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Wie sicher sind Deutschlands AKWs?

Mathias

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Berlin - Nach dem Atom-Störfall in Schweden ist ein heftiger Streit um die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke entbrannt.



Während die Energiekonzerne am Freitag eine vergleichbare Panne in einem der 17 deutschen Meiler ausschlossen, warnten Atomkraftgegner vor unzumutbaren Risiken und forderten einen raschen Ausstieg.



Das Bundesumweltministerium sprach von einem „sicherheitstechnisch ernsten Ereignis” im Atomkraftwerk Forsmark, das zur vorsorglichen Abschaltung von 4 der 10 Kraftwerke in Schweden geführt hatte. Nun werde geprüft, ob die Notstromversorgung der deutschen Kraftwerke fehlerfrei arbeite.



Eine Ministeriumssprecherin sagte, es müsse rasch geklärt werden, ob in den deutschen Atomkraftwerken Notstromsysteme oder Komponenten vom Hersteller AEG geliefert worden seien, „die in Schweden möglicherweise Ursache der gravierenden Auswirkungen des Kurzschlusses waren”. An der Prüfung beteiligt sind die Gesellschaft für Reaktorsicherheit, das Bundesamt für Strahlenschutz und die Atomaufsichtsbehörden der Länder. Nach dpa-Informationen sind in mehreren Kraftwerken Notstrom-Komponenten von AEG eingebaut, die allerdings nicht baugleich mit dem Forsmark-System sein sollen.



Die Umweltschutzorganisation BUND forderte nach dem „Beinahe-GAU in Schweden” die Regierung auf, den gesetzlich vereinbarten Atomausstieg zu beschleunigen. Im Februar 2004 und im Oktober 2005 habe es in Biblis ähnliche Ausfälle der Notstromaggregate gegeben. Im Kraftwerk Forsmark, das vom Energiekonzern Vattenfall betrieben wird, waren am 26. Juli nach einem Ausfall der Stromversorgung zwei der vier Dieselaggregate zur Notstromversorgung nicht wie geplant automatisch angelaufen. Medienberichten zufolge soll der Reaktor rund 20 Minuten außer Kontrolle gewesen sein, bis die Ingenieure das Problem in den Griff bekommen hätten.



Die deutschen Kernkraftbetreiber teilten mit, erste Analysen in den 17 Kraftwerken hätten ergeben, dass der schwedische Störfall nicht übertragbar sei. Falsch sei, dass in Forsmark eine Kernschmelze gedroht habe. Die Kühlung habe zu keiner Zeit versagt, hieß es weiter. Der Störfall habe auf der internationalen Skala von 0 bis 7 den Faktor 2 erreicht. Erst ab Stufe 4 gehe eine Gefahr für Menschen und Umwelt aus.



Eine Sprecherin des größten deutschen Energiekonzerns E.ON, der in Schweden am Atomkraftwerk Oskarshamn beteiligt ist, sagte, das Konzept der Stromversorgung und die verwendeten Wechselrichter (Stromumwandler) in den sechs deutschen E.ON-Meilern unterschieden sich signifikant vom schwedischen Forsmark-Reaktor. Die schwedische E.ON-Tochter hat zwei von drei Reaktoren in Oskarshamn abgeschaltet.



Die stellvertretende BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender sagte, die von den Stromkonzernen angedachte Laufzeitverlängerung für das störanfällige AKW in Biblis dürfe nicht genehmigt werden. Die Reaktoren in Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel müssten binnen vier Jahren abgeschaltet werden.



Nach Ansicht der Grünen-Politikerin Bärbel Höhn ist die Atomkraft auf Dauer nicht beherrschbar. „Wir sind um rund sieben Minuten an einem möglichen Super-GAU vorbeigeschliddert, der weite Teile Skandinaviens atomar verseucht hätte und von dem auch Deutschland stark betroffen gewesen wäre.” Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW erklärte, bereits ein Unwetter könne in einem AKW einen folgenschweren Kurzschluss auslösen.



Schleswig-Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD), die die Aufsicht über die von Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel hat, kritisierte die Informationspolitik des schwedischen Konzerns. „Ich hätte erwartet, dass der Betreiberkonzern uns unverzüglich über ein solches Ereignis in einer von ihm in Schweden betriebenen Anlage informiert”, sagte sie. Das Ministerium habe von dem Störfall aus der Presse erfahren.



dpa-infocom



Quelle: http://rhein-zeitung.de/a/tt/t/rzo269397.htmlhttp://rhein-zeitung.de/a/tt/t/rzo269397.html



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Deutsche Kraftwerke nicht betroffen



Berlin - Nach der Abschaltung mehrerer Atomkraftwerke in Schweden schließen die deutschen Kernkraftwerksbetreiber nach dpa-Informationen einen vergleichbaren Störfall aus. Wie es am Freitag in Kreisen der Energiewirtschaft hieß, haben erste Analysen in den 17 deutschen Atomkraftwerken ergeben, dass der Störfall im schwedischen Meiler Forsmark nicht übertragbar sei.



