Zwischen Rhein und Saar
Geldregen auf Stiftsplatz
in Kaiserslautern
KAISERSLAUTERN (hwm). Der Radiosender RPR1 lässt heute auf dem Stiftsplatz einen Geldregen niedergehen: 75.000 Euro sollen zwischen 10 und 17 Uhr unters Volk gebracht werden. Der Geldregen ist der Abschluss einer Hörer-Aktion, die unter dem Titel lief: „Was würden Sie mit 100.000 Euro tun?" Sieger dieses RPR-Gewinnspiels ist Marko Hilgert aus St. Sebastian bei Koblenz, der die Idee hatte, 25.000 Euro in die eigene Tasche zu stecken und die restlichen 75.000 Euro aus dem Mainzer Rathaus unters Volk zu werfen. Da die Mainzer ablehnten, wandte sich RPR1 an Kaiserslautern - und Oberbürgermeister Bernhard Deubig (CDU) sagte ja: „Wenn jemand den Lauterern Geld schenken will, ist er herzlich willkommen", meinte der OB. Bürgermeister Arne Oeckinghaus (SPD) allerdings hätte die Veranstaltung lieber verboten, denn die sei „beschämend und menschenverachtend". Einig sind sich beide darin, dass der Geldregen nicht zu einem Gerangel auf dem Stiftsplatz führen dürfe. Deshalb wurden strenge Spielregeln erlassen. Mehrmals wird Marko Hilgert auf einen Kran steigen und Fünf-Euro-Scheine auf einen kleinen, abgesperrten Teil des Stiftsplatzes regnen lassen. In einer Art Gatter werden jeweils zehn zuvor ausgeloste Zuschauer versuchen, das Geld aufzufangen. Vier Sicherheitskräfte fungieren dabei als Schiedsrichter.
ROEBELM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.22
Datum: Freitag, den 26. Januar 2007
Seite: Nr.14