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US-Präsident Obama erhält Friedensnobelpreis

Das ist doch shon mal schön,oder?
Aber am konsequentesten wäre es zweifellos, G. W. Bush den Kriegs-Nobelpreis zu verleihen.
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Der hat doch schon während seiner Amtszeit alle möglichen Facetten des humanoiden Sarkasmus kennen gelernt - glaubst du wirklich dass das ihn irgendwie interessiert?

Ihn jetzt "posthum" abzustrafen ist mMn ungerechtfertigt , durch diese Geschichten wird der Blick aufs wesentliche getrübt. Es gibt mit sicherheit würdigere Anwärter auf den Preis als Mr.Obama.

Mich stört es - bei aller Missachtung vor Bush.
 
Was mir hier ein bisschen untergeht - die Cut off time für die Nobel Preis Nominierung war der 1 Februar 2009, d.h das President Obama ganze 11 tage im Amt war.


Stimmt. Aber die Cut off time ist ja nur das Ende des Zeitrahmens bis die Vorschläge eingereicht werden müssen. Bis auf Bush jr. wurden immer auch amtierende US-Präsidenten für den Preis vorgeschlagen - selbst Reagan.

Von diesem Zeitpunkt bis zur Auszeichnung sind nun schon einige Monate vergangen und der Preisträger steht erst wenige Tage vor der Bekanntgabe fest.
 
Der gute Obama ist wohl der einzige Gewinner des Nobel Peace Price der am Vorabend der Übergabe noch mal 30.000 Truppen in den Krieg schickt.

Ein Hoch auf die Weltpolizei!
 
Der gute Obama ist wohl der einzige Gewinner des Nobel Peace Price der am Vorabend der Übergabe noch mal 30.000 Truppen in den Krieg schickt.
Ein Hoch auf die Weltpolizei!


... damit er 2011 mit dem Truppenabzug beginnen kann *hust*
 
Obama gehört der Friedensnobelpreis entzogen!


Ok und weshalb? Die Frage ob er ihn zu solch einem frühen Zeitpunkt hätte bekommen sollen ist eine andere, aber es war doch klar, dass ein Präsident, der von seinem Vorgänger in 2 Kriege verwickelt wurde diese nicht vom einen auf den anderen Tag beenden kann.



Was wäre denn wenn die USA nun von einen auf den anderen Tag aus Afghanistan abziehen würden? Dann würden Tausende Zivilisten innerhalb der nächsten Tage getötet werden, wenn die Taliban dann wieder Stück für Stück das Land übernehmen... Dann würde ich Deine Forderung befürworten...



Nach meiner Einschätzung ist es sogar recht wichtig neue Soldaten dorthin zu schicken, denn scheinbar waren die bisherigen Bemühungen zu halbherzig, bzw. wurden zu früh abgebrochen, weil man dachte die LAge unter Kontrolle zu haben und Soldaten für den Kampf ums Öl brauchte...



Wenn der Krieg durch die Erhöhung der Truppenzahlen und den dadurch erhöhten Druck auf die Taliban verkürzt wird, dann ist das die richtige Handlungsweise...
 
Weder in Afghanistan, noch im Irak hat man sich mit Ruhm bekleckert, aber ein sofortiger Abzug wäre denkbar schlecht.



Afghanistan ist als Staat nicht allein lebensfähig. Es müssen noch zahlreiche Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Verwaltungsbeamte ausgebildet und die enstprechenden Institutionen aufgebaut werden.



Gerade die Polizeiausbildung ist ja ein heikles Thema - Deutschland hat wenige Polizisten zu gründlich ausgebildet und die USA haben viele Polizisten zu schnell ausgebildet.



Mit der Truppenaufstockung sollen wohl aktuell umkämpfte Gebiete gesichert werden, wodurch die Zivilgesellschaft und die staatlichen Institutionen sich erst entwickeln können. Geht man jetzt, überlässt man das Gewaltmonopol den Stärkeren, momentan vor allem den Warlords (teilweise Sympathisanten der Taliban) und eben die Taliban aus ihrem pakistanischen Rückzugsgebiet.
 
Zuerst mal muss man dazu sagen, dass die Afghanen "uns" da gar nicht wollen. Dieser ganze Nation-Building-Scheiß funktioniert einfach nicht dort. Grad in den Dörfern im Süden ist es den Stämmen ziemlich egal wer einmarschiert, Taliban, Russen oder Amis... Das sind alles Feinde.

Ob man jetzt in 18 Monaten wirklich erreichen kann, was man hätte in 8 Jahren erledigen können, bezweifle ich. 2001 hatte man die Chance Bin Laden und Omar zu erledigen, Herr Rumsfeld war aber anscheinend der Meinung, dass das nicht so wichtig wäre (Tora Bora). Jetzt gibt es vielleicht noch 100 Al-Qaida in Afghanistan, der Rest sitzt in den Bergen bei der Grenze zu Pakistan. Und die ist RIESIG! Pakistan hat ganz offensichtlich kein Problem damit (außer man steht ein paar km vor der Hauptstadt...), werden viele Taliban doch von Religionsschulen dort rekrutiert und man lässt sich sogar von der USA helfen und bezahlen(!) gegen die Taliban im eigenen Land vorzugehen.



Zu gewinnen ist da gar nix mit den paar Truppen in dem Zeitraum. Ich bezweifle, dass man auch nur annähernd was erreicht und deswegen sollte man so schnell wie mögich raus! Auch aus dem Irak. Die CIA operiert doch auch so ganz gut in Pakistan, wieso muss man dann mit der Armee in Afghanistan sitzen?

Wie gesagt. Die Idee da eine Gesellschaft und gemeinse Kultur zu etablieren, mit verschiedenen Gewalten und einer "Demokratie" ist quatsch. Vor allem, wenn man eine korrupte und wahlbetrügende Regierung unterstützt und der Bruder vom Präsidenten auch ncoh der größte Drogenbaron im Land ist.



Für was braucht man eigentlich noch amerikanische Soldaten im Irak?



Im Bezug auf den Nobelpreis darf man halt nicht vergessen, wem wir das alles zu verdanken haben. 9/11 hätte man verhindern können, wenn man in der Bush-Administration Leute gehabt hätte, die Memos lesen und verstehen können. 2001 hätte man Bin Laden und den Anführer der Taliban töten können, war aber zu dilettantisch den Job auszuführen. Man müsste schon längst alle Truppen dort abgezogen haben, wenn man nicht ein Land, was gar nichts mit 9/11 zu tun hatte, unter falscher Legitimierung angegriffen hätte. Als Obama sein Amt Anfang des Jahres angetreten und 2 Kriege geerbt hat waren ganze 32 000 Truppen in Afghanistan!
 
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