Falsch seien auch Berichte, in Forsmark habe bei der Störung am 26. Juli eine Kernschmelze gedroht. Die Kühlung habe zu keiner Zeit versagt, hieß es weiter. Der Störfall habe auf der internationalen Skala von 0 bis 7 den Faktor 2 erreicht. Erst ab Stufe 4 gehe eine Gefahr für Menschen und Umwelt aus.



Am Donnerstag war bekannt geworden, dass vier der zehn schwedischen Atomreaktoren abgeschaltet worden waren, um die Sicherheitssysteme zu überprüfen. Im Kraftwerk Forsmark waren nach einem Ausfall der Stromversorgung zwei der vier Dieselaggregate zur Notstromversorgung nicht wie geplant automatisch angelaufen.



Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums sagte der dpa, es werde weiter geprüft, ob technische Mängel auch bei den deutschen Meilern möglich seien. Man stehe in Kontakt mit den schwedischen Behörden. Von der Abschaltung in Schweden ist der größte deutsche Energiekonzern E.ON betroffen. Das Unternehmen schaltete zwei von drei Reaktoren im Kraftwerk Oskarshamn ab. (dpa)

Quelle: http://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1154642670881.shtmlhttp://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1154642670881.shtml



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Linksparteien in Schweden fordern Atom-Ausstieg



Stockholm - Der Störfall in dem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark-1 hat in dem skandinavischen Land eine neue Debatte über die Nuklearenergie ausgelöst. Sowohl die Grünen als auch die Linkspartei, die beide die regierenden Sozialdemokraten im Parlament unterstützen, sprachen sich am Freitag für eine Abschaltung von Reaktoren aus. Der Parteichef der Linkspartei, Lars Ohly, forderte, dass ein Reaktor bis zum Jahr 2010 abgeschaltet werden müsse.



"Ich denke, das dies durchaus möglich ist", sagte der Politiker der Zeitung "Svenska Dagbladet". Bis zum Jahr 2025 solle dann ganz auf die Atomenergie verzichtet werden. Die Grünen forderten einen noch schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie, die etwa die Hälfte des Stroms in Schweden liefert. Umweltministerin Lena Sommestad warnte dagegen vor voreiligen Schritten. Der Zwischenfall in dem Kraftwerk Forsmark sei "kein Grund, Dinge zu überhasten".



Nach dem Störfall vom 26. Juli im Kernkraftwerk Forsmark-1 waren vier der zehn Atomreaktoren in Schweden zur Überprüfung abgeschaltet worden. Die Organisation Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg erklärte, es habe einen Kurzschluss außerhalb des Kraftwerks gegeben, was zur Trennung des AKWs vom Stromnetz geführt habe. Danach hätte die Notstromversorgung anlaufen sollen. Zwei der vier Dieselaggregate seien aber nicht wie geplant automatisch angesprungen. Atomkritiker sehen in dem Zwischenfall in dem Werk nördlich von Stockholm eine Beinahe-Katastrophe.



(dpa)



Quelle: http://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1154642670957.shtmlhttp://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1154642670957.shtml
 
ich war letzt mit meiner Klasse im AKW Phillipsburg(des is zwischen den Ballungsräumen Rhein-Neckar und karlsruhe) und die haben gemeint,dass eine Katastrophe eigentlich unmöglich wäre,so sicher wär es da
 
Naja, Fakt ist trotzdem dass die Sicherheitsstandards in Deutschland so hoch sind wie wohl kaum irgendwoanders auf der Welt, insofern kann man schon berechtigterweise sagen, dass die deutschen AKWs die sichersten ihrer Sorte sind.



100% Sicherheit gibt's aber natürlich, wie überall, nie ...



Trotzdem befürworte ich in Anbetracht der Tatsache, was passieren KÖNNTE, WENN ... , schon den Ausstieg, allerdings sollte nun viel viel mehr auf erneuerbare Energien zurückgegriffen werden. Auch wenn sie noch sehr teuer sind, irgendwann lohnt sich's doch, und je früher man damit anfängt desto früher wird sichs auch lohnen ...
 
Also, in Anbetracht der Tatsache, daß 30 % der in Deutschland verwerteten Energie aus Atomkraft kommt, bin ich dafür daß Atomkraft ABGEBAUT wird. Aber nicht komplett ABGESCHALTET wird.



