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Aus dem Kicker - Hier keine Diskussionen!

1. FC KAISERSLAUTERN

Die Einigung mit

Marc Wilmots ( 37, Foto) verzögert sich weiter. Der Belgier, der neuer Sportdirektor werden und einen Drei- Jahresvertrag unterschreiben soll, war am Mittwoch zu abschließenden Verhandlungen auf dem Betzenberg. Vollzug konnte Klubchef René C. Jäggi auch danach nicht melden. + + + Der Vertrag mit

Berkant Göktan ( 25, sieben Saisonspiele), der im Juni 2006 ohnehin ausgelaufen wäre, wurde am Dienstag aufgelöst. Göktan spielte in Trainer Wolfs Planungen keine Rolle mehr. + + + Matthias Henn ( 20), der in Leverkusen zum Kader gehört hatte, erlitt im Regionalligaspiel gegen den KSC II einen Riss des hinteren Kreuzbandes ( rechtes Knie). Henn, der gerade einen Profi vertrag bis 2007 erhielt, fehlt sechs Monate.
 
Kaiserslautern: 7 Heimniederlagen, Negativrekord aus Vorsaison damit eingestellt - 10.04.2006 10:33

Wolf ratlos, Skela & Co. Wehrlos



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"Liga zwei, Lautern ist dabei!" Häme von den Hertha-Fans im eigenen Haus. Wie weit ist es nur gekommen mit den "Roten Teufeln"? Beim Endspurt im Überlebenskampf zeigt der 1. FCK nicht nur Nerven, sondern nun auch daheim sein erschreckend schwaches Auswärtsgesicht.

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Ist aufgrund der Heimschwäche seines Teams zunehmend ratlos: FCK-Trainer Wolfgang Wolf.Kein Kampf, kein Wehren, kein Zusammenhalt. Kein Aufbäumen, keine Leidenschaft, kein Charakter. Kurzum: Zu wenig Qualität! Der zweite Absturz in die Zweitklassigkeit nach 1996 ist kaum noch abzuwenden. Resignation auf den Rängen, Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen.



Rettung um jeden Preis sieht anders aus! "Wir haben es mit unseren Mitteln probiert. Mehr ist momentan nicht drin." Wolfgang Wolf vermisste bei seinen Spielern den Glauben, den letzten Willen, dagegenzuhalten! Deshalb redete er am Sonntagmorgen Fraktur, beschwor die Mannschaft: "Ihr müsst euch gegenseitig helfen!" Und: "Ihr dürft den Kopf nicht hängen lassen." Das aber ist leichter gesagt, als getan. Denn dem 1. FCK laufen die Spiele weg, in denen gegen die ebenfalls sieglosen Mitkonkurrenten Boden gutgemacht werden könnte.



Lauterns größtes Manko: Der Kader gibt nicht mehr her. Gegen Berlin hießen die Hoffnungsträger Mathiéu Béda (24 / nach Wadenblessur) und Fabian Schönheim (19 / nach Muskelfaserriss). Zwei Rekonvaleszenten, die nach nur zwei Trainingseinheiten nicht Normalform erreichten. Schönheim patzte, Béda musste Rot-gefährdet zur Halbzeit ausgetauscht werden. "Wir spielen keinen Fußball. Keiner hilft dem anderen."



Was Ervin Skela beklagt, stimmt. Nur: Nicht einmal der (Aushilfs)-Kapitän geht mit gutem Beispiel voran. Der 29-Jährige versagte erneut als Führungsspieler, schaut zu oft zu, läuft zu selten zurück, zaudert zu häufig, wirkt leidenschafts- und leblos, gelähmt. Wie andere Lauterer auch: Ingo Hertzsch, Hervé Lembi oder Marco Engelhardt. Sie bringen wie Skela reichlich Erfahrung mit, können diese aber nicht umsetzen. Weil sie zu viel mit sich beschäftigt sind. Die Folgen: Den Jungen (Schönheim/Sebastian Reinert/Daniel Halfar) fehlen Stützen, an denen sie sich aufrichten können. Sie sind zwangsläufig überfordert, verlieren ihre Unbekümmertheit. Wie Reinert, als er aus fünf Metern (58.) Zandis abgefälschten Schuss über das Tor beförderte. Ein Anschlusstor zu diesem Zeitpunkt … hätte derart schwache Lauterer wohl auch nicht wachgerüttelt am Samstag.
 
damit hat der Kicker v.a. das Auftreten Skelas in dieser Saison gut skizziert - zwischenzeitlich spielt er ja ganz ordentlich (Gladbach) und wirkt mit Binde stärker, doch war das doch insgesamt zu viel Alibi ...
 
