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Ariel Borysiuk (gefällt Brügge nicht)

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Naja. Dann holen wir halt Mifsud.


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Michael Mifsud, my all time favourite
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Meiner Meinung nach ist das Ganze mit Kagelsiuk auch ein Spiegelbild von gesellschaftlichem Sittenverfall und der Erosion von gutem Benehmen und Manieren.


Es ist kein Thema, dass sich ein Arbeitnehmer beim Vergleich zweier Angebote für das Bessere entscheidet. Die Frage ist allerdings, auf welche Weise das geschieht und wie die Beteiligten miteinander umgehen.

Vielleicht bin ich naiv, altmodisch oder sonstwas und muss mich deshalb auslachen lassen. Aber auch im Profifußball muss es meiner Ansicht nach möglich sein, wenigstens ein Mindestmaß von Genfer Benimm-Konventionen einzuhalten und sich nicht zu benehmen wie de Klumbe Rotz am Ärmel.



Es kann nicht sein, dass irgendwelche Anfang 20-Jährigen Buben meinen, nur weil sie gut Fußball spielen, dass sie sich alles erlauben können. Von den Verfluchten Berater-Gaunern, die im Hintergrund nach dem Geld geiern mal ganz zu schweigen.

Meiner Meinung nach müsste man dem Kerl in 2 Jahren mal so zum Spaß das dreifache bieten, ihn nachts im Zug nach KL bestellen und ihn dann am Bahnhof stehen lassen. Ne Stunde später kommt dann ne SMS "Sogell, wir haben einen aus Norwegen geholt, der will nur 1/3 von deinem Gehalt, ok tschüss."



Es kann nicht sein, dass man sich solche Wild-West-Methoden von so kleinen dummen Buben mit ihren geldgeilen Beratern bieten lässt. Das nächste Mal würde ich beim ersten Anzeichen von sowas als FCK-Vertreter komplett arrogant reagieren und sinngemäß zu so einem sagen "weißt was, wenn dir die Bundesliga nicht gut genug ist, dann leck uns am Arsch und lass nie wieder was von dir hören. Und sieh ja zu, dass du, falls du mal bei uns zu Gast bist, beim Auswärtsspiel deine Knochen gut einpackst."



Solche undankbaren kleinen Scheisser. Ich glaube es hackt.


Chapeau! Du sprichst mir aus der Seele!
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So - um ein bereits getätigtes Zitat nochmal zu wiederholen: Jetzt wünsch auch ich ihm einen wochenlangen abscheulichen Juckreiz in den Schritt
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Charakterloser %&§($%/&%()§) !!!
 
Scheinbar muss man immer gleich mit einem Vertrag wedeln und kann sich auf nichts mehr verlassen. Früher hat man sich geeinigt, den MedCheck gemacht und bei bestehen den Vertrag unterschrieben. Heute muss man wohl jeden Schritt vertraglich absichern und das finde ich sehr bedenklich. Fußballspieler und ihre Berater sind solche Diven geworden, die nach dem Prinzip "Was juckt mich mein Geschwätz von Gestern" handeln. So kann man ja nie ein vertrauensverhältnis aufbauen und wie soll man auf einen bauen, dem man nicht vertraut?


Was ich hier momentan überhaupt nicht verstehe, das hier irgendwelchen polnischen Quellen, wo keiner weiß wie seriös sie sind, geglaubt wird. Es kam weder bisher eine Meldung von der Rheinpfalz oder vom FCK und auf der offiziellen Seite von Legia steht das er zu uns kommt...! Ist mir irgendwie nicht einleuchtend, wie beleidigend hier einige auch gegenüber dem Spieler werden...! Ich denke wenn er am Ende doch zu uns wechselt, sind hier einige Entschuldigungen fällig...!
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Kein guter Spieler wechselt mehr zu uns, da wir einfach das Gehalt nicht bezahlen können. Egal welche Liga egal welches Land irgendwer ist immer da der mehr zahlt und da geht der Spieler hin. Dies wird so bleiben bis wir mehr Geld haben.
 
Man kann dem Spieler aus Enttäuschung natürlich alles Schlechte wünschen, verständlich. Aber auf seinen Charakter zu schimpfen erscheint mir als zu eindimensional. Moravek und Rodnei hatten auch Zusagen bei Hannover und Beerschot und sind in letzter Sekunde (auch 96 hatte alle Details geklärt und auf Moravek mit seinen Koffern gewartet) zu uns gewechselt. Die beiden wurden hier noch nie als seelenlose Zombies beschimpft.