Denn ich habe immer meine Zweifel. Und je länger es gut geht, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß ein Unglück geschieht
 
Sehr gute Idee. Wir schalten alle Atomkraftewerke ab, und holen uns den Strom von 10mal unsichereren atomkraftewerken, 10km von unserer grenze weg. natürlich müssen diese dann neue kraftwerke bauen, weil grössere nachfrage. tolle wurst
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etwas überspitzt, aber man muss ja nicht von heute auf morgen auf atomenergie verzichten.
 
eben, das ist das Dilemma. Nur weil Deutschland was vormacht muss das lange nicht heißen, dass die anderen das brav nachmachen ...



Am besten wäre Energiesparen
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Der Betze machts ja vor mit seiner Solar-Aktion
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eben, das ist das Dilemma. Nur weil Deutschland was vormacht muss das lange nicht heißen, dass die anderen das brav nachmachen ...


Am besten wäre Energiesparen
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Der Betze machts ja vor mit seiner Solar-Aktion
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Richtich!
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Naja, also ich finde, wenn Deutschland mal ausnahmsweise Vorreiter in einer Sache ist, ist es doch mal positiv... naja, egal... lassen wir das Thema...







Frage an alle: Wie sicher fühlt ihr euch? Fühlt ihr euch bedroht von den Gefahren der Atomkraft oder denkt ihr: "Wird schon nix passieren in Deutschland weil die Sicherheitsstandards so hoch sind"?



Würd mich mal interessieren...
 
Ich bin zwar kein Freund der Atomkraft, aber ich denke da auch irgendwie pragmatisch: Irgendwo muss der Strom herkommen, Atomstrom ist billig, und AKWs habe ökologisch gesehen auch Vorteile (kein CO2-Ausstoß).

Ich habe allerdings Ökostrom, das nimmt sich finanziell nichts, und nur da kann die Zukunft drin liegen. Bis dahin muss und kann ich halt mit den Gefahren der Atomkraft leben.
 
du solltest dir lieber sorgen um die atomkraftwerke AUSSERHALB deutschlands machen, mathias
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ich mach mir keine sorgen (ich wähl also nicht grün
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), dass da was passiert. wieso auch?
 
du solltest dir lieber sorgen um die atomkraftwerke AUSSERHALB deutschlands machen...
man koennte auch sagen, dass man sich mehr sorgen um die akws im ausland machen sollte. aber ist das die zentrale frage? lass es mich mit einer operation vergleichen: was nutzt es, dass der deutsche arzt waehrend der op perfekt ist im vergleich zu anderen auslaendischen aerzten, wenn beide nicht wissen, wie man in der nachsorge mit einer moeglicherweise auftretenden blutung im bauchraum umgeht? das eine ist der betrieb des akw. da geb ich dir recht, dass die deutschen im vergleich sicherer sind. die m.e. viel wichtigere frage lautet: was mache ich mit den "abfallprodukten"? keiner weiss, was wie lange wo gefaehrlich ist und bleibt. keiner weiss, was wirklich passiert, wenn mal ein castor-behaelter beim vorbeiduempeln an einer grossstadt mal soeben aus den schienen springt. und keiner ist bereit, das zeugs in seinem garten zu vergraben, obwohl ja alles so harmlos ist....


operation gelungen, aber patient im nachgang gestorben .... und das sehen beileibe nicht mehr nur gruen-waehler so ....
 
Atomkraft ist in Deutschland noch erforderlich, wenn man sich nicht ganz den ausländischen Stromversorgern beugen will. Wo ist die Alternative zu den AKWs ? Sind es die völlig veraltetetn Kohlekraftwerke oder die Gaskraftwerke ? Nur mit regenerativen Energien kommt man noch nicht weit. In Deutschland wurden / bzw. werden diese bis hin in den Wahnsinn gefördert, leider hat sich noch immer nicht eine Art der kostendeckenden Energiegewinnung herauskristallisiert. Beispiel Windenergie, ich hab mal ganz objektiv die Zahlen einer Windkraftanlage durchgerechnet und raus gekommen ist ne Menge, aber nicht das Urteil, dass dieses nur annähernd gewinnbringend ist. Nicht umsonst werden im Moment kaum noch diese Teile im Innland aufgestellt, da es zum einen rücklaufende Subventionen gibt und zum anderen die Technologie weitesgehend ausgereift ist. Ich will die Windenergie gar nicht schlecht machen, ist ein interesantes Feld, aber für Deutschland zur Stromgewinnung Schwachsinn, Inselstaaten etc, die eine dezentrale Energieversorgung brauchen und mehr Wind haben, für solche Angelegenheiten ist dies trotz alledem sinnvoll.



