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Baseball-Überfall auf Erntedankfest
Keine Spur von den Tätern
Bewaffneter Schlägertrupp
überfällt Erntedankfest
Der brutale Überfall auf ein Erntedankfest im
hessischen Bad Sooden-Allendorf gibt den Ermittlern Rätsel auf.
<div style="text-align:left;">Noch immer fehlt jede Spur von den Tätern. In der Nacht zum
Montag hatten vier bis sechs Männer mit Baseballschlägern ein
Erntedankfest im hessischen Eschwege überfallen und alles kurz
und klein geschlagen.
Quelle: rp-online.de
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Nach Überfall
Noch immer keine Spur von Schlägern
Noch immer keine Spur von Schlägern
Während ein schwer verletztes Opfer des Überfalls auf das Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf auf seine Operation wartet, tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Eine Spur von den Schlägern hat sie nicht.
Der 47-jährige Frank Brendel ist bei dem Überfall auf das Festzelt in der Nacht zum Montag am schwersten verletzt worden. Nach einem Bericht der "Hessischen/ Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA) wartet er im Kreis- und Stadtkrankenhaus von Witzenhausen auf seine Operation. Erst wenn die Schwellung abgeklungen sei, könne seine gebrochene linke Elle operiert werden - in zwei oder vielleicht auch vier Tagen. Brendel, der aus Berlin zu Besuch in seine frühere Heimatstadt kam, hängt am Tropf, er bekommt Schmerzmittel. Der Zeitung erzählt er, wie es war, als die Schläger auf ihn einprügelten.
"Die kamen da rein und rempelten einen Mann neben mir an." Er habe versucht, den Mann rauszuziehen, da hätten sich die Angreifer gleich ihm zugewandt und auf ihn eingeprügelt. Nicht nur sein linker Arm ist seitdem gebrochen: Zwei Stockhiebe trafen seinen Kopf, ein Faustschlag hinterließ eine Wunde über einem Auge und ein Veilchen. Drei der Täter - insgesamt seien ihm "vier bestimmt" bewusst - hätten beim Eintreten ins Zelt sofort Stöcke gezogen, "dick wie Schippenstiele und so 60 bis 70 Zentimeter lang", berichtet Brendel der HNA.
Polizei fehlen konkrete Anhaltspunkte
Während die Wunden von Frank Brendel und der 14 weiteren verletzten Erntedankfest-Besucher heilen, sitzt der Schock nach wie vor tief. Auch die Polizei weiß noch nicht, warum es zu dem Gewaltausbruch kam. Von den Tätern fehlt weiter jede heiße Spur. Auch nach der Auswertung der Zeugenaussagen gebe es noch keine konkreten Anhaltspunkte, hieß es am Dienstag bei der Polizei in Eschwege. Die Tätergruppe sei nach wie vor unbekannt, auch zum Fluchtauto gebe es keine neuen Erkenntnisse. Die speziell aufgestellte Arbeitsgruppe ermittle weiter.
Geschützt mit Brustpanzern und Knieschonern hatten in der Nacht zum Montag gegen 1.20 Uhr vier bis sechs Männer das Festzelt auf dem Erntefest überfallen und waren mit Schlagstöcken, Baseballschlägern und armlangen Holzlatten über die Gäste hergefallen. Dabei waren 15 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Angreifer wurden als junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren beschrieben. Sie sollen schwarze Kleidung, schwarze Stiefel und schwarze Handschuhe getragen haben.
Quelle:
hr-online.de
hr-online.de