G
Guest
Guest
KAISERSLAUTERN: Erstmals in dieser Saison zu Hause
Sanogos Lauf kein Trost für gefrusteten Altintop
1 Halil Altintop sagt, was derzeit den Unterschied ausmacht zwischen ihm und seinem Stürmerkollegen Sanogo: „ Boubacar hat einen Lauf. Er trifft, auch wenn er gar nicht so gut spielt. Ich nicht!“ Ein Torjäger in der Krise, der andere im Hoch. Damit kann Wolfgang Wolf leben. Das Hoch von Sanogo, der 2006 schon viermal traf, ist kein Trost für Altintop, der fünfmal im neuen Jahr leer ausging. Was den 23- Jährigen noch mehr als das fehlende Torerlebnis frustet, ist der Umgang mit ihm. Gegen Bielefeld war er zum zweiten Mal in Folge frühzeitig von seinem Trainer vom Platz geholt worden. Samstag eilte Altintop schnurstracks in die Kabine, begleitet von Pfi ffen des Publikums. Und vom Unverständnis seines Chefs: „ Ich kann mir Halils Frust nur erklären, dass er sauer
über seine Leistung war. Halil ist im Formtief. Seit der Rückrunde.“ Der Trainer erwartet mehr von dem Mann, der in der Vorrunde mit 13 Toren fast alleine Garant dafür war, dass Lautern nicht vorzeitig für die 2. Liga planen musste. Was gestern war, zählt heute nicht mehr. Das weiß Altintop, der seit Bekanntgabe seines Wechsel zum FC Schalke im Sommer Ladehemmung hat: „ Als Torjäger wirst du nur an Toren gemessen.“ Was Altintop vermisst, ist die Rückendeckung seines Trainers.
„ Gegen Bielefeld hätte er auch vier, fünf andere auswechseln können.
Warum wieder mich“, rätselt er. Was er nicht verstehen kann: „ Auf der einen Seite sagt der Trainer, ich sei sehr wichtig für die Mannschaft.
Andererseits hält er nicht an mir fest, wenn es bei mir nicht läuft. Ich
hänge mich voll rein, doch es klappt im Moment einfach fast nichts.“ Einig waren sich Torjäger und Trainer immerhin darüber, dass beim 1. FCK einige mit ihrer Leistung gegen Bielefeld daneben lagen. „ Vier, fünf andere waren auch schlecht.“ Das schrieb Wolf denjenigen Kritikern ins Stammbuch, die sein Festhalten an den einmal mehr zu Hause enttäuschenden Ervin Skela und Marco Engelhardt nicht nachvollziehen konnten. Kapitän Engelhardt kommt mit der ungewohnten Rolle links hinten nach wie vor überhaupt nicht zurecht, stand ein weiteres Mal total neben sich. Und musste sich auch
noch Häme von den Rängen gefallen lassen, als er unbedrängt einen leichten Ball zum erneut starken Torwart Jürgen Macho zurückköpfte.
Unerklärlich auch, warum Skela im eigenen Stadion nicht dem Anspruch gerecht wird, Leistungsträger und Leitfi gur zu sein. Gegen seinen Ex- Klub gelang dem Spielorganisator erneut fast nichts.
Während die Offensive ( Ausnahme Sanogo) schwächelt, stabilisiert sich die Defensive. „ Das ist ein Fortschritt.“ Wolf freute das zweite zu null in Folge, ohne dabei die vielen Defi zite zu übersehen, die Lautern auf dem Weg zum Ligaverbleib noch beheben muss.
Sanogos Lauf kein Trost für gefrusteten Altintop
1 Halil Altintop sagt, was derzeit den Unterschied ausmacht zwischen ihm und seinem Stürmerkollegen Sanogo: „ Boubacar hat einen Lauf. Er trifft, auch wenn er gar nicht so gut spielt. Ich nicht!“ Ein Torjäger in der Krise, der andere im Hoch. Damit kann Wolfgang Wolf leben. Das Hoch von Sanogo, der 2006 schon viermal traf, ist kein Trost für Altintop, der fünfmal im neuen Jahr leer ausging. Was den 23- Jährigen noch mehr als das fehlende Torerlebnis frustet, ist der Umgang mit ihm. Gegen Bielefeld war er zum zweiten Mal in Folge frühzeitig von seinem Trainer vom Platz geholt worden. Samstag eilte Altintop schnurstracks in die Kabine, begleitet von Pfi ffen des Publikums. Und vom Unverständnis seines Chefs: „ Ich kann mir Halils Frust nur erklären, dass er sauer
über seine Leistung war. Halil ist im Formtief. Seit der Rückrunde.“ Der Trainer erwartet mehr von dem Mann, der in der Vorrunde mit 13 Toren fast alleine Garant dafür war, dass Lautern nicht vorzeitig für die 2. Liga planen musste. Was gestern war, zählt heute nicht mehr. Das weiß Altintop, der seit Bekanntgabe seines Wechsel zum FC Schalke im Sommer Ladehemmung hat: „ Als Torjäger wirst du nur an Toren gemessen.“ Was Altintop vermisst, ist die Rückendeckung seines Trainers.
„ Gegen Bielefeld hätte er auch vier, fünf andere auswechseln können.
Warum wieder mich“, rätselt er. Was er nicht verstehen kann: „ Auf der einen Seite sagt der Trainer, ich sei sehr wichtig für die Mannschaft.
Andererseits hält er nicht an mir fest, wenn es bei mir nicht läuft. Ich
hänge mich voll rein, doch es klappt im Moment einfach fast nichts.“ Einig waren sich Torjäger und Trainer immerhin darüber, dass beim 1. FCK einige mit ihrer Leistung gegen Bielefeld daneben lagen. „ Vier, fünf andere waren auch schlecht.“ Das schrieb Wolf denjenigen Kritikern ins Stammbuch, die sein Festhalten an den einmal mehr zu Hause enttäuschenden Ervin Skela und Marco Engelhardt nicht nachvollziehen konnten. Kapitän Engelhardt kommt mit der ungewohnten Rolle links hinten nach wie vor überhaupt nicht zurecht, stand ein weiteres Mal total neben sich. Und musste sich auch
noch Häme von den Rängen gefallen lassen, als er unbedrängt einen leichten Ball zum erneut starken Torwart Jürgen Macho zurückköpfte.
Unerklärlich auch, warum Skela im eigenen Stadion nicht dem Anspruch gerecht wird, Leistungsträger und Leitfi gur zu sein. Gegen seinen Ex- Klub gelang dem Spielorganisator erneut fast nichts.
Während die Offensive ( Ausnahme Sanogo) schwächelt, stabilisiert sich die Defensive. „ Das ist ein Fortschritt.“ Wolf freute das zweite zu null in Folge, ohne dabei die vielen Defi zite zu übersehen, die Lautern auf dem Weg zum Ligaverbleib noch beheben muss.