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Trendwende! Weniger Ausländer in der Liga

Was haltet Ihr davon? Soll der FCK in Zukunft lieber auf deutsche Profis bzw. den Nachwuchs setzten,

  • Ja

    Stimmen: 26 92,9%
  • Nein

    Stimmen: 2 7,1%

  • Umfrageteilnehmer
    28

t.matheis

Member
Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land setzt die Bundesliga wieder mehr auf deutsche Spieler.



Von den 467 im Oberhaus beschäftigten Profis kommen nur noch 199 (42,61 Prozent) aus dem Ausland - das sind immerhin 62 weniger als in der Vorsaison. "Ich glaube, nach der Kirch-Krise haben die Vereine ihre Lektion gelernt. Sie haben die Investitionen in Nachwuchs- und Leistungszentren erhöht. Es kommen dadurch mehr Spieler aus der eigenen Jugend", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu der Trendwende.



Diese erfolgte jedoch nicht ganz freiwillig, denn in erster Linie sind die finanziellen Zwänge der Clubs dafür verantwortlich. Beim Wettbieten auf dem internationalen Markt kann die Bundesliga mit den führenden Ligen aus England, Spanien und Italien nicht mithalten.



Die Stars machen daher zumeist einen großen Bogen um Deutschland. In der Sommerpause konnten lediglich der VfB Stuttgart mit Jon Dahl Tomasson (AC Mailand) sowie der Hamburger SV mit Rafael van der Vaart (Ajax Amsterdam) namhafte Spieler verpflichten. Vizemeister FC Schalke 04 musste dagegen im Poker um Liverpools Torjäger Milan Baros passen - die geforderten acht Millionen Euro waren zu viel.



Branchenprimus FC Bayern München, der vor einigen Jahren mit den Verpflichtungen von Sebastian Deisler und Michael Ballack die deutsche Welle ausgelöst hatte, sucht indes wieder in fremden Gefilden nach Verstärkungen. "Es gibt nicht viele deutsche Spieler, die auf dem für die Bayern notwendigen Niveau spielen können", erklärte Trainer Felix Magath, warum der deutsche Rekordmeister überwiegend auf Stars aus dem Ausland baut.



Nur wenige deutsche Talente wie Bastian Schweinsteiger können sich bei den Bayern durchsetzen. Die meisten suchen ihre Chance bei anderen Vereinen. Einige, wie der in Stuttgart zum Nationalspieler aufgestiegene Philipp Lahm, werden ausgeliehen und später zurückgeholt. "Das wird auch in Zukunft der Weg für deutsche Talente sein", prophezeite Magath. Einen Ausländeranteil von über 50 Prozent (13 von 24 Spielern) weist neben den Bayern nur noch Borussia Mönchengladbach auf, dass mit 16 (von 27) die meisten ausländischen Profis beschäftigt.



Aufsteiger MSV Duisburg hat mit fünf die wenigsten Spieler aus dem Ausland im Kader. "Das ist purer Zufall und mir noch gar nicht aufgefallen. Wir achten bei unseren Verpflichtungen auf die spielerische Klasse, nicht auf die Nationalität", erklärte MSV-Trainer Norbert Meier.



Bei Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt hat dies dagegen Methode. "Bei uns spricht man deutsch", lautet die Vereins- Philosophie von Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Alle 10 ausländischen Spieler sind der deutschen Sprache mächtig.



Die größte Ausländer-Fraktion stellt Brasilien. 17 Profis vom Zuckerhut verdienen ihr Geld in der Bundesliga, die meisten davon bei Bayer Leverkusen (3). Gefragt sind auch die Profis aus Kroatien, Tschechien und Dänemark (jeweils 13). Den größten Schnitt machte Hannover 96. Standen im Vorjahr noch 21 ausländische Spieler im Aufgebot, sind es in dieser Saison nur noch elf.



Quelle: http://sport.sportal.de/de/nncs/fussball/2005/08/05/108454.htmlhttp://sport.sportal.de/de/nncs/fussball/2005/08/05/108454.html
 
Wenn man keine guten Spieler aus der Jugend bekommt, dann sind Ausländer willkommen. Mir ist egal woher der Spieler kommt, solange er gut spielt und man der Jugend eine faire Chance gibt.



