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Wie unsere Schulen Wirtschaft lehren

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Wie unsere Schulen Wirtschaft lehren

Von Raffgier und Ausbeutung



Von Stefan Theil



Was steht drin in den Schulbüchern?



20. Januar 2008 Es ist eine Binsenweisheit: Den Deutschen wird's mulmig bei Markt und Kapitalismus. Die Hälfte der Bürger bekennt sich laut Allensbach-Umfrage zu sozialistischen Idealen. Der Begriff Marktwirtschaft geht den wenigsten ohne das Schutzwort „sozial“ über die Lippen. Seit Jahrzehnten scheitern noch so kleine Reformen, bei denen der Verdacht besteht, sie könnten Menschen von Politik und Sozialstaat abnabeln und den kalten Kräften von Markt und Selbstverantwortung aussetzen. Um das alles zu ergründen, können wir Bismarck und Weimar bemühen, über die frappierende Überlappung von linkem Klassendünkel und rechter Gemeinschaftsgesinnung sprechen oder über den Machterhalt der politischen Klasse durch die Sozialstaatsabhängigkeit der Bürger.



Weiter (Quelle: FAZ.net)



Ein guter Artikel, der für mich zeigt warum die Menschen vielleicht dem Wirtschaftsgeschehen so skeptisch gegenüber stehen. Man sollte auch die letzten Beiden Absätze genau durchlesen.
 
Also ich hab Wirtschaft als Neigungsfach,also 4-stündig,in anderen Bundesländern wirds Leistungskurs genannt
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(sind da aber auch so ne Art Versuchskaninchen in BaWü)



Find die ganze wirtschaftliche Materie ziemlich interessant. Angefangen haben wir mit Wirtschaftstheorien von Marx,Adam Smith etc.,Grundbegriffen und den Modellen wie dem homo oeconomicus oder der Maslow'schen Bedürfnispyramide.



Jetzt sind wir Beim Thema Markt und Preis und wir lernen halt,wie sich alles im Mono-,Oligo- oder Polypol verhält,wie sich der Preis/die Nachfrage/das Angebot entwickelt durch verschiedene Einflüsse.



Ich bin der Meinung,dass mir in den niedrigeren Klassen immer zu wenig davon beigebracht wurde bzw. ein falsches Bild transportiert wurde.Mir kams nämlich oft so vor, dass der Kommunismus himmelhoch gelobt wurde und das Gegenteil(auch in der Form wie wir es in Deutschland haben) einfach großer Mist wäre, da haben meine Lehrer im Sozialkundeunterricht mehr oder weniger klare Stellung bezogen.



Da mich die ganzen Vorgänge schon immer interessiert haben hab ichs jetzt 4stündig,ohne großes in die Höhe loben des aktuellen Systems,sondern eher mit nüchterner Beobachtung,wie man aus dem was hat das Beste herausholt.
 
Mir kams nämlich oft so vor, dass der Kommunismus himmelhoch gelobt wurde und das Gegenteil(auch in der Form wie wir es in Deutschland haben) einfach großer Mist wäre, da haben meine Lehrer im Sozialkundeunterricht mehr oder weniger klare Stellung bezogen.


Der Kommunismus nach Marx ist ja auch himmelhochlobenswert
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Funktioniert so leider (noch?) nicht.





*undschonhabenwireinprimaDiskussion*
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Also ich hab Wirtschaft als Neigungsfach,also 4-stündig,in anderen Bundesländern wirds Leistungskurs genannt
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(sind da aber auch so ne Art Versuchskaninchen in BaWü)


Find die ganze wirtschaftliche Materie ziemlich interessant. Angefangen haben wir mit Wirtschaftstheorien von Marx,Adam Smith etc.,Grundbegriffen und den Modellen wie dem homo oeconomicus oder der Maslow'schen Bedürfnispyramide.



Jetzt sind wir Beim Thema Markt und Preis und wir lernen halt,wie sich alles im Mono-,Oligo- oder Polypol verhält,wie sich der Preis/die Nachfrage/das Angebot entwickelt durch verschiedene Einflüsse.



Ich bin der Meinung,dass mir in den niedrigeren Klassen immer zu wenig davon beigebracht wurde bzw. ein falsches Bild transportiert wurde.Mir kams nämlich oft so vor, dass der Kommunismus himmelhoch gelobt wurde und das Gegenteil(auch in der Form wie wir es in Deutschland haben) einfach großer Mist wäre, da haben meine Lehrer im Sozialkundeunterricht mehr oder weniger klare Stellung bezogen.



Da mich die ganzen Vorgänge schon immer interessiert haben hab ichs jetzt 4stündig,ohne großes in die Höhe loben des aktuellen Systems,sondern eher mit nüchterner Beobachtung,wie man aus dem was hat das Beste herausholt.


Finde ich mal gut, dass man sowas an der Schule lernt. So einen LK hätte ich auch mal gerne an meiner Schule gehabt. Bist du an einem "normalen" Gymnasium oder nem Wirtschaftsgymnasium?
 
An einem normalen,allgemeinbildenden Gymnasium,insgesamt besteht mein Kurs aus 10 Leuten,aber wie gesagt meine Schule ist so ne Art Pilotprojekt für BaWü,nichma auf ihrem Bildungsserver hat das Kultusministerium was vom Fach Wirtschaft an allgemeinbildenden Gymnasien stehen
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Ich bin der Meinung,dass mir in den niedrigeren Klassen immer zu wenig davon beigebracht wurde bzw. ein falsches Bild transportiert wurde.


Seh ich genauso. Da hast Du's noch vergleichsweise gut gehabt. Ich war auf einem humanistischen Gymnasium. Ein eigenes Fach für Wirtschaft gab's natürlich nicht, aber selbst in Sozialkunde wurde jedes wirtschaftliche Themengebiet ignoriert.



Ich halte das für einen schweren Fehler in den Lehrplänen für Gemeinschaftskunde. Aus heutiger Sicht ist mir nicht verständlich, warum Zwölftklässler die typischen Stadtentwicklungsformen von Schwellenländern müssen, aber nicht den Unterschied zwischen Kapital- und Personengesellschaften erklären können.




Mir kams nämlich oft so vor, dass der Kommunismus himmelhoch gelobt wurde und das Gegenteil(auch in der Form wie wir es in Deutschland haben) einfach großer Mist wäre, da haben meine Lehrer im Sozialkundeunterricht mehr oder weniger klare Stellung bezogen.


Treffer. Mag an der 68er-Prägung unserer Lehrer-Generation liegen.
 
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