Wenn Forssell kommt, wird es für Ailton eng !!!
Die Sache läuft. Und es ist schon der zweite Anlauf, nachdem Schalke im Sommer 2003 vergeblich um Mika Forssell (24, Chelsea) mitgeboten hatte, der dann nach Birmingham verliehen wurde. Jetzt soll der finnische Nationalstürmer noch einmal gelockt werden, vorausgesetzt, die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick erreicht die Champions League.
Könnte der Nachfolger von Ailton werden: Chelseas Angreifer Mikael Forssell.
Für diesen Fall stehen die Chancen nach kicker- Informationen nicht schlecht, dass der Stürmer, bei Chelsea Reservist, wenigstens auf Leihbasis kommt. Seit 1998 bei Chelsea unter Vertrag, spielte Forssell auf Leihbasis auch schon für Chrystal Palace und Mönchengladbach - für die Borussia erzielte er 2003 in 16 Spielen sieben Tore.
Sein Vorteil: Der in Deutschland geborene Angreifer spielt, abgesehen von seinen Offensivqualitäten, sehr mannschaftsdienlich. Auch deshalb könnte es für Ailton (31) eng werden, wenn Forssell nach Schalke kommen würde. Manager Rudi Assauer sagt: "Wir kriegen Toni nicht mehr hin zum so genannten mannschaftsdienlichen Spieler."
Schon vor Wochen hatte Rangnick hinterfragt, ob man mit einem Spielertypen wie Ailton in der Champions League erfolgreich spielen könne, weil auf höchstem Niveau vor allem mannschafstaktisches Verhalten und große Einsatzbereitschaft gefragt sind. Trotz seiner 14 Saisontore zeigte Ailton davon bisher nichts. Indes scheinen sich die Schalker Macher einig, dass Forssell diese Torquote ebenfalls schaffen würde - ohne nervende Mätzchen und bei größerer Leistungsbereitschaft. An wen man Ailton nach nur einem Jahr abgeben könnte, und zu welchen Konditionen, ist aber offen.
Für Teammanager Andreas Müller steht nur fest, "dass wir mit vier Angreifern planen". Ebbe Sand hat seinen Vertrag gerade bis 2006 verlängert, Gerald Asamoah soll gehalten werden und könnte noch vor der Sommerpause einen neuen Dreijahresvertrag unterschreiben. Mike Hanke ist mit seiner Situation nicht zufrieden, verweist jedoch darauf, "dass ich Vertrag habe".
Doch alles will mehr denn je finanziert sein. Die Lohnkosten der Lizenzmannschaft summieren sich in der Bilanz 2004 auf 40,6 Millionen Euro. Bei einer Qualifikation für die Champions League und/ oder einem Pokalsieg wären Prämien fällig. "Dann können wir die angestrebten Lohnkosten von 38,5 Millionen Euro nicht halten", sagt Finanzchef Josef Schnusenberg. Als Neuzugänge stehen bisher die ablösefreien Fabian Ernst und Zlatan Bajramovic fest.
Doch Schnusenberg sagt auch: "Was Abgänge betrifft, wird sich in der Sommerpause noch einiges bewegen. Und das wird die Kosten für Neuzugänge kompensieren. Da kann es auch große Überraschungen geben." Ailtons Abgang wäre nur auf den ersten Blick eine Überraschung - im Grunde wäre er, wenn Forssell kommt, komplett nachvollziehbar.
Quelle: www.Kicker.de
Die Sache läuft. Und es ist schon der zweite Anlauf, nachdem Schalke im Sommer 2003 vergeblich um Mika Forssell (24, Chelsea) mitgeboten hatte, der dann nach Birmingham verliehen wurde. Jetzt soll der finnische Nationalstürmer noch einmal gelockt werden, vorausgesetzt, die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick erreicht die Champions League.
Könnte der Nachfolger von Ailton werden: Chelseas Angreifer Mikael Forssell.
Für diesen Fall stehen die Chancen nach kicker- Informationen nicht schlecht, dass der Stürmer, bei Chelsea Reservist, wenigstens auf Leihbasis kommt. Seit 1998 bei Chelsea unter Vertrag, spielte Forssell auf Leihbasis auch schon für Chrystal Palace und Mönchengladbach - für die Borussia erzielte er 2003 in 16 Spielen sieben Tore.
Sein Vorteil: Der in Deutschland geborene Angreifer spielt, abgesehen von seinen Offensivqualitäten, sehr mannschaftsdienlich. Auch deshalb könnte es für Ailton (31) eng werden, wenn Forssell nach Schalke kommen würde. Manager Rudi Assauer sagt: "Wir kriegen Toni nicht mehr hin zum so genannten mannschaftsdienlichen Spieler."
Schon vor Wochen hatte Rangnick hinterfragt, ob man mit einem Spielertypen wie Ailton in der Champions League erfolgreich spielen könne, weil auf höchstem Niveau vor allem mannschafstaktisches Verhalten und große Einsatzbereitschaft gefragt sind. Trotz seiner 14 Saisontore zeigte Ailton davon bisher nichts. Indes scheinen sich die Schalker Macher einig, dass Forssell diese Torquote ebenfalls schaffen würde - ohne nervende Mätzchen und bei größerer Leistungsbereitschaft. An wen man Ailton nach nur einem Jahr abgeben könnte, und zu welchen Konditionen, ist aber offen.
Für Teammanager Andreas Müller steht nur fest, "dass wir mit vier Angreifern planen". Ebbe Sand hat seinen Vertrag gerade bis 2006 verlängert, Gerald Asamoah soll gehalten werden und könnte noch vor der Sommerpause einen neuen Dreijahresvertrag unterschreiben. Mike Hanke ist mit seiner Situation nicht zufrieden, verweist jedoch darauf, "dass ich Vertrag habe".
Doch alles will mehr denn je finanziert sein. Die Lohnkosten der Lizenzmannschaft summieren sich in der Bilanz 2004 auf 40,6 Millionen Euro. Bei einer Qualifikation für die Champions League und/ oder einem Pokalsieg wären Prämien fällig. "Dann können wir die angestrebten Lohnkosten von 38,5 Millionen Euro nicht halten", sagt Finanzchef Josef Schnusenberg. Als Neuzugänge stehen bisher die ablösefreien Fabian Ernst und Zlatan Bajramovic fest.
Doch Schnusenberg sagt auch: "Was Abgänge betrifft, wird sich in der Sommerpause noch einiges bewegen. Und das wird die Kosten für Neuzugänge kompensieren. Da kann es auch große Überraschungen geben." Ailtons Abgang wäre nur auf den ersten Blick eine Überraschung - im Grunde wäre er, wenn Forssell kommt, komplett nachvollziehbar.
Quelle: www.Kicker.de