedliche Schwere haben. Hier reicht die Spannweite vom „Haarestreicheln“ über die Manipulation der Genitalien, oder der Ermunterung des Kindes dasselbe mit seinen Genitalien zu tun, bis hin zur eher selteneren Intromission. Die pädophilen Kontakte können Wochen, Monate oder Jahre andauern, wenn sie nicht von anderen Erwachsenen entdeckt werden (Davison u. Neale 2002).



Zahlreiche Studien sprechen von einer Nicht-Aggressivität und Zuneigung der Pädophilen zu Kindern. Dem entspricht auch die Beobachtung, dass sexuell aktive pädophile Erwachsene den Kindern in stärkerem Maße emotional zugewandt zu sein scheinen als andere Sexualstraftäter ihren Opfern. Ein Pädophiler wird meist versuchen, die Zuneigung der Kinder zu erlangen. Ob Pädophile gewalttätig werden, hängt von ihren allgemeinen Persönlichkeitsmerkmalen, wie z.B. Gewaltbereitschaft und Frustrationstoleranz, ab. Ähnlich wie bei Menschen mit primärer sexueller Ausrichtung auf Erwachsene gibt es auch einen vergleichbar geringen Anteil Pädophiler mit sadistischer Fixierung. Eine Minderheit der Pädophilen, welche auch als sexuelle Sadisten oder antisoziale Persönlichkeiten diagnostiziert werden, fügen den Objekten ihrer Begierde schwere körperliche Verletzungen zu (Davison u. Neale 2002). Solch ein Fall scheint der Serienmörder Jürgen Bartsch gewesen zu sein. Außerdem gibt es Fälle von Kindesentführung mit Todesfolge, die hierzu zu rechnen sind.



Phänomenologie




Über die Zahl pädophiler Menschen gibt es keine zuverlässigen Angaben. Vorsichtige Schätzungen gehen von 50.000 bis 200.000 pädophilen Menschen in Deutschland aus.



Über 80 Prozent der Pädophilen sollen auf Jungen fixiert sein, wobei andere Quellen davon ausgehen, dass als Opfer sexueller Übergriffe eher Mädchen betroffen sind. Unklar ist, ob auf Mädchen orientierte Pädophile lediglich in geringerer Zahl öffentlich in Erscheinung treten und so eine Gleichverteilung der Geschlechtspräferenz unter Berücksichtigung dieses Dunkelfeldes vorliegt.



Nach Studien von Coxell et al. (1999) haben 13 % der Knaben sexuelle Kontakte zu pädophil oder ephepophil ausgerichteten Männern gehabt. 5,3 % der befragten Männer berichteten, dass sie als Kind unfreiwillige Sexualkontakte mit einem Mann gehabt hätten, der beträchtlich älter war als sie. 7,7 % sprachen von freiwilligen Kontakten zu den Männern. Noch höher liegen die Zahlen bei Kontakten zu Mädchen. Nach einer amerikanischen Studie, die über 1000 junge Frauen und Mädchen befragte, ergab sich, dass rund 30 Prozent der Mädchen im Internet, zum Beispiel in Kinderchats, von Männern, die sich oft als Teenager ausgeben, angesprochen wurden.



Siehe auch: Sexueller Missbrauch von Kindern
 
Zu Pädophilen:



Seelische Störung oder sexuelle Orientierung?



Um die sexualmedizinsche Einordnung der Pädophilie gibt es seit jeher heftige Kontroversen. Dies zeigt sich schon daran, dass es bis heute keinen einheitlichen Sprachgebrauch gibt – weder in der Fachwelt, noch in der Öffentlichkeit. Umgangsprachlich spricht man zumeist von einer „pädophilen Neigung“, es sind aber auch andere Benennungen in Gebrauch, die oft eine bestimmte Wertung wiederspiegeln. So spricht man z.B. von einer „pädophilen Orientierung“, einer „pädophilen Veranlagung“ oder einer „pädophilen Prägung“.



Viele Pädophile setzen sich dafür ein, Pädophile als eigenständige sexuelle Orientierung (neben Hetero- und Homosexualität) anzuerkennen. Damit möchte man einerseits die vermeintliche Gleichwertigkeit mit anderen Sexualformen betonen, andererseits darauf hinweisen, dass eine pädophile Ausrichtung als fester Bestandteil der Persönlichkeit anzuerkennen ist.



Kritiker halten dem entgegen, der Begriff der sexuellen Orientierung beziehe sich ausschließlich auf das Geschlecht des bevorzugten Sexualobjekts. Demnach könne es nur Hetero-, Homo- und Bisexualität als sexuelle Orientierungen geben. Außerdem sei die Gleichsetzung mit anderen sexuellen Vorlieben abzulehnen, weil damit die besondere Problematik der Pädophilie – die extrem ungleiche Objektkonstellation – ausgeblendet und verharmlost werde.



