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Aus dem Kicker

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Hier wird niemand schlecht geredet, sondern die derzeitige Lage unseres Vereins kritisch beleuchtet. was man da sieht spricht Bände.
Kritisch beleuchtet?!?!?!

Basler hat nur eine Zahl genannt, und die war nachweislich falsch. Er meinte der Stadionverkauf hätte nur 36 statt 56 Mio eingebracht.

Zu behaupten Jäggi bereichere sich am Verein ist einfach nur eine Unterstellung, ohne Beweise. So was nennt man sehr wohl schlecht reden.



Ich sag ja gra nicht, dass Jäggi alles richtig gemacht hat, aber wenn man kritisiert dann soll man auch mit Tatsachen kommen, und nicht mit Vermutungen. Außerdem vermisse ich wie oben gesagt Verbesserungsvorschläge.



Das Marschall sich nicht traut Jäggi zu widersprechen mag teilweise stimmen. Aber ich finde, das die Spielerverpflichtungen besser geworden sind seit Marschall beim FCK ist:

- Sanogo (klar wurde er ihm empfohlen, aber Allofs bekommt die Spieler auch empfohlen und schaut sie sich dann an und entscheidet)

- El Fakiri, der kommen sollte, und wie man sieht kein schlechter ist. Das es dann nicht geklappt hat ist ja was anderes, der FCK hat ihn entdeckt.

- Skela, Blank. klar kann nicht jeder neue Spieler voll einschlagen, aber richtige Gurken wie Nurmela, Vreven sind seitdem nicht mehr vorgekommen
 
ich finde Diejenigen begehen augenwischerei, die uns Glauben machen wollen es wäre alles in bester Ordnung. Nein, wir stehen am sportlichen Abgrund und wirtschaftlich werden uns ein paar eingesparte Euros, die dadurch zustande kamen, dass man zum Teil bundesligauntaugliche Spieler verpflichtet hat. als grosser Erfolg verkauft . Die Fans lassen sich die Parolen nicht mehr einreden, Investoren zu finden sind für Jäggi mit seinen Verbindungen kein Problem . Viel geredet wurde von Jäggi darüber, aber leider folgten keine Taten.


Die finanzielle Konsolidierung ( Du sprichst von einpaar eingesparten Euros )will

ich nicht als gr0ßen Erfolg verkaufen. Es ist aber Fakt , daß es ohne diese Einschnitte den FCK, zumindest als Bundesligist, nicht mehr geben würde. Daß es ihn noch gibt, ist Jäggis Verdienst. Daß es sportlich so schlecht läuft, hängt unmittelbar damit zusammen. Onkel Helmut hat es in einem Thread treffen erklärt. Das ganze ist langfristig angelegt und wird funktionieren. Ein bischchen Geduld wäre schön. Wenn Du ein Schiff zum Anhalten bringen willst dauert das auch.
 
ich finde Diejenigen begehen augenwischerei, die uns Glauben machen wollen es wäre alles in bester Ordnung. Nein, wir stehen am sportlichen Abgrund und wirtschaftlich werden uns ein paar eingesparte Euros, die dadurch zustande kamen, dass man zum Teil bundesligauntaugliche Spieler verpflichtet hat. als grosser Erfolg verkauft . Die Fans lassen sich die Parolen nicht mehr einreden, Investoren zu finden sind für Jäggi mit seinen Verbindungen kein Problem . Viel geredet wurde von Jäggi darüber, aber leider folgten keine Taten.


@ Betzefan:



Sorry, sehe aber keinen Zusammenhang zwischen deinem Beitrag und meinem, den du zitierst. Ich habe keine Aussage zu dem aktuellen Präsidium/Vorstand gemacht. Meine Äußerung bezieht sich ausschließlich auf die "Kompetenz" von Neues/Basler. Selbst wenn Jäggi so schlechte Arbeit macht (was ich nicht so sehe, klar die Spieler die gekauft wurden waren teileweise Reinfälle, aber Jäggis Job in den letzten Jahren waren nicht nur ausschließlich Speilereinkäufe), steigert es doch nicht die Fähigkeiten des "Vorzeigeduos". Nur weil A es evtl. nicht kann bedingt es nicht die Qualität von B.



Wir sind heir aber wieder ziemlich off-topic
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.
 
Mal ne Frage, wieso wurde Roger Lutz weggemobbt ? Habe ich das richtig in Erinnerung, so ist er ausgeschieden, weil er Nationaltrainer werden wollte (Luxemburg ?) und nicht etwa weil er gemobbt wurde. Ausserdem gab es nach seinem Rückzug ein Statement die künftige Vereinspolitik zu unterstützen.

Lustig, dass sich Neues mit seiner erfolgreichen Trennung zwischen sportlichen und finanziellen Bereich auf Hoeneß in Berlin stützt. Gerade der ist mehr als umstritten und der Schuldenstand der Hertha nicht zu vernachlässigen. Zur angeblichen Trennung der Finanzen und des sportlichen Bereichs ist in dem Fall auch nichts mehr viel zu sagen. Gibt genug andere Beispiele wo eine Trennung von Finanzen und Sport nicht erfolgreich ist.

Statt billiger und wiederholter Polemik (36 Abgänge, 27 Zugänge), sollte er mal Lösungen nennen und da wäre es auch hilfreich, wenn er mal die Skandinavier, Tschechen und so weiter benennt. Das besonders Talente aus Tschechien bei italienischen Topklubs ins Augenmerk rücken, dürfte selbst solch einem ausgezeichneten Fachmann nicht verborgen geblieben sein. Bitte wie sollte Neues Jäggi von seiner Funktion aus zu stark geworden sein ? Ein selten alberner Unsinn. Der Mann hat schlechte Arbeit abgeliefert, da braucht man sich nur in einigen Fanklubs umhören und genau die Distanz zwischen Fans und Verein hat er gefördert.
 
davon dass lutz wegemobbt sein wordn soll, weiss ich nichts.

er hörte damals aus beruflichen gründen auf.
 
tja, wäre also wieder dahergesagter MIST von Neues, der lediglich auf den Posten scharf ist! Ausgerechnet jetzt kommt er mit der Kritik, ausgerechnet am selben Tag spricht Basler davon, Jäggi müsse weg. Da kann mir keiner erzählen, der wolle das beste für den Verein - in erster Linie geht es ihm dabei doch um den Job.



Bei den groben, krassen Anschuldigungen der beiden wurden weder RICHTIGE Fakten auf den Tisch gelegt noch Verbesserungen angestrebt!



