G
Guest
Guest
Warum Beckham das Tor nicht bekommt
Eigentor oder nicht? Gamarra als unfreiwillger Schütze ins eigene Netz? Oder David Beckham als Englands erster WM-Torschütze?
Die Frage um das Tor des Tages stand im Mittelpunkt des Spiels Paraguay-England. Es kam zu einer überraschenden Entscheidung, ganz entgegen der landläufigen FIFA-Richtlinie und auch entgegen dem noch vor dem WM-Start propagierten Kurs der technischen Studiengruppe (TSG). Die besagte: Es soll weniger Eigentore geben! Doch im ersten Zweifelsfall gab es einen Entscheid, den manche als einen Rückfall bewerten. Paraguays Unglücksrabe Carlos Gamarra wird in den offiziellen FIFA-Statistiken als Selbsttor-Schütze geführt. Abgesegnet hat dies die verantwortliche TSG in einer Kurz-Konferenz nach dem Studium der TV-Bilder am letzten Sonntag, wie der Gruppenleiter, der Deutsche Holger Osieck, dem kicker bestätigte.
Zwei Punkte seien ausschlaggebend gewesen. Punkt Nummer1: "Die Flugbahn des Balles. Der Ball hätte, ohne dass er berührt worden wäre, nicht den Weg ins Tor gefunden. Es war ein Freistoß, kein Torschuss." Punkt Nummer2: "Hätte anstatt Gamarra ein englischer Spieler den Ball abgefälscht, wäre dieser als Schütze benannt worden." Unverständlich: Im vergleichbaren Fall gestern bekam der Spanier Villa (2:0) den Treffer, obwohl auch hier ein Ukrainer abfälschte.
Hans Günter Klemm Quelle Kicker
Eigentor oder nicht? Gamarra als unfreiwillger Schütze ins eigene Netz? Oder David Beckham als Englands erster WM-Torschütze?
Die Frage um das Tor des Tages stand im Mittelpunkt des Spiels Paraguay-England. Es kam zu einer überraschenden Entscheidung, ganz entgegen der landläufigen FIFA-Richtlinie und auch entgegen dem noch vor dem WM-Start propagierten Kurs der technischen Studiengruppe (TSG). Die besagte: Es soll weniger Eigentore geben! Doch im ersten Zweifelsfall gab es einen Entscheid, den manche als einen Rückfall bewerten. Paraguays Unglücksrabe Carlos Gamarra wird in den offiziellen FIFA-Statistiken als Selbsttor-Schütze geführt. Abgesegnet hat dies die verantwortliche TSG in einer Kurz-Konferenz nach dem Studium der TV-Bilder am letzten Sonntag, wie der Gruppenleiter, der Deutsche Holger Osieck, dem kicker bestätigte.
Zwei Punkte seien ausschlaggebend gewesen. Punkt Nummer1: "Die Flugbahn des Balles. Der Ball hätte, ohne dass er berührt worden wäre, nicht den Weg ins Tor gefunden. Es war ein Freistoß, kein Torschuss." Punkt Nummer2: "Hätte anstatt Gamarra ein englischer Spieler den Ball abgefälscht, wäre dieser als Schütze benannt worden." Unverständlich: Im vergleichbaren Fall gestern bekam der Spanier Villa (2:0) den Treffer, obwohl auch hier ein Ukrainer abfälschte.
Hans Günter Klemm Quelle Kicker