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Türken in Deutschland schlecht integriert

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hier muss man aber auch sagen, das bei vielen der wille zur integration deutlich fehlt..

und jetzt net wieder alles auf deutschland, regierung, usw. schieben.,..
 
was ganz allgemeintes: ich finde es für eine diskussion etwas ungenügend, nur einen artikel zu posten. wäre schön, wenn man dazu nen diskussionsstart gibt, z.b. ne frage. (und nicht "was meint ihr?"
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)

ansonsten bin ich drauf gespannt, ob hieraus ne inhaltsvolle diskussion werden kann. ich bezweifle es ehrlich gesagt, lass mich aber gern überraschen.



diese studie ist unheimlich wichtig, und das ergebnis muss als startpunkt genommen werden um dieses problem wirklich anzupacken. die türkisch-deutschen sind ne enorm große gruppe und ein land kann es sich aus sozialwissenschaftlicher sicht einfach nicht erlauben, auf nem "halbintegrations-weg" zu fahren, denn, und dazu brauchts nicht viel wahrsagekraft, sonst wird aus diesem einen weg zwei wege die nebeneinander herlaufen, so weit sind wir davon nicht entfernt.



ich denke ein problem in der allgemeinen betrachtung der deutschen zu dieser thematik ist auch immer noch, dass den migranten kein gleicher status zugeordnet wird, ob das jetzt ist weil man lieber voneinander unberührt lebt oder weil man immer noch denkt, es wäre ein besuch der irgendwann verschwindet. daraus entsteht ein blickwinkel der auf die anderen gruppe gerichtet ist, anstatt nen blickwinkel zu entwicklen, der alle miteinfasst.



dass integration an allen stationen fehlt, und dass sich dabei ursache und wirkung verwischen, sollte offensichtlich sein. darunter fällt auch mikas posting: ist das, was du da ansprichst (ob es nun so ist oder nicht, ich nehme nicht an, dass du ne studie durchgeführt hast) ursache, oder ist das wirkung von intergrationsmiserfolg? wahrscheinlich ist das gar nicht mehr auseinanderzufisseln. von daher denke ich auch nicht, dass es genügt, einfach an die "jüngste" stelle, also schulische bildung, zu gehen um das problem zu lösen.
 
hier muss man aber auch sagen, das bei vielen der wille zur integration deutlich fehlt..
und jetzt net wieder alles auf deutschland, regierung, usw. schieben.,..


Da muß ich dir zu 100% Recht geben... Viele wollen gar nicht integriert werden ,da sie sich in ihrer Gesellschaft wohl fühlen...
 
Da muß ich dir zu 100% Recht geben... Viele wollen gar nicht integriert werden ,da sie sich in ihrer Gesellschaft wohl fühlen...
und damit sind sie anderen deutschen gar nicht so unähnlich, oder? ich meine, es gibt ja auch "deutschdeutsche", die sich in ihrer gesellschaft wohl fühlen, um deine worte zu benutzen. warum sagt man eigentlich nicht: "ist ja auch schwierig, die deutschen bleiben ja auch lieber unter sich"? ich vermute mal, das liegt einfach immer noch daran, dass integration von den anderen geschehen soll. dass eine "die kommen doch zu uns"-mentalität einfach dem menschen offenbar verankert ist, aus der er selbst nur schwer rauskommt.



offensichtlich ist ja der integrationserfold von mehr abhängig als nur vom pass. in dem artikel steht ja, dass in bestimmten gebieten migranten besser integriert sind als in anderen. woran kann das liegen? an ländlichkeit und stadt scheints ja nicht zu liegen, wie sie in dem artikel sagen. isses sowas wie "migrationstradition" vielleicht?



ansonsten würde ich gerne anregen, bei einem solchen thema meinungen nicht zu fakten und parolen zu machen.
 
da hat er aber auch net ganz unrecht.. natürlich gibts solche und solche...

aber ein großteil fühlt sich doch wohl,wie´s is.. kein deutsch reden, türkische gruppen, net anpassen, etc. und das sind net wenige...