Was mir ausserdem negativ auffällt und einige User betrifft: Man muss/sollte sich noch einmal bewusst werden, in welcher (wirtschaftlichen) Lage wir 02/03 waren und dass wir jetzt zwar bettelarm sind, (noch) keine Investoren haben, aber schuldenfrei und solide dastehen!






1. FC KAISERSLAUTERN
Vorsorglich wurde die Bundesliga- Spielgenehmigung für Daniel Halfar ( 17) und Sebastian Reinert

( 18 ) beantragt. Die beiden A- Junioren, die im Regionalligateam spielen, waren mit im Trainingslager. Dort fehlte Fabian Schönheim

( 18 ), da er zur Schule musste. Er hat seine Knieprobleme auskuriert, ist gegen Nürnberg im Kader. + + + Marco Engelhardt ( 24, nach Zahn- OP) ist im Training.


Gut so, dann steht der grossen Karriere ja nichts mehr im Weg!
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Auf dem Betzenberg kam es am Samstag bei der Partie zwischen Kaiserslautern und Nürnberg zu einem echten Kellerduell. In einem ausgeglichenem Spiel hatte zunächst Nürnberg Vorteile, die Banovic nach einer guten Viertelstunde in die Führung ummünzte. Doch Lautern konterte prompt: Fast im Gegenzug glich Blank zum 1:1-Pausenstand aus. Nach dem Wechsel ging die Angst um, denn beide Teams scheuten das Risiko und neutralisierten sich weitgehend. In der Schlussphase war den Franken das Glück hold, denn ein abgefälschter Distanzschuss von Lars Müller ebnete den Weg zum "Dreier" und zum gelungenen Einstand von FCN-Trainer Hans Meyer. Nach nunmehr zehn sieglosen Partien explodierte dann das Pulverfass, auf dem Trainerkollege Michael Henke saß: Kaiserslautern trennte sich mit sofortiger Wirkung vom glücklosen Coach.



Spielberichte der Samstgsspiele

1. FC Köln - FC Schalke 04 2:2

Bor. M'gladbach - Bayer Leverkusen 1:1

Arminia Bielefeld - Bayern München 1:2

Werder Bremen - VfL Wolfsburg 6:1

Borussia Dortmund - Hertha BSC 2:0

1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 2:2

1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg 1:3

Die aktuelle Tabelle

Nur knapp über dem Strich war der 1. FC Köln nach einer Serie von sieben sieglosen Spielen platziert. Und auch gegen Schalke begann es nicht gut, denn Kuranyi ließ Keeper Wessels bei seinem Führungstor ganz schlecht aussehen. Nach dem Wechsel aber machten die "Geißböcke" Dampf und legten mit dem schnellen Ausgleich einen Traumstart hin. Lincoln verpasste die erneute Führung, nicht so Kölns Epstein: Der Youngster, nach dem Wechsel gekommen, drehte die Partie zunächst zu Gunsten der Rheinländer, doch Schalkes Routinier Sand ließ alle Siegträume der Rapolder-Elf vier Minuten vor dem Ende zerplatzen.



Im Weserstadion kam es nach dem Pokal-Krimi zwischen Bremen und Wolfsburg, den Werder nur knapp für sich entschied (5:4 i.E.), zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Nord-Klubs. Vor der Partie war der VfL das einzige Team, gegen das die Hanseaten eine negative Heimbilanz (3/1/4) aufwiesen. Danach nicht mehr: Die Heimelf glich diesen Makel aus, die "Wölfe" gingen im Angriffswirbel der überlegen aufspielenden Schaaf-Elf mit 1:6 unter.



Eigentlich hatte Rekordmeister Bayern München in Bielefeld auf dem Papier eine vermeintlich lösbaren Aufgabe vor der Brust. Doch der Tabellenführer präsentierte sich ohne Ballack führungslos und konnte gegen eine kampfstarke Arminia in einer höhepunktarmen ersten Halbzeit kaum Akzente setzen. Anders die Ostwestfalen, die nach einer Stunde in Führung gingen. Erst danach wachten die Münchner auf: Pizarro sorgte beim Comeback des eingewechselten Lahm nach Vorlage von Joker Guerrero zunächst für das 1:1, und sein Landsmann war auch Wegbereiter des glücklichen Siegtreffers des Peruaners in der Nachspielzeit.



Im Westen nichts Neues: Bei der Partie zwischen Gladbach und Leverkusen schien ein Remis vorprogrammiert, denn allein zwölf der letzten 14 Duelle endeten mit einer Punkteteilung. Und die weitgehend ausgeglichene Begegnung endete auch diesmal mit einem Unentschieden, das nach Toren von Rolfes und Borussias Youngster Polanski schon vor der Pause feststand. Damit wartet Gladbach gegen die Gäste seit 15 Spielen auf einen Heimerfolg.



Mit einer "neuen" Innenverteidigung (Kehl und Metzelder) und einem Durchschnittsalter von gerade mal 23,8 Jahren ging Dortmund in die Partie gegen Hertha. Doch fehlende Routine war gegen die "Alte Dame" in den Reihen des BVB nicht auszumachen, im Gegenteil: Torjäger Smolarek, mit 24 Jahren knapp über dem vorgenannten Altersdurchschnitt, traf beim 2:0-Sieg gegen die Berliner im ersten Durchgang doppelt. Die Hauptstädter sehen im Westfalenstadion weiter "alt" aus: 15 Niederlagen und fünf Remis steht nur ein einziger Sieg gegenüber.



Mit einem Sieg im Rhein-Main-Derby gegen Frankfurt wollte Mainz die Gäste in der Tabelle überflügeln. Allerdings hatten die 05er die Rechnung ohne ihren Verteidiger Noveski gemacht. Der Mazedonier schrieb Bundesligageschichte, indem er binnen zwei Minuten und zwölf Sekunden die Hessen früh mit zwei Eigentoren scheinbar auf die Siegerstraße brachte. Der Abwehrrecke - vierter Doppeleigentorschütze der Bundesligahistorie - traf dann auch auf der Gegenseite (70.) und leitete den Mainzer Schluss-Spurt ein, den Ruman mit dem Ausgleich in letzter Minute krönte.

Vorschau der Sonntagspiele

Hamburger SV - MSV Duisburg

VfB Stuttgart - Hannover 96

Am Sonntag empfängt Hamburg Aufsteiger Duisburg. Wieder mit van der Vaart, der nach seiner Rot-Sperre für Trochowski ins Team zurückkehrt, soll die gute Heimbilanz gegen die Zebras (15/5/6) mit einem weiteren Sieg aufgebessert werden. MSV-Coach Norbert Meier muss auf Dauerbrenner Bugera, der in allen bisherigen Partien von Beginn an auf dem Feld stand, wegen Gelb-Sperre verzichten. Für den Mittelfeldspieler scheint Willi die besten Karten auf einen Einsatz von Beginn an zu haben.