Mir zeigt das nur, wie unglaublich hart die Arbeit von Kuntz ist. Immerhin versuchen wir inzwischen, richtig gute Spieler von ihren Vereinen loszueisen und bedienen uns nicht ausschließlich an den Angeboten vom Wühltisch. Bei Fortounis und Swierczok hats geklappt, bei Kagelmacher und Borysiuk leider nicht. Die Vereine haben ihre Listen mit Wunschspielern und B- und C-Lösungen - warum sollten die Spieler da anders verfahren?



Wir müssen halt leider richtig Arbeit in solche Transfers stecken, die Spieler belabern, das "Gesamtkunstwerk FCK" anpreisen und hoffen, dass das ausreicht. Wenn dann reichere Vereine nonchalant einfach mehr Geld bieten, dann können wir nicht mitziehen und die Bemühungen waren für die Katz.



Aber der Bezug zur Gesellschaft ist natürlich da: Jeder will immer das maximal mögliche für sich herausschlagen. Ob das jetzt die 25% Rendite aufs Eigenkapital sind, oder das höchste Gehalt.



Ich hoffe nur, wir bekommen noch einen Mittelfeldspieler, der uns weiterhilft.
 
Ich meine bei Mora lag es nicht an ihm, sondern an Schmadtke, der gezögert hat und sich nicht sicher war, ob Mora der Richtige ist. Daraufhin haben wir ein Angebot gemacht und Mora ist zu uns gewechselt. Hätte Schmadtke Nägel mit Köpfen gemacht, wäre Mora nicht bei uns gelandet.
 
Der Berater hätte aber auch sagen können, dass das Gehalt eigentlich zu wenig ist und bei einem besseren Angebot geht der Spieler wo anders hin. Einfach mal mit offenen Karten spielen, aber da bin ich zu naiv ...
 
Ok, sei's drum. Nehmen wir an, er hat angerufen und ist in Belgien. Dann weiß ich doch als FCK endgültig, dass das keine Wunschehe wird und lass es! Und wenn ich es lasse, dann kann ich doch das auch vermelden und wir können aufhören über die seriösität polnischer Quellen zu spekulieren. Was hat der FCK davon jetzt zu schweigen? Nochmal, sollte er in Brügge sein, ist die Sache durch! Nicht wegen der Kohle, sondern wegen der Identifikation mit dem Verein. Nur das werf ich den offiziellen gerade vor, mehr nicht.
 
Ich meine bei Mora lag es nicht an ihm, sondern an Schmadtke, der gezögert hat und sich nicht sicher war, ob Mora der Richtige ist. Daraufhin haben wir ein Angebot gemacht und Mora ist zu uns gewechselt. Hätte Schmadtke Nägel mit Köpfen gemacht, wäre Mora nicht bei uns gelandet.


Bei Moravek und Rodnei kann es schwerlich einzig und allein das Geld gewesen sein, was sie hat zu uns wechseln lassen, da wir zu diesem Zeitpunkt praktisch keins hatten. Es war das Gesamtpaket, das überzeugte und das ist dann auch legitim. Das wäre es umgekehrt auch, wenn wir die Betroffenen wären.



Die beiden jetzt nicht zustande gekommenen Verpflichtungen zeigen meiner Ansicht nach sehr wohl den Charakter der Beteiligten Spieler und Berater auf:

Minimum-Maximum-Prinzip, Homo Oeconomicus in Reinkultur: Es zählt die kurzfristige Bedürfnisbedfriedigung. Diese wird bestimmt vom finanziellen Aspekt und ist auch in der "normalen" Gesellschaft immer mehr ein Kennzeichen menschlichen Verhaltens. Hauptsache mehr mehr mehr mehr, und das am besten allerschnellstens.



mittel- bis langfristige Planung ist für viele nur noch einen ******dreck wert, wenn die kurzfristige Verlockung der höheren Einkünfte ruft. Geld = Glück (meinen zumindest die Betroffenen). Und da erlaub ich mir gern eine eindimensionale Beurteilung und da stört mich auch der Vorwurf nicht.

Auch deshalb, weil man bei vielen Spielern, die diesem Ruf folgen, mitbekommt, wie sie ihre sportliche Karriere an die Wand fahren. Bei manchen tuts einem leid, bei den meisten aber nicht.
 
Alle einmal tief Luft holen, derzeit ist nichts bestätigt. Was wir ganz genau wissen ist, dass wir gar nichts wissen.

