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(Wann) Brauchen wir einen Sportdirektor?

Brauchen wir einen Verantwortlichen für den sportlichen Bereich (Sportdirektor)?

  • NEIN, kostet nur Geld und Zeit

    Stimmen: 19 19,4%
  • JA, aber wir sollten uns zunächst um neue Spieler kümmern

    Stimmen: 33 33,7%
  • JA unbedingt... und wir sollten dabei auch keine Zeit verlieren!

    Stimmen: 46 46,9%

  • Umfrageteilnehmer
    98
@redcity:



Das Muster eines perfekten Beitrags. Und dazu noch deckungsgleich mit meiner Meinung. Von vorne bis hinten. Danke!
 
Och Kinners, konzentriert euch doch mal beim Schreiben, man könnte ja meinen ihr spielt bei uns in der Abwehr...
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Grundsätzlich sehe ich es ja ähnlich wie du. Die sportliche Bilanz, was die Wechsel angeht, ist nicht unbedingt die Beste. Andererseits stelle ich mir eben einfach die Frage, ob das bei anderen Vereinen jetzt unbedingt so viel besser ist, bzw. ob wir mit einem Sportdirektor eine grundsätzlich andere Situation hätten? Nehm den Transfer von Shechter, da war der blinde Schmadtke mit Hannover auch dran. Einer der weniger Sportdirektoren, den ich für seine Arbeit sehr schätze.

Das Problem ist letztlich ganz einfach auf einen Nenner gebracht: Im Fußball kauft man Menschen ein, keine Maschinen oder Dienstleistungen. Es können so viele Kleinigkeiten einen Ausschlag geben, ob sich ein Spieler bei uns wohlfühlt oder nicht. Ein Olcay Sahan wurde geholt und musste wieder gehen, die Meinung bei den Fans über ihn: vernichtend. Ergebnis: Stammspieler in der Türkei, Nationalspieler und ein um den Faktor 4,5 gesteigerten Marktwert. Das hätte im hier kaum einer zugetraut.

Es sind Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben können und diese Kleinigkeiten fallen eben mehr ins Gewicht, wenn du mit überschaubaren finanziellen Mitteln kurzfristigen Erfolg erzielen musst.



Spontan fallen mir in der Kuntz Zeit nur 4 Abgänge ein, die uns sportlich geschmerzt haben: Ilicevic, Lakic, Trapp und Baumjohann. Es ist ja auch eigentlich nicht so, dass wir jährlich die komplette Mannschaft durchwechseln, das sollte man nicht außer Acht lassen. Es sind eben oft die Ergänzungsspieler, für die auch nicht das große Geld vorhanden sind, die uns oft nicht wirklich weiter bringen. Sportlich betrachtet bleibe ich aber dabei: Der Kader hat, mit Ausnahme der Abstiegssaison immer die Qualität gehabt, die man benötigt hätte, um die gesteckten Ziele und Erwartungen zu erfüllen. Warum es letztlich nicht klappt ist eine ganz andere Frage und das ist wahrscheinlich auch nicht nur mit einzelnen Personen zu erklären, sondern mit dem Gesamtgebilde FCK. Wenn es nur um die Personen geht, würde ich sagen Gerry Ehrmann ist verantwortlich. Der ist seit 1998 als einziger ununterbrochen im Trainerstab und seitdem geht es bergab.
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Schön auch mal solche Beiträge zu lesen, die die Situation wirklich umfassend beschreiben und nicht nur in die gleiche Kerbe hauen und den Kopf von Spielern oder Trainer fordern.

Ich möchte zu der Sache nur sagen, dass ich bei Runjaic nachwievor ein gutes Gefühl habe und hoffe, dass es bei uns einen Verlauf geben wird wie zum Beispiel Weinzierl in Augsburg. Die haben auch zwei Jahre unten im Keller der Tabelle gestanden und mehr schlecht als recht die Klasse gehalten, aber schaut euch die Mannschaft jetzt mal an. Da spielen wirklich keine internationalen Größen mit und ich finde den Fußball den sie spielen wirklich ansehnlich. Natürlich reden wir hier wieder über andere Finanzsituationen, aber vom Prinzip her halte ich es durchaus für möglich, dass es bei uns einen ähnlichen Verlauf geben könnte, wenn man Runjaic einfach die Zeit gibt. Damit meine ich nicht, dass wir in 3 Jahren in Reichweite der EuroLeague sind wie Augsburg jetzt, aber eventuell in der ersten Liga spielen und es schaffen drin zu bleiben.
 
