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Aus dem Kicker

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KAISERSLAUTERN: Erstmals in dieser Saison zu Hause

Sanogos Lauf kein Trost für gefrusteten Altintop







1 Halil Altintop sagt, was derzeit den Unterschied ausmacht zwischen ihm und seinem Stürmerkollegen Sanogo: „ Boubacar hat einen Lauf. Er trifft, auch wenn er gar nicht so gut spielt. Ich nicht!“ Ein Torjäger in der Krise, der andere im Hoch. Damit kann Wolfgang Wolf leben. Das Hoch von Sanogo, der 2006 schon viermal traf, ist kein Trost für Altintop, der fünfmal im neuen Jahr leer ausging. Was den 23- Jährigen noch mehr als das fehlende Torerlebnis frustet, ist der Umgang mit ihm. Gegen Bielefeld war er zum zweiten Mal in Folge frühzeitig von seinem Trainer vom Platz geholt worden. Samstag eilte Altintop schnurstracks in die Kabine, begleitet von Pfi ffen des Publikums. Und vom Unverständnis seines Chefs: „ Ich kann mir Halils Frust nur erklären, dass er sauer

über seine Leistung war. Halil ist im Formtief. Seit der Rückrunde.“ Der Trainer erwartet mehr von dem Mann, der in der Vorrunde mit 13 Toren fast alleine Garant dafür war, dass Lautern nicht vorzeitig für die 2. Liga planen musste. Was gestern war, zählt heute nicht mehr. Das weiß Altintop, der seit Bekanntgabe seines Wechsel zum FC Schalke im Sommer Ladehemmung hat: „ Als Torjäger wirst du nur an Toren gemessen.“ Was Altintop vermisst, ist die Rückendeckung seines Trainers.

„ Gegen Bielefeld hätte er auch vier, fünf andere auswechseln können.

Warum wieder mich“, rätselt er. Was er nicht verstehen kann: „ Auf der einen Seite sagt der Trainer, ich sei sehr wichtig für die Mannschaft.

Andererseits hält er nicht an mir fest, wenn es bei mir nicht läuft. Ich

hänge mich voll rein, doch es klappt im Moment einfach fast nichts.“ Einig waren sich Torjäger und Trainer immerhin darüber, dass beim 1. FCK einige mit ihrer Leistung gegen Bielefeld daneben lagen. „ Vier, fünf andere waren auch schlecht.“ Das schrieb Wolf denjenigen Kritikern ins Stammbuch, die sein Festhalten an den einmal mehr zu Hause enttäuschenden Ervin Skela und Marco Engelhardt nicht nachvollziehen konnten. Kapitän Engelhardt kommt mit der ungewohnten Rolle links hinten nach wie vor überhaupt nicht zurecht, stand ein weiteres Mal total neben sich. Und musste sich auch

noch Häme von den Rängen gefallen lassen, als er unbedrängt einen leichten Ball zum erneut starken Torwart Jürgen Macho zurückköpfte.

Unerklärlich auch, warum Skela im eigenen Stadion nicht dem Anspruch gerecht wird, Leistungsträger und Leitfi gur zu sein. Gegen seinen Ex- Klub gelang dem Spielorganisator erneut fast nichts.

Während die Offensive ( Ausnahme Sanogo) schwächelt, stabilisiert sich die Defensive. „ Das ist ein Fortschritt.“ Wolf freute das zweite zu null in Folge, ohne dabei die vielen Defi zite zu übersehen, die Lautern auf dem Weg zum Ligaverbleib noch beheben muss.
 
NACHGEFRAGT





„ Ich weiß, ich kann dem Team helfen“





kicker: Herr Zandi, schlecht gespielt, 2: 0 gewonnen. Ihre Einschätzung?

Ferydoon Zandi ( 26): Wir haben schlecht gespielt. Für uns zählen im Moment nur die Punkte. Wir wissen, spielerisch sind wir nicht die Besten der Liga.

kicker: Sie waren schon ausgemustert, sind jetzt wieder drin im Team. Was bewirkte die Wandlung?

Zandi: Ich habe versucht, mich im Training anzubieten. So wollte ich das Kapital Kaiserslautern nicht beenden. Ich weiß, ich kann dem Team helfen!

kicker: Samstag geht’s zum Derby nach Mainz. Mit welchen Erwartungen?

Zandi: Wir wollen nicht verlieren. Wenn wir punkten, dann haben wir einen großen Schritt nach vorne getan.
 
Schönheim macht, was Wolf fordert





1 Fabian Schönheim hielt 90 Minuten durch. Gewohnt zuverlässig, schnörkellos, beinahe fehlerlos.

Trotz eines Patellaspitzensyndroms.

Eines was? „ Die Schmerzen sind genau unter der Kniescheibe. Das behindert bei kurzen Seitwärtsbewegungen, beim Antritt“, klärt Fabian Schönheim auf.

Andere hätten wegen der Blessur am rechten Knie gepasst. Nicht der 19- Jährige. Der wollte sich sein zehntes Bundesligaerlebnis nicht nehmen,

vor allem die Mannschaft nicht im Stich lassen. Also befolgte er, was ihm Wolfgang Wolf als Ratschlag gab: „ Der Trainer sagte, ich soll mich durchbeißen. Klar, dass ich mache, was der Trainer von mir fordert!“ Auf Tipps seines Trainers zu hören, hat den Jungprofi schon weit voran gebracht. Dem „ Teufelskerl“

( siehe Story Seite 22) ist es mit zu verdanken, dass Lauterns Abwehr derzeit nur schwer zu knacken ist.
 
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@TA hier kommt sie - glatt überlesesen:

TEUFELSKERLE

Mitten im Kampf gegen den Abstieg setzt Lautern auf A- Junioren: DANIEL HALFAR ( 18 ) und zwei weitere Talente.



Das Spiel von Ronaldinho treibt Daniel Halfar ( 18 ) an.

„ Unglaublich, mit welcher Freude der am Ball ist. Ich will auch immer Spaß beim Fußball haben.“

Eine Philosophie, die Lauterns Sturmtalent weit gebracht hat. Statt A- Jugend spielt der deutsche U- 19* Nationalspieler bereits Bundesliga.

