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Welches Buch lest ihr gerade

Erstell doch mal deine Top20
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Ich such grad ein nächstes Buch ... und tu mich da immer sehr schwer mit :/


Siehste, bei mir is das Gegenteil, ich bin dermaßen überladen mit büchern, dass ich gar nicht weiß, was ich als nächstes lesen soll.
 
Siehste, bei mir is das Gegenteil, ich bin dermaßen überladen mit büchern, dass ich gar nicht weiß, was ich als nächstes lesen soll.


Ich les so ungern Kritiken (in Zeitungen). Und mei Freundin liest grad Fantasy ... des ist nix für mich
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Lies mal Robert Anton Wilson. Oder David Sedaris. Oder Douglas Coupland. Oder Michael Chabon. Oder Vladimir Nabokov.
Da is noch ein interessanter Link: http://geezpete.com/2011/02/09/the-top-50-essential-non-fiction-books-for-weirdos/http://geezpete.com/2011/02/09/the-top-50-essential-non-fiction-books-for-weirdos/


weirdos ... soso
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wo ich grad die namen les, wie schauts mit John le Carre aus? hab von dem letzten im spiegel was tolles gelesen.



Edit:

--->

A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again by David Foster Wallace: I’ve never been on a cruise, but David Foster Wallace’s bewildered, exhaustively detailed retelling of a 7-night Caribbean cruise slayed me. If you ever find yourself in Big America and feel like you’re on another planet, this is for you. Also: state fairs, TV, David Lynch.



Weltklasse das Buch!
 
Erstell doch mal deine Top20
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Ich such grad ein nächstes Buch ... und tu mich da immer sehr schwer mit :/
Welche Richtung interessiert Dich denn, grob gesagt?




Ich les so ungern Kritiken (in Zeitungen). Und mei Freundin liest grad Fantasy ... des ist nix für mich
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Naja, "Meister und Margarita" hat doch so einige äußerst phantastische Elemente. Allerdings zugegebenermaßen nichts vom klassischen Sword&Sorcery-Genre.
 
Welche Richtung interessiert Dich denn, grob gesagt?


Tjoa ... gute Frage
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Ich hab sowohl Vaterland, Meister und Margarita oder Gogol, als auch Foster-Wallace, begeistert gelesen ... erkennst du da ein Muster??



Ausschließen kann ich jedoch "Verzweiflungs- oder Generationen-Literatur". Den bloßen Abgesang auf eine Generation erleb ich irgendwie selbst ... also müsste sowas schon indirekt erzählt werden.
 
@Jonny

Wenn dir Vaterland von Harris gefallen hat, empfehle ich dir Phillip Kerr

Der hat neben Hightechthrillern auch eine wunderbare Reihe um einen Detektiv im dritten Reich geschrieben.

Hab dir mal Stück des entsprechenden Wickipediathreads kopiert.



Bitte Lesen

1989 erschien sein erster Roman March Violets (dt. Feuer in Berlin), der in den 1930er Jahren in Berlin spielt, eine Mischung aus historischem Roman und Thriller, der international Anerkennung fand und in Frankreich mit dem Prix du Roman d'Aventures und Prix Mystère de la critique ausgezeichnet wurde. Aus dem Debüt entwickelte sich die Krimitrilogie Berlin Noir um den Privatdetektiv und ehemaligen Kriminaloberkommissar Bernhard Gunther.



Diese Reihe führte Kerr mit den zwischen 2006 und 2009 erschienen Romanen The One from the Other (dt. Das Janus-Projekt), A Quiet Flame (dt. Das letzte Experiment) und If The Dead Rise Not (dt. Die Adlonverschwörung) fort. Mit den in diesen Romanen eingebauten Vorgeschichten erzählen sie das Leben Bernhard Gunthers von 1932 zu seiner Zeit bei der Berliner Kriminalpolizei vor der Machtergreifung der Nazis über seine Flucht auf den Rattenlinien nach Buenos Aires (1952) bis zu seiner Ankunft 1954 auf Kuba. 2010 erschien ein weiterer Band mit dem englischen Titel Field Grey (dt. Mission Walhalla), in dem es den Protagonisten von Kuba in das Grenzdurchgangslager Friedland verschlägt.
 