Kaiserslautern: Ivorer erlitt Ermüdungsbruch - 12.04.2006 19:30

Sanogo vor vorzeitigem Saisonaus



Kann in dieser Saison nicht mehr spielen: Lauterns Angreifer Boubacar Sanogo.




Der 1. FC Kaiserslautern muss im Abstiegskampf aller Voraussicht nach auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten. Wie die Pfälzer am Mittwochabend bekannt gaben, hat sich Mittelstürmer Boubacar Sanogo einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zugezogen. Der Ivorer dürfte damit für den Rest der Saison ausfallen.
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Die Verletzung wurde am Mittwoch bei einer Untersuchung durch die Vereinsärzte Dr. Werner Hauck und Dr. Stefan Thaler festgestellt. Zwar soll der Stürmer von der Elfenbeinküste konservativ behandelt werden, kommt also um eine Operation herum, doch der Heilungsverlauf wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
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Boubacar Sanogo wechselte vor dieser Saison von Al-Ain Sport-Club (Vereinigten Arabischen Emiraten, VAE) zu den "Roten Teufeln". In der Vorrunde konnte er, auch behindert durch etliche Verletzungen, die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Nach der Winterpause zeigte der Stürmer, der lediglich 500.000 Euro kostete, dann sein wahres Gesicht: Sechsmal traf er bereits in der Rückrunde, schraubte so sein Torekonto auf zehn Treffer hoch. Hinter Halil Altintop (16) ist er somit zweitbester Angreifer im Team von Trainer Wolfgang Wolf.
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Am Ostersonntag tritt der 1. FC Kaiserslautern beim 1. FC Nürnberg an. Nach der Verletzung von Sanogo dürfte Altintop alleinige Spitze spielen.


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huch, ich dachte, hier seien die heutigen Berichte schon eingestellt ...
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VOILÀ:



<span>Wolfs Rückkehr – nur ein Randaspekt </span>



Es ist kein Spiel wie jedes andere. Wenn der 1. FC KAISERSLAUTERN am Sonntag in Nürnberg antritt, geht es um mehr als drei Punkte gegen den Abstieg. Denn Trainer Wolfgang Wolf muss sich mit vielen Problemen auseinandersetzen.



Die Tabellensituation: Noch einmal kann sich der FCK so eine Pleite wie gegen Hertha ( 0: 2) nicht erlauben. Denn ständig werden ihm die Konkurrenten nicht den Gefallen tun, im Gleichschritt zu versagen. Eine weitere Niederlage und die Pfälzer müssen den Kampf um den Klassenerhalt womöglich für vorzeitig gescheitert erklären.

Um das zu verhindern, reist Trainer Wolfgang Wolf mit seiner Mannschaft bereits am Gründonnerstag nach Franken und bezieht in Herzogenaurach ein mehrtägiges Trainingslager. „ Wir haben uns in der letzten Zeit nicht so präsentiert, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Jetzt wollen wir alle Kraft bündeln und uns es noch mal bewusst machen, dass wir die Chance besitzen, aus eigener Kraft die Klasse zu halten. Die anderen Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen, sind doch auch nicht besser“, formuliert Wolf seine Ziele, die er mit dem Trainingslager erreichen will. Er schließt nicht aus, vor den anderen „ Endspielen“ erneut ins Hotel zu ziehen.



Die Personalsituation: Boubacar Sanogo wollte wegen eines Haarrisses im Zeh bereits gegen Hertha pausieren, ließ sich dann von Wolf überreden, als Reservist zur Verfügung zu stehen. Ein fünfzigminütiger Einsatz verschlimmerte die Beschwerden, nun wurde ein Ermüdungsbruch im linken Vorderfuß festgestellt – das vorzeitige Saisonende. In dieser Woche konnte Sanogo bisher nicht trainieren.

