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"Viele Flüchtlinge haben keine andere Wahl"

Jonny

Well-Known Member
Die internationale Gemeinschaft muss sich der Ursachen von Migration annehmen / Von António Guterres



Wir stehen heute vor einer der vielleicht größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Fast 40 Millionen Menschen sind weltweit heimatlos, weil sie vor Gewalt und Verfolgung fliehen mussten. Wahrscheinlich wird die Zahl derer noch ansteigen, die ihre Heimatländer aus ganz unterschiedlichen Gründen verlassen. Viele von ihnen suchen aus wirtschaftlicher Not bessere Lebensperspektiven; Umweltprobleme und Naturkatastrophen spielen ebenfalls eine erhebliche Rolle. Andere werden gezwungen, aus zerfallenen Staaten voller Gewalt und Verfolgung zu fliehen.



Ich habe die letzten Tage im Sudan verbracht, dem Epizentrum eines der größten Flüchtlingstragödien unserer Zeit. Ich habe mit eigenen Augen das furchtbare Leid der betroffenen Menschen gesehen, aber auch einige ermutigende Zeichen des Fortschritts.



http://fr-online.de/in_und_ausland/...=1157782&sid=1b64ae0a8eb5acb467a55e847e657f23http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1157782&sid=1b64ae0a8eb5acb467a55e847e657f23
 
Um ehrlich zu sein, hätte ich bei über 6 Milliarden Menschen mit mehr Flüchtlingen bzw. Heimatlosen gerechnet.
 
Mir geht ein Foto, das Pfingsten durch die Weltpresse ging, nicht aus dem Kopf: blaue See, der weite Ring eines riesigen Tunfischkäfigs, an den sich 27 Afrikaner klammern. Wenn man mit den Schiffbrüchigen eine Million Dollar verdienen könnte, wer weiß, vielleicht hätte der Kapitän des Trawlers sie doch noch aus dem Mittelmeer gefischt. So viel war nämlich die tierische Fracht wert, die er zusammen mit den Flüchtlingen drei Tage lang vor der maltesischen Küste im Schlepptau hatte. Doch lebende wie tote Migranten bringen ja statt Geld nur Ärger. So sahen der christliche Seefahrer wie viele vorbeifahrende Schiffscrews dabei zu, wie lange sich die Schwarzen noch am Käfigrand halten würden. Hätten sich die Afrikaner als kostbare Speisefische getarnt, die Wertschätzung der Malteser wäre ihnen sicher gewesen.



Komplett:

http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1159996&http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1159996&
 
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