Ich war schon immer ein Sympathisant von Solarstrom, aus einem einfachen Grund, keine Mechanik, kaum Folgekosten und bisher bewähren sich die Solarzellen im Praxiseinsatz, das erneute Problem ist dass die Weiterentwicklung im Moment ins Stocken geraten ist, die Preise bei der Anschaffung sinken nicht mehr. Bleibt abzuwarten, ob diese Art sich langfristig durchsetzen kann.



Aufgrund der fehlenden Alternativen will ich nicht auf unsere AKWs verzichten und schüttele immer nur den Kopf, wenn einer sagt, man muss sofort den Stecker ziehen, ja und dann, dann geht er auf die Straße und beschwert sich über den Vogelschlag der Windkrafträder , die höheren STrompreise der Energieversorger, die alle unter einer Decke stecken, die steigenden CO2 Emissionen, den Feinstaub, den Benzinpreis, die viel zu hohen Kohlesubventionen und über die AKWs in Frankreich, die sich freuen, dass sie mehr Abnehmer für Strom haben.
 
uppsala: um die blutung geht es ja auch garnicht. trotzdem, bleibt es gleich. wenn beide nicht wissen, wie sie mit der blutung umgehen sollen isses doch egal, wo das AKW steht?

Von daher doch bitte da, wo die Auflgagen etc. hohe Sicherheit schaffen. Zudem muss man ja auch nicht überall von anderen Staaten abhängig sein.



wie son castorzug mit max. 40 km/h aus den schienen springen will weiss ich nicht.. aber gut
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winfiled hat genau recht. erneuerbare energien schön und gut.

aber geld rausschmeissen nur weil's toll is und um vorreiter zu sein? nee danke
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die zeit kommt noch.. spätestens wenn's kein öl mehr gibt, uns der himmel auf den kopf fällt oder die sonne erlicht (in ca. 5000 Mio Jahren)
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uppsala: um die blutung geht es ja auch garnicht. trotzdem, bleibt es gleich. wenn beide nicht wissen, wie sie mit der blutung umgehen sollen isses doch egal, wo das AKW steht?
....
dir geht es nicht um die blutung. mir schon. mir ist es im moment wirklich egal, wo das akw steht (vielleicht auch deshalb, weil ich tschernobyl "live" und bewusst miterleben "durfte", obwohl wir hier im suedwesten deutschlands doch ganz weit weg waren ...).
mir ist es aber nicht egal, dass eben nicht mit allem was geht, nach alternativen geforscht und konsequent angewendet werden. stattdessen darf man sich immer wieder anhoeren: "fuer was denn nach alternativen forschen? atomstrom ist doch billig und quasi unendlich vorhanden". diese ignoranz gegenueber kuenftigen generationen geht mir auf den keks.

das andere thema ist die energieeinsparung, die so gerne in die gruene ecke geschoben wird. dass man mit waermedaemmung an gebaeuden hiesige handwerksbetriebe unterstuetzen koennte, statt hohe gaspreise fuer die heizung nach russland zu bezahlen wird volkswirtschaftlich genauso ignoriert, wie die tatsache, dass der bund in forschungsprogrammen von so niedrigen tagessaetzen fuer ingenieure ausgeht, dass sich viele privatwirtschaftliche unternehmen das ganze nicht mehr leisten koennen und wollen und forschung dann im stillen universitaetskaemmerlein in abwesenheit von uni-professoren theoretisch durch diplomanden ohne berufspraxis nach bestem wissen und gewissen erfolgt.

sorry, aber das musste jetzt mal sein. wenn immer darueber gejammert wird, dass deutschland im internationalen vergleich nach hinten faellt, dann nutzen auch die angeblich so hohen standards in deutschen akws nicht (davon abgesehen, dass ich daran nicht glaube, wenn ich mir die ganzen stoermeldungen der akws in der vergangenheit in erinnerung rufe ...)
 
nein mir ging es nicht um die blutung, sondern um den eig. sinn des threads
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danach hab ich mich ausgerichtet, was aber nicht heisst dass ich nicht deiner meinung bin.



in die grüne ecke dränge ich alles, was stumpfsinnig und engstirnig sagt, dass alle AKW sofort abgeschaltet werden müssen/sollen. Mit nem bisschen menschenverstand sollte eig. klar sein, dass das nicht geht. Auch in 10-15 jahren noch nicht :/



"mir ist es aber nicht egal, dass eben nicht mit allem was geht, nach alternativen geforscht und konsequent angewendet werden."

Is halt wie überall. Muss immer erst was passieren, bis man aufwacht. Trotzdem gibt es eben auch Negativbeispiele. Windkraft is für'n Arsch. Co2 emissionen und null effizienz, geldverschwendung. diese kohle mal lieber in forschung investieren etc, wie du ja sagtest.



Weiss jetzt nicht genau wo Deutschland in sachen erneuerbare energien steht, aber so schlecht sind wir da doch nicht dabei, oder ?
 