Ich hab mein Buch gefunden:





Jegor ist "Verleger", Vater einer Tochter, die er nicht lieben kann, und hält sich eine Freundin, die sich für ihn von einer Gummipuppe nur dadurch unterscheidet, dass sie nicht aus Gummi ist. Seit dem Ende der Sowjetunion hat er in einem der korruptesten Länder der Welt Ansehen und Wohlstand mit Copyright-Piraterie und als Ghostwriter für anerkennungssüchtige Politiker erlangt. Sein tägliches Einkommen bestreitet er in den überaus lukrativen Geschäftszweigen Bestechung, Erpressung und Nepotismus. Damit steht Jegor sinnbildlich für die russische Haute-Volée und deren Egomanie, Charakterlosigkeit und Niedertracht. Doch Nathan Dubowitzki zeichnet in seinem Roman nicht nur ein karnevalesk-schauriges Sittenbild der Reichen und Mächtigen, sondern dekonstruiert auch den russischen Mythos schlechthin: die russische Volksseele. Denn hier erscheint auch das einfache Volk nicht weniger dumm, verdorben, selbst- und rachsüchtig als seine Führer. Nach seinem Erscheinen rätselte die russische und internationale Presse monatelang über die Autorschaft dieses Aufsehen erregenden Romans. Dabei führten bereits bevor der Schriftsteller Viktor Jerofejew die Katze aus dem Sack ließ alle Indizien zu Wladislaw Surkow - stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung, Kreml-Chefideologe und nach allgemeinem Dafürhalten dritter Mann im russischen Staat.



http://www.amazon.de/Nahe-Null-gang...9472/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326828735&sr=8-1http://www.amazon.de/Nahe-Null-gangsta-fiction-Roman/dp/3827009472/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326828735&sr=8-1



Autor des Buches ... Natan Dubowizki (als Pseudonym)

Surkows Frau heißt: Natalja Dubowizkaja



Die weiblichen Namen werden im russischen immer angeglichen
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Klingt net schlecht, aber auch ein bißchen nach "Verzweiflungs- oder Generationen-Literatur"
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Das mit den Top20 lasse ich lieber. Habe da eben etwas drüber nachgedacht und festgestellt, daß das in richtige Arbeit ausarten würde, zumindest aber einiges an Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Immerhin, als nützlicher Nebeneffekt fielen mir einige Autoren ein, mit denen ich mich mal wieder beschäftigen könnte, z.B. T.C.Boyle oder auch Herbert Rosendorfer. Interessant fand ich, daß mir ein paar Kinderbücher (oder eher: teilweise zum Bereich Kinderbuch zu zählende Werke) einfielen, die ich mindestens in den Dunstkreis einer Top-Liste ansiedeln würde (z.B. von Tieck, Saint-Exupéry, Janosch).
 
Klingt net schlecht, aber auch ein bißchen nach "Verzweiflungs- oder Generationen-Literatur"
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Aber genau das meinte ich: Surkow wird nicht schreiben: In Russland ist alles schlecht, korrupt etc.

Sondern er verpackt diese Botschaft in einer Geschichte und zwischen den Zeilen.



Wird in der Literatur-Sprache wohl Satire genannt?
 
Aber genau das meinte ich: Surkow wird nicht schreiben: In Russland ist alles schlecht, korrupt etc.
Sondern er verpackt diese Botschaft in einer Geschichte und zwischen den Zeilen.



Wird in der Literatur-Sprache wohl Satire genannt?




Keine Ahnung, ob dieses spezielle Buch jetzt satirische Züge trägt. Ich nehme mal an, Du ziehst einfach eine fiktive Romanhandlung, die auf einer (düster/deprimierenden) realen Situation basiert, einem nüchternen Tatsachenbericht über eben diese Situation vor. - Klingt vernünftig. Man muß es sich in seiner Freizeit ja nicht unbedingt schwerer machen als nötig!
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Red Dust von Ma Jian

der reise bericht eines kuenstlers in china, der 1983 von der regierung, auf grund seines lebensstils, als gesellschaftliche gefahr angesehen wurde und deshalb aus Beijing flieht. er reist 3 jahre ohne geld durch china. dabei berichtet er von situationen und einer gesellschaft, die mich stark an 1984 erinnert haben. habs noch ned fertig, is aber definitiv n tolles buch. und verboten in china... wollte es einer chinesin mitgeben die intresiert war, die hat sich aber nicht getraut es mit nach china zu nehmen...
 
Hab gerade Henning Mankells "Die weiße Löwin" ausgelesen. Toll, der bisher beste Wallander, den ich gelesen habe. Düster, beklemmend, mordsspannend und mitreißend bis zum Ende. Trotz aller Melancholie nicht typisch skandinavisch, weil zu aufkratzend und irgendwo auch zu politisch, weil die Lage in Südafrika nach Mandelas Freilassung auch ne bedeutende Rolle spielt.



Als nächstes gibt's dann:



Patrick Rambaud - Die Schlacht



Ein Roman über die Schlacht bei Aspern-Eßling im Jahre 1809 aus französischer Sicht. Gilt als das erste Blutbad der modernen Geschichte: eine Schlacht mit unzähligen Toten, ein Gemetzel. Und die erste Schlacht, die der als unbesiegbar geltende Napoléon verloren hat.
 