Ferydoon Zandi plagt eine Adduktorenverletzung, Marco Engelhardt ein Pferdekuss. Außerdem ist Fabian Schönheim angeschlagen. Wolf muss also erneut improvisieren.



Die Manager-Frage: Die Absage von Marc Wilmots, wodurch Wolf als Interimsmanager in eine ungewollte Doppelrolle gedrängt wird, reiht sich nahtlos ein in die Fehler, die von der Lauterer Führungsetage im Laufe der Saison gemacht wurden. Nach dem Hinspiel gegen den Club ( 1: 3) und der Entlassung von Michael Henke wurde eine Zäsur im Management versäumt, Vorstandsboss Rene C. Jäggi trat zurück, um später weiterzumachen. In dieser Woche beginnt die Sportdirektorsuche bei null. Dadurch wird die Gerüchteküche zusätzlich angeheizt. Spekulationen um die Zukunft von Trainer Wolfgang Wolf schießen ins Kraut. „ Mein Vertrag läuft bis 2008 und ich bin einer, der die Verträge eigentlich erfüllt“, sagt der Coach.



Die Rückkehr zum Club: Wenigstens hier hat der Trainer mal Grund zum Lachen. „ Ich freue mich auf die Leute und darauf, ihnen die Hand zu geben. Vom Präsident angefangen über die Spieler bis zum Zeugwart. Unsere Trennung ist abgelaufen, wie ein Trainerwechsel ablaufen muss, sofern er überhaupt notwendig ist“, betont Wolf. Woran er keine Zweifel hat. „ Es war für beide Seiten das Beste.“ Club* Sportdirektor Martin Bader, der einst auf Geheiß von Wolf geholt worden war: „ Die berühmten Mechanismen des Geschäftes lassen nun manchmal keinen Platz für Sentimentalitäten.“



MICHAEL EBERT



Quelle: KICKER ONLINE
 
NACHGEHAKT



kicker: Herr Macho, müssen Sie angesichts der Leistung von Florian Fromlowitz um den Stammplatz fürchten, nachdem Sie Ihren Unterarmbruch auskuriert haben?

Jürgen Macho: Ich habe mich vor der Verletzung durchgesetzt und werde das auch danach tun. Solange der Knochen noch nicht ganz verwachsen ist, kann ich aber sowieso nicht eingreifen. Allerdings habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich dies bald ändert.
 
LAUTERN: Wilmots über Gründe für die Absage



„Vielleicht kommen wir später zusammen“



kicker: Herr Wilmots, Ihre Absage für die Position des Sportdirektors in Kaiserslautern wurde damit begründet, dass Sie lieber Trainer werden wollen.

Kritiker sagen, das hätten Sie vorher wissen müssen.

Marc Wilmots ( 37, Foto): Es entsteht ein falscher Eindruck. Die Entscheidung, in Köln den Trainerschein zu machen, habe ich natürlich erst getroffen, als klar war, dass ich jetzt nicht zum 1. FC Kaiserslautern gehe. Sonst hätte ich mich nicht so intensiv mit den Lauterer Strukturen beschäftigt.

kicker: Schreckte Sie ein Neuanfang in der Zweiten Liga ab?

Wilmots: Nein. Es geht bei einem solchen Traditionsverein nicht um die Liga. Es war aus anderen Gründen der falsche Zeitpunkt.

kicker: Wäre es reizvoller gewesen, erst nach Saisonende als Sportdirektor anzufangen – um unbelastet vom Abstiegskampf die Arbeit aufnehmen zu können?

Wilmots: Ein interessanter Gedanke. Nach wie vor. Aber ich respektiere die Ansichten des FCK und hoffe, dass sie schnellstmöglich einen Sportdirektor finden. Dieser Verein kann mit einer guten sportlichen Leitung eine gute Zukunft haben.

Die Leute beim FCK wissen, dass ich mich korrekt verhalten habe.

Es gibt keinen Bruch zwischen mir und Kaiserslautern. Vielleicht kommen wir später noch zusammen.

Im Abstiegskampf muss jetzt aber unbedingt Ruhe herrschen.