Ähnliche Voraussetzungen wie bei den beiden Trainerkollegen, die sich in Kaiserslautern gegenüberstehen, gelten auch für die Fußball-Lehrer, die bei der Partie zwischen Stuttgart und Hannover verantwortlich sind: Der eine (Giovanni Trapattoni) gilt als umstritten, der andere (Peter Neururer) hat gerade erst seinen neuen Job angetreten. Glaubt man der Statistik, sitzt "Trap" nach dem Spiel wieder fester im Sattel: Der VfB gewann die letzten neun Heimspiele gegen die Niedersachsen allesamt.
 
Kaiserslautern: Die Pläne nach dem Aus von Jäggi und Henke - 21.11.2005 09:56

Retter gesucht



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Ein Schlussstrich als Neuanfang? Größer als die Hoffnung ist zur Zeit das Chaos in Kaiserslautern. Trainer Michael Henke entlassen, Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi zurückgetreten, aber bis auf weiteres noch in der Verantwortung. Tollhaus Betzenberg.

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Wer rettet den Klub, dessen Mitglieder erst am 14. Dezember zukunftsweisende Entscheidungen absegnen können?



"Ich übernehme die Verantwortung", sagt Jäggi (56) ehrenvoll. Der Sanierer, der den Klub wirtschaftlich wieder auf gesunde Füße (Eigenkapital 2,4 Millionen Euro) stellte, warf nach dem 1:3 gegen Nürnberg hin. Er will nicht länger Zielscheibe einer "gnadenlosen Hetz- und Treibjagd" sein. Die Anfeindungen ehemaliger Spieler wie Mario Basler oder Hans-Günter Neues, der "Fall Sforza", die kläglichen Auftritte einer Mannschaft, die keine ist - alles das hat Jäggi zermürbt. Seine ernüchternde Erkenntnis: "Wir sind sportlich gestrandet." Nach dreieinviertel Jahren ist der 1. FCK wieder dort, wo er bei Jäggis Amtsantritt war: Letzter.



Führungslos, orientierungslos, hilflos. Das Bild, das Lautern bietet, macht fassungslos. Bezeichnend für die Führungskrise: Aufsichtsratschef Prof. Dr. Walter Ruda (48) ist heilfroh, bei der Suche nach dem neuen Trainer Jäggi zur Seite zu haben. Als Retter ausgedeutet: Wolfgang Wolf. Am Sonntagabend trafen sich Ruda, Jäggi und Wolf, verhandelten über eine Zusammenarbeit. Wolf zum kicker: "Ich kann nichts versprechen. Aber es ist auch noch nichts verloren." Wolf ist bereit für die Rettungsaktion. Schon vor Henkes Verpflichtung wollte Jäggi den ehemaligen Pfälzer Profi (248 Ligaeinsätze) holen. Im Mai aber war der Trainer noch an Nürnberg gebunden. Inzwischen ist er dort entlassen.



Wolf für Henke - damit wäre eine Personalfrage gelöst. Der 48- Jährige könnte Verein und Fans versöhnen. Wer aber folgt Jäggi auf den Stuhl des Vorstandschefs? Gebraucht wird eine Führungspersönlichkeit, die gleichzeitig Integrationsfigur ist. Ein Typ, wie einst Norbert Thines. Mit dem Sturz des früheren Präsidenten nach dem Bundesligaabstieg 1996 begann die Zerreißprobe in Lautern. Die Wunden sind bis heute nicht verheilt.



Der neue Mann auf dem Betzenberg muss die Streithähne vereinen, Aufbruchstimmung auslösen, Geldquellen erschließen helfen. Vor allem aber muss ihm der FCK eine Herzenssache sein. Ein Profil, das Hans-Peter Schössler hat. Der 57-Jährige ist hauptberuflich Geschäftsführer von Lotto Rheinland- Pfalz, ehrenamtlich Vorsitzender der WM-OK-Außenstelle Kaiserslautern. Und dort Chef des Geschäftsführers René C. Jäggi. "Was den 1. FCK betrifft, bin ich zu allem bereit." Für Schössler ist es Ehrensache, spontan zu helfen. Er würde nicht einmal davor zurückschrecken, seinen sicheren Job in Koblenz für einen Feuerstuhl in Kaiserslautern einzutauschen. Mit Stefan Kuntz (43) im Paket? Den ehemaligen Meister-Kapitän, heute Manager des Zweitligaanwärters TuS Koblenz, hatte Schössler Anfang 2004 Jäggi als Teammanager empfohlen. Anstelle von Kuntz kam Olaf Marschall (39), dem nach Jäggis Rückzug nun ebenfalls das Aus droht.



Uli Gerke





www.kicker.de
 
Mit Stefan Kuntz (43) im Paket? Den ehemaligen Meister-Kapitän, heute Manager des Zweitligaanwärters TuS Koblenz, hatte Schössler Anfang 2004 Jäggi als Teammanager empfohlen. Anstelle von Kuntz kam Olaf Marschall (39), dem nach Jäggis Rückzug nun ebenfalls das Aus droht.


Schössler und Kuntz ? Fände ich super die Lösung, das wäre eine Traumvorstellung.

Die Personalie Marschall ist auch klar: Er tut mir leid, ist ein netter Kerl, aber für den Job aus persönlichen Gründen vollkommen ungeeignet.

Er kann keinen Satz gerade sprechen, kann den Verein nicht repräsentieren.



Was würde uns im momentanen Chaos ein guter, charismatischer Manager wie Kuntz guttun, der die Wogen glättet und die ideelle Ausrichtung des Vereines vorgibt.

Die momentane Situation zeigt die Defizite Marschalls deutlich auf.
 
Marschall sollte eine andere Aufgabe haben, etwa die des Aufbaus eines Scouting Systems. Als Manager wünsche ich mir auch eher jemanden wie Kuntz, der den FCK ganz anders nach Aussen vertritt und der Spassfraktion aus Mainz Paroli bieten kann. Wie lange läuft der Vertrag von Marschall überhaupt ?
 
wenn schon ein anderer, dann einer der auf diesem gebiet auch schon was geleistet und erfahrung hat.

was wollt ihr mit kuntz?
 