ich sehs ja bei uns in de firma.. da wird an sensiblen sauteuren teilen geschafft, und de großteil kann kein deutsch.. armutszeugniss
 
aber ein großteil fühlt sich doch wohl,wie´s is..
das is genau was ich meine. führt doch bitte ne diskussion ohne unbewiesene und generalisierte parolen. ganz ehrlich: mit solchen statements kann man nicht diskutieren und dann bin ich auch raus hier.
 
ja verdammt, wenns doch so is.. ich sehs doch hier bei uns, auf de arbeit,oder sonst wo...

erstmal muss von deren seite die bereitschaft zur integration da sein, und die vermiess ich halt bei vielen..



wenn ich irgendwo in ein land komme, wird doch auch erwartet das ich mich anpasse..
 
ja verdammt, wenns doch so is.. ich sehs doch hier bei uns, auf de arbeit,oder sonst wo..
DU sagst das ist so, ich sag, das ist nicht so. ich hab in frankfurt gelebt und es war nicht so.
merkste was? man kann nicht meinungen zu fakten machen, so kann man nicht diskutieren, und meistens stimmts auch nicht.
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erstmal muss von deren seite die bereitschaft zur integration da sein, und die vermiess ich halt bei vielen..
ok, das ist n guter punkt, hab ich ja oben angesprochen. machen wirs mal wie bei ner richtigen unterhaltung zwischen erwachsenen
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also: warum? nehmen wir mal die "jungen": die haben nen deutschen pass, sind hier geboren... warum müssen die und nicht du? empfindest du sie als "anders"?
 
Es könnte daran leigen, dass in diesen Bundesländern/Städten mehr wert oder besser gesagt mehr getan wird für die Integration.

Vorallem Sprachkurse halte ich hierbei für sehr wichtig. Wie soll man ohne die deutsche Sprache zu sprechen sich integrieren können.

Ich denke die wenigsten Deutschen sprechen türkisch und wenn dann die Türkischen Imegranten kein deutsch können, fällt die Verständigung leider flach.

Danach bleiben die Türken dann unter sich, da sie sich utnereinander verständigen können.



Natürlich darf man dabei, wie immer, nicht alel über einen Kamm scheren. Ich hab türkische Freunde und spiel mit Türken zusammen Fussball, die die deutsche Sprache sehr gut beherschen und meiner Meinung nach voll Integriert sind.





Mich würde dabei mal eine Studie aus anderen Ländern itneressieren, wie es dort mti der Integration funktioniert. Z.B. Frankreich, Großbritannien oder auch Länder aus dem Asiatischenraum. Wie dort mit der Integration umgegangen wird und wie sich die Deutschen im Ausland integrieren, ob sie viel dafür tuen sich zu integrieren oder ob sie sich auch in "deutschen Gruppen" zusammen schließen.
 
Mich würde dabei mal eine Studie aus anderen Ländern itneressieren, wie es dort mti der Integration funktioniert. Z.B. Frankreich, Großbritannien oder auch Länder aus dem Asiatischenraum. Wie dort mit der Integration umgegangen wird und wie sich die Deutschen im Ausland integrieren, ob sie viel dafür tuen sich zu integrieren oder ob sie sich auch in "deutschen Gruppen" zusammen schließen.
das würde mich auch interessieren. hier in aberdeen z.b. gibts viele pakistanis und viele polen. es ist natürlich aber immer schwierig wenn nicht unmöglich, nur von seinem eigenen erfahrungswert auf was faktisches zu schließen. wenn ich nur mal meine empfindungen ausdrücken würde, würd ich z.b. sagen, dass die polnische gruppe zwar relativ unter sich ist, es gibt polnische friseure, läden mit polnischen lebensmitteln usw, gottestdienst auf polnisch - damit aber nicht irgendwie heimlich umgehen. das ist halt so, das ist gut für sie.

so ganz subjektiv würd ich sagen, dass sie damit irgendwie "freundlicher integriert" sind, als pakistanis z.b. - schwer zu beschreiben.



ich finde aber, dass das was du ansprichst auch noch ein bisschen was anderes ist, als das was in dem artikel thema ist. ich kann dir jetzt erzählen wie ich mich hier integriere und gestern beim burn's supper war und robert burn's 250. geburtstag mit haggis und dudelsack gefeiert hab, aber hier gehts ja um ne gruppe, die nicht wie ich "mal in nem anderen land lebt", sondern eine migrantengruppe, die einen großen anteil ausmacht und, zumindest vom legalen status her, gleich ist.
 
