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WM 2022 in Katar (inkl. Menschenrechtssituation dort)

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Naja, zu der Jahrezeit ist es öfters nass und kalt, so dass man da eher zu Hause bleibt und so ein Spiel auf der Couch liegend und mit Glühwein in der Hand ( auch beim Public Viewing) anschaut. Im Sommer sind die Mittagsspiele immer schwierig zu sehen, weil man da lieber im Schwimmbad oder am See liegt...



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unfassbar und alle nationen die da hinfliegen, machen sich mitschuldig und eigentlich auch alle zuscbauer!
der blutigste weltmeister aller zeiten wird da ermittelt.




respekt an jogi löw, der boykottiert diese wm...
 
Schon ohne die Toten ist es ein Irsinn Arenen in die Wüste zu bauen für ein paar Spiele. Aber Beckenbauer hat ja auch "koan oanzigen Sklavn gsehn" in Katar.
Ich werd mir das nicht anschauen.
 
Man sollte sich auch überlegen, ob man die Produkte der FIFA-WM-Sponsoren zukünftig noch kauft, Also Coca-Cola, VISA, ADIDAS, Hyundai. Bei den Emirates ist es selbstredend und Wanda als Chinesischer Großkonzern mit den Fingern in Allem was Wände hat, sollte man auch ohne WM kritisch sein.

Ich hab den Bericht vom Guardian zwar nicht gelesen, aber wenn so ein Unternehmen wie der Rasenhersteller den als Quelle nennt, werden die wohl intensiver nachgeforscht haben, ob das so stimmt und sollte bei 6500 Toten der DFB unsere Nationalelf da hin schicken, dann muss sofort ein Gegenfussballverband ins Leben gerufen werden, damit die ganzen Vereine auch eine Wechselmöglichkeit mit Spielansätzen haben.
 
...glaub ich ned wirklich. Den FIFA FUnktionären geht es fast nur ums Geld. Wenn die bei allen so eine Drohkulisse mit Millionenforderungen aufbauen werden viele einknicken.
Aber Norwegen könnte zb. das in dem Sinn boykottieren dass die mit einer B oder C Elf auflaufen und verlieren. Machen das mehrere Länder würde das ganze in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wenn dann Malta oder so Weltmeister wird oder so.
 
Nach neuen Informationen des ZDF u. Amnesty International sollen bisher rund 15.000 Gastarbeiter seit der WM-Vergabe 2010 ihr Leben verloren haben:


Normalerweise müsste man jeden einzelnen Spieler und Funktionär, die vorhaben diese Weltmeisterschaft auch nur in irgendeiner Art und Weise zu unterstützen oder weiter zu promoten auf diese Zahlen ansprechen. 15.000 Menschen sterben damit ein geltungsbedürftiges, neureiches Regime in Verbindung mit einem korrupten Dachverband bestehend aus rückwärtsgewandten, alten Säcken ihr "Winter-Fußballfest" erleben können. Wir sind (oder waren) dem Anschein nach noch nicht einmal im Ansatz soweit weg vom alten Rom mit seinem "Panem et circenses"...

​

 
Es ist tatsächlich eine einzige Schande. Wer sich auch nur eine Minute dieser Fußball-Werbeveranstaltung anschaut, hat bei mir echt jeglichen Respekt verloren. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll? Die verantwortlichen Politiker vor Ort, haben mit Fußball weniger am Hut als der Vatikan mit Sex. Seit Jahren ist bekannt, dass die Arbeitssklaven auf den Baustellen – nur nicht der Fußballstadien – elendig krepieren. Seit Jahren finden weiter und immer weiter Sportgroßveranstaltungen zur Unterhaltung von Öl- und Gasmilliardären statt.
 
Ich hab jetzt nicht alles gelesen - nur mal meine 5 cent:

Dieser ganze symbolische Charakter von Maßnahmen - auch gerade bei den olympischen Winterspielen - vielleicht sollte man sich mal entscheiden. Ich halte einen Protest bei den Winterspielen für möglich - dann muss und darf ich aber auch nicht wie bisher wirtschaftlich mit China zusammenarbeiten. Dann muss man sagen: Menschenrechte gehen vor. Ein "diplomatischer Boykott" unter Teilnahme der Athleten ist nahe dran an Quatsch. Etwas mehr als nichts. Aber letztlich ist doch die echte Einstellung des Staates: "Euer Geld hätten wir schon gerne, und ach übrigens - wie ihr Dissidenten behandelt, ja, das finden wir, ja äh, es ist eure Sache, ähm aber vielleicht überlegt ich nochmal, nur vielleicht, nicht sauer sein, wir wollen euer Geld wirklich."

Die Veranstaltung in Katar zeigt darüber hinaus auch die gnadenlose Korrumpierung bei der FiFa. Eigentlich ist so eine Veranstaltung gänzlich indiskutabel. Vergleichbar wenn Mariah Carrey für Gaddafi singt. Sowas macht man grundsätzlich nicht, auch wenn es gut bezahlt wird. Eigentlich müssten die mächtigen Verbände Europas und Südamerikas sich hinstellen und sagen: wir machen nicht mit: Alternative: Weltweite Corona WM mit Vorrundenspielen überall verteilt. Finale irgendwo, wo die Infrastruktur stimmt.


Letztlich sind UEFA und DFB aber selbst auch völlig korrumpiert und es besteht noch nicht einmal der Wille, die WM zu ächten, noch weniger, tatsächlich zu handeln.
 
Vielleicht noch dazu. Die Unrechtsstaaten aus dem Golfraum haben große Aktienanteile am ehemaligen und am jetzigen Großsponsor der Nationalmannschaft (Mercedes und VW (Audi)). Und die NM Fans tragen dazu bei, wenn sie die Trikots u.ä. kaufen.
Ein absoluter Boykott der Übertragungen und der Produkte der Werbenden wäre schon einmal ein guter Schritt. Olympische Spiele schaue ich schon lange nicht mehr. Bei Fußball ist das für mich schwieriger. Aber, ich werde das definitiv durchziehen.
 
Herrlich auch wie es der DFB schon jetzt ein Jahr vor der WM schafft, die niedrigen Erwartungen noch zu unterbieten:

[...] Flick fügte hinzu, es würden weitere Gespräche mit Organisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch geben. „Wir werden nicht nur sportlich gut vorbereitet sein. Wir haben bei Bayern München gesehen, wie wichtig das auch den Fans ist.“ Man wolle dieses Thema „weghaben“, damit wir „uns dann, wenn wir in Katar sind, auf die Dinge konzentrieren, die wichtig sind - nämlich erfolgreich Fußball zu spielen“. [...]
Quelle: fr.de

Allein die Vorstellung wie man so ein „störendes“ Thema wie Menschenrechte ein Jahr vorher schon abarbeiten könnte um dann im nächsten Jahr endlich „Ruhe“ vor den Fans zu haben. Und ich dachte, der Flick wäre eigentlich noch einer der wenigen Offiziellen die noch nicht ganz den Bezug zur Realität verloren haben. Aber passt dann ja auch wieder absolut ins oben gezeichnete Bild: Kritik, egal in welcher Form, wird einfach nicht zugelassen bzw. souverän wegmoderiert.
 
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