Retter gesucht

Ein Schlussstrich als Neuanfang? Größer als die Hoffnung ist zur Zeit das Chaos in Kaiserslautern. Trainer Michael Henke entlassen, Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi zurückgetreten, aber bis auf weiteres noch in der Verantwortung. Tollhaus Betzenberg.

Chaos am Betzenberg: Jäggi geht - aber wer kommt?

Wer rettet den Klub, dessen Mitglieder erst am 14. Dezember zukunftsweisende Entscheidungen absegnen können?



"Ich übernehme die Verantwortung", sagt Jäggi (56) ehrenvoll. Der Sanierer, der den Klub wirtschaftlich wieder auf gesunde Füße (Eigenkapital 2,4 Millionen Euro) stellte, warf nach dem 1:3 gegen Nürnberg hin. Er will nicht länger Zielscheibe einer "gnadenlosen Hetz- und Treibjagd" sein. Die Anfeindungen ehemaliger Spieler wie Mario Basler oder Hans-Günter Neues, der "Fall Sforza", die kläglichen Auftritte einer Mannschaft, die keine ist - alles das hat Jäggi zermürbt. Seine ernüchternde Erkenntnis: "Wir sind sportlich gestrandet." Nach dreieinviertel Jahren ist der 1. FCK wieder dort, wo er bei Jäggis Amtsantritt war: Letzter.



Führungslos, orientierungslos, hilflos. Das Bild, das Lautern bietet, macht fassungslos. Bezeichnend für die Führungskrise: Aufsichtsratschef Prof. Dr. Walter Ruda (48) ist heilfroh, bei der Suche nach dem neuen Trainer Jäggi zur Seite zu haben. Als Retter ausgedeutet: Wolfgang Wolf. Am Sonntagabend trafen sich Ruda, Jäggi und Wolf, verhandelten über eine Zusammenarbeit. Wolf zum kicker: "Ich kann nichts versprechen. Aber es ist auch noch nichts verloren." Wolf ist bereit für die Rettungsaktion. Schon vor Henkes Verpflichtung wollte Jäggi den ehemaligen Pfälzer Profi (248 Ligaeinsätze) holen. Im Mai aber war der Trainer noch an Nürnberg gebunden. Inzwischen ist er dort entlassen.



Wolf für Henke - damit wäre eine Personalfrage gelöst. Der 48- Jährige könnte Verein und Fans versöhnen. Wer aber folgt Jäggi auf den Stuhl des Vorstandschefs? Gebraucht wird eine Führungspersönlichkeit, die gleichzeitig Integrationsfigur ist. Ein Typ, wie einst Norbert Thines. Mit dem Sturz des früheren Präsidenten nach dem Bundesligaabstieg 1996 begann die Zerreißprobe in Lautern. Die Wunden sind bis heute nicht verheilt.



Der neue Mann auf dem Betzenberg muss die Streithähne vereinen, Aufbruchstimmung auslösen, Geldquellen erschließen helfen. Vor allem aber muss ihm der FCK eine Herzenssache sein. Ein Profil, das Hans-Peter Schössler hat. Der 57-Jährige ist hauptberuflich Geschäftsführer von Lotto Rheinland- Pfalz, ehrenamtlich Vorsitzender der WM-OK-Außenstelle Kaiserslautern. Und dort Chef des Geschäftsführers René C. Jäggi. "Was den 1. FCK betrifft, bin ich zu allem bereit." Für Schössler ist es Ehrensache, spontan zu helfen. Er würde nicht einmal davor zurückschrecken, seinen sicheren Job in Koblenz für einen Feuerstuhl in Kaiserslautern einzutauschen. Mit Stefan Kuntz (43) im Paket? Den ehemaligen Meister-Kapitän, heute Manager des Zweitligaanwärters TuS Koblenz, hatte Schössler Anfang 2004 Jäggi als Teammanager empfohlen. Anstelle von Kuntz kam Olaf Marschall (39), dem nach Jäggis Rückzug nun ebenfalls das Aus droht.



Uli Gerke
 
ANALYSE





VON CHRISTIAN BIECHELE UND ULI GERKE

PERSONAL

Lauterns Trainer Henke baute im Vergleich zum 0: 3 bei Hertha auf drei Positionen um. Zandi, Pletsch und Blank rückten für Mettomo, Hertzsch ( beide Bank) und Nerlinger ( verletzt) in die Startelf. Coach Meyer veränderte bei seinem Debüt die FCN- Elf gegenüber dem 0: 1 gegen Stuttgart fünfmal. Er beorderte Paulus, Nikl, Schroth, Reinhardt und Mnari anstelle von S. Müller, Pinola, Wolf ( alle Bank), Polak sowie Lense ( beide verletzt) in die Anfangsformation.

SYSTEM UND TAKTIK

Beide Teams agierten in dieser Saison erstmals mit einer Dreier­ Abwehr- Kette. Die zentralen Männer, Pletsch und Cantaluppi, interpretierten ihre Rolle identisch. Sie agierten meist auf einer Höhe mit ihren Deckern und versuchten, diese in Zweikampfsituationen zu doppeln. Bei eigenem Ballbesitz rückten sie ein Stück weit vor, um dem Spielaufbau Konturen zu verleihen. Eine Aufgabe, mit der Pletsch weitestgehend überfordert war. Das Lauterer Spiel krankte aber auch daran, dass in der Mittelfeldzentrale Engelhardt als Ballverteiler auf sich alleine gestellt war.

Skela, mit allen Freiheiten ausgestattet, rochierte zu wenig und verzettelte sich oft unnötig – Mnari hatte wenig Mühe mit ihm. Auffälliger war da der laufstarke Kießling, der beim Club nominell über rechts als dritte Spitze kommen sollte. Vor allem in der ersten Hälfte ließ er sich als Anspielstation häufig in die Mitte fallen, half zudem bei Ballbesitz Lauterns hinten mit aus.

SPIELVERLAUF

Der Club startete überraschend selbstbewusst, ließ den Ball gut laufen – nach dem Ausgleich jedoch kehrte die Verunsicherung zurück. Lautern verbuchte so vor allem nach der Pause die größeren Spielanteile, trug seine Angriffe jedoch stereotyp mit hohen Flanken in die Spitze vor. Pech war es, dass Mikic einen 25­ Meter- Schuss von Lars Müller unhaltbar abfälschte. Die Entscheidung. Der FCK agierte nach diesem Treffer noch konfuser, während der Club sich wieder auf seine spielerische Linie besann.

FAZIT

Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg des FCN.
 