@evo:



ich muss mich ja net mehr integrieren.. ich kann ja deutsch..

is des zu viel verlangt wenn ich schon hier wohne und lebe, von anderen "mitmenschen" selbiges zu erwarten, bzw. wenigstens erwarte deutsch zu reden...



nur wenn ich dann teilweise leute sehe, die 30-50 jahre hier wohnen, manche schon in der 2ten oder sogar dritten generation,und kein wort deutsch können, da fehlen mir die worte..



das kann man auch net nur auf die regierung schieben, da erwarte ich von den leuten auch bissle selbsttätigkeit..
 
Ich muss Mika schon ein wenig recht geben, es scheint manchmal wirklich so zu sein, dass manche eifnach kein deutsch lernen wollen.

Es müsste auf der einen Seite von den Imegranten mehr der Wille dasein, wirklich deutsch zu lernen, auf der anderen Seite müsste auch von der Regierung noch mehr angeboten werden, wie Deutschkurse. Falls das aber nciht helfen sollte, müsste es denk ich pflicht werden deutsch zu lernen.



Mein Vater hat einen Deutschkurs für Imegranten an der VHS angeboten, da er Deutschlehrer ist/war. Allerdings ist dieser Kurs nie zustande gekommen, da sich nur 2 Personen gemeldet haben. Man muss dazu sagen der Kurs wäre kostenlos gewesen. Es gibt bei uns bestimmt noch genügend Imegranten die kein oder nur gebrochen deutsch reden, da versteh ich dann nicht, wieso so eine Möglichkeit dann nicht angenommen wird.
 
Ich kann dazu mal ein gutes Beispiel aus unserem Fussballverein nennen:

Unsere B-Jugend besteht zur Hälfte aus Türken und zur Hälfte aus Deutschen. Wir haben 2 Räume nebeneinander zum umziehen. Da fängt es schon an, die Türken im einen, die Deutschen im anderen. Und auch auf dem Fussballplatz sind die Gruppen immer schon klar. Schwer zu sagen an wem es liegt. Sicher an beiden. Die Türken versuchen gar nicht erst groß mit uns zu reden, außerdem unterhalten sie sich natürlich nur auf türkisch. Aber der ein oder andere deutsche bei uns lässt auch mal nen Spruch gegen die Türken, also sind wir auch nicht unschuldig. Es ist echt traurig, entsprechend schlecht spielen wir. Aber unser Trainer tut auch nichts dafür...
 
@hasenfuss: wobei das ja eher die älteren dann sind. ohne jetzt irgendwie altenfeindlich sein zu wollen: perspektivisch wichtiger sind ja die jungen
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und die können ja deutsch, gehen ja auch ganz normal in die schule, haben nur schlechtere abschlüsse (wenn überhaupt).

warum ist es genau bei dieser gruppe so, und bei anderen gruppen (aussiedler, steht ja in dem bericht) nicht?
 
weil sie´s wahrschein.ich zu locker nehmen, bzw. manche eh denken: "warum hier groß was machen, ich schaffs ja eh nicht.. und dann hab ich ja noch harz4"..
 
Ich kann dazu mal ein gutes Beispiel aus unserem Fussballverein machen:
Unsere B-Jugend besteh zur hälfte aus Türken zur Hälfte aus Deutschen. Wir haben 2 Räume nebeneinander zum umziehen. Da fängt es schon an, die Türken im einen die Deutschen im anderen. Und auch auf dem Fussballplatz sind die Gruppen immer schon klar. Schwer zu sagen an wem es liegt. Sicher an beiden. Die Türken versuchen gar nicht erst mit uns zu reden, außerdem unterhalten sie sich natürlich nur auf türkisch. Aber der ein oder andere deutsche bei uns lässt auch mal nen Spruch gegen die Türken, also sind wir auch nicht unschuldig. Es ist echt traurig, entsprechend schlecht spielen wir. Aber unser Trainer tut auch nichts dafür...




