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Thomas Ernst

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Der frühere FCK-Torwart Thomas Ernst (38) hospitiert seit Beginn des Monats Oktober beim 1. FC Kaiserslautern in den von Vorstandsmitglied Arndt Jaworski verantworteten Abteilungen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.





Ernst, der seine aktive Laufbahn nach der vergangenen Saison beendet hatte und seither sein Sport-Management-Studium vorantreibt sowie auf Honorar-Basis als Torwart-Trainer beim deutschen Fußball-Nationalteam der Frauen fungiert, möchte sich somit einen Einblick in weitere Bereiche verschaffen.



„Thomas Ernst wird projektbezogen in das Tagesgeschäft eingebunden und kann so erste Erfahrungen in der Vereins-Arbeit sammeln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, erklärt Arndt Jaworski.



„Ich freue mich darauf, eine zusätzliche Erfahrung machen zu können“, erklärt Ernst, der sich selbst noch in einer gewissen „Orientierungsphase“ sieht, was seine berufliche Zukunft angeht, „um so schöner, dass dies in einer mir vertrauten Umgebung möglich ist.“ Der gebürtige Wiesbadener hatte nach den Profi-Stationen Eintracht Frankfurt, FSV Frankfurt, VfL Bochum und VfB Stuttgart seit 2003 drei Jahre lang beim 1. FCK gespielt.“





www.fck.de
 
Hatte er ja schon angekündigt. Freut mich, daß er sich so flott darum bemüht auch eine "feste Größe" zu werden und daß er sich auch weiterhin für den FCK einsetzen will
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Ich fänd´s super, wenn er bei uns ´n Job bekäme und zum Beispiel zusammen mit Jarworksi arbeiten könnte. Jarworski möglicherweise mehr in seinem aktuellen, Ernst auf ähnlichem, aber dennoch mehr sportlichen Bereich.
 
Schön das er hier seine Erfahrung sammeln darf. Bevor man irgendwann über eine langfristige Zusammenarbeit nachdenkt, sollte erst einmal der Sportdirektorposten besetzt werden.
 
Warte ja immer noch drauf, dass er mir am Stadion mal über den Weg läuft. Aber es will nicht so recht klappen...
 
Grad gefunden:



"Konzentrierter und lernwilliger"



Thomas Ernst coacht Torhüterinnen der Nationalmannschaft und hospitiert in Kaiserslautern



Vom 21.10.2006



Von



Volker Buch



MEHLINGEN So mancher Fußball-Profi fällt nach dem Ende der aktiven Karriere in ein mentales Loch. Was tun? Wie geht´s weiter? Für Thomas Ernst jedoch stellen sich diese Fragen im Moment nicht. Der gebürtige Wiesbadener, der in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern insgesamt 106 Mal das Tor hütete, kann sich über Beschäftigung nicht beklagen. Da ist zum einen seit Anfang Oktober beim FCK eine Hospitanz im Rahmen seines Fernstudiums in Sachen Sportmanagement. Zum anderen ist er auf Honorarbasis als Torwart-Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Frauen im Einsatz.



In dieser Eigenschaft reist der 38-Jährige morgen Abend nach Aalen, wo am Mittwoch das Testspiel gegen England ansteht. Dort warten dann Silke Rottenberg (FFC Frankfurt) und die für die angeschlagene Nadine Angerer (Potsdam) nachnominierte Ulrike Schmetz (Bayern München) auf die Übungseinheiten mit dem zweifachen Familienvater, der seinen langjährigen Erfahrungsschatz gern an die Frauen weitergibt.



Zustande kam dieses Engagement sozusagen auf dem "kleinen Dienstweg". Als beim DFB ein Coach für die Torhüterinnen gesucht wurde, brachte Dagmar Pohlmann, Betreuerin der männlichen U19, Thomas Ernst ins Gespräch. Pohlmann? Da war doch was. Genau. Dagmar Pohlmann feierte gemeinsam mit ihrer Schwester Kerstin im Dress des FSV Frankfurt die Deutsche Meisterschaft. Und eben jene Kerstin ist seit 1998 mit Thomas Ernst verheiratet. Da dauerte es nicht allzu lange, bis im Ernstschen Domizil in Mehlingen bei Kaiserslautern das Telefon klingelte. Ein lockeres Gespräch mit Bundestrainerin Silvia Neid und schon war das Interesse geweckt. "Ich wollte zunächst mal schauen, ob mir so ein Job zusagt", erklärt Ernst, um aber relativ bald festzustellen, dass das "richtig Spaß macht". Und so steht der einstige Bundesliga-Keeper seit Ende September in Diensten des DFB. "Konzentrierter und lernwilliger" als einige ihrer männlichen Kollegen schätzt Thomas Ernst seine Schützlinge in der Nationalmannschaft ein.