INTERVIEW: JEAN- JULIEN BEER



Quelle: KICKER ONLINE
 
Kaiserslautern: Verletzungspech im Schlussspurt - 18.04.2006 10:42



Neuanfang kommt - mit Wolfgang Wolf als Trainer




Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der 1. FCK noch dem zweiten Abstieg nach 1996 entgehen will. Gut gespielt, wieder verloren, gegenüber den Mitkonkurrenten weiter an Boden eingebüßt.

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Drei Punkte Rückstand, dazu das schlechteste Torverhältnis (minus 25) - Wolfsburg (minus 19) und Mainz (minus 5) sind auf der Zielgeraden klar im Vorteil. "Wir dürfen uns nicht einfach aufgeben." Ob die Beschwörung von Wolfgang Wolf seine Spieler noch erreicht?



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"Personell gehen wir am Stock." Der Trainer beklagt Verletzungspech, ausgerechnet beim Schlussspurt. Torjäger Boubacar Sanogo (Fußbruch) fällt bis Saisonende aus, ist praktisch nicht zu ersetzen. Die als Hoffnungsträger verpflichteten Winter-Einkäufe Balasz Borbély (26, Achillessehne) und Jon Inge Höiland (28, Sehnenentzündung am Fuß) kränkeln, ebenso Ferydoon Zandi (26, Adduktoren). Montag konnte Wolf selbst nicht mehr. Grippe, Fieber, Schüttelfrost, die Stimme (fast) weg. Zu allem Übel ist nun noch der Mann lädiert, von dem sie sich in der Pfalz den Neuanfang erhoffen.



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Der wird kommen, egal ob in Liga eins oder zwei. Langfristig wieder bessere Zeiten garantieren soll der jetzige Trainer. Auch im Abstiegsfall. So will es jedenfalls der Aufsichtsrat. Dieter Buchholz, der Vorsitzende des höchsten Klubgremiums: "Wir brauchen Wolfgang Wolf. Sollten wir wirklich absteigen müssen, dann werden wir auf Erfüllung seines bis 2008 laufenden Vertrages bestehen."



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Seit dem Krach mit René C. Jäggi, der am 31. Juli als Vorstands-chef abtritt, gibt es immer neue Gerüchte um die Zukunft von Wolf. Über einen möglichen Wechsel des Trainers zum VfB nach Stuttgart wird ebenso spekuliert wie eine abermalige Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Wolfsburger Manager Peter Pander - in Gladbach.
 
ich kann und will mir nicht vorstellen, dass Wolf uns freiwillig verläßt.

Klar ist die Situation alles andere als rosig im Falle des Abstiegs, sind demletzt einige Dinge im Umfeld schiefgelaufen, aber das kann er seinem FCK einfach nicht antun.

Außerdem ist er ja dafür bekannt längerfristig bei einem Verein arbeiten zu wollen.
 
das wäre das ende....

ich glaube aber auch nicht dran....jäggi tritt ja eh zurück und wolf weiß dass er hier her gehört und die fans wissen das auch
 
hoffen wirs nicht, aber ich glaub der Kicker übertreibt mal wieder ein bischen.
 
...Krach mit Jäggi. Also war doch was dran. Jäggi soll sich doch mal etwas mehr zurückhalten. Es kann ja wohl nicht sein, dass man den einzig fähigen Trainer seit langem jetzt auch wieder mobbt. Auch wenn er vllt etwas übereifrig gegen die Mediziner war. Jäggi hat es einfach nicht drauf die Leute dann zu unterstützen, wenn sie Unterstützung brauchen. Kann der AR nicht endlich mal ein Machtwort sprechen? Oder verhält man sich auch diesmal wieder wie Hänschen ohne Arsch in der Hose?

Klar will der Kicker hier wieder den Finger in die Wunde legen, aber dennoch scheint etwas dran zu sein. Denn so ergeben die Anspielung Halils auch Sinn.



Deswegen PRO WOLF! PRO FCK! PRO GEBÜNDELTER KAMPF BIS ZUR LETZTEN PATRONE!!!
 
Als er vor ein paar Wochen auf die 2. Liga angesprochen wurde, sagte er doch, er würde in der 2. Liga dann halt eine neue Mannschaft aufbauen und hätte das schon mit Nürnberg geschafft. Jäggi ist bald weg, man besteht auf Erfüllung des Vertrages und fertig.
 