Hierbei finde ich, dass auf dem Fussballplatz, zumindest wenn es nicht ein rein türkischer Verein ist, deutsch gesprochen werden sollte. Bei unserem Verein ist es so, dort wird auf dem Platz nur deutsch geredet. Natürlich gibt es trotzdem noch diese leichte Grüppchenbildung, aber das gibt es ja überall.

Finde aber das sich ansonsten alle gut verstehen und alle integriert sind, woher sie auch kommen.
 
@hasenfuss: wobei das ja eher die älteren dann sind. ohne jetzt irgendwie altenfeindlich sein zu wollen: perspektivisch wichtiger sind ja die jungen
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und die können ja deutsch, gehen ja auch ganz normal in die schule, haben nur schlechtere abschlüsse (wenn überhaupt).

warum ist es genau bei dieser gruppe so, und bei anderen gruppen (aussiedler, steht ja in dem bericht) nicht?


Klar größtenteils sind das die älteren Generationen, aber wie sollen denn die Eltern bei Hausaufgaben oder der Schule helfen, wenn sie kein deutsch können und die Aufgaben gar nicht verstehen?



Klar "können" jüngere Türken deutsch, aber können ist nicht gleich können. Vorallem wenn man es in der Schule verwenden muss. Angefangen von der Grammatik, Rechtschreibung bis hin zum Aufgaben verstehen.





Allerdigns kann ich jetzt auch nciht genau sagen, warum das bei anderen Imigranten nicht so ist, dafür kenn ich zuwenige aus anderen Ländern.
 
weil sie´s wahrschein.ich zu locker nehmen, bzw. manche eh denken: "warum hier groß was machen, ich schaffs ja eh nicht.. und dann hab ich ja noch harz4"..


So ist es bei einem Großteil bestimmt! Hartz4 und Kindergeld... Dann noch ihre eigenen türkischen Schulen gründen wollen... Wo ist da der Wille der Integration?
 
So ist es bei einem Großteil bestimmt! Hartz4 und Kindergeld... Dann noch ihre eigenen türkischen Schulen gründen wollen... Wo ist da der Wille der Integration?



das is genau was ich meine. führt doch bitte ne diskussion ohne unbewiesene und generalisierte parolen. ganz ehrlich: mit solchen statements kann man nicht diskutieren und dann bin ich auch raus hier.


.....
 
So ist es bei einem Großteil bestimmt! Hartz4 und Kindergeld...
Nicht zu vergessen, dass Geld was DIE mit ihren illegalen Geschäften (Hehlerei, Zwangsprostitution und Drogenhandel) erwirtschaften!







(Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten!)
 
So ist es bei einem Großteil bestimmt! Hartz4 und Kindergeld... Dann noch ihre eigenen türkischen Schulen gründen wollen... Wo ist da der Wille der Integration?




Naja is ja ein versäumniss der Politik, dass es Bezirke gibt wo der Ausländeranteil so hoch ist, dass gar nix mehr geht mit integration.

Die sind ja dann bereits in der Mehrheit.

Das hätte verhindert gehört.



Alle die nicht zu sozialschwachen Deutschen sind dann weggezogen oder schicken Ihre Kinder in andere Schulen.



Ich glaub, wenn man mal eine Umfrage mit diesen Pisa unterlagen macht, dann wird man feststellen, dass besonders jene Schulen wo ein hoher Ausländeranteil ist, dass Niveau niedrig ist.



Mcih wundert da nix.
 
das a und o ist das beherschen der sprache.

ohne sprache keine bildung, ohne bildung keinen abschluss, ohne abschluss keine ausbildung, ohne ausbildung kein beruf.



und ohne sprache und dem damit verbundenen "rattenschwanz" ist eine integration schwer möglich.



es müsste ein umdenken im anspruchsdenken stattfinden.

ein "deutschstämmiges" kind bekommt ja schon von kindesbeinen an um die ohren gehauen:

"wenn du nicht in die schule gehst, wird aus dir nichts."