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Jäggis „ Verschwörungstheorie“





In der DSF- Sendung „ Doppelpass“ spielten sich Mario Basler und Ciriaco Sforza am Sonntag den Ball zu. „ Du musst heute schon trainieren.“ Basler animierte seinen ehemaligen Mannschaftskollegen, sich sofort wieder zur Verfügung zu stellen – als Spieler. „ Ich bin bereit, alles zu geben für den FCK.“ Der 35- Jährige würde lieber heute als morgen in den Mannschaftskreis zurückkehren. Sofern man ihn lässt. Ein Comeback von Sforza: Fluch oder Segen? Seit 18. Oktober ist Sforza kalt gestellt, von René C. Jäggi, weil er intern Kritik an der Arbeit von Trainer Henke geübt hatte. Die Mannschaft blieb den Beweis schuldig, dass es ohne „ Spaltpilz“ Sforza besser läuft. Ohne ihren umstrittenen „ Leithammel“ verloren die „ Roten Teufel“ dreimal, reichte es in vier Spielen nur zu einem Unentschieden ( 2: 2 gegen Leverkusen). Selbst Jäggi räumt längst ein, dass vieles von dem zutrifft, was Sforza im Vier- Augen- Gespräch anprangerte.

Trotz dieser ( zu späten) Einsicht ist Jäggi überzeugt: Sforza trägt Mitschuld an der Misere. „ Weil er einen Teil der Mannschaft negativ beeinflusst“, glaubt Jäggi.

Auch den anderen Teil der Teams sieht der Noch- Klubchef „ fremd gesteuert“. Von Rogon­ Chef Roger Wittmann, den Berater unter anderem von Ferydoon Zandi und Halil Altintop. Dass die beiden gegen Nürnberg Totalausfälle waren, bestätigt Jäggi in seiner „ Verschwörungstheorie“.

sechs Begegnungen ( vier Niederlagen, zwei Unentschieden) ohne einen Dreier, dabei 7: 18 Tore

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Michael Henke machte bis zuletzt gute Miene zum bösen ( Possen-) Spiel. „ Ich mache weiter. Ich konnte bisher in Ruhe arbeiten. Irgendwann wird der Knoten platzen!“ Als der 48- Jährige das sagte, war er als Trainer des 1. FC Kaiserslautern bereits entlassen! Und mit ihm sein Assistent Manfred Rauscher. Zwischen Tür und Angel, wenige Minuten nach dem Schlusspfiff, hatte René C. Jäggi in der Trainerkabine Henke den Rauswurf mitgeteilt. Dessen Vorführung war allerdings erst beendet, als Jäggi kurz vor 18 Uhr die Trennung vom glücklosen Trainer und seinen Rücktritt in der Pressekonferenz bekanntgab. Peinlich.

Was nach der Niederlage ablief auf dem Betzenberg, war seit Samstagmittag bereits beschlossene Sache. Bei der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung stellte Jäggi die überraschten Mitglieder dieses Gremiums vor vollendete Tatsachen: „ Im Falle des „ worst case“, einer Niederlage gegen Nürnberg, werde ich den Trainer entlassen. Und selbst als Vorstandsvorsitzender aufhören!“

Der Rücktritt war die Konsequenz aus jenem Krisengipfel am 7. November. Zwei Tage nach der desolaten Leistung bei der 0: 3­ Schlappe in Berlin hatte der 56­ Jährige den Spielern unmissverständlich erklärt: Wenn ich den Trainer entlassen muss, werde ich selbst gehen. Die Antwort der Mannschaft auf dem Platz im Spiel gegen Nürnberg war niederschmetternd. Ein klares Signal: Mit Trainer Henke geht es nicht mehr.

Zehn Spiele ohne Sieg. Kein Aufbäumen, kein Biss, keine Leidenschaft. Lautern präsentiert sich derzeit als leblose Mannschaft. Die Analyse von Kapitän Marco Engelhardt trifft den Kern allen Übels: „ Wir haben es nicht verdient, Spiele zu gewinnen. Weil wir einfach zu wenig tun auf dem Platz!“ Auf den Henke- Nachfolger wartet ein höllischer Job. Die Mannschaft ist in sich zerstritten, es fehlen Typen, Leitfiguren, die vorangehen, Kollegen mitreißen. Ein erneuter Trainerwechsel als Allheilmittel, neue Motivation? Halil Altintop hat durchaus berechtigte Zweifel: „ Wir werden sehen, ob es immer am Trainer liegt!“
 
„ Geredet haben wir genug“





kicker: Herr Blank, wer ist schuld an der Misere beim 1. FCK?

Stefan Blank: Wir, die Spieler, haben den Karren in den Dreck gezogen.

kicker: Überrascht vom Aus für Henke und Jäggis Rücktritt?

Blank: Nach dem 1: 3 war damit zu rechnen, dass etwas passiert.

kicker: Was muss sich in der Mannschaft grundlegend ändern?

Blank: Jeder muss sich Gedanken machen über das, was er auf dem Platz abliefert. Geredet haben wir genug!

kicker: Welcher Trainer muss kommen?

Blank: Das müssen andere entscheiden.

Ich bin jetzt ein dreiviertel Jahr hier, bekomme den vierten Trainer. Das muss man erst einmal verdauen.
 
ABSEITS Familienbande





Zu 200 WM- Toren reichte es beim DFB noch nicht ( lediglich 176). Das 200.

Länderspieltor erzielte Oskar Rohr ( li.) 1933 beim 3: 3 gegen Frankreich. Dieses vierte Auswahlspiel war zugleich sein letztes ( fünf Treffer). Der Angreifer des FC Bayern, mit dem er 1932 Meister wurde, ist der Onkel von Ex- Bayern- Spieler Gernot Rohr ( re.), derzeit Trainer der Young Boys Bern.
 
Kaiserslautern: Offizielle Vorstellung von Trainer Wolfgang Wolf - 22.11.2005 15:34

"Akte Sforza bleibt geschlossen"

Kaiserslauterns neuer Trainer Wolfgang Wolf schloss bei seiner offiziellen Vorstellung am Dienstag eine Rückkehr von Ciriaco Sforza kategorisch aus. "Die Akte Sforza bleibt geschlossen. Es gibt kein zurück für ihn", erklärte Wolf.

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Ausgespielt: Für Ciriaco Sforza gibt es kein Zurück beim FCK.



