FIFA-Präsident Joseph Blatter will mit
Entschiedenheit durchsetzen, dass die nationalen Ligen auf maximal 16
Vereine reduziert werden. «Die FIFA kann das vorschreiben. Natürlich
mit einer Übergangszeit. Wir müssen den nationalen Fußball reduzieren
für ein besseres Gleichgewicht zwischen Club- und Nationalmannschafts-
Fußball», sagte der Präsident des Weltfußball-Verbandes in einem
Interview mit der «Bild»-Zeitung (Donnerstagausgabe). Laut Blatter wird
sich der FIFA-Kongress im kommenden Jahr mit dem Thema beschäftigen.
Eine erste Absichtserklärung des Schweizers zur Verkleinerung der
Ligen war auf starke Ablehnung der nationalen Verbände und der zum Teil
in Eigenständigkeit operierenden Ligen-Organisationen gestoßen. Ihr
Hauptargument ist die notwendige Einnahme zum Unterhalt ihres
Spielbetriebs. Blatter sagte hingegen, «der Markt und die Spieler
vertragen auf Dauer nicht so viel Fußball». Zudem seien die
Nationalspieler zunehmend überfordert, sie benötigten «mehr
Erholungszeit». Während die Bundesliga mit 18 Vereinen spielt, gehören
den Spitzenligen in England, Italien, Spanien und Frankreich je 20
Vereine an.
Deutlich sprach sich der FIFA-Präsident gegen ein immer größeres
Ungleichgewicht von Mannschaften in den Profiligen aus. Er sei
«dagegen, dass man Fernsehgelder leistungsmäßig verteilt. Alle sollen
gleich viel bekommen». Alles andere sei «unfair». In Deutschland,
Frankreich, England, Italien und Spanien sei «die Meisterschaft doch
fast schon entschieden. Die Chancen-Gleichheit schwindet».
Blatter hat nichts dagegen, wenn Fußball-Stars riesige Summen
verdienten. Allerdings müssten die Clubs das Geld auch eingenommen
haben. «Aber Stars auf Pump - das geht nicht. Da werden wir
einschreiten.»
Noch einmal betonte der FIFA-Präsident, dass er sich in einem
möglichen Duell von Franz Beckenbauer und dem Franzosen Michel Platini
um die Präsidentschaft der Europäischen Fußball-Union (UEFA) neutral
verhalten werde. Beide seien ihm «Freund und Komplize» zugleich.
Blatter geht jedoch davon aus, dass der schwedische UEFA-Präsident
Lennart Johansson «noch vier Jahre weitermacht». Beckenbauer will beim
UEFA-Kongress im kommenden Januar in Düsseldorf nur kandidieren, wenn
Johansson nicht wieder antritt.
www.transfermarkt.de
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Kann den Mann mal jemand ins Altersheim einweisen?!
Entschiedenheit durchsetzen, dass die nationalen Ligen auf maximal 16
Vereine reduziert werden. «Die FIFA kann das vorschreiben. Natürlich
mit einer Übergangszeit. Wir müssen den nationalen Fußball reduzieren
für ein besseres Gleichgewicht zwischen Club- und Nationalmannschafts-
Fußball», sagte der Präsident des Weltfußball-Verbandes in einem
Interview mit der «Bild»-Zeitung (Donnerstagausgabe). Laut Blatter wird
sich der FIFA-Kongress im kommenden Jahr mit dem Thema beschäftigen.
Eine erste Absichtserklärung des Schweizers zur Verkleinerung der
Ligen war auf starke Ablehnung der nationalen Verbände und der zum Teil
in Eigenständigkeit operierenden Ligen-Organisationen gestoßen. Ihr
Hauptargument ist die notwendige Einnahme zum Unterhalt ihres
Spielbetriebs. Blatter sagte hingegen, «der Markt und die Spieler
vertragen auf Dauer nicht so viel Fußball». Zudem seien die
Nationalspieler zunehmend überfordert, sie benötigten «mehr
Erholungszeit». Während die Bundesliga mit 18 Vereinen spielt, gehören
den Spitzenligen in England, Italien, Spanien und Frankreich je 20
Vereine an.
Deutlich sprach sich der FIFA-Präsident gegen ein immer größeres
Ungleichgewicht von Mannschaften in den Profiligen aus. Er sei
«dagegen, dass man Fernsehgelder leistungsmäßig verteilt. Alle sollen
gleich viel bekommen». Alles andere sei «unfair». In Deutschland,
Frankreich, England, Italien und Spanien sei «die Meisterschaft doch
fast schon entschieden. Die Chancen-Gleichheit schwindet».
Blatter hat nichts dagegen, wenn Fußball-Stars riesige Summen
verdienten. Allerdings müssten die Clubs das Geld auch eingenommen
haben. «Aber Stars auf Pump - das geht nicht. Da werden wir
einschreiten.»
Noch einmal betonte der FIFA-Präsident, dass er sich in einem
möglichen Duell von Franz Beckenbauer und dem Franzosen Michel Platini
um die Präsidentschaft der Europäischen Fußball-Union (UEFA) neutral
verhalten werde. Beide seien ihm «Freund und Komplize» zugleich.
Blatter geht jedoch davon aus, dass der schwedische UEFA-Präsident
Lennart Johansson «noch vier Jahre weitermacht». Beckenbauer will beim
UEFA-Kongress im kommenden Januar in Düsseldorf nur kandidieren, wenn
Johansson nicht wieder antritt.
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