...was würde im Falle eines Abstiegs, welcher natürlich nicht eintreten wird mit dem Stadion passieren, würde das ganz normal weiter genutzt, weil das ja ziemlich teuer ist und kaum zu bezahlen für nen 3. Bundesligisten.
Du musst das Stadion weiter nutzen, ein Abriss bringt dich auch nicht weiter, wobei das Stadion definitiv zu groß ist und durch die Unmöglichkeit von Sonderveranstaltungen (Konzerte o.Ä.) sind die Vermarktungschancen gering..
Wird der Fck dort weiterhin normal die Spiele austragen?
Der aktuelle Vertrag zwischen dem Verein und der Stadiongesellschaft läuft noch bis weit über das Jahr 2020 hinaus, so lange ist der Verein vertraglich an das Stadion und die Gesellschaft gebunden. Einzige Möglichkeit da rauszukommen und wirklich neu zu verhandel wäre wohl ein Investor, die Insolvenz des FCK oder die Insolvenz der Gesellschaft.
Darüber hinaus gilt der Grundsatz: Wenn der FCK in einem anderen Stadion spielen will, dann muss er ein Fritz-Walter-Stadion finden, oder eben schnell einen Dorfplatz umbennen
Hier zur Info noch ein kleines Beispiel wie es auch gehen kann..
Hertha BSC bezahlt aktuell 175.000€ für jedes Heimspiel in einem 50.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion, dies macht pro Saison 2,975 Mio €. Wird die Marke von 50.000 Zuschauern überschritten ist eine weitere Zahlung von 75.000€ pro Spiel fällig. Im Extremfall kommt Hertha somit auf 4,25 Mio € bei 17 Heimspielen in der Bundesliga bei denen mehr als 50.000 Zuschauer kommen, was allerdings bei Hertha nicht realistisch ist. Weitere Kosten zur Erhaltung, Pflege und Wartung entstehen der Hertha im Normalfall nicht. Spiele im DFB-Pokal oder Internationalen Wettbewerb sind bewusst ausgelassen.
Die Hertha erbittet heute nochmals um eine Mietminderung von ca. € 700.000 p.a. da die Hertha Kosten zu tragen hätte für die sie nicht verantwortlich sei (z.B. Rutschfeste Gummimatten im Spielerbereich für € 24.000 p.a.)