Sowohl in der International Classification of Diseases, Injuries, and Causes of Death (ICD) als auch im einflussreichen amerikanischen Diagnostic and Statistical Manual (DSM) wird Pädophilie als psychische Störung aufgeführt. Um diese Tatsache und um die Details der DSM-Definition hat sich eine Diskussion entwickelt (vgl. Archives of Sexual Behavior, Dezember 2002):



* Es wurde vorgeschlagen, alle Paraphilien (zu denen auch die Pädophilie zählt) aus dem Verzeichnis (DSM) zu streichen. Dafür machen sich jene stark, die den betreffenden Störungen keinen eigentlichen Krankheitswert zuweisen, sondern glauben, dass die Paraphilien nur aufgrund eines gesellschaftlichen Konflikts als psychische Störung aufgefasst würden (solche Konflikte werden (im Prinzip) zur Zeit ausdrücklich nicht als DSM-relevante Störungen angesehen).



* Über die Frage, unter was für einer Störung Pädophile leiden könnten, gibt es keinen Konsens. Beispielsweise wird vorgeschlagen, Pädophilie als Impulskontrollstörung (ICD: F63) zu kategorisieren. Dies ist für die gegenwärtige DSM-Definition von Pädophilie möglich, nicht aber für andere (z.B. ICD). In jedem Fall wird damit das Hauptaugenmerk von der primären sexuellen Ausrichtung auf Kinder weggenommen und auf das Verhalten des Pädophilen gelenkt.



* Andere Bestrebungen legen Wert auf die Unterscheidung zwischen sexueller Präferenz und sexuellem Verhalten. Danach bezieht sich die Bezeichnung Paraphilie allein auf die sexuellen Wünsche, nicht aber darauf, in welcher Form sie möglicherweise auslebt werden. Demnach wären Paraphilien nur dann als krankhaft anzusehen, wenn der Betroffene seine Sexualität in einer Art und Weise auslebt, dass er Andere in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt. In diesem Fall würde man nicht mehr von einer sexuellen Präferenzstörung (Paraphilie) sprechen, sondern von einer sexuellen Verhaltensstörung (Dissexualität, vgl. Ahlers/Schaefer/Baier 2005). Diese Sichtweise bemisst den Krankheitswert einer Paraphilie in erster Linie nach den Folgen, die sich aus deren Ausleben ergeben. Die Behandlungsbedürftigkeit wäre auch dann gegeben, wenn der Betroffene selbst unter seinen sexuellen Wünschen leidet, so dass er in seiner seelischen Gesundheit beeinträchtigt ist. Für die Pädophilie würde das bedeuten: Solange der Betroffene seine sexuellen Impulse unter Kontrolle halten kann (keinen sexuellen Kontakt mit Kindern sucht) und seine sexuelle Präferenz für sich selbst akzeptieren kann, liegt keine Behandlungsbedürftigkeit vor. Damit einher ginge die Unterscheidung zwischen Pädophilie (als reiner Präferenzstörung) und Pädosexualität(als sexueller Verhaltensstörung in Form real ausgelebter Sexualität mit Kindern).



Diese Diskussionen betreffen lediglich die psychologische Einordnung der Pädophilie, nicht die Bewertung von Handlungen, die aufgrund pädophiler Veranlagungen begangen werden.



Veranlagung oder Prägung?



Ungeklärt ist bis heute auch die Frage, ob eine pädophile Ausrichtung angeboren ist oder im Laufe der Adoleszenz erworben wird. Man geht heute von einem individuellen Zusammenspiel biologischer, psychologischer und psychosozialer Faktoren aus. Eine mögliche genetische Disposition soll ebenso eine Rolle spielen wie biographische Faktoren (z.B. traumatische Kindheitserfahrungen) im Zusammenspiel mit bestimmten Charakterstrukturen. Die begriffliche Zuordnung als „pädophile Veranlagung“ oder als „pädophile Prägung“ bleibt problematisch, denn in beiden Fällen wird eine Bewertung vorweggenommen, die wissenschaftlich nicht abgesichert ist.



Noch sehr neu ist ein Modell, das von Sexualtherapeuten der Berliner Charité entwickelt wurde (vgl. Ahlers/Schaefer/Baier 2005). Danach setzt sich die sexuelle Präferenz eines jeden Menschen aus drei Achsen zusammen: der Orientierung, der Ausrichtung und der Neigung.



* Die sexuelle Orientierung bezieht sich auf das Geschlecht des bevorzugten Sexualpartners. Als sexuelle Orientierungen gibt es demnach Heterosexualität, Homosexualität und Bisexualität.



* Die sexuelle Ausrichtung bezieht sich auf das Alter des bevorzugten Partners. Man unterscheidet die Ausrichtung auf das kindliche, jugendliche oder erwachsene Körperschema.



* Die sexuelle Neigung gibt an, welche Art von Sexualpraktiken jemand bevorzugt. Dies können z. B. sadistische, masochistische oder exhibitionistische Praktiken sein.