ob das jetzt pädagogisch wertvoll ist oder nicht:

es führt jedoch früh dazu, dass sich kinder diesem druck annehmen und diesen dann im bestmöglichen falle in ehrgeiz umwandeln,

um später im idealfall das optimimum für sich rauszuholen.



wenn dir deine eltern aber nicht sagen, wie wichtig die schule für deine zukunft ist, weil sie es selbst nicht wissen, wird es schwer für das kind in die vermeintlich richtige bahn zu kommen.

dies sieht man ja auch bei deutschen familien, deren eltern beide keinen abschluss haben.

die chance, dass deren kinder einen höheren bildungsgrad genießen werden, ist auch nicht sonderlich hoch.



jedoch haben diese kinder noch den vorteil, dass sie im gegensatz zu den "gleichgesinnten" türkischen kindern die deutsche sprache beherschen.

wobei wir wieder beim a und beim o sind.
 
Hierbei finde ich, dass auf dem Fussballplatz, zumindest wenn es nicht ein rein türkischer Verein ist, deutsch gesprochen werden sollte. Bei unserem Verein ist es so, dort wird auf dem Platz nur deutsch geredet.


Das finde ich auch so, unser Trainer hat auch schon ein paar mal halbherzig gesagt es soll deutsch geredet werden, aber naja...
 
Nach meiner Ansicht gehört das hier in die Kategorie "fremdenfeindlich".


Das ist lächerlich, tut mir leid. Wenn einem wieder sowas vorgeworfen wird! Das ist typsich... Und das ist eine Beleidigung in meinen Augen!



Ich mach ja nicht mal den Türken einen so großen Vorwurf, es ist ehr die Politik, die sowas zulässt!
 
Ist nach wie vor eine schwierige Sache.



Richtig ist wahrscheinlich, dass eine Verbesserung mehr Bereitschaft von allen Akteuren (Aufnahmegesellschaft (also wir
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), Migranten und Institutionen (Ämter, Lokalpolitiker, etc.)) erfordert. An diesem Punkt kann man sich jetzt zurücklehnen und darauf warten, dass irgendeiner anfängt, was nicht geschehen wird...





Zur Diskussion zwischen Mika und Evo eine Anmerkung:



Beachtet bitte verschiedenartige Milieus (Schichten, Blasen, was auch immer).

Bsp. zu Frankfurt: Ausländer an der Goethe-Uni werden in der Regel besser integriert sein, als Schichtarbeiter in den Höchster Farbwerken.





Das Thema ist aufgrund der vieldeutigen Begrifflichkeit "Migrant" sehr schwer fassbar.

2+x Millionen Türken in Deutschland bedeuten 2+x Millionen individuelle Situationen, die man nicht einfach pauschal bewerten und verbessern kann.





@ Mika



Du sprichst eine sehr wichtige Sache in der modernen Migrationsforschung an.

Das, was du meinst, hat den wissenschaftlichen Namen "Transnationalismus", oder "Transnationalisierung".

Diese Sache ist für sich genommen neutral. Also weder gut, noch schlecht. Es gibt allerdings Nachteile - durch dieses Leben in mehreren Kulturkreisen (Beispiel: Deutschland und Türkei) wird die Dringlichkeit der Anpassung reduziert. Das heißt, man kann in Deutschland arbeiten und wohnen, liest aber türkische Zeitungen, sieht türkisches Fernsehen und kommuniziert mit Türken in Deutschland oder in der Türkei.

Es gibt natürlich Türken, die das gut finden und nicht anders wollen. Genauso gibt es aber solche, die erst versucht haben, sich in der "deutschen Gesellschaft" (die allerdings auch nicht definierbar ist) zurecht zu finden und sich nach Rückschlägen (Ablehnung, Missverständnisse...) in die "heimische" Identität zurückziehen.



Die positiven Aspekte des Transnationalismus lasse ich außen vor, weil es zu weit führen würde. Aber es gibt sie!
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Und natürlich gibt es auch die Türken, die es schaffen in Deutschland. Die sagen dann "Wer es wirklich möchte, der schafft es auch."

Allerdings ist dann die Frage, warum es einige wollen und nicht schaffen und erst recht, warum es einige nicht wollen.