@ redcity



Bei Shechter könnte man genauso gut sagen: Schmadtke hat den Absprung rechtzeitig geschafft und sich nicht am israelischen Basar beteiligt, der uns viel Zeit und vorallem Geld gekostet hat.

Trotzdem hat auch Schmadtke Fehleinkäufe getätigt, wie jeder Manager /Sportdirektor.



Zu Sahan:

Den Transfer würde ich nie kritisieren.

Sahan war jung, ein sehr guter 2.Ligaspieler,ablösefrei und dazu ein dringend benötigter Außenspieler. Das es nicht geklappt hat, war wie du sagst auch ein Stück weit Pech.

Seine Entwicklung in der Türkei ist gut, allerdings auch in einer deutlich schwächeren Liga. Und Transfermarkt Marktwerte sind jetzt nicht der Richtwert, grade in ausländischen Ligen.



Wir gehen alle davon aus, dass unser Kader stark genug ist um aufzusteigen, was daran liegt das wir vermeintlich viele gute Einzelspieler haben.

Aber ich kritisiere auch weniger die Qualität der Neuzugänge, die ist auch in dieser Saison im Ganzen betrachtet noch gut.

Problem ist die Zusammenstellung des Kaders.

Wir sind beispielweise mit 8!! zentralen Mittelfeldspielern in die Saison gegangen. ( Alushi, Karl, Borysiuk, Jenssen, Zellner, Stöger, Ring, Fortounis) und da zähle ich Orban und Azaouagh gar nicht mit.

Aktuell haben wir 5 Stürmer und 2 ausgeliehen.

Auf den Außenbahnen hatten/haben wir dagegen 3 Spieler. ( Matmour: noch nie konstant in Deutschland, Gaus: bisher ein gutes Halbjahr, Drazan: schwaches erstes halbes Jahr und zu wenig Qualität. )

Ähnliche auf den defensiven Außenbahnen.



Keine Frage, wir müssen bei Transfers Risiko gehen und Fehleinkäufe tätig jeder Verein, selbst die Bayern.

Aber wo ist bei uns der rote Faden in der Kaderzusammenstellung?
 
Nehm den Transfer von Shechter, da war der blinde Schmadtke mit Hannover auch dran. Einer der weniger Sportdirektoren, den ich für seine Arbeit sehr schätze.[/QUOT]


Wer ist den wie ein Hund hinterher gerannt... ?



Stefan hätte nach dem ganzen Theater aussteigen sollen.



Unterwegs
 
Spontan fallen mir in der Kuntz Zeit nur 4 Abgänge ein, die uns sportlich geschmerzt haben: Ilicevic, Lakic, Trapp und Baumjohann.
Auch wenn er es später nicht richtig gepackt hat, der Abgang von Jendrissek war spürbar, das ist auch grad die Art Stürmer die uns fehlt, Lakic, Idrissou und Occean sind ja eher die Kanten.
 
Union, Paderborn, Karlsruhe sind eingespielt und sie haben keinen Druck. Keiner erwartet etwas von ihnen, schon gar nicht den Aufstieg. Das macht eben vielleicht auch nochmal einen kleinen aber entscheidenden Unterschied.