Nach diesem Modell wäre die Pädophilie in die Achse der sexuellen Ausrichtung einzuordnen, denn nur diese sagt etwas über das Alter der bevorzugten Sexualpartner aus. Die Frage der Bewertung (Veranlagung oder Prägung) wird dabei bewusst offen gelassen. Die weit verbreitete Einordnung der Pädophilie als sexuelle Orientierung (also die begriffliche Gleichsetzung mit Homo- oder Heterosexualität) wäre ebenfalls hinfällig, da es sich um unterschiedliche Präferenzebenen handelt, die nicht miteinander vergleichbar sind.



Dieses Modell der dreiachsigen Päferenzaufteilung hätte den Vorteil, dass es eine klare Zuordnung der unterschiedlichsten sexuellen Vorlieben erlaubt, ohne dass es zu begrifflichen Überschneidungen kommt. Ob es sich allgemein durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.



Diagnostische Systeme ICD-10 und DSM-IV




Im ICD-10 wird Pädophilie unter dem Code F65.4 (Störung der Sexualpräferenz) geführt; im DSM-IV unter 302.2 (Paraphilie).



Nach dem DSM-IV setzt die Diagnose Pädophilie ein Mindestalter von 16 Jahren voraus. Ebenso muss der Betroffene mindestens 5 Jahre älter sein als das Kind. Im ICD 10 wird unter Pädophilie Sexuelle Präferenz für Kinder, Jungen oder Mädchen oder Kinder beiderlei Geschlechts, die sich meist in der Vorpubertät oder in einem frühen Stadium der Pubertät befinden verstanden.



Unter die Paraphilien fallen nach Kriterium A des DSM-IV während einer Periode von mindestens sechs Monaten wiederkehrende, intensive sexuell erregende Phantasien, Drangzustände oder Verhalten, die sexuelle Aktivitäten mit einem oder mehreren vorpubertären Kindern (im allgemeinen 13 Jahre oder jünger) beinhalten. Diese Phantasien, Drangzustände oder Verhaltensweisen verursachen klinisch eindeutige Beschwerden oder eine Verschlechterung der sozialen, beschäftigungsmäßigen oder sonstigen Anpassung. Die betroffene Person ist zumindest 16 Jahre alt und mindestens fünf Jahre älter als das entsprechende Kind (bzw. Kinder). Nicht einzuschließen ist ein "Spätadoleszenter" (-adoleszente), der oder die in eine Liebesbeziehung mit einer (einem) 12-oder 13-Jährigem (-Jährige) involviert ist. Zu unterscheiden sind gleichgeschlechtliche Pädophilie, gegengeschlechtliche und bisexuelle Pädophilie, sowie ausschließliche oder nicht-ausschließliche Pädophilie, sowie inzestuöse bzw. nicht-inzestuöse (DSM-IV. APA 1994, S. 258).



Im ICD 10 ist die Diagnose Pädophilie (unter den Code: F 65.4), d. h. unter dem Kapitel (F 60 - F69) Persönlichkeits und Verhaltensstörungen, als Störungen der Sexualpräferenz verortet. Die dort eingestellten Diagnosen gelten als "meist anhaltende, den "Ausdruck des charakteristischen, individuellen Lebensstils, des Verhältnisses zur eigenen Person und zu anderen Menschen" ausdrückende Persönlichkeit und Verhalten. "Diese Störungen verkörpern gegenüber der Mehrheit der betreffenden Bevölkerung deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in den Beziehungen zu anderen. Solche Verhaltensmuster sind meistens stabil und beziehen sich auf vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen. Häufig gehen sie mit einem unterschiedlichen Ausmaß persönlichen Leidens und gestörter sozialer Funktionsfähigkeit einher." (ICD 10, 2002)



Pädophile gelten in der Klinischen Psychologie als Erwachsene, die durch körperlichen und oft auch sexuellen Kontakt mit präpubertären Kindern, mit denen sie nicht verwandt sind, sexuelle Befriedigung erlangen. Wie bei den anderen Paraphilien geht hier die sexuelle Attraktivität von ungewöhnlichen Objekten aus. Bei den Paraphilien ist es insgesamt schwer, das Kriterium Leid in der Symptomatik dieser Psychischen Störung zu erkennen, da die Betroffenen häufig weder leiden noch beeinträchtigt sind. Dennoch kann jemand, der weder leidet noch beeinträchtigt ist, als pädophil diagnostiziert werden. Forscher gehen hier von einer verhaltensorientierten Definition der Paraphilien aus (Davison u. Neale 2002).



Die Pädophilie muss von Inzest unterschieden werden, der die sexuelle Beziehung von Verwandten meint, denen die Heirat untereinander verboten ist (ebd.).



Zur Prävalenz der Paraphilien liegen keine genauen Statistiken vor.
 