Debüt mit 17 bei Bayern. Pechvogel beim Pokal- Aus gegen Mainz mit dem entscheidenden Fehlschuss im Elfmeterstechen. Held als Joker mit einem Doppelpack zum 2: 2 in Duisburg. Und eine Woche später: zwei Tore vorbereitet beim 2: 0 in Bremen. Der FCK- Benjamin im Eiltempo durch Himmel und Hölle.

„ Ich bin immer da, wo ’ s brennt“, sagt er mit breitem Grinsen im frechen Lausbubengesicht.

„ Daniel ist ein Straßenfußballer.

Der macht Dinge, die man nicht lernen kann“, so Martin Wagner, einst FCK- Kapitän und Halfars Berater.

Er sieht die Unberechenbarkeit als die große Stärke von „ Daniel Düsentrieb“. Den wieselfl inken Linksfuß hatte schon Ex- Trainer Michael Henke als Hoffnungsträger zu den Profi s geholt. Unter Wolfgang Wolf gehört er fest zum Kader.

„ Daniel ist, wie ein Stürmer sein muss: aggressiv, hat einen schnellen Antritt, sucht das Dribbling und den Abschluss. Die Gegenspieler wissen nie, was er macht. Ein begnadeter Linksfuß!“ Das Lob seines Förderers kann Halfar einordnen. Zumal auch andere Worte fallen: „ Du wirst noch lange brauchen, viel, viel arbeiten müssen, um ein guter Bundesligaspieler zu werden.“

Dieses Ziel hat er vor Augen, seit er mit neun Jahren von Phönix Mannheim zum 1. FCK wechselte.

Seit zwei Jahren lebt er im Internat des Heinrich- Heine* Sportgymnasiums. Im Sommer ist Schluss mit Schule. Dann will er sich mit der Mittleren Reife in der Tasche ganz dem FCK widmen. Sein Profi vertrag ( bis 2010) schließt eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ein.

Die Schule ist nicht Halfars Ding.

„ Ich bin relativ faul“, gesteht der Zehntklässler. Deshalb beneidet er seinen besten Freund, Fabian Schönheim. Sein Teamkollege, gerade 19 geworden und noch für die A- Junioren spielberechtigt, hat das Abitur fast gemeistert. Auch in der Bundesliga ist ihm Schönheim ( Vertrag bis 2009) einen Schritt voraus. Nach seinem Debüt am 10. Spieltag in Gladbach stand der Abwehr- Allrounder stets in der Startelf, während sich Halfar vorerst mit der Einwechselrolle begnügen muss.

Mit 1,72 Meter und 65 Kilo ist dieser ein Leichtgewicht, das Wolf „ nicht verheizen, sondern behutsam heranführen“ will. Schönheim dagegen wiegt 83 Kilo, misst 1,91 Meter. In der Verteidigung ein Koloss, der seinem Coach imponiert: „ Fabian ist so ruhig wie ein 30- Jähriger. Ihn kann keiner verrückt machen.“

In Wolfs Planungen spielt er eine bedeutende Rolle. Dennoch weiß der Trainer auch um seine Fürsorgepfl icht. Weil Schönheim zum Zeitpunkt des Trainingslagers Abiturarbeiten ( Englisch, Biologie, Sport) schrieb, stand er beim Rückrundenstart nur für den Notfall bereit. „ Der Schulabschluss hat Vorrang. Sobald er den Kopf frei hat, ist er wieder dabei“, beruhigte er. Die Pause stachelte Schönheims Ehrgeiz noch mehr an. Gegen Köln erhielt er den Vorzug vor Routinier Marcelo Pletsch ( 29) und demonstrierte seinen unbändigen Willen mit seinem ersten Profi tor zum wichtigen 2: 2.

Ebenfalls mit dabei an diesem Abend: Sebastian Reinert ( 18 ). Der dritte A- Junior, der sich mitten im Lauterer Überlebenskampf für einen Profi vertrag ( 2010) empfahl.

Wolf: „ Sebastian hatte ich anfangs überhaupt nicht auf der Rechnung.

Er war eher negativ aufgefallen, war übernervös.“ Der Trainer nahm ihm den Druck, führte ihn behutsam an die neue Herausforderung heran.

Bald zeigte Reinert, was wirklich in ihm steckt. „ Technisch hervorragend. Ihm ist kein Meter zu viel, er kann mehrere Positionen im Mittelfeld spielen.“ Wolf ist längst begeistert vom „ Azubi“, der nebenbei eine Lehre zum Kaufmann absolviert.

Halfar, Schönheim, Reinert. „ Sie sind die Zukunft des Vereins“, erklärt der Trainer den Stellenwert seiner „ Teufelskerle“. ULI GERKE
 
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Langfristig an Lautern gebunden: Die Talente Daniel Halfar …… Fabian Schönheim …… und Sebastian Reinert.
 
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Langfristig an Lautern gebunden: Die Talente Daniel Halfar …… Fabian Schönheim …… und Sebastian Reinert.


Jaja, und im Vertrg steht dann bis 2008 ABER : für 750.000 Ablöse und im Falle des Abstiegst können sie gehen
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@Ostwestfale

Verzieh dich doch nach Bieleburg, wenn du nur noch rumpöbeln willst. Langsam versteh ich, warum dich andere Fanforen rausgeschmissen haben..
 
Was den 23- Jährigen noch mehr als das fehlende Torerlebnis frustet, ist der Umgang mit ihm. Gegen Bielefeld war er zum zweiten Mal in Folge frühzeitig von seinem Trainer vom Platz geholt worden. Samstag eilte Altintop schnurstracks in die Kabine,
begleitet von Pfi ffen des Publikums. Und vom Unverständnis seines Chefs: „ Ich kann mir Halils Frust nur erklären, dass er sauer über seine Leistung war. Halil ist im Formtief. Seit der Rückrunde.“ Der Trainer erwartet mehr von dem Mann, der in der Vorrunde mit 13 Toren fast alleine Garant dafür war, dass Lautern nicht vorzeitig für die 2. Liga planen musste. Was gestern war, zählt heute nicht mehr. Das weiß Altintop, der seit Bekanntgabe seines Wechsel zum FC Schalke im Sommer Ladehemmung hat: „ Als Torjäger wirst du nur an Toren gemessen.“ Was Altintop vermisst, ist die Rückendeckung seines Trainers.

„ Gegen Bielefeld hätte er auch vier, fünf andere auswechseln können.



