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Von XP zu Vista
Warum wechseln?
Windows ist tot, es lebe Windows. Das bisher vorherrschende Betriebssystem, Windows XP, erhält einen Nachfolger: Vista darf mit dem Segen von Microsoft vom 30. Januar an die PCs dieser Welt erobern.
Dann soll es Millionen XP-Nutzer von einem Wechsel überzeugen. Und das wird schwer, denn es gibt kaum Gründe, die für einen schnellen Umstieg sprechen. Zum einen können sich XP-Nutzer viele Funktionen und Programme, die mit Vista ausgeliefert werden, jetzt schon kostenlos auf ihren Rechner laden. Zum anderen verbergen sich in neuen Betriebssystemen viele Fehler, die erst nach und nach ausgebügelt werden. "Umsteiger sollten zumindest ein paar Monate warten, bis die ersten Bugs beseitigt sind", rät Computerexperte Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin.
Auch Axel Vahldiek von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift "c't" fallen keine Gründe ein, die einen sofortigen Umstieg auf Vista rechtfertigen. Er betont jedoch, dass Microsoft viel für die Sicherheit seines neuen Systems getan hat. Wer dennoch die Möglichkeit ins Auge fasst, auf seinen Rechner Vista aufzuspielen, sollte sich zunächst ganz genau mit den verschiedenen Vista-Varianten beschäftigen.
Vergleichbar mit der Home Edition von Windows XP ist Vista Home Premium. Diese gibt es als sogenannte Systembuilder- oder OEM-Version ohne aufwändige Verpackung bereits für rund 100 Euro. In Home Premium steckt die neue Benutzeroberfläche Aero, aber nicht die Festplattenverschlüsselung. Dennoch ist Home Premium für Privatanwender vollkommen ausreichend.
Informieren sollten sich auch Anwender, die ältere Software nutzen wollen. Laut Microsoft laufen alle Programme unter Vista, die nicht vor 1995 entwickelt worden sind. Tests der "c't" haben aber gezeigt, dass zum Beispiel Microsofts Büroanwendung Office 97 das nicht problemlos schafft. "Das meiste läuft aber", sagt Vahldiek.
Eine weitere Ausnahme bilden manche 3D-Spiele. Weil bestimmte Grafikkarten-Treiber noch fehlen, laufen einige Titel am Anfang noch nicht unter Vista. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Grafikkarten-Hersteller schon bald entsprechende Treiber anbieten.
Ohne eine einigermaßen leistungsfähige Grafikkarte werden Vista-Käufer nicht viel Spaß an ihrem neuen System haben: Ein Modell mit 64 Megabyte (MB) Speicher ist das Minimum, sagt Vanessa Weihbrecht. Besser seien 128 MB. Fest in den Rechner integrierte Grafiklösungen (on board) sind in der Regel zu leistungsschwach. "Sonst muss notfalls mit der klassischen Ansicht gearbeitet werden." Wer sicher sein will, dass Hardware und Vista zusammenpassen, kauft sich am besten einen Rechner mit vorinstalliertem Betriebssystem. Das dürfte auch die günstigste Lösung sein.
http://www.n-tv.de/753451.htmlhttp://www.n-tv.de/753451.html
Warum wechseln?
Windows ist tot, es lebe Windows. Das bisher vorherrschende Betriebssystem, Windows XP, erhält einen Nachfolger: Vista darf mit dem Segen von Microsoft vom 30. Januar an die PCs dieser Welt erobern.
Dann soll es Millionen XP-Nutzer von einem Wechsel überzeugen. Und das wird schwer, denn es gibt kaum Gründe, die für einen schnellen Umstieg sprechen. Zum einen können sich XP-Nutzer viele Funktionen und Programme, die mit Vista ausgeliefert werden, jetzt schon kostenlos auf ihren Rechner laden. Zum anderen verbergen sich in neuen Betriebssystemen viele Fehler, die erst nach und nach ausgebügelt werden. "Umsteiger sollten zumindest ein paar Monate warten, bis die ersten Bugs beseitigt sind", rät Computerexperte Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin.
Auch Axel Vahldiek von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift "c't" fallen keine Gründe ein, die einen sofortigen Umstieg auf Vista rechtfertigen. Er betont jedoch, dass Microsoft viel für die Sicherheit seines neuen Systems getan hat. Wer dennoch die Möglichkeit ins Auge fasst, auf seinen Rechner Vista aufzuspielen, sollte sich zunächst ganz genau mit den verschiedenen Vista-Varianten beschäftigen.
Vergleichbar mit der Home Edition von Windows XP ist Vista Home Premium. Diese gibt es als sogenannte Systembuilder- oder OEM-Version ohne aufwändige Verpackung bereits für rund 100 Euro. In Home Premium steckt die neue Benutzeroberfläche Aero, aber nicht die Festplattenverschlüsselung. Dennoch ist Home Premium für Privatanwender vollkommen ausreichend.
Informieren sollten sich auch Anwender, die ältere Software nutzen wollen. Laut Microsoft laufen alle Programme unter Vista, die nicht vor 1995 entwickelt worden sind. Tests der "c't" haben aber gezeigt, dass zum Beispiel Microsofts Büroanwendung Office 97 das nicht problemlos schafft. "Das meiste läuft aber", sagt Vahldiek.
Eine weitere Ausnahme bilden manche 3D-Spiele. Weil bestimmte Grafikkarten-Treiber noch fehlen, laufen einige Titel am Anfang noch nicht unter Vista. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Grafikkarten-Hersteller schon bald entsprechende Treiber anbieten.
Ohne eine einigermaßen leistungsfähige Grafikkarte werden Vista-Käufer nicht viel Spaß an ihrem neuen System haben: Ein Modell mit 64 Megabyte (MB) Speicher ist das Minimum, sagt Vanessa Weihbrecht. Besser seien 128 MB. Fest in den Rechner integrierte Grafiklösungen (on board) sind in der Regel zu leistungsschwach. "Sonst muss notfalls mit der klassischen Ansicht gearbeitet werden." Wer sicher sein will, dass Hardware und Vista zusammenpassen, kauft sich am besten einen Rechner mit vorinstalliertem Betriebssystem. Das dürfte auch die günstigste Lösung sein.
http://www.n-tv.de/753451.htmlhttp://www.n-tv.de/753451.html