Der Sonderstatus, der dieser Position gemeinhin zugeschrieben wird, gelte allerdings auch für die Frauen. "Torhüter stehen an exponierter Stelle. Sie sind etwas Besonderes und müssen anders ticken", erklärt Ernst. Silke Rottenberg gehört auf jeden Fall zu dieser speziellen Art. Die 34-jährige Weltmeisterin erinnert mitunter in ihrem Auftreten an Münchens Oliver Kahn. "Vom Ehrgeiz und Willen durchaus vergleichbar", schmunzelt Thomas Ernst, "aber sie ist ein anderer Typ, spielt mehr mit."



Eine hauptamtliche Beschäftigung als DFB-Torwartrainer kommt für den in Biebrich aufgewachsenen Familienmenschen erst einmal nicht in Frage: "Das wäre zu aufwändig, da ist man ständig unterwegs." Vielmehr strebt er eine Position als Team-Manager oder Sportdirektor an. Um eben in diesem Bereich praktische Erfahrung zu sammeln, blickt er in Kaiserslautern derzeit als Full-Time-Job hinter die Kulissen, betreut dabei auch schon Projekte. Vor allem im Zusammenhang mit Marketing und Merchandising. Dabei musste Thomas Ernst allerdings auch feststellen, dass "man zwar in einem Verein mitarbeitet, aber weit weg vom Fußball ist." Dies soll auf Dauer aber nicht so bleiben.



Nur die aktive Zeit als Profi vermisst Ernst kein bisschen. "Mir fehlt nix", sagt er, schwingt sich indes in der Freizeit lieber aufs Rad oder bekocht seine Lieben. Als er kürzlich auf dem Betzenberg den Bus mit den Profis vorbeifahren sah, dachte er : "Was ein Glück, sitz´ ich da nicht mehr drin." Das wertet Ernst als "gutes Zeichen". Zumal er derzeit in Sachen Fußball mehr als genug beschäftigt ist.



Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/sport/objekt.php3?artikel_id=2571173http://www.wiesbadener-tagblatt.de/sport/objekt.php3?artikel_id=2571173
 
"Vor allem im Zusammenhang mit Marketing und Merchandising. Dabei musste Thomas Ernst allerdings auch feststellen, dass "man zwar in einem Verein mitarbeitet, aber weit weg vom Fußball ist." Dies soll auf Dauer aber nicht so bleiben."

So wie er sich da äussert, wird seine Zukunft wohl nicht beim FCK liegen. Die Entwicklung ist ein wenig komisch. Er war damals eigentlich für eine öffentlichkeitswirksame Rolle im Verein vorgesehen, was nicht klappte, war aber nicht grad abgeneigt. Als Sportdirektor rechne ich ihm beim FCK sehr geringe Chancen zu, also werden sich wohl die Wege trennen.
 
Ich bin gespannt und nach wie vor der Meinung, dass uns Ernst - fast egal in welcher Funktion - gut zu Gesicht stünde.



Vielleicht wird er ja der von Wolf zuletzt im RP-Interview angesprochene Sportdirektor im Aufstiegs-Fall. Vielleicht auch nicht. Erfahrungen sammeln und sich auf diesem Gebiet weiterbilden, könnte er bis dorthin jedenfalls.
 
Da er seine Zukunft eher im Sportdirektor- oder Teammanagerbereich sieht, dürfte seine Zukunftschancen beim FCK zumindest einschränken.

Würde für andere Bereiche dann wirklich eher jemanden einstellen, der seine Zukunft auch dort sieht.

Als Nachfolger von Novak hätte ich ihn mir gut vorstellen können, aber als Sportdirektor nicht wirklich, zumindest nicht ohne vorher Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt zu haben. Einen direkten Einstieg beim FCK kann ich mir nicht vorstellen, dazu müsste er seinen Fähigkeiten erst einmal wo anders unter Beweis stellen.
 