Warum wieder mich“, rätselt er. Was er nicht verstehen kann: „ Auf der einen Seite sagt der Trainer, ich sei sehr wichtig für die Mannschaft.



Andererseits hält er nicht an mir fest, wenn es bei mir nicht läuft. Ich



hänge mich voll rein, doch es klappt im Moment einfach fast nichts.“


Anstatt mal selbstkritisch zu sein, beschwert er sich über die Auswechslung und überlegt wer noch schlechter war.
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Und ihm fehlt die Rückendeckung von Wolf. Hallo, er steht doch immer im der Startelf. Und mit Halfar kam nochmal Schwung rein, wir hatten wieder mehr Entlastung, da auch mal was nach vorne ging.

Es steht doch nur derErfolg der Mannschaft im Vordergrund, nicht die Rücksichtnahme auf Möchtegern-Stars.

Da fällt mir echt nix mehr zu ein. Wenn er sein Einstellung nicht ändert, kommt er aus dem Tief auch nicht mehr raus. Er soll sich mal nicht über Wolf ärgern, sondern lieber über seine Leistung. Sich vornehmen es wieder besser zu machen und im Training Gas geben. Man muss sich das Glück auch erarbeiten, das kommt nicht von alleine.
 
Sanogos Lauf kein Trost für gefrusteten Altintop

Halil Altintop sagt, was derzeit den Unterschied ausmacht zwischen ihm und seinem Stürmerkollegen Sanogo: "Boubacar hat einen Lauf. Er trifft, auch wenn er gar nicht so gut spielt. Ich nicht!"



Ein Torjäger in der Krise, der andere im Hoch. Damit kann Wolfgang Wolf leben. Das Hoch von Sanogo, der 2006 schon viermal traf, ist kein Trost für Altintop, der fünfmal im neuen Jahr leer ausging. Was den 23-Jährigen noch mehr als das fehlende Torerlebnis frustet, ist der Umgang mit ihm. Gegen Bielefeld war er zum zweiten Mal in Folge frühzeitig von seinem Trainer vom Platz geholt worden.



Samstag eilte Altintop schnurstracks in die Kabine, begleitet von Pfiffen des Publikums. Und vom Unverständnis seines Chefs: "Ich kann mir Halils Frust nur erklären, dass er sauer über seine Leistung war. Halil ist im Formtief. Seit der Rückrunde." Der Trainer erwartet mehr von dem Mann, der in der Vorrunde mit 13 Toren fast alleine Garant dafür war, dass Lautern nicht vorzeitig für die 2. Liga planen musste. Was gestern war, zählt heute nicht mehr. Das weiß Altintop, der seit Bekanntgabe seines Wechsel zum FC Schalke im Sommer Ladehemmung hat: "Als Torjäger wirst du nur an Toren gemessen."



Was Altintop vermisst, ist die Rückendeckung seines Trainers."Gegen Bielefeld hätte er auch vier, fünf andere auswechseln können. Warum wieder mich", rätselt er. Was er nicht verstehen kann: "Auf der einen Seite sagt der Trainer, ich sei sehr wichtig für die Mannschaft. Andererseits hält er nicht an mir fest, wenn es bei mir nicht läuft. Ich hänge mich voll rein, doch es klappt im Moment einfach fast nichts."



Einig waren sich Torjäger und Trainer immerhin darüber, dass beim 1. FCK einige mit ihrer Leistung gegen Bielefeld daneben lagen. "Vier, fünf andere waren auch schlecht." Das schrieb Wolf denjenigen Kritikern ins Stammbuch, die sein Festhalten an den einmal mehr zu Hause enttäuschenden Ervin Skela und Marco Engelhardt nicht nachvollziehen konnten. Kapitän Engelhardt kommt mit der ungewohnten Rolle links hinten nach wie vor überhaupt nicht zurecht, stand ein weiteres Mal total neben sich. Und musste sich auch noch Häme von den Rängen gefallen lassen, als er unbedrängt einen leichten Ball zum erneut starken Torwart Jürgen Macho zurückköpfte.







Unerklärlich auch, warum Skela im eigenen Stadion nicht dem Anspruch gerecht wird, Leistungsträger und Leitfi gur zu sein. Gegen seinen Ex-Klub gelang dem Spielorganisator erneut fast nichts.







Während die Offensive (Ausnahme Sanogo) schwächelt, stabilisiert sich die Defensive. "Das ist ein Fortschritt.“ Wolf freute das zweite zu null in Folge, ohne dabei die vielen Defizite zu übersehen, die Lautern auf dem Weg zum Ligaverbleib noch beheben muss."
 
Anstatt mal selbstkritisch zu sein, beschwert er sich über die Auswechslung und überlegt wer noch schlechter war.
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Und ihm fehlt die Rückendeckung von Wolf. Hallo, er steht doch immer im der Startelf. Und mit Halfar kam nochmal Schwung rein, wir hatten wieder mehr Entlastung, da auch mal was nach vorne ging.

Es steht doch nur derErfolg der Mannschaft im Vordergrund, nicht die Rücksichtnahme auf Möchtegern-Stars.

Da fällt mir echt nix mehr zu ein. Wenn er sein Einstellung nicht ändert, kommt er aus dem Tief auch nicht mehr raus. Er soll sich mal nicht über Wolf ärgern, sondern lieber über seine Leistung. Sich vornehmen es wieder besser zu machen und im Training Gas geben. Man muss sich das Glück auch erarbeiten, das kommt nicht von alleine.


dem kann ich nur beipflichten! Ich musste kurz schlucken, als ich das heute Mittag gelesen habe. Das war damals ja ähnlich, als er Henke wegen des Systems nach dem Mainz-Spiels kritisierte. Damals hatte er aber nicht Unrecht - vor einer Woche nach dem Köln-Spiel schon motzte er allerdings ja wieder rum und meinte wieder, dass das System umgestellt werden solle. Jetzt dieser SCHEISSDRECK!