Er wird aber nicht mehr viel mit Jäggi zu tun haben, daher halten sich die Spannungen in Grenzen.
 
...Krach mit Jäggi. Also war doch was dran. Jäggi soll sich doch mal etwas mehr zurückhalten. Es kann ja wohl nicht sein, dass man den einzig fähigen Trainer seit langem jetzt auch wieder mobbt. Auch wenn er vllt etwas übereifrig gegen die Mediziner war. Jäggi hat es einfach nicht drauf die Leute dann zu unterstützen, wenn sie Unterstützung brauchen. Kann der AR nicht endlich mal ein Machtwort sprechen? Oder verhält man sich auch diesmal wieder wie Hänschen ohne Arsch in der Hose?
Klar will der Kicker hier wieder den Finger in die Wunde legen, aber dennoch scheint etwas dran zu sein. Denn so ergeben die Anspielung Halils auch Sinn.



Deswegen PRO WOLF! PRO FCK! PRO GEBÜNDELTER KAMPF BIS ZUR LETZTEN PATRONE!!!
was für anspielungen?
 
SAGEN SIE MAL,



HALIL ALTINTOP( 1. FC Kaiserslautern )

kicker: Sagen Sie mal, Herr Altintop, war das bittere 2: 3 in Nürnberg schon der Abstieg?

Halil Altintop ( 23): Nein.

Defi nitiv nicht.

kicker: Woher nehmen Sie den Optimismus?

Altintop: Wir leben noch. Sonst könnten wir nicht eine Leistung wie in Nürnberg abrufen.

Und die Duelle gegen die Mitkonkurrenten. In Frankfurt, in Wolfsburg – noch können wir es aus eigener Kraft packen.

kicker: Trotzdem musste der FCK mit leeren Händen

heimreisen, während alle mitgefährdeten Klubs punkteten. Wie soll jetzt sich. Der Club nutzte aus, dass wir nicht konzentriert genug waren.

Wir ließen 66 Gegentore zu, haben eben nicht die Sicherheit, ein Ergebnis zu halten.

kicker: Halfar verpasste das 3: 2, Fromlowitz sah beim 2: 2 schlecht aus, Schönheim wie Bellinghausen beim 2: 2. Zeigen die Jungen jetzt Nerven, wo es um Alles geht?

Altintop: Nein, die machen nicht mehr Fehler als andere auch. Bei uns standen zwei 18- Jährige und zwei 19- Jährige in der Startelf. Da bin ich mit 23 noch mehr gefordert, muss ich Vorbild sein, Jungs wie Reinert und Halfar führen.

Wie soll jetzt noch Lauterns Rettung glücken?



noch Lauterns Rettung glücken?

Altintop: Weil Mainz, Wolfsburg und Frankfurt nicht besser sind als wir. Trotz des Schocks vom Sonntag: Wir glauben noch an die Rettung. Wenn wir an das Spiel in Nürnberg anknüpfen können.

kicker: Derartige Leistungen gelangen zuletzt selten. Wie will der FCK nach nur vier Punkten aus den letzten sieben Spielen nun vier Punkte auf Wolfsburg oder Mainz gutmachen?

kicker: Es sind vier Endspiele. Da ist alles drin für uns. So wie in Leverkusen oder Hamburg dürfen wir aber nicht mehr auftreten.

kicker: 2: 3 nach 2: 1. Waren verpasste Chancen oder Nachlässigkeiten in der Abwehr Grund für die unnötige Pleite in Nürnberg?



Altintop: Wir wollten das 3: 2, ließen beste Chancen aus. Das rächte

kicker:

Sie führten die Jungen, trafen zweimal, trugen Verantwortung.

Hat der FCK für’s Finale zu wenig Spieler mit Erfahrung?

Altintop: Das denke ich nicht. Vor zwei Jahren war mit Hristov, Lokvenc, Klose oder Hristov jede Menge Erfahrung da. Trotzdem mussten wir bis zuletzt zittern?

kicker: Apropos zittern. Bangen Sie schon mit Schalke um die Champions League?