Jo, wird man sehen. Ich selbst weiß in diesem Bereich viel zu wenig, um mir da das perfekte Bild zu machen. Kuntz als Sportdirektor hätte ich gern hier gesehen, mittlerweile kann man wohl froh sein, ihn nicht bekommen zu haben, wenn man sieht, was für einen Mist der eingekauft hat bzw. für welchen Mist er verantwortlich war.



Er ist erfahrener als Ernst auf diesem Gebiet, vielleicht hängt in diesem Fall auch nicht alles wirklich von der Erfahrung ab.



Wilmots bescherte uns Beda und Hajnal, auch wenn er auf den Posten als SpoDi beim FCK verzichtete. So dermaßen Erfahrung hatte auch er noch nicht in diesem Bereich, meine ich, hatte er zuvor ja einen Exkurs in der Politik, dann war er als Spielerberater tätig.



Bin mal gespannt, wen Wolf da im Sinn hat. Vielleicht Ernst - vielleicht ja doch noch Wilmots?
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Jo, wird man sehen. Ich selbst weiß in diesem Bereich viel zu wenig, um mir da das perfekte Bild zu machen. Kuntz als Sportdirektor hätte ich gern hier gesehen, mittlerweile kann man wohl froh sein, ihn nicht bekommen zu haben, wenn man sieht, was für einen Mist der eingekauft hat bzw. für welchen Mist er verantwortlich war.


soll auch keiner auf die idee kommen, ihn bei aufstieg (und eventuellem abstieg der bochumer) zu holen.

das bild das ich von ihm mittlerweile habe ist das, dass es ihm auch nicht mehr um den verein geht, sondern eher, dass er erstklassig ist und der kontostand stimmt.

hört sich jetzt hart an aber er hat mich schon zwei mal ziemlich enttäuscht.
 
soll auch keiner auf die idee kommen, ihn bei aufstieg (und eventuellem abstieg der bochumer) zu holen.
das bild das ich von ihm mittlerweile habe ist das, dass es ihm auch nicht mehr um den verein geht, sondern eher, dass er erstklassig ist und der kontostand stimmt.

hört sich jetzt hart an aber er hat mich schon zwei mal ziemlich enttäuscht.


Ne, hört sich nicht hart an und das sage ich, obwohl ich Kuntz vor der Saison hier gern gesehen hätte. Er wollte mehr Kompetenzen als beim FCK möglich waren und muss sich in Bochum auch daran messen lassen. Die Saison der Bochumer ist noch lang, es kann noch zum Klassenerhalt reichen, aber er zeigt doch wenig Präsenz und diesen Anspruch hätte man beim FCK schon mal gehabt.

Versagt er in Bochum, hat er auch keine Chance beim FCK verdient.

Er ist als Trainer gescheitert, seine letzte Chance ist die des Managers und die muss er bei Bochum nutzen oder er ist Geschichte in dem Geschäft.
 
für die, die es interessiert: Thomas Ernst ist seit 1.7. beim FSV Frankfurt im Management tätig...




Gefunden hingegen hat man eine Verstärkung für das Management. Ab dem 1. Juli wird der ehemalige Profi – Torwart Thomas Ernst als Mitarbeiter für Marketing, Event und Sport beim FSV Frankfurt angestellt sein. „Wir müssen unsere Strukturen weiter professionalisieren und auch außerhalb der Fußballmannschaft mit guten Leuten wichtige Positionen besetzen“, erklärte Reisig.
http://www.fsv-frankfurt.de/cms/ind...L=2591999&arc=1&tt_news=2617&cHash=e4f78f8861http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=22&backPID=22&pS=1180648800&pL=2591999&arc=1&tt_news=2617&cHash=e4f78f8861
 
wenn ich zeit hab, schau ich mal bei denen vorbei, vlt erwisch ich ihn ja.

wünsch ihm auf jeden fall viel glück und ein gutes händchen.
 
Das war nur eine Hospitation, Ernst ist jetzt beim FSV Frankfurt im Managment tätig.
 
er hat nur bei uns hospitiert. zugeschaut. ein praktikum, wenn man das so sagen will.

schau mal auf das datum, wann die ersten beiträge geschrieben wurden, das ist schon ne weile her.



mittlerweile ist er im management vom fsv frankfurt tätig.
 
Rischdisch... er war praktisch nur hier um dem Jaworski bei dessen Arbeit über die Schulter zu schauen, um so von ihm zu lernen.
 