Sforza, der am 18. Oktober nach kritischen Äußerungen über Ex-Coach Michael Henke suspendiert worden war, hatte nach der Entlassung Henkes seine Rückkehr angeboten. "Das Thema ist durch. Es war meine alleinige Entscheidung, weil wir jetzt absolute Ruhe brauchen", betonte Wolfgang Wolf.
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Am Montagabend fielen am Betzenberg bei der Trainersuche die Würfel zu Gunsten von Wolfgang Wolf, der von 1978 bis 1988 in 248 Spielen (11Tore) das Trikot der "Roten Teufel" getragen hat .
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Der am 31. Oktober in Nürnberg entlassene Trainer soll den 1. FC Kaiserslautern aus der Krise führen. Bei seiner Rückkehr auf den Betzenberg erhält der 48-Jährige einen Vertrag Perfekt: Wolf beerbt Henke
bis zum 30. Juni 2008, der im Falle des Abstiegs auch für die Zweite Liga Gültigkeit besitzen würde.
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Lauterns Vorstandschef René C. Jäggi, Team-Manager Marschall und der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Ruda hätten ihn bei den nächtlichen Verhandlungen von der Dringlichkeit eines schnellen Amtsantritts überzeugt, so Wolf, der eigentlich gerne ein paar Tage länger Urlaub gemacht hätte nach seiner Beurlaubung beim Club. Die Aufgabe bei seinem ehemaligen und nun neuen Verein sieht der gebürtige Pfälzer als Herzensangelegenheit.
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"Auf den ersten Blick ist es ein Himmelfahrtskommando, aber ich glaube, dass wir den Klassenerhalt schaffen können. Wir sind zwar Tabellenletzter, aber noch ist gar nichts passiert", meinte Wolf. Allerdings versucht der Fußball-Lehrer sogleich, überbordende Erwartungen herunterzuschrauben: "Viele meinen, jetzt kommt ein Pfälzer Bub und alles läuft von selbst. Ich kann nicht versprechen, dass wir die Klasse erhalten, aber wir werden bis zum letzten Spieltag darum kämpfen."
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Wolf kündigte als Sofortmaßnahme ein fünftägiges Trainingslager ab dem kommenden Dienstag bis zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an. Auf diese Art will der neue Coach die Spieler kennen lernen.
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Einen neuen Co-Trainer möchte der 48-Jährige erst am Donnerstag benennen. "Ich will jemanden, der neutral ist. Es soll keiner aus dem Umfeld sein, denn die Strömungen gefallen mir nicht", erklärte Wolf. Zudem will der gelernte Großhandels-Kaufmann seinen Bruder Arno, der momentan noch in Nürnberg unter Vertrag steht, als Scout holen.
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Der Coach skizzierte neben den Personalfragen eine Reihe von weiteren Aufgaben, die er bewältigen muss. "Es liegt jetzt an mir. Wenn möglich, soll schon beim Spiel in Hannover was auf unser Konto kommen. Im Heimspiel gegen Frankfurt muss dann der Betze beben. Die Spieler müssen zeigen, dass sie mehr können. Wir müssen vor allem die Gegentorflut eindämmen", sagte Wolf, der vor der Saison eine FCK-Anfrage abgelehnt hatte, weil er seinen Vertrag in Nürnberg erfüllen wollte.
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Sollte der Abstieg nicht vermieden werden können, hat Wolf aber auch einen Plan B in der Tasche: "Wenn wir absteigen, werde ich mich nicht aus der Verantwortung stehlen." Auch der Klub will dem Trainer die Treue halten. "Wenn es so kommen sollte, wollen wir mit ihm in der 2. Liga was aufbauen"", sagte Teammanager Olaf Marschall, den der Trainer als "meinen ersten Ansprechpartner" bezeichnet.
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Während die Trainersuche schnell beendet werden konnte, wird die Frage der künftigen Klubführung nach dem angekündigten Rücktritt von Rene C. Jäggi wohl erst nach der Mitgliederversammlung und der dabei stattfindenden Neuwahl des Aufsichtrats am 14. Dezember beantwortet werden. Bis dahin führt Jäggi kommissarisch die Geschäfte weiter.





Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=324055&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=13&gruppe=19848
 
Wolfgang Wolf: "Die Mannschaft hat Angst"



kicker: Herr Wolf, wie ist Ihr erster Eindruck nach zwei Tagen als Trainer des 1. FCK?



Wolfgang Wolf: Der 1. FCK befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Doch man merkt: Alle wollen sich dagegenstemmen.



kicker: Auch die Mannschaft?



Wolf: Die Mannschaft ist körperlich fit, will auch. Sie hat aber Angst, ist blockiert. Das ist nicht der FCK, den ich sehen will.



kicker: Was ist Ihnen spontan aufgefallen?



Wolf: Die Jungen. Axel Bellinghausen, ein Halfar oder Reinert. Sie spielen ohne Angst, mutig.



kicker: Und die anderen?



Wolf: Die sind zögerlich, warten ab. Statt einen Schritt nach vorne zu gehen, gehen sie zwei zurück.



kicker: Samstag geht es nach Hannover. Wo werden Sie ansetzen?



Wolf: Wir müssen ein bisschen Lockerheit reinbringen. Die Defizite sind offensichtlich. Es gilt die Gegentorflut einzudämmen, hinten erst mal dichtzumachen.



kicker: Was ändern Sie taktisch?



Wolf: Kurzfristig sind große Änderungen nicht möglich.



kicker: Viele sehen schwarz für den 1. FCK. Sie auch?



Wolf: Dann wäre ich nicht hier. Ich bin nicht gekommen, um mich auf die Zweite Liga einzustellen.



kicker: Warum tun Sie sich das Himmelfahrtskommando 1. FCK an?



Wolf: Es wird nicht einfach, aber es wird kein Himmelfahrtskommando. Zurück zum FCK zu gehen, ist eine Herzensangelegenheit.



kicker: Die Erwartungen an den Heimkehrer sind sehr hoch. Zu hoch?



Wolf: Ich weiß, auf meinen Schultern liegt eine große Last. Ich bin bereit, die zu tragen.



kicker: Sie holten Wolfgang Funkel als Co-Trainer. Warum?



Wolf: Wir haben zusammen den Fußballlehrer gemacht. Ich schätze seine Art. Er kennt den Betzenberg, auch ihm liegt der 1. FCK am Herzen. Ich wollte einen neutralen Assistenten haben, keinen aus dem näheren Umfeld, der infiziert ist.



kicker: Ihrem Team fehlen Typen. Trotzdem verzichten Sie auf Ciriaco Sforza. Die Gründe?



Wolf: Wir brauchen Ruhe. Die ist jetzt oberstes Gebot. Mit Sforza kriegen wir keine Ruhe: Er spaltet den Verein und die Mannschaft!



kicker: Wie sehr hat Sie Klubchef René C. Jäggi bei der Sforza-Entscheidung beeinflusst?