Zu den Opfern:



Auswirkungen auf die Opfer sexuellen Missbrauchs




Die Auswirkungen sexueller Missbrauchserlebnisse auf die Entwicklung von Kindern sind von den Begleitumständen der Tat sowie der anderer Risikofaktoren in der Entwicklung (z. B. Vernachlässigung und körperliche Misshandlung) abhängig. Sexueller Missbrauch kann bereits im frühen Kindesalter beginnen und über Jahre weiterbestehen.



Die unmittelbaren Auswirkungen von sexuellem Missbrauch (Inzest und Pädophilie) auf ein Kind sind sehr unterschiedlich. Etwa die Hälfte der betroffenen Kinder scheinen keine negativen Auswirkungen zu haben.



Missbrauchte Kinder können Angststörungen, Depressionen, ein geringes Selbstwertgefühl sowie Verhaltensstörungen entwickeln. Psychische Auffälligkeiten in der Folge sexuellen Missbrauchs können enthemmtes triebhaftes Verhalten bei Kleinkindern mit ungewöhnlich aktivem Interesse an den eigenen Genitalien oder denen anderer Kinder, Distanzlosigkeit gegenüber Fremden, nicht altersgemäße sexuelle Aktivitäten mit Geleichaltrigen, exzessive Masturbation, spielerische Imitation und Nachvollziehen der Tat, Exhibieren und sexuell provozierendes Auftreten sein sowie ein erhötes Risiko, erneut Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden. Diese Auffälligkeiten können bereits im Vorschulalter auftreten. Im Schulkind- und Jugendalter zeigen sich häufig zusätzlich eine Blockierung und Angst in der Sexualentwicklung, funktionelle Sexualstörungen, Promiskuität und Prostitution, sexuell aggressives Verhalten gegenüber anderen Kindern, ausgeprägte Angst, homosexuell zu sein sowie eine gestörte Geschlechtsrollenidentität.



Wenn die unmittelbare Krise vorüber ist, brauchen viele Kinder weiterhin professionelle Hilfe. Häufig entwickelt sich eine Posttraumatische Belastungsstörung. Hier hängt die Beeinträchtigung der Opfer oft von der Schwere der Tat ab. Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem bei Dissoziativen Identitätsstörungen, Essstörungen sowie Borderline-Persönlichkeitsstörungen in der Kindheit sexueller Missbrauch vorlag. Dies bedeutet nicht, dass Personen, bei denen diese Störungen diagnostiziert wurden, zwangsläufig sexuell missbraucht wurden. Ebenso wie es nicht bedeutet, dass jeder, der in der Kindheit sexuell missbraucht wurde, eine dieser Störungen entwickeln muss. Hier ist lediglich ein statistischer Zusammenhang zu erkennen, der besagt, dass schwere Traumata in der Kindheit, wie sexueller Missbrauch, eine dieser Störungen verursachen können.





erfolgreiche (?) Behandlung:




Therapeutischer Aspekt




Pädophilie kann durch unterschiedliche Verfahren therapiert werden, sowohl durch tiefenpsychologische als auch durch verhaltenstherapeutische Interventionen. Die Wirksamkeit aller Verfahren ist umstritten (Davison u. Neale 2002). Es existieren auch Verfahren der Systemischen Therapie, welche bei der Pädophilie hilfreich sein können.



Es wird vermutet, dass die pädophile Orientierung tief in der Persönlichkeitsstruktur verankert ist und sich nicht ohne Weiteres und möglicherweise nicht ohne Schäden an der Persönlichkeit des Betroffenen ändern lässt. Wie jeder andere Mensch auch ist er aber dafür verantwortlich, dass niemand unter seiner Krankheit bzw. seiner sexuellen Orientierung leidet. Dementsprechend besteht das primäre Ziel einer Therapie meist darin, sexuelle Handlungen an Kindern zu verhindern und die mitunter auch von den Patienten als quälend empfundenen Impulse abzuwehren und zu verringern. Eine ursächliche Therapie, die das sexuelle Verlangen auf Erwachsene ‚umlenkt‘, ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kaum oder überhaupt nicht möglich. Weiterhin sind Therapien auch dann nötig, wenn der Patient mit den schwerwiegenden sozialen Folgen, die ein Bekanntwerden seiner Pädophilie meist zur Folge hat, konfrontiert wird.



Gruppentherapie und Selbsthilfegruppen verfolgen ähnliche Ziele. Patienten lernen ähnliche Verhaltensmuster und deren Konsequenzen bei anderen kennen und können lernen, wie andere Patienten mit ihren Impulsen umgehen. Dadurch können sie sowohl bei sich als auch bei anderen mögliche Muster der Selbsttäuschung und des Leugnens aufdecken. Die Hemmschwelle, an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen, ist im allgemeinen im Vergleich zu einer Therapie geringer. Viele können sich dort zum ersten Mal eingestehen, dass sie pädophil sind. Gruppentherapien werden von professionellen Betreuern geleitet, meist Psychologen oder Psychiatern, was unter Umständen eine bessere Lenkung der Therapie ermöglicht und gerade bei schweren Konflikten innerhalb der Gruppe entlastend wirken kann. Gruppentherapien und Selbsthilfegruppen können den Betroffenen helfen, schwierige Lebenslagen, die aufgrund von Pädophilie entstehen können, zu bewältigen.