Aus der gestrigen RP:



Zurückhaltung als Erfolgsrezept

FUSSBALL: Mit Ex- FCK-Torwart Thomas Ernst als Teammanager ist beim Regionalligisten FSV Frankfurt die Rückkehr in die Zweite Bundesliga unerwartet früh wieder in Reichweite gerückt.



VON ANDREAS BÖHM



FRANKFURT. Als Torwart eine verlässliche Größe, als Mensch ein Pfundskerl, als Macher auf dem Weg zu seinem ersten Erfolg: Thomas Ernst (40), von 2003 bis 2006 in 30 Spielen Rückhalt des 1. FC Kaiserslautern, hat mit dem FSV Frankfurt als Teammanager die Qualifikation für die neue Dritte Liga so gut wie geschafft - und strebt nun sogar der Zweiten Liga entgegen.



Ernst, im „Zweikampf" um den Posten des Sportdirektors beim FCK einst Michael Schjönberg unterlegen, ist Ansprechpartner für Sponsoren, arbeitet Events aus, plant Reisen und Trainingslager der Mannschaft, ist eingebunden in die Rekrutierung des Kaders, unterhält - mit selbst auferlegter Zurückhaltung - einen engen Kontakt zu Trainer Tomas Oral. „Wir reden nicht über die Aufstellung, und ich sage über Spieler auch nur etwas, wenn ich gefragt werde", betont Ernst. Der 40-Jährige ist Vorarbeiter von Bernd Reisig, dem die sportliche Leitung obliegt. „Ich leiere die Sachen mit an, bin bei fast allen Gesprächen dabei. Aber letztlich ist Bernd für die Vertragsabschlüsse zuständig", sagt Ernst.



„Irgendwann in Zukunft", das hat der Vater zweier Kinder für sich als Ziel formuliert, möchte er bei einem Verein die sportlichen Geschicke hauptverantwortlich lenken - für den Moment aber ist er mit seinem Aufgabengebiet zufrieden: „Ich denke, dass es für den Einstieg nicht schlecht ist, das Rundumpaket zu bekommen", sagt Ernst, der in der Saison 1994/95 in der Zweiten Liga 27 Mal den Kasten seines heutigen Arbeitgebers hütete.



Der FSV boomt, die Zuschauerzahlen schnellen empor; in einer Stadt, in der die Eintracht der unumstrittene Platzhirsch ist. Ein Problem bei der Akquise neuer Sponsoren? „Eigentlich nicht", sinniert Ernst. Der FSV sei gut aufgestellt, das Netzwerk wachse. Und überhaupt sei es nicht das Ziel, mit der Eintracht in einen Wettstreit zu treten. Dennoch, bekräftigt Ernst, sei der FSV nicht mehr nur im Stadtteil Bornheim eine feste Größe. „Wir vergessen natürlich unsere Wurzeln nicht", sagt er, „aber wir sind längst ein Stadtverein geworden."



Ein Stadtverein mit Ambitionen: Noch keine Niederlage 2008, zuletzt fünf Siege in Folge, 48 Punkte, Platz drei. Liga zwei befindet sich in Schlagweite, ist aber nur das sekundäre Ziel. „Wir waren von Anfang an überzeugt, dass wir die Dritte Liga erreichen. Ein Sieg noch, dann haben wir es geschafft. Alles andere ist Zukunftsmusik", sagt Ernst. Natürlich plane man seit der Winterpause zweigleisig, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. „Aber Druck", sagt Ernst, „Druck haben wir überhaupt nicht".



Von einem seiner Ex-Klubs, dem 1. FC Kaiserslautern, kann man das nicht behaupten. Ihm fehle die Zeit, um alles, was um die „Roten Teufel" herum geschehe, „aufzusaugen", sagt Ernst, aber natürlich verfolge er die Entwicklung, und das „mit Grausen und Schrecken". Denn vom ersten Tag an, als er in Kaiserslautern gewesen sei, habe er gespürt, „dass dieser Verein mehr ist als nur ein Verein, wie wichtig er ist für die Stadt, die Region". Seine Freude wäre entsprechend groß, könnte der Klassenerhalt noch bewerkstelligt werden - „doch dafür muss sehr viel passieren ..."



Der FSV und der FCK in einer Spielklasse - vorstellbar ist das. Wobei es auch Ernst freilich lieber wäre, es handelte sich um Liga zwei. „Das", sagt er, „wäre für mich ein Traum".
 
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