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US-Präsident Obama erhält Friedensnobelpreis

Oh Gott, nix geschafft aber schon die größte Auszeichnung der Welt in Empfang nehmen dürfen. Da beginn ich ja langsam wirklich zu zweifeln...
 
Scheint sich ja niemand sonst wirklich drum bemüht zu haben. Was für eine Lachplatt...
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Sind die eigentlich noch ganz bei Trost???

Der Typ hat noch nichts erreicht in seiner kurzen Amtszeit. Wo ist denn der Weltfriede? Im Irak hat sich nichts verändert, in Afghanistan ist sogar vieles noch schlimmer geworden in den letzten Monaten!

Gestern die Ankündigung einer neuen bunkerdurchstoßenden Bombe...



Man, also irgendwie versteh ich das nicht. Vielleicht hat er ihn in 4 Jahren verdient, aber HEUTE nicht.
 
Gibts da ne offizielle Begründung? Finds grad auch nicht so wirklich nachvollziehbar.
 
Friedensnobelpreis 2009 geht an Obama

am 9. Oktober 2009 11:13 Uhr

Sensation in Oslo: Das Nobelkomitee hat US-Präsident Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis 2009 ausgezeichnet. Obama wird für seinen Einsatz zur «Stärkung der internationalen Diplomatie» ausgezeichnet.



US-Präsident Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis.

Obama habe ein neues internationales Klima geschaffen, hieß es in der Begründung. Der Preis ist mit umgerechnet knapp einer Million Euro dotiert.



Quelle



tjoa.



mag ja auch stimmen.

hat ein super auftreten, ein gewisses political-rockstar-attitude und verkörpert durch seinen "jugendlichen" elan so etwas wie aufbruchstimmung.

wunderbar soweit...



aber...äh...friedensnobelpreis?
 
so gerne ich obama mag, aber das is echt ein witz hoch 3...




Das norwegische Nobelpreiskomitee würdigte Obamas "außergewöhnliche Bemühungen um eine Stärkung der internationalen Diplomatie und um Zusammenarbeit zwischen den Völkern".


Selten zuvor habe eine Persönlichkeit so sehr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt und die Aufmerksamkeit der Welt in Bann gezogen
, erklärte das fünfköpfige Nobelpreiskomitee. "Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden." Das Komitee merkte an, dass Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen bei der Preisentscheidung eine besondere Rolle gespielt habe. "Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen."


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visionen visionen... labern kann man viel, aber erstmal das auch umsetzen...
 
Ah, so funktioniert das. Dann sag ich mal: Ich hab ne Vision von einer Welt ohne Kriege.



Bekomm ich den Preis dann nächstes Jahr?
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Scheint sich ja niemand sonst wirklich drum bemüht zu haben. Was für eine Lachplatt...
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Seit wann bemüht man sich um den Friedensnobelpreis?



Lachplatte trifft wie die Faust aufs Auge! Von den über 200 möglichen Kandidaten haben sicher einige fortwährend ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um Missstände zu beseitigen und dann bekommt der US-Präsident den Preis? An Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.



Sollte Obama wirklich der Heiland sein, zu dem ihn viele Medien gemacht haben, dann wird er den Preis an einen der kleinen, unermütlichen Arbeiter für den Frieden "abtreten".



Insgesamt darf Obama sich beim zweiten Bush bedanken. Ohne den wäre DAS nicht möglich. *kopfschüttel*
 
Er wäre für mich ein Kandidat für diesen Preis in ein paar Jahren, wenn er bis dahin tatsächlich etwas erreicht hätte...
 
Der Friedensnobelpreis verkommt zu einem Faschingsorden. Man gibt ihm dem US-Präsidenten der nicht mal ein Jahr an der Macht ist und außer großen Versprechungen noch nichts wirkliches geleistet hat.



Respekt für diese "mutige" Entscheidung!





*hahahaha*
 
Wenn Herta Müller auch eher nach der Besitzerin einer Curry-Wurst-Bude klingt, sie aber trotzdem den Literaturnobelpreis erhält, so unterscheidet das Barack Obama doch wesentlich.
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Über den wohlklingenden Namen und ein paar warme Worte hinaus, kann ich jedoch nicht erkennen, wo genau denn die preiswürdige Leistung von Obama liegen soll. Ist diese Auszeichnung so eine Art Kredit für später vielleicht eintretende Ereignisse?



In meinen Augen ist dies eine sehr seltsame Entscheidung und nicht gerechtfertigt.



Edit:



Bisher hat diese Ehrung den oder die Betroffene auch immer tatsächlich ausgezeichnet und sein Ansehen gesteigert. Bei dieser eher fragwürdigen Entscheidung besteht aber die Gefahr, dass Obamas Ansehen darunter eher leidet.
 
Schon mal von der Einheit gehört?


Davon habe ich erstaunlicherweise schon gehört!
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Ich will jetzt im Obama-Thread keine Kohl-Diskussion vom Zaun brechen, aber Helmut Kohl ist in meinen Augen mitnichten der "Kanzler der Einheit", sondern vielmehr der "Kanzler, der zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung zufällig Kanzler war". Die Saat der Wiedervereinigung wurde von einem Willy Brandt gelegt, ein Michail Gorbatschow hat den Acker bestellt und Helmut Kohl bestenfalls die Früchte geerntet. Mehr nicht.



Vielleicht kann man Helmut Kohl ja auch noch für seine "Standhaftigkeit" in der CDU-Parteispendenaffäre ehren...
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......