Also wünscht dem Spieler nicht die Pest an den Hals bis er wirklich woanders unterschrieben hat.

Nachher kommt er zu uns und wird von den Fans schon ausgebuht nur weil eine polnische Zeitung für Unruhe stiften wollte.
 
Naja aber man muss auch sagen, dass die sportliche Perspektive bei Brügge momentan besser ist als bei uns. Er würde nächstes Jahr höchstwahrscheinlich international spielen und bei uns ist es nichtmal sicher, dass er ein weiteres Jahr in der ersten Liga bleiben würde. Also ist es bei Borysiuk, auch schon eher eine sportliche Erwägung. Wohingegen bei Kagelmacher es rein um das Geld ging, weil der auch nächstes Jahr noch in der zweiten französischen Liga rumdümpelt.
 
Der hat bestimmt am Samstag unser Spiel in Augsburg gesehen, und kam zu der Überzeugung, daß er an keinem

von den eingesetzten Spielern bei uns vorbeikommt. Und für die Bank iss er sich zu Schade.
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Der hat bestimmt am Samstag unser Spiel in Augsburg gesehen, und kam zu der Überzeugung, daß er an keinem
von den eingesetzten Spielern bei uns vorbeikommt. Und für die Bank iss er sich zu Schade.
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Richtig, als er gesehen hat dass sogar ein Spieler wie Kirch ausgewechselt wird... ach K.....
 
Schon geil! Wir kotzen uns hier aus, während die belgischen Fans dem Norweger nachtrauern und nich wissen was die mit dem Ariel sollen. Ariel, alles richtig gemacht
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Kommt Mandjeck? Kommt Ballack? Was macht eigentlich Marcelo Pletsch? Wird Oli Kirch jetzt Spielführer? Was macht Brügges Norweger? Wo ist Kjetil Rekdal gerade und warum hat meine Norwerger-Pulli eigentlich Löcher? Fragen über Fragen. Da ist man mal 3 Stunden weg und schon haben hier einige 10 Seiten zusammen geschrieben, das ist ja Wahnsinn... ^^



Spontan habe ich meine Freunde in Brügge angerufen. Zur Begrüßung werden wir eine kleine Party feiern. Christoph kommt auch und bringt wie immer etwas Pulver mit. Dann machen wir ein schönes Bild wie der Ariel den weißen Riesen von der Tischplatte schnupft und schon hat Brügge zwei Millionen in den Sand gesetzt. Es ist so einfach...
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Gibt es denn eine offizelle Meldung, dass das mit Brügge fest ist?


Nein. Wahrscheinlich ist er auch nur nach Brügge gefahren, um sich dort zu erklären.
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Ich wäre aufgrund der aktuellen Lage für Ballack oder wir probieren es mit Lakic auf der 6?!
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@mm

Das war ja nur vorübergehend für ein paar Minuten, weil man keine Zeit mit der Binde verplempern wollte. Das zählt nicht.
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Borysiuk - Brügge sticht Lautern aus +++
Ariel Borysiuk (20, Legia Warschau) hat sich entschieden (siehe auch Eintrag um 10.15 Uhr) - der defensive Mittelfeldspieler wechselt lieber nach Brügge als nach Kaiserslautern. Das bestätigte der FCK inzwischen. Damit hat Christoph Daums Verein erneut einem Bundesligisten einen Akteur weggeschnappt
Quelle: kicker.de
 
Naja aber man muss auch sagen, dass die sportliche Perspektive bei Brügge momentan besser ist als bei uns. Er würde nächstes Jahr höchstwahrscheinlich international spielen und bei uns ist es nichtmal sicher, dass er ein weiteres Jahr in der ersten Liga bleiben würde. Also ist es bei Borysiuk, auch schon eher eine sportliche Erwägung. Wohingegen bei Kagelmacher es rein um das Geld ging, weil der auch nächstes Jahr noch in der zweiten französischen Liga rumdümpelt.
Absolut....



Natürlich ist es sehr unglücklich, wie das alles gelaufen ist. Er will der Spieler zu uns, dann kommt Brügge und der Spieler überlegt es sich anders. Dann hat Brügge vermeintlich nen anderen Kandidaten verpflichtet und schon heißt es, dass der Spieler doch zu uns kommt. Dann platzt der andere Transfer bei Brügge, man erneuert das Interesse und schon fliegt der Spieler nach Belgien und die Zusage an den FCK ist vergessen.



Die feine englische Art ist das natürlich absolut nicht.