Analyse

Verharmlosung in Serie

VON VERA GASEROW



...



Zum zweiten Mal in einem Dreivierteljahr laviert Vattenfall um Störfälle herum. Nach dem Unfall im schwedischen Forsmark hatte der Konzern lange mit Viertel- und Halbinformationen über mögliche Risiko-Parallelen im Meiler Brunsbüttel gegeizt. Zum Ärger auch der Aufsichtsbehörden in Bund und Ländern. Nun kommt auch in Krümmel die Wahrheit nur scheibchenweise ans Licht. Sicher ist nur: die Folgen des Brands waren keineswegs so harmlos, eingrenz- und beherrschbar, wie zunächst vom Betreiber dargestellt. Eine Pumpe, die den Reaktor mit Kühlwasser versorgen sollte, fiel nach vier Sekunden aus. Ventile wurden unplanmäßig von Hand geöffnet, der Druck im Reaktordruckbehälter stürzte ab, der Kühlmittelstand sank. Beißender Rauch drang in die Kraftwerkswarte.



Das alles hatte Vattenfall erst als Randerscheinung eingestuft.Störfallkategorie Normal 0 - als gehe es um einen kleinen Auffahrunfall. Erst am Freitag ging der Konzern an die Presse. Für seine Informationspolitik kassiert Vattenfall nun - zum wiederholten Mal - von der Reaktoraufsicht die Gelbe Karte. Doch anders als im Fußball addiert sich Gelb hier nicht zur Roten Karte. Dem Konzern wegen serieller Verfehlungen die Lizenz zu entziehen, wie Grüne und Umweltschützer fordern, traut sich die Politik bisher nicht. Für solch schweres Geschütz bräuchte sie justiziable Belege. Sonst droht milliardenschwerer Schadenersatz. Vattenfalls reizt das Dilemma aus. Ein Ärgernis - immerhin eines mit Imageschaden.



http://fr-aktuell.de/in_und_ausland...=1168433&sid=009f6fe961593874746ead1c3ec8c44dhttp://fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/meinung/analysen_aus_der_zeitung/?em_cnt=1168433&sid=009f6fe961593874746ead1c3ec8c44d
 
AKW Brunsbüttel

Wieder wurde ein Störfall zu spät gemeldet


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Panne beim Wiederanfahren des AKW Brunsbüttel

08. Juli 2007


An diesem Montag wollen Vertreter des Bundesumweltministeriums, des Kieler Sozialministeriums und des Vattenfall-Konzerns zu einem Gespräch zusammenkommen. Dabei geht es nach Angaben des Kieler Ministeriums, das für die Aufsicht über die Atomkraftwerke in dem Land zuständig ist, unter anderem um die „Informationspolitik und Sicherheitskultur des Betreibers Vattenfall“.

Zuletzt war es beim Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brunsbüttel am 1. Juli gleich zweimal zu ungewollten Absperrungen im Reaktorwasserreinigungssystem gekommen, wie Vattenfall am Sonntag in Hamburg erklärte. Ursache waren offenbar Bedienungsfehler des Personals. Das Sozialministerium hatte Vattenfall am Sonntag scharf kritisiert, weil der Betreiber diese Fehler beim Wiederanfahren zunächst verschwiegen und dann erst „auf den letzten Drücker“ gemeldet habe, sagte ein Ministeriumssprecher. Das sei ein weiterer Beleg für die unzureichende Informationskultur bei Vattenfall. Der Konzern war bereits in den vergangenen Tagen von Politikern und Umweltschützern für seine Informationspolitik gescholten worden.



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[mehr+quelle: faz.net http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~EC2B94ACC77814ED7AFBAA2DEB5F682A3~ATpl~Ecommon~Scontent.html ]
 
Atomare Pommesbuden

VON JOACHIM WILLE



Ein Atomkraftwerk ist keine Pommesbude. Die Bürger haben ein Recht auf umfassende Information - angesichts der Schadenspotenziale, die mit denen anderer Industrieanlagen nicht vergleichbar sind. Der Stromkonzern Vattenfall versucht es nun, nachdem seine Glaubwürdigkeit hinter dem Rauch des Trafobrands in Krümmel verschwunden ist, mit zwei Monaten Reaktorabschaltung sowie einer rhetorischen Notoperation. "Wir haben verstanden", sagt Vattenfalls Atomchef Bruno Thomauske. Die Öffentlichkeit erwarte wohl "umfassendere und schnellere Informationen", hat er jetzt plötzlich erkannt. Die soll sie nun kriegen. Per Internet, zum Beispiel.



http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1170494&sid=c13a333f95ee894d360c61f1710dab52http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1170494&sid=c13a333f95ee894d360c61f1710dab52
 