So langsam reicht´s mir echt - der behauptet, vollen Einsatz gezeigt zu haben, dass ich nicht lache! Soll er sich mal von Hertzsch ´ne Scheibe abschneiden, JA Hertzsch, sonst heisst´s hier wieder, nur weil er kein Pfälzer is ... blabla blubb blubb.
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Und statt endlich mal Selbstkritik zu üben, hängt er den grossen Star raus - ohjaaa, sowas braucht der FCK im Abstiegskampf. Wolf selbst geht öffentlich mit der Sache ja relativ gelassen um, liess aber schon durchblicken, dass das so nicht mehr weiter gehen kann und Halil mal seine Einstellung, sein ganzes Verhalten (nach den Auswechslungen, in den Interviews) in letzter Zeit hinterfragen muss. Möchtegern-Stars, Freifahrts-/Persilscheine gibt´s hier nicht! Es zählt Leistung und die Auswechslung war in Bremen genauso gegen die Arminen absolut gerechtfertigt, mal abgesehen von den zuvor schlechten Auftritten nach der Winterpause.

"Ich werd mich bis zum Schluss reinhängen" - mir macht er derzeit echt nicht den Anschein ... REISS DIR ENDLICH WIEDER (!!!) DEN ARSCH AUF, dann gibt´s diesbezüglich auch keine grosse Diskussionen!



Ich persönlich brauche nicht unbedingt Altintop-Tore, um seine Leistung zu würdigen und zu akzeptieren, ich verlange einfach EINSATZ und ein angemessenes Verhalten, dem Verein und dem Trainer gegenüber!



Wolf kündigte ja schon nach dem Bremen-Spiel ein internes Gespräch an, nachdem er dort schon rummaulte. Langsam muss sich Halil mal was klarmachen und Wolf und er müssen wirklich eine Einigung finden, denn wir brauchen seine Tore ja auch, so ist es ja nicht, aber den ersten Schritt sollte Halil machen, sonst hat das echt keinen Zweck!
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Irgendwie scheint er vollkommen abgehoben oder kann seine Leistungen nicht richtig beurteilen. Wenn das alles sein soll was er zur Zeit leistet, kann er froh sein überhaupt noch ausgewechselt zu werden. Es sollte sich auf seine Leistungen konzentrieren und solche Interviews sein lassen. Damit sammelt er keine Sympathiepunkte und verschlimmert seine Lage noch.

Übrigens soll er sich mal Gedanken machen, wer ausser ihm solch eine Rückendeckung (neben Engelhardt) erhält und ständig in der Anfangself steht.
 
Teufelskerle







Das Spiel von Ronaldinho treibt Daniel Halfar (18 ) an. "Unglaublich, mit welcher Freude der am Ball ist. Ich will auch immer Spaß beim Fußball haben." Eine Philosophie, die Lauterns Sturmtalent weit gebracht hat. Statt A-Jugend spielt der deutsche U-19-Nationalspieler bereits Bundesliga. Debüt mit 17 auswärts beim FC Bayern.



Pechvogel beim Pokal-Aus gegen Mainz mit dem entscheidenden Fehlschuss im Elfmeterstechen. Held als Joker mit einem Doppelpack zum 2:2 in Duisburg und doppelter Torvorbereitung beim 2:0 in Bremen. Der FCK-Benjamin im Eiltempo durch Himmel und Hölle. "Ich bin immer da, wo‘s brennt", sagt er mit breitem Grinsen im frechen Lausbubengesicht.



"Daniel ist ein Straßenfußballer. Der macht Dinge, die man nicht lernen kann", so Martin Wagner, einst FCK-Kapitän und Halfars Berater. Der sieht die Unberechenbarkeit als die große Stärke von "Daniel Düsentrieb". Den wieselflinken Linksfuß hatte schon Ex-Trainer Michael Henke als Hoffnungsträger zu den Profis geholt. Unter Wolfgang Wolf gehört er fest zum Kader. "Daniel ist, wie ein Stürmer sein muss: aggressiv, hat einen schnellen Antritt, sucht das Dribbling und den Abschluss. Die Gegenspieler wissen nie, was er macht. Ein begnadeter Linksfuß!" Das Lob seines Förderers kann Halfar einordnen. Zumal auch andere Worte fallen: "Du wirst noch lange brauchen, viel, viel arbeiten müssen, um ein guter Bundesligaspieler zu werden."



Das Ziel hat er vor Augen, seit er mit neun Jahren von Phönix Mannheim zum 1. FCK wechselte. Seit zwei Jahren lebt er im Internat des Heinrich-Heine-Sportgymnasiums. Im Sommer ist Schluss mit Schule. Dann will er sich mit der Mittleren Reife in der Tasche ganz dem FCK widmen. Sein Profivertrag (bis 2010) schließt eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit ein. Die Schule ist nicht Halfars Ding. "Ich bin relativ faul", gesteht der Zehntklässler. Deshalb beneidet er seinen besten Freund, Fabian Schönheim.



Sein Teamkollege, gerade 19 geworden und noch für die A-Junioren spielberechtigt, hat das Abitur fast gemeistert. Auch in der Bundesliga ist ihm Schönheim (Vertrag bis 2009) einen Schritt voraus. Achtmal schon schaffte es der Abwehr-Allrounder in die Startelf, während sich Halfar (sieben Kurzeinsätze, zwei Tore) vorerst mit der Einwechselrolle begnügen muss. Mit 1,72 Meter und 65 Kilo ist er ein Leichtgewicht, das Wolf "nicht verheizen, sondern behutsam heranführen" will. Schönheim (neun Spiele, ein Tor) wiegt 83 Kilo, misst 1,91 Meter. Ein Koloss in der Innenverteidigung. "Fabian ist so ruhig wie ein 30-Jähriger. Ihn kann keiner verrückt machen." In Wolfs Planungen spielt er eine bedeutende Rolle. Dennoch weiß der Trainer auch um seine Fürsorgepflicht. Weil Schönheim zum Zeitpunkt des Trainingslagers Abiturarbeiten (Englisch, Biologie, Sport) schrieb, stand er beim Rückrundenstart nur für den Notfall bereit. "Der Schulabschluss hat Vorrang. Sobald er den Kopf frei hat, ist er wieder dabei", erklärte er.