Wolf: Ich lasse mir von niemandem reinreden. Herr Jäggi hatte mich sogar ermutigt, wieder auf Sforza zurückzugreifen. Ich wollte aber nicht. Es war eine wichtige und richtige Entscheidung.



kicker: Sforza weg, Funkel da, Ihr Bruder Arno als Scout ebenso. Brauchen Sie einen Schaufelbagger, um auf dem Betzenberg richtig aufzuräumen?



Wolf: Ich habe klare Vorstellungen, die ich umsetzen will. Das Problem ist: Alles muss mit Bedacht, aber schnell gehen. Wir haben keine Zeit zu verlieren.



kicker: Sie sind einen Vertrag bis 2008 eingegangen. Eine lange Laufzeit als Signal für Kontinuität in Kaiserslautern?



Wolf: Ich habe gefragt: Was wollt Ihr? Und gesagt: Ich bin der Falsche als Trainer für ein dreiviertel Jahr. Ich glaube, etwas aufbauen, das kann ich!



kicker: Wird Marco Engelhardt Ihr Kapitän bleiben?



Wolf: Bis zur Winterpause auf alle Fälle. Warum nicht darüber hinaus?



kicker: Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Teammanager Olaf Marschall?



Wolf: Olaf ist mein erster Ansprechpartner. Er wird mir als rechte Hand zur Verfügung stehen.



kicker: René C. Jäggi tritt als Vorstandsvorsitzender ab. Sehen Sie ein Problem für sich, bald einen neuen Chef zu haben?



Wolf: Nein. Ich bin bereit, dem FCK zu helfen. Ab jetzt.



kicker: Vier Ligaspiele, ein Pokalspiel gegen Mainz. Ihre Ziele bis zur Winterpause?



Wolf: Wir sind Letzter, müssen noch einige Punkte draufpacken. Im Pokal wollen wir überwintern. Auf das Derby gegen Mainz freue ich mich schon jetzt. Dort habe ich, zumal äußerst unglücklich, mit Nürnberg verloren - und meinen Job.



Interview: Uli Gerke



Quelle: www.kicker.de
 
Eine interessante Aussage...Sforza spaltet Verein und Mannschaft. Nach der Aussage halte ich eine Rückkehr für ausgeschlossen. Die Spekulationen, Jäggi hätte Wolf verboten, Sforza wieder einzustellen, sind auch vom Tisch.
 
kicker: Was ist Ihnen spontan aufgefallen?


Wolf: Die Jungen. Axel Bellinghausen, ein Halfar oder Reinert. Sie spielen ohne Angst, mutig.




Das klingt doch mal richtig gut....








kicker: Wie sehr hat Sie Klubchef René C. Jäggi bei der Sforza-Entscheidung beeinflusst?



Wolf: Ich lasse mir von niemandem reinreden. Herr Jäggi hatte mich sogar ermutigt, wieder auf Sforza zurückzugreifen. Ich wollte aber nicht. Es war eine wichtige und richtige Entscheidung.


Und damit dürfte die schwachsinnige Diskussion, von wegen Jäggi hat Wolf gezwungen auf Sforza zu verzichten, auch beendet sein.
 
Der Kampf um Jäggis Erbe

Die Trainerfrage ist geklärt: Wolfgang Wolf übernimmt Henkes Job, Wolfgang Funkel wird Co- Trainer. Hinter den Kulissen wird nach Jäggis Demission um die Macht beim 1. FCK gerungen.





Frostige Atmosphäre auf dem Betzenberg, als Wolfgang Wolf am Dienstag pünktlich um 15 Uhr auf ( Neben-) Platz 4 seine Mission „ Rette den 1. FCK“ in Angriff nahm. Der Begrüßungsbeifall der etwa 300 Trainingskibitze für den neuen Hoffnungsträger fiel eher bescheiden aus, was nur bedingt mit der klirrenden Kälte zu tun hatte. Zweifel und Skepsis in vielen Gesichtern. Die Angst geht um, weil es schon zu spät sein könnte für eine Renaissance der „ Roten Teufel“, die an die Heimkehr des „ Pfälzer Bub“ geknüpft ist.

Zur Seite steht Wolf seit Mittwoch ein weiterer ehemaliger Lauterer: Wolfgang Funkel. Der 47­ Jährige, der bis zur Entlassung von Juri Schlünz im November 2004 Co­ Trainer bei Hansa Rostock war, erhält wie Wolf einen Vertrag bis 2008. Funkel ( 305 Bundesligaspiele) hatte seine Karriere 1995 nach einem Kreuzbandriss beim 1. FC Kaiserslautern beenden müssen.

Die Trainerfrage ist geklärt. In der Führungsetage von Klarheit dagegen keine Spur. Hinter den Kulissen tobt der Machtkampf. Es geht um das Erbe des scheidenden Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi.

Was der Schweizer bei der Ankündigung seines freiwilligen Rückzuges vergangenen Samstag nicht bedacht hatte: Ohne eine Funktion beim 1. FCK ist der Schweizer zudem seinen Job als Geschäftsführer der WM- OK- Außenstelle Kaiserslautern los.

Trotz seiner Rücktrittsankündigung hat Jäggi nach wie vor die volle

Rückendeckung von Aufsichtsratschef Prof. Dr. Walter Ruda. Der wirkte als „ Krisenmanager“ im Chaos nach der Entlassung von Trainer Michael Henke und Jäggis überraschendem Verzicht auf den Vorstandsposten hilflos, ratlos, überfordert. Obwohl umstritten, will sich Ruda am 14. Dezember bei der Mitgliederversammlung zur Wiederwahl stellen.

Ruda und Jäggi führten zu Wochenbeginn zahlreiche Gespräche.

Unter anderem auch mit dem als Nachfolger von Jäggi gehandelten Hans- Peter Schössler. Fürs Erste jedoch mit wenig Erfolg.

„ Ich werde mich für nichts empfehlen und um nichts bewerben“, erklärte Schössler gegenüber dem kicker. Das Risiko, eine Spitzenposition als Geschäftsführer von Lotto Rheinland- Pfalz für den Höllenjob auf dem Betzenberg einzutauschen, scheint dem 57- jährigen möglicherweise zu groß. Oder waren die Bemühungen von Jäggi und Ruda, Schössler den Vorstandssessel beim FCK schmackhaft zu machen, ohnehin nur halbherzig? Weil Ruda selbst auf den Vorstandsposten schielt, Jäggi in den Aufsichtsrat wechselt? Für den Fall einer Ausgliederung der Profiabteilung hat Jäggi ein weiteres Engagement beim 1. FCK nicht ausgeschlossen.