Das soll jetzt keine Rechtfertigung für die Leistungen der letzten drei Spiele sein aber man muss eben auch versuchen zu ergründen warum manche Dinge so laufen, wie sie laufen. Nur wenn ich diese Gründe kenne, kann ich auch entsprechend gegensteuern. Ich bin auch kein Gegner eines Sportdirektors, es müsste mir nur jemand mal einen bezahlbaren Namen nennen und es müsste mir jemand erklären, wie wir mit einem Sportdirektor arbeiten wollen. Denn eines muss auch klar sein, ein Sportdirektor ist eigentlich keine Institution für einen kurzfristigen Erfolg. Er muss sich mittelfristig orientieren, muss eine Idee leben und den Verein nach dieser Idee ausrichten. Normalerweise gemeinsam mit dem Trainer, was wiederum bedeutet, dass man auch in schwachen Phasen an selbigem festhalten muss. Wie das bei uns alles zusammenwirken soll ist mir dann aber doch noch ein größeres Rätsel...



Und nur um die Wünsche der Masse zu befriedigen ist mir das Geld eigentlich zu schade. Sind wir mal ehrlich: Wenn Kuntz davon überzeugt wäre und ein geeigneter Kandidat vorhanden wäre, dann wäre das doch seine erste Maßnahme. Was könnte ihm im Sinne des eigenen "Machterhalts" besseres passieren, als die Verantwortung für den sportlichen Bereich abzudrücken?! Wenn es um Macht gehen würde, würde er die Macht im sportlichen Bereich doch sicher liebend gerne abgeben, um so seine Stelle auf Dauer zu sichern.


Was ich hier noch ganz gerne ergänzen würde ist, wie wir von Gegner wahrgenommen werden. Weder Union, Karlsruhe, Paderborn und Co. haben das Problem, dass sie in der absoluten Favoritenrolle sind und dass die Gegner so dermasen destruktiv auftreten. Ich habe das Spiel vom KSC gesehen und denen ist gegen Aalen 0,0 eingefallen, weil die genauso gespielt haben, wie gegen uns. Hinzu kommt, dass das 1:0 von Aalen eine exakte Kopie von unserem 0:1 gegen Aalen war. Ich behaupte jetzt mal, dass es keine Mannschaft in der 2. Liga gibt, die gegen ein so destruktives Verhalten, wie wir es Woche für Woche antreffen ein Erfolgsrezept hat. Dazu gehört nämlich Qualität. Eine Qualität, die du in der 2. Liga nur selten bekommst. Selbst Vereine wie Leverkusen und zeitweise Dortmund hatten/haben Probleme damit.

Wenn du gegen solche Mannschaften spielst, dann brauchst du einen starken Passgeber in der Mitte und schnelle wendige Spieler auf den Flügeln, die gut im 1 gegen 1 sind. Diese Spieler haben wir mal abgesehen von Matmour aber nicht (und der ist meist zu eigensinnig).
 
Bei den FCK-Fans herrschen nach der neuerlichen Niederlage des 1. FC Kaiserslautern in der Zweiten Fußball-Bundesliga Ernüchterung und Niedergeschlagenheit. Nach dem 0:1 in Aue, dem 1:2 zu Hause gegen Aalen folgte am Freitagabend ein 0:1 in Cottbus. Die Anhänger der Roten Teufel sehen die Aufstiegshoffnungen dahin gehen. Zu der Kritik an der Mannschaft kommt nun auch Kritik an Trainer Kosta Runjaic und am FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz auf, wie eine RHEINPFALZ-Umfrage unter FCK-Fans beim Training der Mannschaft am Samstag zeigte. Die Forderung an Kuntz, Verantwortung abzugeben und einen Sportdirektor zu installieren, wurde laut.


Finde es sehr gut dass SK hiermit anscheinend direkt konfrontiert wird, so wird er sich diese personelle Aufsteckung des Postens des SD vllt. etwas aufmerksamer.
 
Finde es sehr gut dass SK hiermit anscheinend direkt konfrontiert wird, so wird er sich diese personelle Aufsteckung des Postens des SD vllt. etwas aufmerksamer.


Als ob der das nicht schon länger wüsste. Er wird nicht mehr lange drum herum kommen.
 
Ja, aber ob er als Alphatier auch darauf hört ist natürlich die Frage. U.a. macht ja aktuell anscheinend Sforza wieder die Runde, den könnte ich mir gut bei uns vorstellen.
 