Die Pause stachelte Schönheims Ehrgeiz noch mehr an. Gegen Köln erhielt er den Vorzug vor Routinier Marcelo Pletsch (29), demonstrierte seinen unbändigen Willen mit seinem ersten Profitor zum wichtigen 2:2. Mit dabei an diesem Abend: Sebastian Reinert (18, vier Einsätze). Der dritte A-Junior, der sich mitten im Lauterer Überlebenskampf für einen Profivertrag (2010) empfahl. Wolf: "Sebastian hatte ich anfangs überhaupt nicht auf der Rechnung. Er war eher negativ aufgefallen, war übernervös." Der Trainer nahm ihm den Druck, führte ihn behutsam an die neue Herausforderung heran. Bald zeigte Reinert, was wirklich in ihm steckt. "Technisch hervorragend. Ihm ist kein Meter zu viel, er kann mehrere Positionen im Mittelfeld spielen." Wolf ist längst begeistert vom "Azubi", der nebenbei eine Lehre zum Kaufmann absolviert. Halfar, Schönheim, Reinert. "Sie sind die Zukunft des Vereins", erklärt der Trainer zum Stellenwert seiner "Teufelskerle".



http://www.kicker.de/content/news/a...iga=1&saison=2005/06&spieltag=22&gruppe=21504http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=328199&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=22&gruppe=21504



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Wusste garnicht, dass Martin Wagner der Berater von Halfar ist.
 
wusste ich aa ned - er wird wohl auch deshalb gefordert haben, dass er endlich mal seine Chance kriegen und spielen sollte. (Zitat Mitte der Hinrunde)
 
Wachablösung?

Der 1. FCK war die „ Eins“ in Rheinland* Pfalz. Bis Mainz aufstieg, vorbeizog. Das will Lautern ändern!

AINZ: Präsident Strutz sieht zu viel Harmonie

„ Es müssen mal die Fetzen fl iegen“





1 Das Derbyfi eber hat auch 05* Trainer Jürgen Klopp gepackt: „ Natürlich berührt einen dieses Spiel. Es gibt für beide Klubs kaum ein wichtigeres Spiel.“ Doch vorbei die Zeiten, dass Mainz als biederer Außenseiter daherkam. Man ist sich ebenbürtig geworden. „ Wir haben als Newcomer gezeigt, dass Kaiserslautern in der Region nicht unumstößlich ist. Was Fanumfeld, Wirtschaftlichkeit und Image anbelangt, können wir mehr als Paroli bieten“, meint Präsident Harald Strutz. Sportlich hatte Mainz zuletzt die Nase vorn. Zwei Siegen in der Liga folgte der Pokaltriumph in Kaiserslautern, das vor drei Wochen noch sieben Punkte hinter Mainz lag. Doch das Blatt hat sich gewendet. Nur die Tordifferenz ( plus 15) trennt Mainz noch vom Rivalen – und einem Abstiegsrang. „ Das sind die wichtigsten Tage der Saison, das Spiel wird ein Knackpunkt“, orakelt Strutz. Und die regionale Vormachtstellung? „ Interessiert mich nicht. Ich

will drei Punkte“, sagt Klopp.

Vier Spiele warten die 05er auf einen Sieg, jetzt soll die Wende kommen, wie schon in der Hinrunde, als Mainz nach fünf Pleiten im Derby die ersten Punkte einfuhr.

„ Wir müssen gewinnen, wann sollen wir sonst Punkte holen?“, so Strutz, und Klopp kündigt an: „ Wir werden mit allen Mitteln um den Sieg kämpfen.“ Genau daran hatte Strutz zuletzt gezweifelt. „ Manche Spieler sind sich noch nicht über die Situation bewusst. Sie müssen

sich mehr quälen. Ich sehe einen Schlendrian“, kritisiert der Vereinsboss. Der Trainer sieht das anders: „ Wir haben kein Einstellungsproblem.“ Strutz warnt: „ Man darf die Situation nicht verharmonisieren.

Es müssen auch mal die Fetzen fl iegen. Jeder muss kapieren, dass es um die Existenz geht.“ Strutz reichen die Komplimente. „ Das nette Image interessiert mich nicht. Wir brauchen endlich Punkte!“ Der Ton wird rauer. MOUNIR ZITOUNI
 
KAISERSLAUTERN: Rückschlag für Borbély

Wolf sprach sich mit Altintop aus





1 Seit dem 11. Spieltag steht der 1. FCK da, wo zuvor Mainz rangierte: Auf einem Abstiegsplatz.

Ein Sieg beim Nachbarn würde die Kräfteverhältnisse in der Region aufs Neue verändern.

Von einer Wachablösung will Wolfgang Wolf ( noch) nichts wissen. „ Wenn wir verlieren, der FSV am Saisonende vor uns steht und wir nicht absteigen, wäre das auch okay.“ Eine Niederlage ist für den Trainer aber kein Thema nach vier unbesiegten Spielen in Serie. Seine Kampfansage: „ Wir wollen versuchen, in Mainz zu gewinnen.“

Wolf, der 1. FCK und Mainz – da sind einige Rechnungen offen. Ein 1: 4 im Bruchwegstadion Ende Oktober kostete den 48- Jährigen seinen Fußballlehrer- Job in Nürnberg. Der erste Versuch einer Wiedergutmachung misslang. Beim unglücklichen Pokal- Aus gegen Mainz ( 3: 4 im Elfmeterschießen) fühlte sich Wolf mit Lautern betrogen, weil dem Strafstoß von Ferydoon Zandi die Anerkennung

verweigert worden war. Es war 2005 die dritte Derbypleite für den FCK.

„ Wir werden uns zerreißen.“

Fabian Schönheim kündigt bis in die Haarspitzen motivierte „ Rote Teufel“ an. Der 19- Jährige bangt um seinen Einsatz. Die Beschwerden am rechten Knie ( Patellaspitzensyndrom) sind unverändert groß.

Das Programm bis heute: Behandlung statt Training. Auszufallen droht Balász Borbély, den erneut Schmerzen an der Achillessehne behindern. Wolf: „ Er ist mit dem Fuß weggerutscht. Seitdem sind die Probleme schlimmer geworden.“

Entwarnung im Fall Halil Altintop. Seine Meinungsverschiedenheit mit dem Trainer scheint vom Tisch. „ Wir haben gesprochen. Ich werde ihn unterstützen, ihm helfen, dass er wieder Biss zeigt, an sich glaubt. Halil wird noch Spiele für uns entscheiden. Vielleicht schon in Mainz.“ Wolf verspricht nun Rückendeckung, die der 23- Jährige zuletzt vermisste. ULI GERKE
 
MAINZ: Spielmacher da Silva zum Abschwung

„ Wir müssen engagierter spielen“



kicker: Herr da Silva, Ihr Team hat viermal in Folge nicht gewonnen.