Nichts ist unmöglich. Es brodelt weiter gewaltig auf dem Betzenberg. Damit sich die Lage entspannt, hofft Aufsichtsratsmitglied

Foto: view/ Heinrich

Horst Buchholz, dass der Rückzieher des Wunschkandidaten auf die Jäggi- Nachfolge nicht endgültig ist: „ Herr Schössler wäre der ideale Kandidat, die beste Lösung für Lautern!“ ULI GERKE
 
Auch der Ex- Nationalspieler macht sich für Schössler stark

Briegel fordert Rudas Rücktritt: „ Er blamiert die Pfalz“





Hans- Peter Briegel ( 50) hat sich noch nicht festgelegt, ob er weiter Trainer der albanischen Nationalmannschaft bleibt. „ Die Perspektive muss stimmen“, begründet Briegel seine Bedenkzeit. Vor Januar will er sich nicht entscheiden.

Die Zukunft des 72fachen Nationalspielers ist offen. Auch in Albanien ist ihm nicht entgangen, dass beim krisengeschüttelten 1. FC Kaiserslautern über seine Rückkehr spekuliert wird. „ Ich will weiter Trainer bleiben.“ Briegel zeigt allerdings wenig Ambitionen, in Lautern noch einmal Verantwortung zu übernehmen.

Geht es nach Briegel, dann sollte der 1. FCK jetzt die Chance zu einem Neuanfang nutzen: „ Nach Jäggi müsste auch Ruda seinen Hut nehmen. Wenn so jemand Aufsichtsratsvorsitzender ist, blamiert er ja die ganze Pfalz. Unfassbar, was er sich im DSF-„ Doppelpass“ am Telefon leistete.“ Ruda wollte sich quasi selbst einladen . . .

Vom Vorstandsvorsitzenden und von Prof. Dr. Walter Ruda fühlte sich Briegel vor zwei Jahren

aus dem Aufsichtsrat des Bundesligisten gemobbt. Als Konsequenz war er zurückgetreten, später sogar aus dem Verein ausgetreten. Und hatte sogar den Vereins- Ehrenring zurückgegeben.

Ohne Jäggi und Ruda, davon ist Briegel überzeugt, würden die Turbulenzen auf dem Betzenberg aufhören: „ Dann wären die Angriffsflächen weg, käme Ruhe rein, würden auch die so genannten Quertreiber den Klub wieder unterstützen.“ Wie viele andere in der Pfalz, so hält auch Briegel den Koblenzer Hans- Peter Schössler für den richtigen Mann als Jäggi­ Nachfolger: „ Herr Schössler ist einer der wenigen, die den Verein in ruhigeres Fahrwasser führen könnten. Er ist ehrlich, glaubwürdig, seriös. Er verkörpert alles, was ein Vorstandsvorsitzender in Lautern haben muss!“ Einer, dem Briegel neben Schössler die Bewältigung des heiklen Jobs in der Pfalz noch zutrauen würde, ist Klaus Fuchs. Der ehemalige kaufmännische Leiter des 1. FCK arbeitet heute als Geschäftsführer ( Marketing, Organisisation, Volkswagen Arena) beim VfL Wolfsburg. ULI GERKE
 
So sieht es bei der ARD-Sportschau aus:





Kann Lautern die Dauerkrise beenden?



Die Abstimmung ist beendet.



• Der Verein erholt sich nicht mehr und steigt ab 34%

• Mit neuer Führung und neuem Trainer packen sie es 51%

• Der FCK wurschtelt weiter bis zur nächsten Krise 14%
 
Auch der Ex- Nationalspieler macht sich für Schössler stark
Briegel fordert Rudas Rücktritt: „ Er blamiert die Pfalz“





Hans- Peter Briegel ( 50) hat sich noch nicht festgelegt, ob er weiter Trainer der albanischen Nationalmannschaft bleibt. „ Die Perspektive muss stimmen“, begründet Briegel seine Bedenkzeit. Vor Januar will er sich nicht entscheiden.

Die Zukunft des 72fachen Nationalspielers ist offen. Auch in Albanien ist ihm nicht entgangen, dass beim krisengeschüttelten 1. FC Kaiserslautern über seine Rückkehr spekuliert wird. „ Ich will weiter Trainer bleiben.“ Briegel zeigt allerdings wenig Ambitionen, in Lautern noch einmal Verantwortung zu übernehmen.

Geht es nach Briegel, dann sollte der 1. FCK jetzt die Chance zu einem Neuanfang nutzen: „ Nach Jäggi müsste auch Ruda seinen Hut nehmen. Wenn so jemand Aufsichtsratsvorsitzender ist, blamiert er ja die ganze Pfalz. Unfassbar, was er sich im DSF-„ Doppelpass“ am Telefon leistete.“ Ruda wollte sich quasi selbst einladen . . .

Vom Vorstandsvorsitzenden und von Prof. Dr. Walter Ruda fühlte sich Briegel vor zwei Jahren

aus dem Aufsichtsrat des Bundesligisten gemobbt. Als Konsequenz war er zurückgetreten, später sogar aus dem Verein ausgetreten. Und hatte sogar den Vereins- Ehrenring zurückgegeben.

Ohne Jäggi und Ruda, davon ist Briegel überzeugt, würden die Turbulenzen auf dem Betzenberg aufhören: „ Dann wären die Angriffsflächen weg, käme Ruhe rein, würden auch die so genannten Quertreiber den Klub wieder unterstützen.“ Wie viele andere in der Pfalz, so hält auch Briegel den Koblenzer Hans- Peter Schössler für den richtigen Mann als Jäggi* Nachfolger: „ Herr Schössler ist einer der wenigen, die den Verein in ruhigeres Fahrwasser führen könnten. Er ist ehrlich, glaubwürdig, seriös. Er verkörpert alles, was ein Vorstandsvorsitzender in Lautern haben muss!“ Einer, dem Briegel neben Schössler die Bewältigung des heiklen Jobs in der Pfalz noch zutrauen würde, ist Klaus Fuchs. Der ehemalige kaufmännische Leiter des 1. FCK arbeitet heute als Geschäftsführer ( Marketing, Organisisation, Volkswagen Arena) beim VfL Wolfsburg. ULI GERKE


als ob ruda bisher viel angegriffen worden mehr..

er ist da doch 10mal mehr in der diskussion drin..

was schlösser angeht stimm ich ihm aber zu..
 
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