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WM 2022 in Katar (inkl. Menschenrechtssituation dort)

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Ein Problem ist auch, dass in den westlichen Demokratien sofort die Feldhamsterschützer kommen und gegen Großevents klagen. Sowohl in Oslo als auch im Großraum München ist eine Bewerbung für olympische Winterspiele an Protesten gescheitert. Dann bleiben halt irgendwann nur noch Staaten, in denen die Regierung ihr Volk im Griff hat.
 
Ein Problem ist auch, dass in den westlichen Demokratien sofort die Feldhamsterschützer kommen und gegen Großevents klagen. Sowohl in Oslo als auch im Großraum München ist eine Bewerbung für olympische Winterspiele an Protesten gescheitert. Dann bleiben halt irgendwann nur noch Staaten, in denen die Regierung ihr Volk im Griff hat.
Oder aber Veranstalter wie die FIFA oder das Olympische Komittee müssen ebenen etwas verändern. Die Proteste haben ja schon auch einen Grund. Wenn man Stadien bauen muss, die in ihrer Größe und Pompösität nur für 7 Spiele sinnvoll sind und anschließend verfallen und die Vereine deshalb insolvent gehen (kenne da einen), dann ist das eben bescheuert. Und dann ist es auch ok, wenn man sowas nicht haben will. Haben schon genug gescheiterte Großbauprojekte im Land. Und ja, dann muss sich die FIFA entscheiden: Gehen sie nach Katar oder passen sie ihre Auflagen an (sodass auch "kleinere" aber fußballverrückte Länder sich eine WM leisten können und die Menschen in München nicht mehr protestieren).

Außerdem war der DFB wie wir wissen kein bisschen besser, denn auch das Sommermärchen war gekauft. Auch das ist ein guter Grund zu sagen, dass will man nicht. Das Geld vom DFB können viele Vereine besser brauchen als es in die Hosentaschen von korrupten FIFA-Funktionären verschwinden zu lassen.

Dass die WM dann an zweifelhafte Staaten geht, ist natürlich auch keine schöne Konsequenz. Aber deshalb das Korruptionsspiel mitmachen? Dann lieber auflaufen lassen.
 
Ist doch ganz einfach: Sowohl der FIFA als auch dem IOC sind Diktaturen deutlich lieber, weil sie da ihr Event so (umweltschädlich und menschenunfreundlich) veranstalten können wie sie wollen. Selbstdarstellung ohne unangenehme Proteste und Nachfragen.

Btw. das ist so albern, könnte auch eine Idee vom Postillon sein:

Naja, man hätte wie gesagt nicht hinfahren können. Das haben andere Sportler anderer Disziplinen, die teils deutlich weniger verdienen, schließlich auch gemacht.

Fällt mir spontan kein Beispiel ein. Ist sicher schon vorgekommen, aber der absolute Ausnahme-Fall und da unterscheiden sich Sportler auch kaum. Es hätte genug Gründe gegeben fast alle Olympischen Spiele (Sommer und Winter) und auch Fussball-WMs die ich erlebt habe zu boykottieren. Und das ist ja auch kein neues Phänomen. WM 1978 in Argentinien unter Pinochet. WM 1934 in Italien unter Mussolini etc. pp.

Letztlich ist es an den Funktionären das frühzeitig zu verhindern. Auch nicht hinzufahren müsste in erster Linien vom DFB ausgehen. Beim Spiel selbst kann es ja sogar positiv sein wenn sich Athleten nur auf den Sport konzentrieren und Politik für 90 Minuten ruhen zu lassen und einfach zusammen zu kicken (wie bei Iran gegen USA gestern). Alles andere führt in Teufels Küche und überfordert die Rolle des Sportlers. Kein Brasilianer sollte ein Tor "für" oder "gegen" Bolsonaro schießen. Er darf einfach Fussball spielen.
 
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Habe vorhin die letzten 10 min des Spiels Tunesien - Frankreich angesehen. Zuerst jubeln die Franzosen in der 98. Minute über das 1:1, die Tunesier fast am weinen. 2 Minuten später entscheidet der Schiri auf Videobeweis und nimmt das Tor zurück. Dann natürlich großer Jubel bei Tunesien. Freud und Leid, so nah zusammen!
 
Fällt mir spontan kein Beispiel ein. Ist sicher schon vorgekommen, aber der absolute Ausnahme-Fall und da unterscheiden sich Sportler auch kaum.
Sogar bezüglich Katar ist es schon vorgekommen. Die Kataris sind dann recht schnell eingeknickt, aber die Volleyballerinnen sind trotzdem nicht mehr hingefahren. Was meinst Du, was man da zumindest für den Zeitraum der WM hätte ändern können, wenn man auch abgesagt hätte?

 

Auch MagentaTV-Kommentator Christian Straßburger scheint kein großer Infantino-Fan zu sein. Denn als Infantino beim Spiel Wales gegen England gezeigt wurde, während er auf der Tribüne saß, konnte Straßburger sich einen Spruch nicht verkneifen. "Anders als im Zirkus sitzen die Clowns hier auf der Tribüne", sagte er live im TV.