Wird das Spiel am Samstag gegen Kaiserslautern zur Trendwende?

Antonio da Silva ( 27): Nach den Niederlagen in Hamburg und Stuttgart muss unbedingt ein Sieg her, Derby hin oder her. Kaiserslautern hat nach zwei Siegen Selbstvertrauen, trotzdem werden wir gewinnen.

kicker: Was für Lehren haben

Sie aus dem Stuttgart- Spiel gezogen?

da Silva: Wir müssen engagierter und konzentrierter spielen. Fehlpässe wie auch von mir gegen Stuttgart müssen wir einfach vermeiden.

kicker: Bei einer Niederlage steht Mainz auf einem Abstiegsplatz.

Beschäftigen Sie sich damit?

da Silva: Wer gedacht hat, wir haben nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, der hat sich einfach getäuscht.

Doch wir glauben an einen Sieg.

INTERVIEW: MOUNIR ZITOUNI
 
KAISERSLAUTERN: Hertzsch zum Aufschwung

„ Wir sind enger zusammengerückt“





kicker: Herr Hertzsch, kann der 1. FCK das Derby in Mainz nutzen, die Abstiegsränge zu verlassen?

Ingo Hertzsch ( 28 ): Wenn es bis zum 34. Spieltag dauern sollte, wär’s mir auch egal. Hauptsache, wir halten die Klasse.

kicker: Danach sah es lange nicht aus. Was bewirkte die Wandlung?

Hertzsch: Mit den Neuverpfl ichtungen wurde die

Konkurrenz größer.

Wir sind enger zusammengerückt. Jeder hat begriffen, es geht nur gemeinsam unten raus!

kicker: Jon Inge Höilands Ausfall half ihnen zurück ins Team. Profi tieren Sie von der Dreierreihe?

Hertzsch: Nach den Leistungen gegen Bremen und Bielefeld gehe ich davon aus, in Mainz zu spielen.

Wenn wir Dreierkette spielen, bin ich noch mehr in den Zweikämpfen.

Das kommt meinen Stärken entgegen. INTERVIEW: ULI GERKE
 
NACHGEHAKT kicker: Herr Heidel, an den zurückliegenden sechs Fastnachtswochenenden konnte Mainz nie gewinnen. Woran liegt das?

Christian Heidel ( Manager): Ich kann mir nicht vorstellen, dass das etwas mit Fastnacht zu tun hat. Am Samstagmittag denkt jedenfalls kein Spieler an Fastnacht.
 
NACHGEHAKT kicker: Herr Halfar, sind für Sie Elfmeter seit ihrem Fehlschuss beim Pokal- Aus gegen Mainz tabu?

Daniel Halfar: Das Ding ist abgehakt, verarbeitet. Ich werde auf jeden Fall wieder zum Elfmeter antreten.
 
1. FC KAISERSLAUTERN

Daniel Halfar ( 18, Foto) litt zu Wochenbeginn an einem Magen- Darm- Infekt.

Am Mittwochmittag kehrte er ins Training zurück. Sollte es keinen Rückschlag geben, ist er in Mainz dabe
 
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Kaiserslautern





Aufstellung: 29 Wetklo – 28 Abel, 10 Friedrich, 4 Noveski, 24 Weigelt – 5 Demirtas, 13 Pekovic, 25 da Silva – 27 Thurk, 14 Zidan – 7 Auer

Reserve: 23 Sela ( Tor), 8 Gerber, 9 D. Weiland, 17 Rose, 19 Babatz, 21 Casey, 22 N. Weiland, 26 Bodog, 31 Geißler

Es fehlen: 1 Wache ( Knieoperation), 6 Addo ( Oberschenkelverhärtung), 11 Ruman ( Bandscheibenschaden), 18 Banouas, 41 Damm ( beide Grippe) – Gelb- Sperre droht: Demirtas ( 4)







Aufstellung: 1 Macho – 5 Hertzsch, 3 Béda, 34 Schönheim – 40 Höiland, 7 Skela, 2 Lembi, 10 Zandi, 20 Engelhardt – 19 Altintop, 18 Sanogo

Reserve: 27 Fromlowitz ( Tor), 8 Göktan, 9 Jancker, 14 Mikic, 15 Pletsch, 16 Bellinghausen, 23 Riedl, 25 Lehmann, 28 Halfar, 29 Reinert, 33 Blank

Es fehlen: 4 Wenzel ( Knieprellung), 13 Sforza ( freigestellt), 21 Ernst ( Muskelfaserriss), 22 Reuter ( Fußoperation), 30 Borbély ( Achillessehnenprobleme) – Gelb- Sperre droht: Engelhardt, Mikic ( je 4)

Statistik: Hinspiel 2: 0. Das bisher einzige Bundesliga- Spiel am Bruchweg gewann Mainz letztes Jahr mit 3: 2. Es war der erste Mainzer Heimsieg gegen Lautern in einem Pfl ichtspiel seit der Saison 1953/ 54 ( 5: 2 in der Oberliga Südwest).
 
Kurze Frage an die Admins: Kann man nicht mal einen neuen Thread für dieses Thema aufmachen? Dieser platzt so ziemlich aus allen Nähten...81 Seiten sind ja auch nicht so ohne...
 
könnte man machen.

Der_Objektive soll für seine nächsten artikel nen neuen thread öffnen, dann kann der hier geschlossen werden. obwohls ja eigentlich egal ist, wie lang der fred hier ist.
 
Wolf sprach sich mit Altintop aus

Seit dem 11. Spieltag steht der 1. FCK da, wo zuvor Mainz rangierte: Auf einem Abstiegsplatz. Ein Sieg beim Nachbarn würde die Kräfteverhältnisse in der Region aufs Neue verändern.

Von einer Wachablösung will Wolfgang Wolf (noch) nichts wissen. "Wenn wir verlieren, der FSV am Saisonende vor uns steht und wir nicht absteigen, wäre das auch okay." Eine Niederlage ist für den Trainer aber kein Thema nach vier unbesiegten Spielen in Serie.