Man sollte jedoch nicht krampfhaft auf die Jugend setzen, wie es 1860 in ihrer Abstiegssaison getan hat...
 
Ich habe mich für "Nein" entschieden, weil

- es selbstverständlich sein sollte, dass der eigene Nachwuchs gefördert wird

- uns gute Ausländer immer weiterhelfen

- sich Ausländer mit der richtigen Einstellung bei uns wohl fühlen und folglich gute Leistung abliefern (Hellström, Kadlec, Kuka, Schjönberg, Ratinho... um mal ein paar zu nennen).



Es gibt natürlich auch genug Gegenbeispiele, gerade aus den letzten Jahren. Und natürlich halte ich nichts davon mittelmäßige Ausländer en masse zu verpflichten - es gibt ja genug mittelmäßige Deutsche.
 
@Klingenstädter: Es ging ja auch eigentlich um diese Schwemme von mittelmäßigen Fussballern. Da kann ich auch dem einen oder anderen Jungen die Chance geben !
 
Auf den nachwuchs zu setzen klingt immer schön, ist auch sehr wichtig,aber ohne ausländische spieler geht es auf dauer nicht!Schließlich muss auch der erfolg da sein und der geht noch über die ausländischen Profis sowie eben die gesatndenen Deutschen.Junge sollten integriert werden aber der kader sollte so zusammengesetzt werden wie jetzt!
 
Die Frage is doch sche*** formuliert mit Verlaub! Der geförderte Nachwuchs besteht nicht nur aus Deutschen. Er muss gefördert werden ohne Wenn und Aber, was im Pass steht is mir dabei völlig egal. Im Hinblick auf die Natio muss man halt einbürgern wenn der Spieler damit einverstanden ist
 
ich finde die obige Frage etwas komisch.



Das macht der FCK doch eigentlich schon. - Viel mehr sollte das mal auf die gesamte Liga gemünzt werden und da kann ich nur zustimmen - man muss sich nur mal angucken, wie viele Ausländer als mal bei S04 rumlaufen oder besser wie viele Deutsche. Da war Rost manchmal der einzige.



Das kann´s ja auch nicht sein und ist sicher nicht gut für die Nationalmannschaft - wär da eigentlich für ´ne Ausländerbegrenzung. Bei uns klappt das ja mittlerweile ganz gut...
 
@ph114: Ich finde es besonders Positiv das ab der neuen Saison die Profiteams gezwungen sind in ihren zweiten Mannschaften nur noch drei Spieler Ü-23 in der Startelf zu haben. Auch das ab der nächsten Saison nur noch drei Nicht-EU-Ausländer in einem Kader sein dürfen. Sind alles Wege in die richtige Richtung.
 
Ich finde das Ergebnis ein wenig komisch. Hab schon damit gerechnet, dass viele für Deutsche sind, auch wegen dem (in meinen Augen schwachen) Sprachargument, aber das es so viele sind...
 
denke das wort nachwuchs war in dem fall ausschlaggebend Jonny, wie für mich auch. deshalb stimme ich deinem ersten post vollkommen zu und sage ein klares ja!
 
naja man kann sagen was man will aber ich würde sagen man sollte die besten spielen lassen egal ob es ausländer sind oder nachwuchsspieler..
 
bin für JA !!

warum sollen wir in deutschland schlechtere fussballer haben wie die im ausland??

wir haben doch so gute fussball schulen in deutschland !!!!
 
Ein relativ deutscher Kader wie bei München 60 gefällt mir sehr gut. Ich denke da an die Benders, aber auch an ältere Profis wie Markus Schroth oder Torben Hoffmann.

Aber auch Ausländer wie Mate Ghvinianidze oder Gregg Berhalter find ich gut. Aber dass die Identifikationsfiguren fast immer Deutsche sind oder Leute aus deutschsprachigen Ländern, ist denk ich klar und davon haben wir abgesehen von den Jungen finde ich zu wenig (Bellinghausen, Macho).
 
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