Lösungsvorschläge habe ich natürlich keine konkreten. Allerdings hängt vieles an der Kommunikation. Hier sollte zusammen mit den türkischen (und natürlich allen anderen) Verbänden/Gemeinden daran gearbeitet werden, dass 1.) den in Deutschland lebenden Menschen dezidiert klar gemacht werden muss (d.h. es muss ihnen so dargelegt werden, dass sie es verstehen), dass ohne die deutsche Sprache eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Deutschland unmöglich ist.

2.) Es müssen von deutschen Institutionen die Möglichkeiten geschaffen werden, dass jeder Mensch in Deutschland Basiswissen der deutschen Sprache erlernen kann. Das heißt, es muss breit gestreute Sprachkurse geben, die den einzelnen Sprachschülern keine Nachteile (Kosten, weite Anreise, etc.) bescheren und die die Grundkenntnisse vermitteln. Kinder von Migranten müssen schon vor der Einschulung sehr gut deutsch können, da die sonst am Anfang aufgebauten Rückstände das ganze Schulleben lang mitgeschleppt werden.

3.) Es gibt nach wie vor auch große Defizite bei der deutschen Aufnahmegesellschaft. Das Boot ist nicht voll! Die Ausländer kosten den Deutschen keine Arbeitsplätze! Es gibt nicht zu viele Ausländer in Deutschland! Deutschland ist ein Einwanderungsland und wirtschaftlich in Zukunft in erhöhtem Maße von Einwanderung abhängig!



Also, es gibt in allen Bereichen Verbesserungsbedarf, jeder (Deutscher, Türke, Politiker...
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) ist gefordert, etwas verbessern zu wollen.

Die Frage ist, wer den ersten Schritt macht, sonst passiert nichts. Prädestiniert ist dafür natürlich die Bundesregierung, aber da sehe ich momentan weder bei der SPD und erst recht nicht bei der Union irgendwelche Anzeichen.



Interessante Lektüre zum Thema Transnationalismus:

Ludger Pries, Die Transnationalisierung der sozialen Welt. Sozialräume jenseits von Nationalgesellschaften,Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008
 
das a und o ist das beherschen der sprache.
ohne sprache keine bildung, ohne bildung keinen abschluss, ohne abschluss keine ausbildung, ohne ausbildung kein beruf.



und ohne sprache und dem damit verbundenen "rattenschwanz" ist eine integration schwer möglich.



es müsste ein umdenken im anspruchsdenken stattfinden.

ein "deutschstämmiges" kind bekommt ja schon von kindesbeinen an um die ohren gehauen:

"wenn du nicht in die schule gehst, wird aus dir nichts."



ob das jetzt pädagogisch wertvoll ist oder nicht:

es führt jedoch früh dazu, dass sich kinder diesem druck annehmen und diesen dann im bestmöglichen falle in ehrgeiz umwandeln,

um später im idealfall das optimimum für sich rauszuholen.



wenn dir deine eltern aber nicht sagen, wie wichtig die schule für deine zukunft ist, weil sie es selbst nicht wissen, wird es schwer für das kind in die vermeintlich richtige bahn zu kommen.

dies sieht man ja auch bei deutschen familien, deren eltern beide keinen abschluss haben.

die chance, dass deren kinder einen höheren bildungsgrad genießen werden, ist auch nicht sonderlich hoch.



jedoch haben diese kinder noch den vorteil, dass sie im gegensatz zu den "gleichgesinnten" türkischen kindern die deutsche sprache beherschen.

wobei wir wieder beim a und beim o sind.


Schöner Beitrag! Allerdings bin ich über eine Sache gestolpert.

Ich empfinde türkische Familien als strenger, vor allem auch, was die Bildung betrifft. Häufiges Beispiel: Die Eltern können kaum deutsch, aber wehe die Kinder schreiben schlechte Noten.



Aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Türken...
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Ich mach ja nicht mal den Türken einen so großen Vorwurf, es ist ehr die Politik, die sowas zulässt!


Was muß denn Deiner Meinung nach von Seiten der Politik geschehen? Gibt es eine Partei, die das ganze Deiner Meinung nach richtig anpackt?
 
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