Es werden Gesprächstherapien angeboten, in denen der Pädophile über seine sexuelle Orientierung reflektieren und einen verantwortungsvollen gesellschaftskonformen Umgang mit seiner Orientierung erlernen kann.



Weiterhin werden - in schweren Fällen und bei Zustimmung des Patienten - Testosteron-Antagonisten sowie SSRIs (Selective Serotonin Reception Inhibitors – selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer) verwendet, die den Sexualtrieb hemmen, die Impulskontrolle verbessern und somit die Gefahr von Übergriffen, teilweise auch von Intrusionen (Gedankeneinbrüchen, die vom Patienten nicht willentlich verhindert werden können) eindämmen können.



In den letzten Jahren gab es auch Versuche, das unerwünschte Verhalten mit anderen Medikamenten zu bekämpfen. Hier kann vor allem Medroxyprogesteronazetat (MPA) genannt werden, welches den Testosteronspiegel von Männern senkt. Zu den Nebenwirkungen dieses Medikamentes gehören Unfruchtbarkeit und Diabetes (Davison u. Neale 2002).



Nicht zuletzt müssen möglicherweise bestehende Folgestörungen wie zum Beispiel Depressionen und Alkoholismus behandelt werden.



Neuere Studien (Hanson 2002) zeigen auf, dass Therapien straffällig gewordener Pädophiler die Rückfallwahrscheinlichkeit um etwa 12 bis 17 Prozent zu senken vermögen. Doch bleibt die Rückfallquote vergleichsweise hoch.



Noch nicht straffällig gewordene Pädophile, die unter ihren sexuellen Phantasien leiden und therapeutische Hilfe suchen, sollten sich vom Hausarzt an eine sexuelmedizinische Fachberatungsstelle überweisen lassen.





Diese und weitere Informationen findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pädophiliehttp://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie
 
SEXUALITÄT



<span>"Es ist einfach Schicksal"</span>



Von Bruno Schrep



Bilder mit sexuellen Phantasien überschwemmen zwanghaft sein Hirn: Ralf P. ist pädophil, kämpft gegen seine verhängnisvolle Neigung. Für Männer wie ihn gibt es jetzt Hilfe.



Quelle: spiegel





UMGANG MIT PÄDOPHILIE



<span>"Ganz wichtig ist eine klare Ansage"</span>



Hätte sich der Tod des kleinen Mitja aus Leipzig verhindern lassen? Können Eltern ihre Kinder überhaupt vor pädophilen Tätern schützen? Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Experte Klaus Michael Beier über gefährliche Neigungen, Restrisiko und die Angst vor sozialer Vernichtung.



Quelle: spiegel
 
Mir geht es vor allem um folgende Fragestellung:



Wie kann man sexuelle Übergriffe auf Kinder in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz (insb. Art. 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar") verhindern?




Meiner Meinung nach muss die Prophylaxe ausgebaut werden.

Was nützt es dem Kind, wenn ein Straftäter für immer ins Gefängnis gesperrt wird? Nichts.



Wie kann man also einen Pädophilen davon abhalten straffällig zu werden (und somit Leben zu ruinieren)?



Laut meinen Recherchen wird nur ein kleiner Teil der Pädophilen straffällig.

Das bedeutet, die anderen wissen um die Falschehit ihrer Neigungen (welch innere Zerrissenheit muss das mit sich bringen?) und sind mental stark genug (und vor allem willig) diese Neigungen zu unterdrücken.



Punkt 1: Diese fähigen und willigen Pädophilen muss man unterstützen.

Zum einen medizinisch (Entwicklung von Medikamenten mit geringen Nebenwirkungen, psychologische Spezialisierung, etc.), zum anderen sozial.

Für mich gibt es keinen Grund einen Pädophilen, der nie einem Menschen etwas zu Leide getan hat zu hassen oder zu verachten.

Sie haben viel eher mein Mitleid.

Wenn ein Großteil unserer Gesellschaft so dächte (Stichwort: Medien), würden sich bestimmt auch mehr Pädophile überwinden, zu ihrem Problem zu stehen und sich helfen zu lassen (wodurch Kinderleben gerettet würden!!).





Zu den straffällig gewordenen Pädophilen fällt mir ehrlich gesagt nichts ein, außer Wegsperren.

Jede Chance auf praktische Resozialisierungsversuche gefährden Menschenleben - solange es da keine medizinisch besseren Möglichkeiten gibt.



