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Vorsorge bei Pflegefall und/oder Tod

Dr.BETZE

Well-Known Member
was sollte man im fall des falles alles schon geregelt haben

und zwar, wenn man noch gesund und fit ist?



denke da an:

- tod des partners ----> z.b. vollmacht für dessen konto

- tod eines elternteils ----> z.b. erbschaft, schenkung (haus und geld)

- partner/elternteil/kind wird pflegebedürftig ----> patientenverfügung

- was kann ich tun, bevor ich sterbe oder ein pflegefall werde?

- ? (was fällt euch noch ein, was geregelt sein sollte?)

- ?

- ?

- ?



hoffe auf viele gute tipps, was man jetzt schon erledigen kann,

damit die angehörigen möglichst gut, z.b. finanziell, aus der sache

rauskommen und man dem staat nicht unnötig geld schenkt.
 
Das wichtigste von allem, PATIENTENVERFÜGUNG!!!!!!

Hatten wir ja letzt Jahr....
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Das wichtigste von allem, PATIENTENVERFÜGUNG!!!!!!
kennst du dich da aus?



was heisst das eigentlich genau?

lege ich da fest, dass ein anderer für mich entscheiden darf ob

z.b. lebenserhaltende massnahmen ergriffen werden oder heisst das,

dass ICH vorher festlege, ob "abgeschaltet" wird oder nicht?



reicht da so´ne art handschriftliche vollmacht?
 
Patientenverfügung ist ein sehr schwieriges Thema. Da kannst du zum einen für dich selber Entscheidungen treffen oder jemanden für die Situation benennen. Ich würd sowas auf jeden Fall mit dem Arzt durchsprechen, dem man vertraut, weil man sich da in die Hölle bringen kann, weil man als medizinischer Laie da nicht den Durchblick hat.



Wichtig ist es allemal: als meine Oma vor 1 1/2 Jahren starb, hat jeder meine Mutter (Einzelkind) gefragt, ob Oma ne Patientenverfügung hat. Dann blieb die entscheidung an meiner Mutter hängen, und die tut sich heute noch schwer damit, dass sie sich damals gegen lebenserhaltende Maßnahmen ausgesprochen hat, als sie im Sterben lag.
 
Du kannst eine Patientenverfügung selbst erstellen, oder dir bei deinem Hausarzt einen Vordruck besorgen in dem alle Einzelheiten

genau aufgeführt sind. Ein Durschlag beibt bei dir, einer ist für den Arzt, und einen kannst du bei einem Notar hinterlegen oder einem

Verwanden (Kinder) geben. Für sehr wichtig halte ich eine Sterbegeldversicherung, bei den hohen Beerdigungskosten sehr zu empfehlen. Sah letztens im TV eine Sendung über Leute die den Mut hatten das alles noch zu Lebzeiten zu regeln, da gab es bei

den Bestattungskosten mehrere Tausend € Unterschied. Am billigsten ist es in Tschechien. Beerdigungskosten müssen bezahlt werden,

selbst wenn man enterbt ist.
 
Sterbegeldversicherung kann man machen, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat und nicht die Möglichkeit selbst genügend für die Beerdigungskosten auf die Seite zu legen. Steuerlich interessant, ist eine Sterbegeldversicherung gegen Einmalbeitrag. Dann muss man natürlich schon was gespart haben...



Zehntausend mal wichtiger ist jedoch der Abschluss einer

- Berufsunfähigkeitsversicherung, besonders wenn ein Partner das komplette oder den überwiegenden Teil des Familieneinkommen verdient

- Risikolebensversicherung

- zusätzliche private Pflegetagegeld-/Rentenversicherung



somit sollte man zumindest nicht den Angehörigen oder dem Staat "auf der Tasche liegen" müssen.
 
Patientenverfügung is so ne Sache. Hat mich letztes Jahr oft mit unseren Ärzten

und Schwestern unterhalten. Die muss perfekt formuliert sein, z.B. bei so Sachen

wie lebenserhaltenden Massnahmen, falls du oder der Betreffende das net möchte,

sonst ´haben die Ärzte keine Handhabe und müßen,trotz Verfügung,doch lebens-

erhaltende Maßnahmen durchführen.



Am besten darüber mitm Hausarzt mal unterhalten und sich erklären lassen. Ganz

wichtig: Wenn du oder der Betreffende eine Verfügung gemacht haben oder hatten:

Beim Hausarzt eine hinterlegen, plus eine Kopie daheim. Vor allem muss sie von der

betreffenden Person unterschrieben sein, is am wichtigsten.
 
Patientenverfügung is so ne Sache. Hat mich letztes Jahr oft mit unseren Ärzten
und Schwestern unterhalten. Die muss perfekt formuliert sein, z.B. bei so Sachen

wie lebenserhaltenden Massnahmen, falls du oder der Betreffende das net möchte,

sonst ´haben die Ärzte keine Handhabe und müßen,trotz Verfügung,doch lebens-

erhaltende Maßnahmen durchführen.



Am besten darüber mitm Hausarzt mal unterhalten und sich erklären lassen. Ganz

wichtig: Wenn du oder der Betreffende eine Verfügung gemacht haben oder hatten:

Beim Hausarzt eine hinterlegen, plus eine Kopie daheim. Vor allem muss sie von der

betreffenden Person unterschrieben sein, is am wichtigsten.


Ich würde es auf jeden Fall vor dem Notar machen.

Ich hatte für meine Großeltern jeweils eine Patientenverfügung,...

Und wir hatten dies vor dem Notar gemacht!
 
Kann man, muss man aber net. Am wichtigsten is erstmal, dass die

betreffende Person die Verfügung selbst unterschrieben hat, sonst

wirds tricky.....
 
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