Nach jahrelanger vergeblicher Suche hat der US-Senat das Kopfgeld für Al-Kaida-Chef Osama bin Laden auf 50 Millionen US-Dollar verdoppelt. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass die Summe für alle Informationen gezahlt werden soll, die zur Gefangennahme oder zum Tod des mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge vom 11. September 2001 führen.
Fluggesellschaften legen noch was drauf
Mit der Abstimmung reagierte die Parlamentskammer auf Geheimdienst-Berichte, wonach Bin Ladens Al-Kaida-Netzwerk an Stärke gewonnen hat und weitere Anschläge auch in den USA vorbereitet. Neben der US-Regierung haben auch Fluggesellschaften und Pilotenvereinigungen zwei Millionen Dollar auf die Ergreifung des 50-Jährigen ausgesetzt.
Angst vor Al-Kaida So stark wie an 09/11
Chronologie Die Anschläge in London
Hintergründe zum internationalen Terrorismus (Montage: T-Online)
Alle drei Monate Bericht über Fortschritte
Der Senat legte am Freitag außerdem fest, dass das US-Außen- und Verteidigungsministerium in Abstimmung mit dem nationalen Geheimdienstdirektor alle drei Monate einen Bericht über den Stand der Suche nach Top-Terroristen vorlegen müssen. Der Senat will dabei auch wissen, ob und wie Länder mit den USA kooperieren.
Neues Al-Kaida-Lager in Mali
Nach Erkenntnissen des Geheimdienstes des US-Militärs bildet Al-Kaida im westafrikanischen Mali junge Männer für den Einsatz im Irak und in Afghanistan aus. Der Geheimdienst habe eine "permanente Präsenz mobiler Anlagen" ausgemacht, berichtete die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf einen Militär beim US-Hauptquartier EUCOM in Stuttgart, das für Europa, Afrika und Teile des Nahen Ostens zuständig ist.
Anlaufstelle für Terrorgruppen
Konkret beobachtet habe man "fünf, sechs Lastwagen, die alle paar Tage weiterziehen". Dort würden "Rekruten" an Kleinwaffen ausgebildet, es fänden Attentatsübungen oder Sprengstoffversuche statt. Der Nordosten Malis habe sich zu einem "neuen Brennpunkt der terroristischen Aktivitäten" entwickelt, das mobile Ausbildungslager sei zur Anlaufstelle der insgesamt sechs Terrorgruppen geworden, die das US-Militär in Nordafrika beobachte.
Quelle: t-online.de
Fluggesellschaften legen noch was drauf
Mit der Abstimmung reagierte die Parlamentskammer auf Geheimdienst-Berichte, wonach Bin Ladens Al-Kaida-Netzwerk an Stärke gewonnen hat und weitere Anschläge auch in den USA vorbereitet. Neben der US-Regierung haben auch Fluggesellschaften und Pilotenvereinigungen zwei Millionen Dollar auf die Ergreifung des 50-Jährigen ausgesetzt.
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Alle drei Monate Bericht über Fortschritte
Der Senat legte am Freitag außerdem fest, dass das US-Außen- und Verteidigungsministerium in Abstimmung mit dem nationalen Geheimdienstdirektor alle drei Monate einen Bericht über den Stand der Suche nach Top-Terroristen vorlegen müssen. Der Senat will dabei auch wissen, ob und wie Länder mit den USA kooperieren.
Neues Al-Kaida-Lager in Mali
Nach Erkenntnissen des Geheimdienstes des US-Militärs bildet Al-Kaida im westafrikanischen Mali junge Männer für den Einsatz im Irak und in Afghanistan aus. Der Geheimdienst habe eine "permanente Präsenz mobiler Anlagen" ausgemacht, berichtete die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf einen Militär beim US-Hauptquartier EUCOM in Stuttgart, das für Europa, Afrika und Teile des Nahen Ostens zuständig ist.
Anlaufstelle für Terrorgruppen
Konkret beobachtet habe man "fünf, sechs Lastwagen, die alle paar Tage weiterziehen". Dort würden "Rekruten" an Kleinwaffen ausgebildet, es fänden Attentatsübungen oder Sprengstoffversuche statt. Der Nordosten Malis habe sich zu einem "neuen Brennpunkt der terroristischen Aktivitäten" entwickelt, das mobile Ausbildungslager sei zur Anlaufstelle der insgesamt sechs Terrorgruppen geworden, die das US-Militär in Nordafrika beobachte.
Quelle: t-online.de