drei Fragen an ...
Anel Dzaka, Sie waren beim 1. FC
Kaiserslautern auf dem Abstellgleis, jetzt sind Sie wieder bei der TuS Koblenz. Wie geht es Ihnen?
Ich bin froh, dass es am letzten Tag doch noch geklappt hat. Ich hatte zwei, drei Angebote, aber ich war ja schon vier Jahre in Koblenz. Ich bin 29, ich bin fit! Ich habe beim FCK in der zweiten Mannschaft die Vorbereitung mitgemacht. Mir fehlt nur etwas Praxis. Ich will jetzt helfen, dass TuS Koblenz in der Zweiten Liga bleibt.
Sind Sie morgen beim Spiel der TuS in Cottbus schon dabei?
Ich bin dabei, aber natürlich noch nicht von Anfang an. Ich habe erst drei Einheiten mit der Mannschaft absolviert. Aber ich bin heiß, ich will wieder spielen! Hier in Koblenz ist in den vergangenen Jahren viel kaputt gegangen. Mit den neuen Spielern, die in der Winterpause nach dem Trainerwechsel kamen, ist der Kader stark genug, die Klasse zu halten. Wir müssen jetzt aber alle Gas geben, die alten Tugenden wieder in die Waagschale werfen.
Sie haben schwere sechs Monate auf dem Abstellgleis beim FCK hinter sich. Wie geht es jetzt privat weiter?
Ja, klar, es war keine schöne Zeit! Ich hätte gerne gespielt, habe immer um meine Chance gekämpft, aber leider nicht bekommen. Aber so geht es manchmal im Fußball. Aber ich bin ein positiver Typ, ich will jetzt der TuS helfen, die Klasse zu halten. Ich will spielen! Dann muss man im Sommer sehen, wie es weiter geht. Mein Vertrag in Kaiserslautern läuft ja noch bis 2011. Meine Frau und meine Tochter bleiben zunächst in Kaiserslautern, ich nehme mir eine kleine Wohnung in Koblenz - und bin dann ja auch in gut einer Stunde bei meiner Familie. (zkk/Foto: Kunz)
Anel Dzaka MittelfeldspielerTuS Koblenz
BRODBAT
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.30
Datum: Freitag, den 05. Februar 2010
Seite: Nr.8
"Deep-Link"-Referenznummer: '6019647'
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