Ku-Klux-Klan
Aufstand der Weißen
Der Ku-Klux-Klan regt sich wieder. Jahrelang war der Geheimbund rassistischer Südstaatler totgesagt. Doch nicht erst seit der Wahl Obamas fürchtet eine neue Klan-Generation um die Vorherrschaft der Weißen. Sie ist gewillt, dafür zu kämpfen. Unterwegs in einem fast vergessenen Amerika.
Von Sacha Batthyany
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Dann will er in ein Striplokal.
Nach dem vierten Bier steckt er Candice, einer langbeinigen Schwarzen, die sich müde an der Stange räkelt, einen Dollarschein zu, worauf sie sich langsam zu ihm hinunterbeugt, seinen Kopf zwischen ihre Brüste nimmt und ihn eine Minute lang, vielleicht auch zwei, wie mechanisch massiert. Dann steht sie auf und geht etwas gelangweilt zur Stange zurück. "Das war alles?", ruft John ihr nach, doch Candice nimmt ihn nicht wahr.
John will jetzt heim, auch das Bier schmeckt ihm nicht mehr, um diese Zeit sind die Straßen in Memphis leer, die Stadt ist hier eine Aneinanderreihung von Lagerhallen und Schrottplätzen. "Früher", sagt John, "hat man Cops in Striplokalen ganz speziell bedient", und er lacht ein letztes Mal in dieser Nacht, in der es nicht gut für ihn lief, "gratis und ohne Grenzen, du verstehst? Aber heute ist das alles anders, Scheiß-Candice, Scheiß-Obama, Scheiß-Nigger." In einem 24-Stunden-Laden kauft er Milch für seine Frau, die daheim auf ihn wartet, das Neonlicht an der Kasse macht ihn ganz alt. Und während er bezahlt, wird er denken, dass früher alles besser war, für einen Cop, für einen Mann, für einen Weißen in Amerika. Doch früher ist vorbei.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1682629&http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1682629&
Die letzten Absätze zeigen perfekt die grenzenlose Dummheit dieser Menschen.
Ich war in Botswana, fast 3 Monate. Nach ein paar Tagen habe ich nicht mehr gewußt, welche Hautfarbe ich habe. Das die Hautfarbe eine Rolle spielen muss, werde ich nie verstehen.