Altintop: Nein. Der FCK ist mein Thema. Um Schalke macht sich mein Bruder genug Gedanken.

kicker: Sie haben 18 Tore, Miroslav Klose 20. Schnappen Sie Klose noch die kicker- Torjägerkanone weg?

Altintop: Da ich noch ein paar Mal treffen muss, ist das durchaus drin.

Miroslav Klose würde ich sie aber auch gönnen. INTERVIEW: ULI GERKE
 
NÜRNBERG: Höchste Zuschauerzahl seit dem 6. 11. 93,

Zehn Punkte Vorsprung



1 Anja Schäfer gab die präzise Vorlage – und setzte so ihren Raphael ein wenig unter Druck. Mit der Note 2 bekam die Frau des Nürnberger Torwarts am Samstag ihre Diplomarbeit bewertet. Titel, wie sollte es auch anders sein in einer sportbegeisterten Familie: „ Die Besteuerung der Fußballweltmeisterschaft 2006.“ Um nicht ins familiäre Hintertreffen zu geraten, setzte Raphael Schäfer tags drauf gegen Kaiserslautern noch einen drauf. Note 1,5 für zahlreiche Aktionen. Aktionen, die den Club im Spiel hielten, dafür sorgten, dass die Nürnberger, wie Doppeltorschütze Robert Vittek fi ndet, „ zu 99,9 Prozent den Klassenerhalt geschafft haben“. Und doch musste Schäfer den Schalk des Trainers ertragen. „ Du hast die Vorgaben nicht erfüllt, du solltest zu null spielen“, gab’s

als persönliche Analyse. Die fachliche: Schäfer, oft genug allein gelassen von den Vorderleuten, rettete den Dreier, fand selbst, dass „ die Niederlage für Lautern nicht verdient war“.

Der Gegner macht einen Lernprozess durch, „ den wir abgeschlossen zu haben scheinen“. Auch beim Club hat er lange gedauert, „ nur das interessiert jetzt keinen mehr“, so Schäfer, denn: Die Nürnberger stehen auf Rang neun, einstellig, „ da wo wir hinwollten“. In einer Rückrunde, die den Club mit 23 Punkten in 13 Partien auf Rang fünf geführt hat und Dominik Reinhardt dazu, das Restprogramm auf Augenhöhe anzugehen: „ Wir haben das Potenzial, in Dortmund was mitzunehmen, die Heimspiele wollen wir ohnehin gewinnen.“

Und wo ist das Problem, angesichts der Erfolgsserie den Verbleib



damals 50 200 Fans beim 2: 0 gegen Bayern München

– Meyer blockt weiter



als Cheftrainer zu bestätigen, Herr Meyer? So richtig raus will der Coach mit den Gründen nicht, schließlich sei „ theoretisch der Abstieg noch möglich“. Es steht zudem ebenso wenig die konkrete Zusammenstellung des Kaders für 2006/ 07 fest wie der zweite Co- Trainer – also ziert sich der 63- Jährige noch. Nur wie lange? Präsident Michael A. Roth am Ostermontag: „ Ich denke schon, dass er weitermacht, bin zuversichtlich. Aber wir wollen ihn nicht drängen, lassen ihn in Ruhe.“ Und wie lange? Spätestens nach dem Gladbach- Spiel gäbe es keinen Grund mehr zu warten, betont der Präsident – das fi ndet

am 2. Mai statt. Sportdirektor Martin Bader will es Meyer „ bis zur Entscheidung so schwer wie möglich machen, nein zu sagen“.

Auch die Mannschaft hätte nichts gegen ein weiteres Engagement Meyers. Dominik Reinhardt: „ Wir kommen gut mit ihm aus, es spricht nichts dagegen. Aber er lässt nicht in sein Inneres blicken.“

So erwartet Martin Bader „ in den nächsten Tagen einen Anruf mit der Entscheidung – so oder so“.

Und vielleicht wird sich Anja Schäfer dann an eine wissenschaftliche Abhandlung machen: „ Die Entwicklung des 1. FC Nürnberg mit Hans Meyer – oder ohne.“
 
LAUTERN: Mit 17 die meisten Niederlagen aller Teams

„ So zu verlieren, ist Wahnsinn“



1 Ingo Hertzsch macht sich nichts vor: „ Wenn wir noch einmal Anschluss fi nden wollen, müssen wir gegen Hannover gewinnen.“

Das vorletzte Heimspiel – fast schon die letzte Chance für den Drittletzten im Überlebenskampf.