Die Saat der Wiedervereinigung wurde von einem Willy Brandt gelegt, ein Michail Gorbatschow hat den Acker bestellt und Helmut Kohl bestenfalls die Früchte geerntet. Mehr nicht.


Schön gesagt, aber die beiden haben doch schon eine noble Plakette um den Hals gehängt bekommen. Bleibt also im Dreigestirn der Einigkeit nur einer übrig, der nicht geehrt wurde. Die Herren aus Berlin Ost kann man ja kaum würdigen.

Ich fänds schön, wenn der Nobelpreis mal ein Volk gehen würde, oder eine Stadt. Zum Beispiel als Anerkennung für den Mut zur friedlichen Revolution. Oder Ungarn.

Meinetwegen auch posthum an die Baumwoll-Pflücker vom Mississippi-Delta aber doch nicht an jemanden, der ein paar Reden geschwungen hat?

"Wer Visionen hat, der sollte mal zum Arzt gehen" hat ein schlauer Politiker mal gesagt
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Schön gesagt, aber die beiden haben doch schon eine noble Plakette um den Hals gehängt bekommen. Bleibt also im Dreigestirn der Einigkeit nur einer übrig, der nicht geehrt wurde. Die Herren aus Berlin Ost kann man ja kaum würdigen.
Ich fänds schön, wenn der Nobelpreis mal ein Volk gehen würde, oder eine Stadt. Zum Beispiel als Anerkennung für den Mut zur friedlichen Revolution. Oder Ungarn.

Meinetwegen auch posthum an die Baumwoll-Pflücker vom Mississippi-Delta aber doch nicht an jemanden, der ein paar Reden geschwungen hat?

"Wer Visionen hat, der sollte mal zum Arzt gehen" hat ein schlauer Politiker mal gesagt
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Recht haste! Aber gibt ja noch andere Preise, die eventuell "realistischer" vergeben werden. Beispielsweise hier an die Friedensdörfer in Kolumbien:

http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=146645http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=146645
 
Unmöglich einen Obama,der gerade mal 10 Monate im Amt sitzt, gleichzusetzen mit Nelson Mandela,Mutter Teresa,Martin Luther King jr. oder Dalai Lama.
 
Lachhaft, Obama hat noch nichts geleistet. Wenn man in 10 oder 20 jahren zurückblickt und in der historischen betrachtung zu dem Ergebnis kommt, dass er tatsächlich etwas bewirkt hat (Abrüstung, Nah-Ost...), dann kann er den Friedensnobelpreis bekommen.



Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Auszeichnung eine Entwürdigung für den Nobelpreis.
 
"Wer Visionen hat, der sollte mal zum Arzt gehen" hat ein schlauer Politiker mal gesagt
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Aber gegen ein Ziel des politischen Handelns, das man meinetwegen auch als "Vision" auslegen kann, ist ja nichts einzuwenden!



btt:



Die Preisträger der wissenschaftlichen Nobelpreise müssen sich doch jetzt alle ein wenig verschaukelt vorkommen, denn die erhalten ihre Auszeichnung meist Jahrzehnte nachdem sie ihre "Entdeckung" gemacht haben.
 
Bisher hat diese Ehrung den oder die Betroffene auch immer tatsächlich ausgezeichnet und sein Ansehen gesteigert. Bei dieser eher fragwürdigen Entscheidung besteht aber die Gefahr, dass Obamas Ansehen darunter eher leidet.


guter punkt.



jetzt wird überall diskutiert, dass der mann noch nicht nichts geleistet hat (was ja nicht stimmt, aber einen friedensnobelpreis eben nicht rechtfertigt).

aber man muss bedenken, dass obama für den erhalt dieser auszeichnung nichts kann. und dafür kann und sollte man ihn jetzt nicht kritisieren.

man sollte eher dem komitee einen vorwurf machen, diese -zu diesem zeitpunkt- unglückliche wahl getroffen zu haben.

soweit ich weiß, besteht so ein komitee u.a. aus mitgliedern irgendwelcher regierungen und ehemaligen preisträgern.



die sollten es eigentlich besser wissen.
 
Eine Überlegung - vielleicht wollte das Kommitee mit dem Preis für Obama aktiv Friedenspolitik betreiben? Obama ist gerade erst an "die Macht" gekommen und hat den Großteil seiner Präsidentschaft unter normalen Umständen noch vor sich. Würden bestimmte politische Führer bzw. Bevölkerungsgruppen in der Weltöffentlichkeit nicht schlecht dastehen, wenn sie sich den Bemühungen des Friedensnobelpreisträgers widersetzen würden?
 
Hammerhart-Welch ein Schwachsinn



Bis jetzt hat er noch nichts umgesetzt von seinen Wahlversprechen.



Wäre vieleicht in 2 oder 3 Jahren angebracht.



Da muß man sich an den Kopf fassen
 
Und als nächstes spricht der Papst ihn heilig... für gute Absichten und Visionen
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Aber ersthaft: Diese Entscheidung wird das Ansehen des Friedensnobelpreises beschädigen, und auch Obama wird zusehen müssen, dass er das nicht innenpolitisch um die Ohren gehauen bekommt. Die Republikaner amüsieren sich doch schon seit Monaten über die europäische/weltweite Verehrung für den "Messias", und der Friedensnobelpreis ist das Nullplusultra aller Auszeichnungen. Ich kann die Entscheidung absolut nicht nachvollziehen.
 
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