Der wird doch garantiert von DBB ins Spiel gebracht. Abwarten. Irgendwann muss sich Kuntz dem Druck beugen.Entweder tritt er dann zurück (was ich nicht hoffe) oder er stellt halt einen SD ein

Ich denke nicht, dass das Ciri wird.
 
Ja, aber ob er als Alphatier auch darauf hört ist natürlich die Frage. U.a. macht ja aktuell anscheinend Sforza wieder die Runde, den könnte ich mir gut bei uns vorstellen.


Ich habe eher an Schupp gedacht (der wurde in Aalen vor die Tür gesetzt), nur wird da mit Sicherheit die "Stefan holt nur Kumpels" Parole rausgeholt.
 
Die Vorschläge, einen SD einzustellen ist doch reiner Aktionismus, veursacht durch die Niederlagenserie. Als wenn wir mit einem SD heute besser dastehen würden.



Bin mir sicher das wir in der Winterpause an einem OM dran waren. Das der gewünschte wohl leider nicht bezahlbar war ist halt eine andere Geschichte. Wenn stattdessen ein Lakic auf dem Markt ist, warum auch nicht. Das es bei ihm ein gewisses Risiko gegeben hat war vor seiner Verpflichtung ja klar, darum hat er ja auch nur einen Vertrag bis Saisonende (mit Option) - Hausaufgaben gemacht.



Für die nächste (Zweitliga)Saison sollte man aber im OM investieren, und Fortounis deinvestieren.
 
Sforza hätte ich 2009 gerne als Nachfolger von Sasic gehabt, mittlerweile kann er mir allerdings gerne fern bleiben. Scheint in der Schweiz die ersten paar Jahre von seinem Namen gelebt zu haben, seit langer Zeit nichts mehr gepackt. Warum er als Sportdirektor besser funktionieren sollte sehe ich nicht.



Überhaupt finde ich die SD-Diskussion mühsam; es gibt in Deutschland maximal 4-5 gescheite Sportdirektoren (Schmadtke, Hübner, Heidel, Eberl, Allofs und Zorc mit Abstrichen), der Rest bringen doch auch nix. Wenn Kuntz einen geeigneten haben würde, würde er ihn sicher auch anstellen.
 
Die Vorschläge, einen SD einzustellen ist doch reiner Aktionismus, veursacht durch die Niederlagenserie. Als wenn wir mit einem SD heute besser dastehen würden.
Wenn wir heute einen holen wird doch nix aus dieser Saison revidiert. Aber die nächste erspart uns vielleicht ein paar unnötige Transfers damit der Mist nicht grade zu weiter geht.
 
Ein Sportdirektor muss erst mal über mehr Kontakte und Qualifikationen im sportlichen Bereich verfügen wie Kuntz. Womit der Personenkreis schon relativ eng gesteckt ist. Fügt man nun ein eher schmales Gehalt, ein recht kleines Budget für Neuverpflichtungen und als Betätigungsfeld 2. Liga hinzu, so dürfte die Auswahl an sinnvollen Kandidaten schmelzen, wie ein Spaghettieis in der Mittagssonne von Rio de Janeiro.



Bekannten Namen sind sicher nicht dabei. Da ist dann wieder die berühmt-berüchtigte Kreativität gefragt. Ein richtig guter Fachmann, der bislang unentdeckt von den Vereinen mit viel Geld geblieben ist. Und Bock auf Lautern hat.



Den Gedanken, dass Kuntz im sportlichen Bereich nicht so schlecht ist wie er landläufig gerne gemacht wird, muss man natürlich zulassen.



IMHO ist diese Diskussion eh obsolet. Die Mannschaft hat es in der Hand. Ihr fehlt es nur an der richtigen Einstellung. Die haben schon keinen Bock mehr, wenn sie den nächsten Gegner vor sich haben, der mit 9-1-0-Formation aufläuft. Die würden alle gerne Championsleague spielen und stolpern dabei über die Pflichtaufgaben. Da kann auch kein SD was richten.



Cheers.
 