„ Die Mannschaft hat nicht aufgegeben. Wenn wir die Leistung von Nürnberg viermal wiederholen können, dann schaffen wir noch den Klassenerhalt“, glaubt der 28 Jährige.

Mit Frankfurt steckte er vor zwei Jahren in ähnlich brenzliger Lage. Damals stand am Ende der Abstieg. Hertzsch erinnert sich sehr gut daran, warum es nicht für die Rettung reichte: „ Weil wir in der entscheidenden Phase nicht die Big Points holten.“ Wie jetzt mit Lautern.

„ Die Niederlage in Nürnberg ist typisch für unsere Situation. So ein Spiel zu verlieren, ist Wahnsinn!“ Zum Wahnsinn trug Hertzsch seinen Teil bei. Erst bereitete der Verteidiger mit sehenswerten Vorlagen auf den überragenden Halil Altintop beide FCK- Tore vor, dann hatte er sogar das 3: 2 vor Augen.

Doch sein Kopfball landete über dem Tor. Hertzsch untröstlich: „ Es wäre das 3: 2 gewesen. Dann wären wir als Sieger vom Platz.“ Statt des angestrebten Aufschwungs gab’s den nächsten Tiefschlag. Trotzdem gibt sich Hertzsch kämpferisch: „ Auch den werden wir wegstecken.

Wenn wir gegen Hannover alle Kräfte bündeln, können wir unser Ziel nach wie vor erreichen

+ + + Dritte Pleite in Folge, dazu zum vierten Mal in Serie ohne Punktgewinn auf des Gegners Platz

Neuanfang kommt – mit Wolfgang Wolf als Trainer



1 Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der 1. FCK noch dem zweiten Abstieg nach 1996 entgehen will. Gut gespielt, wieder verloren, gegenüber den Mitkonkurrenten weiter an Boden eingebüßt. Drei Punkte Rückstand, dazu das schlechteste Torverhältnis ( minus 25) – Wolfsburg ( minus 19) und Mainz ( minus 5) sind auf der Zielgeraden klar im Vorteil. „ Wir dürfen uns nicht einfach aufgeben.“

Ob die Beschwörung von Wolfgang Wolf seine Spieler noch erreicht? „ Personell gehen wir am Stock.“

Der Trainer beklagt Verletzungspech, ausgerechnet beim Schlussspurt. Torjäger Boubacar Sanogo ( Fußbruch) fällt bis Saisonende aus, ist praktisch nicht zu ersetzen. Die als Hoffnungsträger verpfl ichteten Winter- Einkäufe Balasz Borbély ( 26, Achillessehne) und Jon Inge Höiland ( 28, Sehnenentzündung am Fuß) kränkeln, ebenso Ferydoon Zandi ( 26, Adduktoren). Montag konnte Wolf selbst nicht mehr.

Grippe, Fieber, Schüttelfrost, die Stimme ( fast) weg. Zu allem

Übel ist nun noch der Mann lädiert, von dem sie sich in der Pfalz den Neuanfang erhoffen.

Der wird kommen, egal ob in Liga eins oder zwei. Langfristig wieder bessere Zeiten garantieren soll der jetzige Trainer. Auch im Abstiegsfall. So will es jedenfalls der Aufsichtsrat. Dieter Buchholz, der Vorsitzende des höchsten Klubgremiums: „ Wir brauchen Wolfgang Wolf. Sollten wir wirklich absteigen müssen, dann werden wir auf Erfüllung seines bis 2008 laufenden Vertrages bestehen.“

Seit dem Krach mit René C.

Jäggi, der am 31. Juli als Vorstandschef abtritt, gibt es immer neue Gerüchte um die Zukunft von Wolf.

Über einen möglichen Wechsel des Trainers zum VfB nach Stuttgart wird ebenso spekuliert wie eine abermalige Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Wolfsburger Manager Peter Pander – in Gladbach.