Das wars von mir.



Feuer frei! (Denkt an die Regeln!)
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PÄDOPHILIE BEI "BLOCH"



<span>Mensch und Monstrum</span>



Von Christian Buß




Hinschauen statt wegschließen: In der "Bloch"-Folge "Der Kinderfreund" (heute Abend in der ARD) muss der Zuschauer auf Tuchfühlung mit einem Pädophilen gehen. Ein riskantes Unterfangen, das durch den Schauspieler Fabian Hinrichs zum großen psychologischen Kino wird.




Die Erkenntnis, dass die schmerzhafte Therapie mehr pädophil motivierte Gewalt zu verhindern vermag als all die vollmundig geforderten Verwahrforderungen, bedarf eines extrem mündigen Zuschauers.


Wer billige Lösungen bevorzugt, braucht ja nur auf den nächsten revanchistischen Kinderschänderkrimi warten. Der kommt bestimmt.


Mehr...(spiegel)
 
Zu den straffällig gewordenen Pädophilen fällt mir ehrlich gesagt nichts ein, außer Wegsperren.

Jede Chance auf praktische Resozialisierungsversuche gefährden Menschenleben - solange es da keine medizinisch besseren Möglichkeiten gibt.



Das wars von mir.



Feuer frei! (Denkt an die Regeln!)
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Mein lieber Mann, da hast du aber ein Fass aufgemacht.



Da das Thema wichtig und schwierig ist, will ich mal was dazu sagen, soweit das ein Vater von zwei Kindern unvoreingenommen tun kann.



Nach meiner Ansicht ist jede sexuelle Praktik erlaubt, wenn alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte einwilligen. Das heißt, wenn ein Maso einen Sado findet oder umgekehrt, wenn ein Schwuler nen Schwulen findet oder eine Lesbe eine Lesbe, die jeweils einverstanden sind, dann ist das in Ordnung. Die Gesellschaft hat sich da rauszuhalten.



Kinder können aufgrund mangelnder intellektueller und psychischer Reife niemals mit Sexualpraktiken einverstanden sein. Also muss es ausnahmslos verboten werden.



Das ist ein Problem für diejenigen, die pädophil veranlagt sind. Sie können ihre Neigung nie und unter keinen Umständen ausleben. Auch nicht über entsprechende Pornohefte oder -filme, da natürlich auch dafür die autonome Willensentscheidung der Beteiligten nötig ist.



Also bleibt den betroffenen Männern, es sind fast ausschließlich Männer, nur die Phantasie und der Triebverzicht. Anders als der Sadist kann der Pädophile nie jemanden finden, der zu seiner Neigung passt.



Vergleichbar ist mögloicherweise nur die Kleptomanie, denn auch Klauen ist gesellschaftlich geächtet, allerdings zerstört es nicht so nachhaltig Leben wie Pädophilie.



Bleibt also die Frage nach dem Umgang mit Tätern oder potentiellen Tätern. Unsere Gesellschaft hat sich klar dafür entschieden, Pädophilie in allen Ausprägungen abzulehnen. Wie etwa das antike Griechenland oder arabische Länder bis in die frühe Neuzeit zeigen, muss nicht jede Gesellschaft dies ablehnen.



Doch wenn sie es tut, muss sie Zuwiderhandlungen sanktionieren. Zunächst ist dabei - rechtstaatlich betrachtet - zu prüfen, ob der Täter eine freie Willensentscheidung getroffen hat oder ob er krankhaft agiert hat. Im ersten Falle muss er ins Gefängnis, im zweiten in die Klinik.



In beiden Fällen stellt sich die Frage nach dem Rückfall, also danach, ob jemand für immer oder nur zeitweise "weggesperrt" wird. Und hier wird es schwierig. Ich weiß nicht, wie bezähmbar oder therapierbar Pädophilie ist. Ich bin aber auch dagegen, einen Menschen grundsätzlich und nach einem einmaligen Verbrechen, so schlimm es auch sein mag, lebenslang einzusperren oder gar zu töten.



Daraus folgt: Ein auffällig gewordener Pädophiler gehört nach meiner Meinung einmal bestraft beziehungsweise therapiert und danach muss er eine zweite Chance erhalten. Das klingt für Betroffene unbegreiflich.



Aber auch ein Menschg, der im Suff jemanden totfährt, der aus verschiedenen Gründen jemanden umbringt, der mit seinen Handlungen gravierende Nachteile für Mitmenschen verursacht, hat ein Recht auf die sogenannte zweite Chance.



Das birgt ein Risiko für eine Gesellschaft, keine Frage. Aber eine Gesellschaft, die Freiheit als einen für sie wesentlichen konstituierenden Faktor definiert, hat keine andere Chance.



Bei Pädophilie bin ich jedoch der Meinung, dass diese zweite Chance auch die letzte gewesen sein muss. Danach bleibt nur Sicherheitsverwahrung.
 