ABER: In diesem Fall kann man ja zumindest nachvollziehen, wieso der Spieler so gehandelt hat. Anders als beim Gayry Kassemacher war hier nicht das Geld der alleinige ausschlaggebende Punkt.

Genau das hat der Junge ja auch in dem heiß diskutierten Interview gesagt (hier war sicher der Zeitpunkt sehr fragwürdig, aber die Inhalte im Groben nachvollziehbar).



Hat der Transfer eben nicht geklappt... So what.... keiner weiß, wie der Junge sich bei uns geschlagen hätte.
 
Am besten, wir machen dann hier gleich zu und beschäftigen uns mit wichtigen Sachen, wie dem nächsten Spiel gegen Köln. Ändert ja sowieso nix.
 
Bei Moravek und Rodnei kann es schwerlich einzig und allein das Geld gewesen sein, was sie hat zu uns wechseln lassen, da wir zu diesem Zeitpunkt praktisch keins hatten. Es war das Gesamtpaket, das überzeugte und das ist dann auch legitim. Das wäre es umgekehrt auch, wenn wir die Betroffenen wären.


Die beiden jetzt nicht zustande gekommenen Verpflichtungen zeigen meiner Ansicht nach sehr wohl den Charakter der Beteiligten Spieler und Berater auf:

Minimum-Maximum-Prinzip, Homo Oeconomicus in Reinkultur: Es zählt die kurzfristige Bedürfnisbedfriedigung. Diese wird bestimmt vom finanziellen Aspekt und ist auch in der "normalen" Gesellschaft immer mehr ein Kennzeichen menschlichen Verhaltens. Hauptsache mehr mehr mehr mehr, und das am besten allerschnellstens.



mittel- bis langfristige Planung ist für viele nur noch einen ******dreck wert, wenn die kurzfristige Verlockung der höheren Einkünfte ruft. Geld = Glück (meinen zumindest die Betroffenen). Und da erlaub ich mir gern eine eindimensionale Beurteilung und da stört mich auch der Vorwurf nicht.

Auch deshalb, weil man bei vielen Spielern, die diesem Ruf folgen, mitbekommt, wie sie ihre sportliche Karriere an die Wand fahren. Bei manchen tuts einem leid, bei den meisten aber nicht.


Sehe ich genauso. Nur da das in der Gesellschaft zunehmend normal zu sein scheint, kann man schlecht einzelnen Menschen daraus einen Strick drehen. Auch wenn das spekulativ ist: Hätte es Vereine gegeben, die Fortounis und Swierczok mehr Gehalt geboten hätten, dann wären sie wohl auch nicht zu uns gekommen - trotzdem bin ich froh, dass wir die beiden haben. Raffgier bei der Wahl des Arbeitsplatzes und Arbeitseinstellung schließen sich in meinen Augen nicht aus, sodass die Gier ein Aspekt von mehreren ist und einen Charakter nur unzureichend beschreibt. Außerdem ist Geiz, Gier und Materialismus doch das, worauf es ankommt in unserer Bling-Bling-Glitzer-Welt. Damit will ich sagen, dass jemand knallhart verhandeln kann, auch Zusagen brechen kann und dann bei seinem Arbeitgeber alles geben kann und beziehe mich auf das oft gehörte "der Spieler würde charakterlich nicht zu uns passen". Spieler, die sehr gut sind und finanziell bessere Angebote anderer Vereine ausschlagen, nur um bei uns zu spielen, sind leider extrem selten.



Ich denke allerdings auch, dass in beiden Fällen die sportliche Perspektive ganz klar für den FCK gesprochen hat - das Gehalt und die Umgebung halt gegen uns.
 
Nun, dann wird man nun mit der Gewissheit in die Rückrunde gehen freundliche 2 Millionen EUR fuer künftige Transfers auf dem Konto zu haben. Ist ja auch eine ungewohnte Situation.
 
Die beiden jetzt nicht zustande gekommenen Verpflichtungen zeigen meiner Ansicht nach sehr wohl den Charakter der Beteiligten Spieler und Berater auf:

Minimum-Maximum-Prinzip, Homo Oeconomicus in Reinkultur: Es zählt die kurzfristige Bedürfnisbedfriedigung. Diese wird bestimmt vom finanziellen Aspekt und ist auch in der "normalen" Gesellschaft immer mehr ein Kennzeichen menschlichen Verhaltens. Hauptsache mehr mehr mehr mehr, und das am besten allerschnellstens.



mittel- bis langfristige Planung ist für viele nur noch einen ******dreck wert, wenn die kurzfristige Verlockung der höheren Einkünfte ruft. Geld = Glück (meinen zumindest die Betroffenen). Und da erlaub ich mir gern eine eindimensionale Beurteilung und da stört mich auch der Vorwurf nicht.

