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[USA] Hinrichtung in Ohio dauerte zwei Stunden

Klingenstädter

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DRAMA IN DER HINRICHTUNGSKAMMER



<span>Hinrichtung in Ohio dauerte zwei Stunden</span>



Bei einer Hinrichtung im US-Bundesstaat Ohio ist es erneut zu einer schweren Panne gekommen. Die Gefängnisangestellten fanden keine Vene für die Giftspritze. Fast zwei Stunden lang stocherten sie in den Armen des Mannes, während der mit ihnen scherzte und zwischendurch sogar zur Toilette ging.



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Hintergrund:



GIFT-HINRICHTUNG



<span>Henker verstehen ihr Handwerk nicht</span>



Von Kurt F. de Swaaf



Die Giftspritze steht für das Paradoxon einer humanen Hinrichtung. Doch eine neue Studie von US-Medizinern zeigt, warum das in den USA favorisierte Verfahren schmerzhaft, fehlerhaft und quälend langsam sein kann: Die Methode ist ungenügend erforscht und wird nachlässig angewendet.



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Den Giftcocktail hat im Jahr 1977 ein Leichenbeschauer aus Oklahoma entwickelt, nachdem der dortige Elektrische Stuhl zu Bruch gegangen war. Weil der Staat kein neues Gerät anschaffen wollte, sollte der Leichenbeschauer nun eine billigere und humanere Methode entwickeln, obwohl er kein Fachwissen über Anästhesie oder Arzneimittel besaß und auch keine wissenschaftlichen Erfahrungen aus diesem Bereich vorweisen konnte. Dennoch wird seine Methode fast 30 Jahre später in beinahe allen Bundesstaaten angewandt - ohne dass sie jemals ernsthaft überprüft worden wäre, heißt es in dem Bericht von HRW.



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,412817,00.htmlhttp://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,412817,00.html
 
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