Seine Kampfansage: "Wir wollen versuchen, in Mainz zu gewinnen." Wolf, der 1. FCK und Mainz - da sind einige Rechnungen offen. Ein 1:4 im Bruchwegstadion Ende Oktober kostete den 48-Jährigen seinen Fußballlehrer-Job in Nürnberg. Der erste Versuch einer Wiedergutmachung misslang. Beim unglücklichen Pokal-Aus gegen Mainz (3:4 im Elfmeterschießen) fühlte sich Wolf mit Lautern betrogen, weil dem Strafstoß von Ferydoon Zandi die Anerkennung verweigert worden war. Es war 2005 die dritte Derbypleite für den FCK. "Wir werden uns zerreißen."



Fabian Schönheim kündigt bis in die Haarspitzen motivierte "Rote Teufel" an. Der 19-Jährige bangt um seinen Einsatz. Die Beschwerden am rechten Knie (Patellaspitzensyndrom) sind unverändert groß. Das Programm bis heute: Behandlung statt Training. Auszufallen droht Balász Borbély, den erneut Schmerzen an der Achillessehne behindern. Wolf: "Er ist mit dem Fuß weggerutscht. Seitdem sind die Probleme schlimmer geworden."



Entwarnung im Fall Halil Altintop. Seine Meinungsverschiedenheit mit dem Trainer scheint vom Tisch. "Wir haben gesprochen. Ich werde ihn unterstützen, ihm helfen, dass er wieder Biss zeigt, an sich glaubt. Halil wird noch Spiele für uns entscheiden. Vielleicht schon in Mainz." Wolf verspricht nun Rückendeckung, die der 23-Jährige zuletzt vermisste.



Uli Gerke
 
Doppelte Reifeprüfung

Sie sind jung und leben den Traum vom Profi fußball. Doch damit nicht genug: FABIAN SCHÖNHEIM ( 19) und andere basteln zur gleichen Zeit an ihrem Abitur. Die zweifache Belastung soll alle Möglichkeiten für die Karriere nach der Profi karriere offen halten. Ein Leben zwischen Ball und Buch.



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er Schwerpunkt liegt auf Erdkunde. Derzeit noch. Exakt bis zum 17. März. Dann steht die mündliche Abiturprüfung an.

Deshalb sitzt Fabian Schönheim ( 19) von Montag bis Freitag um kurz vor acht Uhr in seiner Klasse des Staatlichen Heinrich- Heine* Gymnasiums in Kaiserslautern und versucht, sich Basisdaten von Entwicklungsländern und Aspekte der Globalisierung in den Kopf zu bimsen. Ab 15 Uhr gilt seine Konzentration der Verschiebung in der Viererkette und dem präzisen Spannschuss. Abends holt er wieder die Schulbücher raus.

Abiturient Schönheim ist Profi beim 1. FC Kaiserslautern und gehört schon zum Stammpersonal.

„ Auch deshalb bin ich froh, wenn es mit der Schule bald vorbei ist“, sagt er. Diese eine Erdkunde- Prüfung noch, „ dann habe ich es geschafft“.

Sport, Englisch und Biologie – seine Leistungskurse – hat er bereits hinter sich, da musste er schriftliche Prüfungen ablegen. Am kommenden Dienstag erfährt er die Noten. Dann weiß Schönheim, wofür er diese Doppelbelastung auf sich nimmt.

Schule plus Fußball – das erfordert Disziplin und Motivation, um beides professionell anzugehen.

Schule oder Fußball – eine Entscheidung, vor der Benjamin Lauth ( 24) 2001 gestanden hatte. Der heutige Stürmer des Hamburger SV gab der Schule den Vorrang und opferte die U- 20- WM, um das Abitur zu schreiben. Dieser Verzicht hat geschmerzt, andererseits war Lauth klar, „ dass für die weitere Karriere ohnehin die Leistungen im Verein entscheidend sein würden“. Deshalb wollte er die Schule auf jeden Fall beenden. So sieht auch die Planung von Andreas Beck ( 18) aus. Vor zwei Wochen absolvierte er sein erstes Bundesligaspiel für den VfB Stuttgart, seitdem zählt er zum Kader.

Nebenher drückt ihn der Prüfungsstress, im April setzt die wirklich heiße Lernphase ein: vier schriftliche Abiturarbeiten in Mathe, Deutsch, Englisch und Wirtschaftslehre. Am Donnerstag reiste er mit dem VfB zum FC Middlesbrough, am Freitagmittag saß er wieder in der Schulbank des Wirtschaftsgymnasiums, holte den am Morgen verpassten Stoff nach. Schule, Training, Lernen, Spiel: Der Terminplan ist voll. Diese Problematik zwischen Jetset und Lehrplan hat Lars Ricken ( 29) genauso erlebt. Damals, 1996/ 97, als er mit dem BVB die Champions League gewann, „ bin ich nachts um drei mit dem Fanfl ieger zurück“. Ankunft in Düsseldorf um sechs Uhr morgens, Frühstück, ab in die Schule, wo eine Klausur wartete. „ Manchmal“, erzählt Ricken, „ wusste ich freitags nicht, gegen wen wir am nächsten Tag spielen.“

Einerlei, es hat funktioniert, auch wenn die Belastung gewaltig ist.

Die Schule zieht da schon den Kürzeren, wie auch Beck gestehen muss: „ Momentan bin ich wirklich selten und unregelmäßig dort.“

Die Zahl der Fehlstunden kennt er schon gar nicht mehr. Die Lehrer nehmen es großzügig hin, „ ich genieße da schon eine gewisse Sonderstellung“, sagt Beck. Wenn er jeweils montags den Arbeitsplan beim VfB erfahren hat, vereinbart er mit seinen Lehrern Termine für Zusatzunterricht. „ Am Nachmittag oder sogar am Abend sitze ich dann schon mal allein mit dem Lehrer in der Schule und lerne.“ Der Lohn: Ab dem Sommer erhält Beck nicht nur die Hochschulreife, sondern auch einen Profi vertrag, bis 2010. Per Mertesacker ( 21) kann ihm als Vorbild dienen. Als 18- Jähriger wurde dieser bei Hannover 96 in den Profi kader befördert, trotzte



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der Doppelbelastung mit Fußball und Abitur. Anschließend leistete der Innenverteidiger seinen Zivildienst, ehe es ans große Geldverdienen ging. Seine Klassenkameraden vermuteten bereits in der Abi- Zeitung, Per werde wohl der erste Millionär der Abgangsklasse.