Auch deshalb, weil man bei vielen Spielern, die diesem Ruf folgen, mitbekommt, wie sie ihre sportliche Karriere an die Wand fahren. Bei manchen tuts einem leid, bei den meisten aber nicht.


Jetzt mal das ganze Geschäftsgebaren der Vereine, des Spielers, Beraters oder wem auch immer mal Beiseite gestellt. Ganz neutral betrachtet ist es noch nicht mal fair dem Spieler Geldgier zu unterstellen. Der Spieler steht im Schaufenster und es ist sein Recht mit mehreren Vereinen zu verhandeln und zwar solange bis die Tinte unter den Vertrag gesetzt wurde. Letztenendes spielt es keinerlei Rolle, wie weit die Verhandlungen mit dem FCK schon gediehen waren, solange nichts unterschrieben wurde. Meiner Meinung nach sagt das auch wenig über die Idendifikation mit dem Verein aus, wenn dieser Wert überhaupt noch von Bedeutung ist im Fußballgeschäft. Meiner Meinung idendifizieren sich Spiele genau solange mit dem verein solange sie Arbeitnehmer bei selbigen sind. Ich glaube gerade bei ausländischen Profis (aber nicht nur) da wenig an die Mär, die in vielen Interviews betont wird. Wäre der Junge gekommen, hätte er sich wohl genau so sehr mit dem FCK idendifiziert wie es ein Shechter, Swierzcok u.a. auch tun. Oder glaubst du im Ernst, dass der Junge Pole lange beim FCK bleibt, wenn er wirklich durchstarten sollte? Weil die Leute hier so nett sind oder die Pfalz so schön? Bin da einigermaßen desillusioniert. Gestehe aber zu, dass es bis in die höchsten Profikreise immer wieder Ausnahmen gibt, vor allem bei Eigengewächsen und Spielern die mehrfach den Vertrag verlängern...



Trotzdem verwunderlich, dass diese "Moralkeule" mit der Idendifikation immer wieder herausgeholt wird, auch wenn in jüngster Vergangenheit fast immer das gegenteil vorgelebt wird. Langfristige Planung ist für einen Verein wie den FCK so gut wie unmöglich, so bitter es sich anhört. Damoklesschwert Abstieg, Chronische Finanzschwäche etc. Die Spieler sind nicht dumm und wissen das auch, so halten sie den Verein halt hin, bis ihre Verhandlungsposition besser ist oder ein finanzstärker Verein herantritt und dann verlängern sie eben den Vertrag nicht mehr. Heutzutage Buisness as usual.



Um mal die Klammer zu schlagen zur Unterstellung "Geldgier". Wer sagt denn, das nicht das Gesamtpaket Brügge einfach mehr überzeugt hat. Die belgische Liga mag ekin Spitzenniveau haben, aber die Spitze kann durchaus mit der Bundesliga mithalten. Siehe EL-Spiele Lüttich gg H96. Dazu haben 3 Mannschaften (u.a Brügge) in der EL die Gruppenphase überstanden, Anderlecht sogar mit 6 Siegen aus 6 Spielen. Dazu mag die Liga für ältere Spieler eher ein Abstellgleis sein, für Jüngere kann sie ein Sprungbrett sein. (siehe Axel Witsel, Lukaku, die zu CL-Teilnehmern gewechselt sind). Dazu steht man bei einem Verein zu 90% im internationalen Geschäft und somit in einem noch viel größeren Schaufenster. Beim FCK spielste evtl. nächstes Jahr unterklassig... Dazu noch etwas mehr Gehalt und Ablöse für den Verein und ein längeres telfonat mit den Verantwortlichen in Brügge und schon ist man nciht mehr so ganz vom Wechsel zum FCK überzeugt.



Was ich sagen will: Letztenendes hat doch keiner von uns wirklich Einsicht in diese Verhandlungen, wir kennen alle nur die Presseberichte. Eindimensionale Beurteilungen sind da auch nicht viel moralischer, wie das Verhalten des Spielers.



"Anständigkeit ist der Trost, der einem nach schlechten Geschäften bleibt." Vielleicht bleibt uns dieser Trost jetzt erspart, weil wir ihn gar nicht nötig haben, a wir kein Geschäft getetigt haben...
 
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