Alles prima in Krümmel



Auch drüben, auf der anderen Seite der Elbe, kann man die "Panikmacher" von der Bürgerinitiative nicht so recht verstehen. "Mein alter Hund ist auch an Leukämie gestorben", sagt Henning Godorr, der gerade zwei neue Gassi führt. "Ja und? Ich kann mir den Kopf nicht über alles rund machen, dann dürfte ich auch nicht mehr Auto fahren." "Wir wohnen doch schön hier", sagt auch seine Begleiterin, eine junge Frau mit Rastazöpfchen. Und die Nähe zum AKW habe auch ihr Gutes. Ihre drei Kinder würden immer zu ihr sagen: "Weißt du, Mama, wir leben lieber ganz dicht dran - dann sind wir gleich weg und müssen nicht mit Folgeschäden leben." So gesehen ist doch alles okay in Krümmel.



http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1171251&http://fr-aktuell.de/top_news/?em_cnt=1171251&



Kopf - Wand - doll



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KRÜMMEL-PANNEN



<span>Vattenfall feuert Manager - Atomaufsicht befragt Leitstand-Crew</span>



Von Holger Dambeck



Pannen-Geständnisse ohne Ende - jetzt löst Vattenfall den Chef der deutschen Atomsparte ab. Der Energiekonzern will neuen Negativschlagzeilen zuvorkommen. Denn eine Befragung der Leitstand-Crew könnte heute ergeben, dass Chaos herrschte - oder ein sehr kritischer Zwischenfall befürchtet wurde.




Mehr...(spiegel)
 
Debatte über KKW-Sicherheit nach Erdbeben



Helfer suchen in Japan nach weiteren Überlebenden



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Das betroffene KKW Kashiwazaki-Kariwa (Bild: Reuters)



Debatte über KKW-Sicherheit nach Erdbeben




Das bei dem schweren Erdbeben in Zentraljapan beschädigte Atomkraftwerk bleibt auf Weisung der Regierung vorerst abgeschaltet. Nach einem Leck und einem Transformatorbrand wurden am Dienstag weitere Vorfälle bekannt.



(sda/dpa/afp/Reuters) Der Betreiber Tokyo Electric Power Co. des der Leistung nach weltgrössten Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa gab zunächst am Montag nach anfänglichem Zögern zu, dass neben dem Transformatorbrand 1200 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gespült wurden.


Am Dienstag räumte die Firma dann ein, dass kleine Mengen radioaktiven Materials auch in die Atmosphäre gelangt
seien. Später bestätigte die Firma zudem Medienberichte, wonach etwa 100 Fässer mit schwachradioaktiven Abfall bei dem Erdbeben umkippten und «einige» ihren Deckel verloren. Bei all den Vorfällen bestand den Angaben zufolge keine Gefahr für Mensch oder Umwelt.




Vertrauen gefährdet

Ministerpräsident Shinzo Abe warf der Betreibergesellschaft vor, die Öffentlichkeit «zu langsam» über die Vorfälle informiert zu haben. Wirtschaftsminister Amari bestellte den Unternehmenschef zu sich ein und rügte ihn für den Brand im Atomkraftwerk.

Daraufhin entschuldigte sich Katsumata für «eine gewisse Ineffizienz» bei der Bekämpfung des Feuers. Minister Amari sagte vor Journalisten, die Langsamkeit beim Löschen des Brandes im AKW «könnte die Menschen dazu bringen, das Vertrauen in die Atomkraft zu verlieren».

Er forderte, rasch die Erdbebensicherheit der Atomanlagen zu prüfen und diese auf den neuesten Stand zu bringen. Der Reaktor Kashiwazaki dürfe nicht wieder anlaufen, bevor seine Sicherheit nicht garantiert sei, sagte er.



Besonders heikel


Die Betreibergesellschaft hatte eingeräumt, auf ein so starkes Erdbeben wie am Montag nicht vorbereitet gewesen zu sein.
Das sorgte bei Atomkraftgegnern für besondere Verwunderung, denn in Japan bebt die Erde mindestens alle fünf Minuten.

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http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/mindestens_700_verletzte_erdbeben_in_japan__1.528753.htmlhttp://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/mindestens_700_verletzte_erdbeben_in_japan__1.528753.html
 
Atomkraftwerk Brunsbüttel

Geheime Mängelliste veröffentlicht

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Das Kernkraftwerk Brunsbüttel an der Elbe



18. Juli 2007

Experten haben nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am Atomkraftwerk Brunsbüttel eine Reihe von bislang unveröffentlichten schweren Mängeln ausgemacht. Eine nach einer Überprüfung 2001 geheim gehaltene Mängelliste betreffe „praktisch alle Kernbereiche der Reaktorsicherheit“,
erklärte der Verband in Berlin und erhob auch Vorwürfe gegen die Atomaufsicht.