Ich bin ja schon lange der Meinung das wir einen Sportdirektor brauchen, was wir aber nicht brauchen ist ein ehemaliger Fussballprofi ohne bertiebswirtschaftliches Hintergundwissen.

Da es ja kein festes Berufsbild Sportdirektor gibt, muss sowieso jeder Verein für sich selbst festlegen welche Aufgaben ein SD übernimmt.

Bei uns wären es meiner Meinung nach die SPielerverpflichtungen, Spielersichtungen und Vertragsverhandlungen.

Da muss es also kein Mensch mit Fussballstallgeruch sein sondern er sollte ein absoluter Fachmann in Vertragsverhandlungen und Mitarbeiterführung sein, denn unterm Strich ist den Profis egal ob da nen ehemaliger Profi sitzt oder nicht, die entscheiden nach Geld , Arbeitsbedingungen und Wohlfühlfaktor.



Ein Michael Preetz bekommt bei der Hetrha z.B. 550 000,- Euro pro Jah und ist damit wie der Rest bei Hertha gut ein Drittel Überbezahlt (Quelle:einfach unter Einkommen Michael Preetz Googlen)

Mann kann sich also ausrechnern, das ein fähiger SD in der 2. Liga dür 250 000,- arbeiten würde und übrigens warum nicht auch sogar eine Frau auf dem Posten, da gibt es sicher einige die qualifiziert sind und nur auf eine Chance warten.
 
Finde es sehr gut dass SK hiermit anscheinend direkt konfrontiert wird, so wird er sich diese personelle Aufsteckung des Postens des SD vllt. etwas aufmerksamer.
Diese ganze Pseudo Sportdirektor Kacke, davon krieg ich mittlerweile echt Pickel. Wen gibts denn, den wir holen sollten (UND bezahlen können)? Die wenigen, dies drauf haben sind allesamt bei Erstligisten (und Schmadtke bald auch) unter Vertrag und in keinster Weise zu bekommen, selbst in der ersten Liga und selbst dann nicht wenn wir Champions League Sieger werden. Alles andre was "zu haben" ist inkl. dieser Kreuzers, Müllers usw sind doch solche Vollkatastrophen, dass man auf Lebenszeit hoffen muss, dass dieser Kelch immer schön an uns vorbeigeht. Man kann nur drauf warten, dass einer der fähigen mal irgendwie zu haben ist, oder man backt sich selbst einen (der dann aber natürlich über NUll Erfahrung verfügt und Null Kontakte hat (ergo bei den ersten Misserfolgen gelyncht wird; man schaue sich mal das Beispiel Hertha an. Der Preetz hat den Verein beinahe an die Wand gefahren und wäre beim FCK wo die Emotionen für den Verein deutlich höher sind wirklich gelyncht worden, bis ihm einmal was gelang mit der Verpflichtung von Luhukay) oder man findet irgendwo zufällig die Nadel im Heuhaufen.
Und wenn ich den Namen Sforza höre... Dem hier nen Verantwortungsposten (egal welchen) zu geben ist genauso wie wenn man sich nebens Pulverfass stellt und das brennende Feuerzeug an die Lunte hält. Das was man beim FCK sein will, ein Team (eine "Familie"), das kannst du mit Sforza vllt mal drei Tage erreichen, danach würde der ständig polarisieren und Chaoslautern wär wieder die Tagesordnung. Wer sowas ernsthaft will tötet auch Welpen aus purer Freude. Da wär sogar Kahn besser, den kannste immernoch auf die Bank setzen damit er bei jedem Pfiff gegen uns zum Gedächtnis-Karate-Kick ausholt.
 
Ja, der Sportdirektor... das Allheilmittel für all unsere Probleme.



Am Besten wir holen den Oliver K. aus Hamburg... der dürfte es da auch nimmer lang machen.