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Oh, oh, dabei klaue ich nie bei Kindern, höchstens mal die Gummibärchen von meinem Kurzen.
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Man sollte es einfach lassen mit diesen Fremdwörtern, wenn man's nicht kann. Ich hab's der Edith gesagt, die hat's geändert.
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Mein lieber Mann, da hast du aber ein Fass aufgemacht.....


Da das Thema wichtig und schwierig ist, will ich mal was dazu sagen, soweit das ein Vater von zwei Kindern unvoreingenommen tun kann.



Nach meiner Ansicht ist jede sexuelle Praktik erlaubt, wenn alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte einwilligen.


Hier haben wir aber einen Punkt der in unserer "christlichen" Gesellschaft unterschiedlich ausgelegt wird.



Die eigene Frau zum Sex zwingen ist ok. (Die Frau ist dem Mane untertan.) Die Urteile die hier ergehen sind ein Witz! Musst dich nur mal mit Mitarbeitern die im "Frauenhaus" arbeiten unterhalten.



Kinder zum Sex zwingen nicht. Da muss dann mindestens der "Schniedel" ab. Mann kann über ein solches Thema ohne Vorbehalte diskutieren, wenn man die Schere im Kopf entfernt. Leider tun das die wenigsten!
 
Hier haben wir aber einen Punkt der in unserer "christlichen" Gesellschaft unterschiedlich ausgelegt wird.


Die eigene Frau zum Sex zwingen ist ok. (Die Frau ist dem Mane untertan.) Die Urteile die hier ergehen sind ein Witz! Musst dich nur mal mit Mitarbeitern die im "Frauenhaus" arbeiten unterhalten.



Kinder zum Sex zwingen nicht. Da muss dann mindestens der "Schniedel" ab. Mann kann über ein solches Thema ohne Vorbehalte diskutieren, wenn man die Schere im Kopf entfernt. Leider tun das die wenigsten!


Das sind aber Ansicheten fundamentalistischer christlicher Gruppen. Die beiden großen Konfessionen sind da inzwischen drüber weg.
 
Das sind aber Ansicheten fundamentalistischer christlicher Gruppen. Die beiden großen Konfessionen sind da inzwischen drüber weg.
wollte ich auch grade sagen. man sollte da schon sachlich bleiben und christen nicht unterstellen sie fänden es ok wenn ehefrauen vergewaltigt werden. ich weiß nicht wie du das gemeint hast, aber es kam ein bisschen so rüber.
 
wollte ich auch grade sagen. man sollte da schon sachlich bleiben und christen nicht unterstellen sie fänden es ok wenn ehefrauen vergewaltigt werden. ich weiß nicht wie du das gemeint hast, aber es kam ein bisschen so rüber.


Ich denke er meinte die Gerichtsurteile, die so etwas nicht bestraft haben, bevor das Gesetz dahingehen abgeändert wurde.
 
wollte ich auch grade sagen. man sollte da schon sachlich bleiben und christen nicht unterstellen sie fänden es ok wenn ehefrauen vergewaltigt werden. ich weiß nicht wie du das gemeint hast, aber es kam ein bisschen so rüber.


Meinte damit, dass diese Meinung in unserer "christlich" orientierten Gesellschaft immer noch verfestigt ist!



Bin übrigens Katholik!
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ich finde auch die meinung, dass diese meinung in unserer "christlich" orientierten gesellschaft immer noch verfestigt ist, wie du sagst, nicht richtig.

ich kennen niemanden der sagt: kinder schänden ist schlimm aber ehefrauen vergewaltigen ist nicht so schlimm.



bin übrigens auch katholikin
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wollte ich auch grade sagen. man sollte da schon sachlich bleiben und christen nicht unterstellen sie fänden es ok wenn ehefrauen vergewaltigt werden. ich weiß nicht wie du das gemeint hast, aber es kam ein bisschen so rüber.


Es lässt sich aber nicht leugnen, dass mehr als nur ein paar Unionschristen vehement gegen die Gesetzesvorlage agitiert haben, nach der Vergewaltigung in der Ehe künftig strafbar ist.
 
ich kennen niemanden der sagt: kinder schänden ist schlimm aber ehefrauen vergewaltigen ist nicht so schlimm.



bin übrigens auch katholikin
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Amen!



Ich meinte auch nicht das fett hervorgehobene. Bin ja gegen beides. Wollte nur damit ausdrücken, dass es viele "Baustellen" in diesem Bereich gibt. Das aber "Kinderschänden" ein große Dominanz in der Gesellschaft darstellt. Dass Männer die ihre Frauen vergewaltigen mehr "verständnis" entgegengebracht wird (Kavalliersdelikt) als "Kinderschändern". Und diese Doppelmoral regt mich auf. Männer die ihre Frauen mißbrauchen neigen eher dazu dies ihren Kindern auch anzutun!
 