...

http://www.faz.net/s/Rub560251485DC...A8B021AE6056545F8D~ATpl~Ecommon~Scontent.htmlhttp://www.faz.net/s/Rub560251485DC24AF181BBEF83E12CA16E/Doc~E3A1170533BEE4DA8B021AE6056545F8D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
 
weniger eine Standortdiskussion als die Frage des Umgangs mit Abfallprodukten ... Asse galt "damals" als sicher ... wie sehen die nächsten Generationen die heutige Definition von "sicher" in bezug auf die jetzt diskutierten Endlagerstandorte?



Atommülllager Asse




Gegner wollen Flutung stoppen



Nach den Pannen im Atommülllager Asse fordern Atomkraftgegner den Stopp der Flutung des Forschungsbergwerks. Sie fürchten eine radioaktive Verseuchung des Untergrunds.



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Nach dem Fund radioaktiver Salzlauge im Atommüllendlager Asse bei Wolfenbüttel haben Gegner der Anlage verlangt, alle Vorbereitungen zur Flutung des Bergwerkes sofort zu stoppen. Vor weiteren Baumaßnahmen und Einleitungen von Lauge müsse man zunächst alle Möglichkeiten zur Sicherung des Endlagers ergebnisoffen miteinander vergleichen, sagte Udo Dettmann vom Koordinationskreis Asse am Montag in Hannover.

Der Betreiber wolle das Endlager mit Magnesiumchloridlauge fluten, ohne Alternativen untersucht zu haben, bemängelte Dettmann. Mögliche Alternative seien eine Füllung des Bergwerks mit Feststoffen, ein Rückholen der radioaktiven Abfälle und ein Umlagern der Abfälle innerhalb der ehemaligen Kaligrube. Man müsse diese Optionen prüfen und parallel bereits Geräte für eine eventuelle Rückholung der Abfälle entwickeln.

Nach Angaben Dettmanns wurden bereits 11.000 Kubikmeter Magnesiumchloridlauge in den unteren Bereich des Bergwerks eingeleitet. Außerdem wurden nahe der Einlagerungskammern sogenannte Strömungsbarrieren errichtet, die bei der Flutung des Bergwerkes die Lauge um den Atommüll herumleiten sollen.



Der Betreiber des Endlagers, das Helmholtz-Zentrum, will die Anlage bei der Schließung mit gesättigter Magnesiumchloridlauge füllen, um dadurch den Eintritt von Wasser und eine unkontrollierte Auflösung von Salzpartien zu verhindern. Die Gegner befürchten, dass sich über die Magnesiumchloridlauge Radioaktivität im Untergrund ausbreitet und eines Tages auch die Erdoberfläche erreicht.

In dem Bergwerk war zuletzt in Salzlauge radioaktives Cäsium gefunden worden. Die belastete Lauge hatte der Betreiber ohne atomrechtliche Genehmigung in den tiefsten Teil des Bergwerks geleitet.



http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/892/183321/http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/892/183321/



s. auch

http://www.tagesschau.de/inland/asse12.htmlhttp://www.tagesschau.de/inland/asse12.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.html

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE7...18BD361D049483DA5A~ATpl~Ecommon~Scontent.htmlhttp://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E44938E110D4B4618BD361D049483DA5A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.verivox.de/news/ArticleDetails.asp?aid=24545http://www.verivox.de/news/ArticleDetails.asp?aid=24545



 
Deswegen halte ich mich aus solchen Diskussionen raus.
So lange so qualitativ hochwertige Aussagen kommen, ist die Diskussion nutzlos.


klar, diskussion sinnlos.

das war ein post, der vielleicht nicht gut war, aber lange nicht repräsentativ für diesen thread ist.

hier gibt es gefühlte 50 meist kritische zeitungsartikel über die zustände in deutschen atomkraftwerken, pannen und sicherheitsmängel.



warum nicht darauf beziehen, da kann man dann nämlich wunderbar sachlich (soweit das bei so einen thema halt geht) diskutieren, bringt doch viel mehr als das thema wegen nur eines posts schlecht zu machen.
 
Atomares Endlager



Viel zu entsorgen, nichts zu verbergen



Von Robert von Lucius, Schacht Konrad





11. Juli 2008



Ist das Kunst am Bau? Vor dem Eingang zum Schacht Konrad stapeln sich einige gelbe Tonnen mit dem atomaren Warnzeichen drauf. Wolfram König winkt ab, so viel Selbstironie dürfe man von seiner Behörde nicht erwarten. König ist Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz in Salzgitter, das die Errichtung des Atommüllendlagers im Schacht beantragt hat und nun dessen Realisierung betreibt. Seit Jahresbeginn laufen erste Ausbauarbeiten, und seit Mitte Juli werden alte Einbauten am Förderschacht abgebaut.