Aktuellster Coup des Herrn K.:


Bei John haben wir viel mehr erwartet, da kam bisher zu wenig.
Stimmt, von diesem Jungspund (21), der noch nie in der BuLi gespielt hat, sicherlich kein Deutsch spricht und dazu schon ganze 1,5 Monate da ist... von dem hätte man doch echt erwarten können, dass er seine komplett verunsicherten Mitspieler antreibt und Spiele entscheidet.
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Bouy hat nichts gekostet und auf ihn wurde nicht gesetzt
Stimmt auch... was nix kostet, ist auch nix... das hat der Herr K. sicher im Sportdirektoren-Magazin "Fußballer und andere Konsumgüter" gelesen.
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:wall:



(Quelle)



Ich denke mit so nem SD hätten wir ne Menge Spaß... zumindest in den 0,45 Jahren, die er hier tätig sein darf, bevor er geteert und gefedert aus der Stadt gejagt wird.
 
was wir aber nicht brauchen ist ein ehemaliger Fussballprofi ohne bertiebswirtschaftliches Hintergundwissen.


Warum nicht? Die Finanzen sind durch Grünewald gut abgedeckt. Einen BWLer mit Fussballsachverstand wird es in Personalunion wohl eher nicht geben.



Dass wir uns nicht falsch verstehen: Ehemalige Fussballprofis wären nicht mein bevorzugtes Klientel.
 
Ich würde gern den Nerlinger bei uns sehen. Einfach ein Top-Mann der sehr gut vernetzt ist.

Sicherlich würde er auch etwas mehr verdienen, aber da stimmt einfach das Paket.

Andererseits wird er vermutlich kein Konfetti werfen wenn wir ihn fragen…
 
Es darf aber auch nicht damit argumentiert werden dass ein SD der "letzte Ausweg" ist und damit augenscheinlich falsch ist. Eine neu ausgerichte Kernkompetenz im Jugendbereich (weg von den ExSpielern aus der Bundesliga) hin zur Förderung vom Eigengewächst und dem struktuellen Aufbau wäre doch ein toller Weg. Nerlinger, Sforza wie sie alle heißen. Wenn sie sich in das neue Gesamtkonzept fügen, persönliche Präferenzen zurückstellen (Kuntz muss das auch tun) dann könnte dass doch eine fruchtbare Partnerschaft werden, schlechter kann es im Sommer im Sinne der Personalfragen eh nicht mehr laufen.
 
Ich würde gern den Nerlinger bei uns sehen. Einfach ein Top-Mann der sehr gut vernetzt ist.
Sicherlich würde er auch etwas mehr verdienen, aber da stimmt einfach das Paket.

Andererseits wird er vermutlich kein Konfetti werfen wenn wir ihn fragen…


Ehrlich gesagt, sowohl Nerlinger als auch jetzt Sammer haben doch den dankbarsten Job der Welt - Nerlinger hat es vornehmlich geschafft, alte Säcke wie Toni, Demichelis und van Beinsäger abzugeben, Sammer muss nur jedes Wochenende das Haar in der Suppe finden.



Der aktuelle Bayern-Erfolg der letzten Jahre fußt auf van Gaals entdeckung von Müller und der Positionswechsel von Schweini, Heynckes' Kontakte ins Baskenland (Martinez) und Guardiola's "Thiago oder keiner". Dazu kommt natürlich das famose Festgeldkonto. Aber ganz sicher nicht ein Nerlinger und dessen Sportdirektor-Künste.
 
Ist Geld da, dann ist das auch mit einem SD zu realisieren und irgendwann auch sicher sinnvoll. Aktuell würde ein zusätzlicher Posten das, sowieso schon schmale Budget, einfach nur noch mehr belasten. Zudem kann selbst ein Top-Mann mit super Netzwerk und Kontakten nichts reißen, solange es seinem Verein an Geld und Attraktivität fehlt.



Zu der Thematik gesellen sich Bausteine, wie sie EschderLauterer eben schon aufgezählt hat: Geldvernichter a la Kreuzer, Müller, dem kleinen Hoeneß und Co KG wären unser Sargnagel.