Auch Schalkes Youngster Sebastian Boenisch ( 19) ist kein „ normaler“ Schüler. Erst eine Hand voll Pfl ichtspiele hat er bislang absolviert, genügend, um an der Gesamtschule Berger Feld im Mittelpunkt zu stehen. „ Ein seltsames Gefühl“ packt ihn, „ wenn ich jetzt Autogramme geben muss.“ Auch seine Stundenpläne sind auf das Training abgestimmt: Montags, dienstags, donnerstags und freitags arbeitet er am Morgen in der Klasse zwei Stunden am Fachabitur, ehe er im Schultraining mit dem Ball in Kontakt kommt. Danach ist wieder Pauken angesagt, nachmittags das Training mit den Schalker Profi s.

Wenn Prüfungen anstehen, muss abends natürlich gelernt werden.

„ Nach der körperlichen Belastung ist es manchmal schwer, sich zu konzentrieren“, sagt Boenisch.

„ Morgens sitze ich schon müde in der Klassenbank.“ Aber wer weiß, wofür das später noch gut ist? „ Wenn es mit der Fußballkarriere nichts werden sollte“, sagt er, „ bin ich froh, die Schule doch durchgezogen zu haben.“ Eine vernünftige Einstellung – und ein vorbildliche.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Vereinstrainer. Boenisch wie Beck und Schönheim haben die volle Unterstützung. FCK- Coach Wolfgang Wolf fordert von Schönheim sogar ausdrücklich, dass er sein Abitur macht. Und vielleicht folgt der schulischen Laufbahn irgendwann jene im Hörsaal. Das Abi- Trio überlegt sehr wohl, eines Tages erneut den Kopf zwischen die Bücher zu stecken. „ Irgendetwas mit Sport“ möchten sie studieren. Natürlich. Vorbilder gibt es genug: „ Gut 20 Prozent aller Profi - Fußballer in Deutschland sind derzeit an einer Uni oder Fachhochschule eingeschrieben“, schätzt Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV. Kurios: Viele Spieler, die zweigleisig fahren, wollen dies nicht öffentlich zugeben. Sie fürchten den Vorwurf, sich nicht richtig auf den Fußball zu konzentrieren. Und das in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit – auch bei ehemaligen Profi fußballern. Kölns Torwart Stefan Wessels ( 26) gehört zu den 20 Prozent, die sich bekennen. Seine Eltern hatten 1998, vor dem Wechsel zu Bayern München, darauf bestanden, dass ihr Sohn das Abitur durchzieht.

Wessels hat es nie bereut, mittlerweile ist er an der FernUni Hagen für Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben. Bei wichtigen Spielen müssen zwar die Klausuren ausfallen. „ Doch solange ich es mit dem Sport vereinbaren kann, will ich weiter studieren“, so Wessels. Eine Verletzung droht immer, „ dann will ich nicht ins Leere fallen“.

Manchen Profi s ist offenbar nicht bewusst, dass nach dem Fußball 30 weitere Jahre in einem Beruf folgen.

„ Es ist wichtig, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass es ein berufl iches Leben nach dem Fußball gibt“, betont Michael Preetz ( 37), studierter Sport- Manager und derzeit bei Hertha BSC Berlin tätig. „ Auf diese Zeit sollte man sich vorbereiten.“ Genau deshalb will Schönheim sein Abitur unbedingt schaffen. Denn „ wer weiß, was später passiert? Wenn ich mir im Sommer einen Kreuzbandriss zuziehe, kann alles vorbei sein“. Daher will er sich die Möglichkeit offen halten, einmal studieren zu können.

Oliver Bierhoff ( 37) hat sein Studium zum Diplom- Kaufmann längst hinter sich. Bereits kurz nach dem Abitur hatte sich der Manager der deutschen Nationalmannschaft entschieden, nicht nur den Ball im Blick zu haben, sondern auch die Zeit nach der aktiven Sportler-



karriere. Zuvor galt es aber, zahlreiche Klausuren zu bestehen.

Und was ist nun schwieriger? Ein Bundesligaspiel oder eine Klausur? Beck aus Stuttgart kennt weder Prüfungsstress noch Prüfungsangst.

„ Vor meinem ersten Spiel mit den Profi s war ich nervös“, erzählt er.

Nicht so vor den Abschlussarbeiten.

„ Ich freue mich einfach, wenn ich die Zeit des Lernens hinter mir habe.“

Ein anderer Bundesligaprofi , der Gladbacher Thomas Broich ( 25), hatte diese Zeit des Lernens bereits kurz nach Beginn seiner Profi karriere vermisst. Während sich die Mitspieler Zé Antonio ( 27, Mathematik und Biologie in Lissabon) und Kasey Keller ( 36, Soziologie in den USA) per Fernstudium weiterbilden, geht Broich den Weg, den über 80 Prozent der Abiturienten gehen: Er studiert an einer gewöhnlichen Universität, in Düsseldorf. Philosophie. Broich ist es mittlerweile leid, sich dafür fast rechtfertigen zu müssen. Ihn reizt unter anderem die Begegnung mit den Kommilitonen. Auf dem Campus.

Für Schönheim beginnt der normale Alltag momentan um 7.50 Uhr noch in der Schule. Lernen, Training, wieder lernen. Am Wochenende

ruft die Bundesliga.

Spielt der FCK an einem Sonntag auswärts, kommen die Reisestrapazen hinzu. Erst spät am Abend liegt er im Bett. Montag in der Früh muss er wieder raus, die Schule ruft.

Schönheim war obendrein oft mit der U- 19- Auswahl des DFB unterwegs, „ so um die 200 Fehlstunden im Schuljahr kommen schon zusammen“. Früher stand er als Fan in der Kurve, im vergangenen Jahr spielte er in der A- Jugend, bei den Bundesligaspielen der Profi s war er sogar noch Balljunge. „ Und heute stehe ich selbst auf dem Platz – ein Traum!“ Der chinesische Denker Laotse hat es bereits im 6. Jahrhundert vor Christus formuliert: „ Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Das wollen Schönheim, Beck und Boenisch vermeiden. Sie möchten vorankommen und sind sich bewusst, dass der Fußball ein schnelllebiges Geschäft ist. Deshalb schultern sie den stressigen Spagat zwischen Schule und Profi sport gerne. „ Ein positiver Stress“, sagen sie, „ das Erlebnis, als Spieler in der Bundesliga dabei sein zu können, macht alles wett.“ MARCUS LEHMANN
 
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