Jonathan Littell- Die Wohlgesinnten



Ein Buch, das das Grauen des 2. Weltkriegs schonungslos aufdeckt.

Der Autor versetzt sich in die Lage eines deutschen Soldaten, der die Taten des Krieges im Nachhinein reflektiert.
 
Heftiges Buch, unheimlich gut. Ich war mehrmals versucht, es wegzulegen, stellenweise sogar es an die Wand zu werfen. Aber ich musste es auslesen.
 
ausgelesen: Patrick Rambaud - Die Schlacht



Ein Roman über die Schlacht von Aspern-Eßling, 1809, zwischen Franzosen und Österreichern. Ich habe das Gefühl, gedanklich bin ich noch immer dort. Ein unheimlich beeindruckendes Buch, aber nichts für jemanden, der nicht von Blut lesen kann. Was für ein Grauen. Aber fantastisch geschrieben.



jetzt les ich was über Robin Hood



Tilman Röhrig - Die Schatten von Sherwood
 
Les gerade "Amnesie" von Michael Robotham. Thriller/Krimi aus England. Nett geschrieben, fällt aber gegenüber dem Vorgänger "Adrenalin" etwas ab. Der nächste Teil der Reihe steht auch bereits im Regal.



Und nebenbei les ich noch zum x-ten Male einige E.T.A Hoffmann Werke, der "Sandmann" ist einfach toll..
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beendet:



Tilman Röhrig - Die Schatten von Sherwood



Tolle Robin-Hood-Geschichte! Geht weg von diesem verklärten Helden-Mythos und versucht eine glaubwürdige Figur aus dem Beschützer von Witwen und Waisen zu machen. Schön geschrieben und auch der historische Hintergrund um Richard Löwenherz und Prinz John "Ohneland" ist gut eingebracht.



als nächstes ein Werk von einem geschätzten Landsmann



Markus Heitz - Die Zwerge



Muss ich mal wieder haben
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Markus Heitz - Die Zwerge


Hast das schon mal gelesen oder ist es "dein erstes Mal"
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Ich hab gerade den ersten Band zu den Albae durch. Ich war ja anfangs skeptisch, da es ja ein abgrundtief böses Volk ist, aber die Hauptprotagonisten Sinthoras und Chapalor können einem schon irgendwie ans Herz wachsen. Interessant ist auch, dass der Prolog aus den Zwergen dem Ende des ersten Albae Band entspricht. Das hat Markus echt gut hinbekommen.
 
Hast das schon mal gelesen oder ist es "dein erstes Mal"
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Ich hab gerade den ersten Band zu den Albae durch. Ich war ja anfangs skeptisch, da es ja ein abgrundtief böses Volk ist, aber die Hauptprotagonisten Sinthoras und Chapalor können einem schon irgendwie ans Herz wachsen. Interessant ist auch, dass der Prolog aus den Zwergen dem Ende des ersten Albae Band entspricht. Das hat Markus echt gut hinbekommen.


Ist mein zweites Mal
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Ich les Heitz einfach unheimlich gerne - und jetzt sind "Die Kleinen" eben mal wieder dran.



Er hat mal bei ner Buchvorstellung zu den Albae erzählt, dass bereits beim Schreiben von "Die Zwerge" in seinem Hinterkopf war, dass die dunklen Elben auch mal was Großes verdient haben.
 
Auch heute gekauft. Die Herren von Winterfell von G.R.R. Martin, bin sehr gespannt drauf.


Ei ei ei, was ganz was feines
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Werd ich auch noch lesen nachdem mir Game of Thrones so gefallen hat.



Ich lese zur Zeit "Der Name des Windes"; wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Empfehlung hier aus dem Forum. Ist bisher nicht übel, aber so richtig gepackt hat es mich bis jetzt noch nicht. Kann aber noch kommen, bin ja erst (in Kindle-Sprache) "bei 16%"
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Ei ei ei, was ganz was feines
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Werd ich auch noch lesen nachdem mir Game of Thrones so gefallen hat.


Hab mir Game of Thrones noch nicht angeschaut, gerade eben weil ich es zuerst lesen will.

Aber Band 1 ist rum, und ich finde es fantastisch. Macht richtig Spass.
 
Aber Band 1 ist rum, und ich finde es fantastisch. Macht richtig Spass.
Wobei die Neu-Übersetzung mit den eingedeutschten Namen ("Jon Schnee" etc) echt beschissen nervt. Ich habe bisher immer auf deutsch gelesen, aber da ja die neuen Bände dann von dem neuen Übersetzer kommen werden muss ich mich umstellen und auf englisch weiter lesen. Falls George zu Lebzeiten nochmal nen band fertig bekommt
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