Ich meinte auch nicht das fett hervorgehobene. Bin ja gegen beides. Wollte nur damit ausdrücken, dass es viele "Baustellen" in diesem Bereich gibt. Das aber "Kinderschänden" ein große Dominanz in der Gesellschaft darstellt. Dass Männer die ihre Frauen vergewaltigen mehr "verständnis" entgegengebracht wird (Kavalliersdelikt) als "Kinderschändern". Und diese Doppelmoral regt mich auf. Männer die ihre Frauen mißbrauchen neigen eher dazu dies ihren Kindern auch anzutun!


In der Gesellschaft gibt es leider noch solche Ansichten, da hast du Recht. Ich hab nur sagen wollen, dass sie nicht mehr von den christlichen Kirchen vertreten wird.
 
@ palatino1



Bin ganz deiner Meinung.



Leider gefallen sich die Medien darin, dass Thema für ihre Zwecke auszunutzen.

Ist ja auch leicht, eine Hexenjagd auf die Menschen zu veranstalten, die sowieso keiner leiden kann - je härter dann der Ton, desto besser.



ich finde, dieses Thema sollte "enttabuisiert" werden, nur so kann man an der Wurzel anfangen zui arbeiten und nicht immer dann, wenns zu spät ist, irgendwelche grausamen Todesarten ins Spiel bringen.



Die Zahl derjenigen, die diese Neigung haben, ist mit Sicherheit ein Vielfaches von denjenigen, die ihrer Neigung nachgeben.

Da sollte in erster Linie angesetzt werden.



Diese Menschen sind keine Monster, sondern haben eine sexuelle Neigung, die nicht tolerierbar ist.

Jeder, der diese Neigung verspürt sollte die Möglichkeit haben, sich Fachleuten anvertrauen zu können, ohne Angst haben zu müssen, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden.



Die Pervertierung dessen ist mit Sicherheit das öffentliche Führen von Listen, wie in manchen englischsprachigen Ländern der Fall - dort lebende therapiewillige Menschen müssen echt gestört sein, wenn sie jemanden um Hilfe bitten...
 
Ich kann zur Thematik die Wikipedia-Artikel Pädophilie bzw. Sexueller Missbrauch von Kindern empfehlen.



Für mich überraschend war beispielsweise folgende Passage:



"Zum Anteil pädophiler Täter am sexuellen Missbrauch von Kindern gibt es unterschiedliche Statistiken, die z. T. stark voneinander abweichen. Einige Untersuchungen (Kinsey-Report, Lautmann, Brongersma, Groth) gehen davon aus, dass nur 2 bis 10 % der an Kindern begangenen Sexualstraftaten den Pädophilen zuzuordnen sind. Andere Studien schätzen den Anteil pädophiler Täter mit 12 bis 20 % deutlich höher ein.[3] Trotzdem gilt es gesichert, dass der überwiegende Teil der gegen Kinder gerichteten Sexualstraftaten nicht von Pädophilen begangen wird, sondern von Tätern, die in ihrer Sexualität primär auf Erwachsene ausgerichtet sind."



Das bedeutet doch, dass die überwiegende Anzahl von sexuellen Übergriffen auf Kinder nicht aufgrund eines übermächtigen Triebes, sondern aus einer Haltung völlig amoralischer Skrupellosigkeit heraus erfolgt! Da kann einem übel werden
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.....Trotzdem gilt es gesichert, dass der überwiegende Teil der gegen Kinder gerichteten Sexualstraftaten nicht von Pädophilen begangen wird, sondern von Tätern, die in ihrer Sexualität primär auf Erwachsene ausgerichtet sind."


Das bedeutet doch, dass die überwiegende Anzahl von sexuellen Übergriffen auf Kinder nicht aufgrund eines übermächtigen Triebes, sondern aus einer Haltung völlig amoralischer Skrupellosigkeit heraus erfolgt! Da kann einem übel werden
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Siehe auch meinen Post dazu!



Meinung von Satani, Klix
 
Rörig berichtete unterdessen, dass es selbst in der Bundesregierung große Probleme im Umgang mit sexueller Gewalt gebe. Drei Ministerinnen der Regierung hatten jüngst versprochen, ein Konzept für eine sogenannte Clearingstelle zu entwerfen; das ist eine leicht zugängliche Anlaufstelle für Betroffene sexueller Gewalt, die professionell klärt, ob und wie Hilfe und Therapie den Opfern zuteil wird. Nun musste Rörig bekannt geben, dass es in der Regierung keinerlei Fortschritt bei dem Thema gibt. Seine Anfrage an fünf Bundesministerien konnten diese – angeblich aus Zeitgründen – nicht beantworten.



http://www.taz.de/Paedosexuelle-im-Bistum-Trier-beschaeftigt/!89934/http://www.taz.de/Paedosexuelle-im-Bistum-Trier-beschaeftigt/!89934/
 
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