Diese Diskussion entzündet sich jetzt wieder an der aktuellen Negativserie. Hilfreich ist sie allerdings wenig. Die Probleme liegen bei der Mannschaft. Ich glaube mittlerweile fast, dass der hochgelobte Kader einfach aktuell noch nicht Runjaics Pläne umsetzen kann. Man ist im Kopf mit der Umsetzung der neu erlernten Anforderungen beschäftigt, was dann allerdings aktuell den Spielern die Handlungschnelligkeit raubt und individuelle Fehler fördert. Zudem hat Runjaic die Intensität des Trainings empfindlich erhöht. Was zunächst natürlich einen Leistungseinbruch verursacht, mittel- und langfristig allerdings einen Zuwachs. Grundsätzlich ne gute Sache, am Betze allerdings kaum machbar.



Bei uns wird seit Jahren von Kontinuität und gesundem Aufbau und Wachstum geredet, nur die Zeit geben dazu möchte keiner. Nach 2 Niederlagen ist hier bereits jeder im Umfeld in einer tiefe Krise und nach 4 wird der gesamte Klub in seiner Existenz in Frage gestellt.



Die aktuelle Mannschaft ist (noch) nicht so gut, wie alle Welt glaubt. Ein Taktgeber fehlt, körperlich und geistig ist man noch am Aufarbeiten und der tolle Sieg in Leverkusen hat diese Prozesse lediglich übertüncht.



Ein SD (um den Bogen zu spannen) hilft uns hier und heute allerdings nicht.



Cheers.
 
Es darf aber auch nicht damit argumentiert werden dass ein SD der "letzte Ausweg" ist


Nein, natürlich nicht.

Sehen wir es mal von der Seite. Kuntz hat im Vorstand gute Arbeit geleistet. Das NLZ ist in den gängen, die Stadionmiete wurde angepasst, und bisher hat er auch immer wieder einen guten Sponsor gefunden.

Solange Kuntz die Doppelfunktion inne hat, die Transfers weiter schwach bleiben, dazu das Saisonziel weiterhin verfehlt wird, steht ER in der Schusslinie. Warum zum Teufel sollte man weiter riskieren, das er sich angreifbar macht? Wenn er einen Mann zwischen sich und den Trainer/Mannschaft/NLZ stellt, hat er einen Puffer, und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt.

Allerdings muß er dann auch den Verantwortlichen um einen Sportdirektor mit seinen Trainern oder Leitern des NLZ die Zeit geben, was aufzubauen. Wir brauchen entlich ein Konzept, das von A-Z, also von der untersten Jugendmannschaft bis hin zur Profimannschaft durchgezogen wird.




Ist Geld da, dann ist das auch mit einem SD zu realisieren und irgendwann auch sicher sinnvoll. Aktuell würde ein zusätzlicher Posten das, sowieso schon schmale Budget, einfach nur noch mehr belasten. Zudem kann selbst ein Top-Mann mit super Netzwerk und Kontakten nichts reißen, solange es seinem Verein an Geld und Attraktivität fehlt.
Da bin ich mal gespannt, was Kuntz und Grünewaldt bei der nächsten JHV zu erzählen haben. Man brüstet sich ja in letzter Zeit damit, das der FCK finanziell recht gut aufgestellt wäre. Dann würde das Argument nicht zählen.

Die Sache mit dem Geld und Neuverpflichtungen kann man so sehen. Aber ich finde, das ein gut vernetzter SD auch gute Transfers tätigen kann, die finanziell nicht hoch sind. Geld ausgeben kann jeder, die Stärke bei einem SD macht auch aus, wenn er mit wenigen Mitteln was auf die Beine stellen kann.
 
Runjaic soll das machen, ein besserer ist nicht in Sicht und er kann es. Kuntz sollte es jedenfalls nicht mehr machen.
 
Runjaic soll das machen, ein besserer ist nicht in Sicht und er kann es. Kuntz sollte es jedenfalls nicht mehr machen.


Das hat er in Darmstadt auch gemacht, wär ne Möglichkeit. Allerdings hat man das Problem, wenn es mit ihm nicht mehr klappt, oder er woanders hin will, das man gleich 2 Mann neu holen muss. In Sachen kontinuität wäre eine Trennung sinnvoller.
 
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