RÜCKBLICK

Halil Altintop traf zum sechsten Mal in dieser Saison mindestens doppelt. Ein Wert, der in den letzten zehn Jahren nur von Ailton ( 7, 2003/ 04) übertroffen wurde. Den Rekord ( 12, 1971/ 72) hält Gerd Müller.
 
Halfar wäre der Held gewesen – fast



1 Das Verletzungspech von Boubacar Sanogo ( 23, Ermüdungsbruch im linken Fuß) verhalf Daniel Halfar zum ersten Einsatz von Beginn.

Der 18- Jährige spielte wie gewohnt unbekümmert auf. Fast wäre Halfar der Held gewesen. Doch die große Chance zum 3: 2 ( 70.) ließ er aus.

Sein schlitzohriger Heber ging zwar über Torwart Schäfer, aber auch übers Tor. „ Das war natürlich ein Riesending“, ärgerte sich der Youngster. Vor allem, weil auch die Kollegen Mikic ( 74.) und Hertzsch ( 86.) nicht kaltschnäuziger waren bei ihren Möglichkeiten zum Siegtor. Das machte schließlich den Unterschied aus. Halfar: „ Die Nürnberger waren einfach abgezockter bei der Chancenverwertung!“
 
ANALYSE



VON ULI GERKE UND AXEL HEIBER

PERSONAL

Club- Trainer Meyer baute seine Anfangsformation nach dem 0: 1 beim VfB Stuttgart erstmals nach sechs Spielen um. Für den wegen Gelb- Rot gesperrten Glauber rückte Wolf in die Dreierkette, Kießling ersetzte im Sturmzentrum Schroth ( Bank). Lauterns Coach Wolf brachte nach dem 0: 2 gegen Hertha Halfar für Mikic.

SYSTEM UND TAKTIK

Nürnberg mit der in der Rückrunde erfolgreichen Taktik mit einer Dreierkette, in der der diesmal indisponierte Cantaluppi als freier Mann agierte. Reinhardt und Pinola, die die Außenpositionen besetzten, zogen sich bei des Gegners Ballbesitz zurück, um den Abwehrriegel zu verstärken. Während Mnari, nominell Abfangjäger, das Spiel aus der Tiefe organisieren sollte, versuchte sich Polak zumeist vergebens an kreativer Gestaltung in vorderster Front. Vittek als rechte hängende Spitze schaltete sich häufi g in die Abwehrarbeit ein.

Kaiserslautern, zuletzt ebenfalls mit Dreierabwehr, versuchte diesmal mit einer Viererkette die schnellen Nürnberger



Außen in den Griff zu bekommen – was jedoch nur bei Saenko gelang.

Lembi stand zentral solide, Skela machte viel zu wenig aus den sich ihm bietenden Freiheiten.

SPIELVERLAUF

Lautern zunächst sehr defensiv mit einem Abwehrbollwerk, das der Club nur schwer zu knacken vermochte. Selbst die Führung gab keine Sicherheit. Die Gäste kamen, insbesondere durch den eminent aktiven Altintop, stärker auf, gingen sogar in Führung, verpassten aber den Dreier, da sie zu locker mit ihren zahlreichen Chancen umgingen. Der eingewechselte Mikic wirkte als zusätzlich belebendes Element, die zuletzt so starke Verteidigung der Nürnberger geriet mehr und mehr ins Schwimmen. Zwei Fehler von Bellinghausen – auch Keeper Fromlowitz sah zumindest unglücklich aus – drehten die Partie.

FAZIT

Ein äußerst schmeichelhafter Sieg des Club gegen im Abschluss nicht konsequente Lauterer.

SPIELER DES SPIELS

Robert Vittek

Stets brandgefährlich in seinen Aktionen, wieder einmal mit zwei Treffern, dabei auch sehr stark in der Rückwärtsbewegung.







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von der RP doch auch ... und wenn schon, für mich war´s keine 5 - ausserdem ist sie anders einzuschätzen, anders zu bewerten als bei Skela.
 
Der 1. FC Nürnberg setzte sich in einer tollen und intensiven Partie nach hartem Kampf etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 3:2 gegen aufopferungsvoll fightende Lauterer durch und hat den Klassenerhalt fast sicher. Die Pfälzer dagegen müssen weiter zittern.



aus dem Kicker:

war der bei einem anderen spiel oder was ?????????????
 
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