Ende 2013 sollen die ersten Fässer mit schwachradioaktiven Abfällen in der ehemaligen Eisenerzzeche eingelagert werden. Bisher hatten die Betreiber gewartet, bis alle Gerichtsverhandlungen beendet sind. Konrad ist nun „gerichtsfest“, nachdem die letzten Klagen dagegen auf dem ordentlichen Instanzenweg abgewiesen sind. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wurde der Planfeststellungsbeschluss im April vorigen Jahres rechtskräftig und Konrad zum ersten nach Atomrecht genehmigten Endlager in Deutschland.

...

http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E2ADC3736C43248CBA38BE81F2F4143ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html





angenehm neutral geschriebener bericht ... interessant vlt. noch der letzte absatz:





"...

Brennstäbe aus Atomkraftwerken und Reste aus Wiederaufarbeitungsanlagen, dürfen in Konrad nicht gelagert werden. Für diese sucht die Politik weiter nach einem Standort. Viele Hoffnungen und Investitionen wurden in den Salzstock Gorleben gesetzt. Und obwohl bis heute nicht erwiesen ist, dass er ungeeignet ist, hat Gabriel die Losung ausgegeben, dass die Suche nach dem „bestgeeigneten“ Endlager von neuem beginnen müsse.

..."







mir waere ehrlich gesagt wichtiger, dass definitiv bewiesen wird, dass er geeignet ist ... satze wie "wir gehen davon aus" oder "nach heutigem stand" machen mich grundsaetzlich stutzig und im kontext atomarer endlager allemal ... asse war damals auch "bestgeeignet" ...





hier noch grafiken zu den standorten:

http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E2ADC3736C43248CBA38BE81F2F4143ED~ATpl~Ecommon~SMed.html
 
Wieder Panne in Philippsburg



Philippsburg -



Die Pannenserie im Atomkraftwerk Philippsburg ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die Betreiber Kosten sparen wollten. Dies sagte der stellvertretende Leiter des zuständigen Referats im Stuttgarter Umweltministerium, Klaus Kändler, vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags. Die Energie Baden-Württemberg wies den Vorwurf zurück und teilte zugleich mit, dass es am 25. April erneut eine Panne gegeben habe. Die dritte in zweieinhalb Wochen.

dpa



erschienen am 2. Mai 2002 http://www.abendblatt.de/daten/2002/05/02/19522.htmlhttp://www.abendblatt.de/daten/2002/05/02/19522.html



Philippsburg 29.03.06 Schlüssel für Atomkraftwerk verschwunden

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,408671,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,408671,00.html



6. Juni 2008 ... Die EnBW ordnete die Panne als «Störung» ein, womit sie eine Stufe oberhalb des Vorfalls im slowenischen Atomkraftwerk Krsko liegt. ...



Quelle: www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/17453060/(Zusammenfassung)+Druckabfall+im+AKW+Philippsburg+EnBW+und - 107k -



Panne im Atomkraftwerk Philippsburg durch vertauschte Anschlüsse

12. Juni 2008




[ngo/ddp] Der Druckabfall im Block 1 des Atomkraftwerks Philippsburg ist offenbar durch einen Fehler bei Leitungsarbeiten verursacht worden. Wie der Energiekonzern EnBW am Mittwochabend (11. Juni) mitteilte, wurden im Bereich der Nebenschleuse Messleitungsanschlüsse einer Druckanzeige vertauscht. Die Betreiber hatten die Anlage am vergangenen Freitag heruntergefahren, nachdem aus dem sogenannten Sicherheitsbehälter Stickstoff entwichen war.



Die Panne war beim Wiederanfahren von Block 1 nach der jährlichen Revision entdeckt und von den Betreibern auf der internationalen INES-Skala auf der Stufe 1 (Störung) eingeordnet worden. In dem Sicherheitsbehälter, der aus Brandschutzgründen mit Stickstoff gefüllt ist, befindet sich der Reaktordruckbehälter mit den radioaktiven Brennelementen. Zu einem Austritt von Radioaktivität kam es nach EnBW-Angaben nicht. Die Leckage sei zwischenzeitlich behoben worden. Wie es dazu kam, werde eingehend analysiert.



Erst vor rund einem Jahr war es in dem Block zu einem vergleichbaren Zwischenfall gekommen. Damals war aufgrund einer Fehlstellung von Ventilen im Bereich der Personenschleuse Stickstoff aus dem Sicherheitsbehälter gelangt.



Quelle: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=18163http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=18163



Irgendwo habe ich auch gelesen das 17 Jahre lang zu wenig Wasser für die Notfallabschaltung da war (Spramassnahmen)
 
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