Spruch des Tages! :sunglasses:
 
Sogar bezüglich Katar ist es schon vorgekommen. Die Kataris sind dann recht schnell eingeknickt, aber die Volleyballerinnen sind trotzdem nicht mehr hingefahren. Was meinst Du, was man da zumindest für den Zeitraum der WM hätte ändern können, wenn man auch abgesagt hätte?


Trotzdem sind das auf alle Sportler bezogen absolute Ausnahmefälle. Zumal das außerhalb von Nordwest-Europa sowieso überhaupt kein Thema ist.

Aber ich geb dir natürlich recht: Klar ist das ein gutes Zeichen und ich find es auch toll wenn Sportler Haltung zeigen! Nur sehe ich bei den Sportlern in dieser Hinsicht keine moralische Bringschuld.

Und nur mal theoretisch auf die deutschen Spieler bezogen: Wenn (einzelne) Spieler von sich aus boykottiert hätten ohne grünes Licht des DFB, hätte sich das als Effekt eigentlich nur gegen den DFB und nicht gegen die FIFA ausgewirkt. Das wäre dann ein innerdeutscher Streit geblieben. Das würde nur dann etwas bringen wenn sich mehrere große Verbände und deren Funktionäre auf einen Boykott verständigen. Und u.a. beim DFB als größter Fussballverband der Welt sehe ich eben sehr wohl eine Bringschuld. Auch beim kleineren Thema One-Love-Binde ist es das Versagen des DFB das die Spieler ausbaden mussten.
 
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Habe vorhin die letzten 10 min des Spiels Tunesien - Frankreich angesehen. Zuerst jubeln die Franzosen in der 98. Minute über das 1:1, die Tunesier fast am weinen. 2 Minuten später entscheidet der Schiri auf Videobeweis und nimmt das Tor zurück. Dann natürlich großer Jubel bei Tunesien. Freud und Leid, so nah zusammen!
Frankreich hat übrigens Protest gegen die Wertung eingelegt, da der Schiri angeblich bereits das Spiel abgepfiffen hätte.
 
So eine Situation gab es doch schonmal in der CL. Gibt es da keine eindeutige Regel zu? Nach meinem Gefühl sollte der VAR nicht mehr eingreifen können, wenn der Schiri abpfeift. Sonst weiß man ja nie, wann wirklich Schluss ist. Oder der Schiri muss im Zweifel dem VAR Gelegenheit zur Prüfung geben, bevor er endgültig abpfeift.
 
der schiri kann ja nach schlusspfiff noch karten verteilen, deshalb denke ich, das geht in ordnung.

aber hat der nicht gewusst, dass das tor "im check" ist?
wenn ja, dann hätte er doch mit dem schlusspfiff gewartet, denke ich.
 
So eine Situation gab es doch schonmal in der CL. Gibt es da keine eindeutige Regel zu? Nach meinem Gefühl sollte der VAR nicht mehr eingreifen können, wenn der Schiri abpfeift. Sonst weiß man ja nie, wann wirklich Schluss ist. Oder der Schiri muss im Zweifel dem VAR Gelegenheit zur Prüfung geben, bevor er endgültig abpfeift.
Denke ich auch... wenn ich als Schiri in der 98. Min so eine Situation habe, bei dem die Stürmer auch noch tendenziell abseits stehen könnten, dann würd ich auf jeden fall erstmal das Rechteck in die Luft malen, bevor ich abpfeife.
 
der schiri kann ja nach schlusspfiff noch karten verteilen, deshalb denke ich, das geht in ordnung.

aber hat der nicht gewusst, dass das tor "im check" ist?
wenn ja, dann hätte er doch mit dem schlusspfiff gewartet, denke ich.
Ich hatte auch keinen Schlusspfiff wahrgenommen. Die Franzosen wohl schon.
 
Frankreich hat übrigens Protest gegen die Wertung eingelegt, da der Schiri angeblich bereits das Spiel abgepfiffen hätte.

Was soll es bringen? Frankreich bleibt erster und Tunesien ist ja eh nicht weiter… Unnötig wie sonst was…


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Bin mal gespannt, es ist schon eine ziemlich große Versuchung für Spanien heute einen schlechten Tag zu erwischen, vorallem gegen Ende des Spiels.

Die Route Marokko => Portugal ist schon angenehmer als Krotien => Brasilien.
 
Frankreich hat übrigens Protest gegen die Wertung eingelegt, da der Schiri angeblich bereits das Spiel abgepfiffen hätte.

Wenn Australien nicht gewonnen hätte, hätten die eher Protest gegen Frankreich wegen Wettbewerbsverzerrung einlegen können...ich hoff mal Spanien nimmt das ernster heut.
 
Bin mal gespannt, es ist schon eine ziemlich große Versuchung für Spanien heute einen schlechten Tag zu erwischen, vorallem gegen Ende des Spiels.

Die Route Marokko => Portugal ist schon angenehmer als Krotien => Brasilien.
Hinzu kommt auch noch folgendes:

 
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