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Aus dem Kicker

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aber mal was anderes, warum nicht ein heim-ernst und ein auswärts-macho, oder umgekehrt?


Wäre gerecht und ohne Ärger, obwohl was würden die Torhüter dazu sagen?



Heim Ernst / Auswärts Macho!
 
heim-ernst und ein auswärts-macho


...also das Modell, das es in vielen deutschen Haushalten schon gibt!
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Im Ernst (
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): Ich möchte da auch nicht in Henkes Haut stecken. Die Entscheidung ist nicht leicht. Und auch nicht das Gespräch, das er mit dem "Unterlegenen" führen muss.
 
die ideallösung wäre es für beide goalies sicher nicht aber immer noch besser, als ständig auf der bank zu sitzen.
 
das kannste aber echt net bringen!



N Kepper muss ein gewisses Vertrauen haben und ständig zu wechseln, wär´ da nicht gerade der Hit.
 
KAISERSLAUTERN: Macho löst Ernst als Nummer „ 1“ ab, Engelhardt ist neuer Kapitän

Stefan Blanks Wiedersehen mit seinem Lieblingsverein





Für Stefan Blank ( 28) wird es der erste richtige Auftritt in der Arena.

Zwar er schon mal 2001 mit Bremen beim 4: 1 von Werder dort, hockte aber 90 Minuten auf der Bank. Auch diesmal wird seine Verwandtschaft auf der Tribüne sitzen. „ Es ist doch ganz normal, dass man mit der Mannschaft aus seiner Heimatstadt mitfiebert“, meint der gebürtige Gelsenkirchener und sagt keck: „ Schalke ist mein Lieblingsverein.“

Eine Vorliebe, die am Sonntag 90 Minuten ruhen muss. Blank ist Profi genug, um diese Sentimentalität auszublenden. Die Professionalität des Linksverteidigers, der im Januar von Aachen gekommen war und in der Rückrunde mit vier Toren aufhorchen ließ, ist dem neuen Trainer Michael Henke nicht verborgen geblieben: „ Stefan Blank ist eine Persönlichkeit, hat immer ein offenes Ohr für die Belange der Mannschaft.“ Henke bestimmte Blank zum Stellvertreter und Marco Engelhardt zum Kapitän.







„ In ihm sehe ich jemanden, der vorneweg marschiert und eine Kämpfernatur ist. Er ist kein Duckmäuser, sondern ein offensiver Typ, der seine Meinung sagt. Er wird 25, ist damit kein ganz junger Dachs mehr, und er hat mit der WM 2006 im eigenen Land ein großes Ziel vor Augen“, begründet der Trainer seine Entscheidung. Im Tor entschied sich Henke überraschend für Jürgen Macho ( 27) als Stammkeeper. Thomas Ernst bezeichnete die Zurückversetzung ins zweite Glied als „ die größte Enttäuschung meiner Karriere“. Der 37 Jahre alte Keeper, der den verletzten Tim Wiese vergangene Runde so glänzend vertreten hatte, war fest davon ausgegangen, zwischen den Pfosten zu bleiben. Henke hat mit dem Votum für Engelhardt und Macho den unbequemeren Weg gewählt: „ Ich treffe meine Entscheidungen für den Erfolg der Mannschaft und des Vereins. Außerdem geht es auch darum, glaubwürdig zu bleiben.“ MICHAEL EBERT
 
vielleicht kann ernst im dfb-pokal spielen und macho in der liga?



die saison ist ja noch jung und wer weiss was passiert.... (ich steck schon 3Euro ins Schwein)
 
ich halte nix von solchen wechselspielchen...

und letztet jahr waren auch die meisten dagegen

macho mal spielen zu lassen wo eigentlich alles schon gelaufen

war..

der der im tor ist sollte volle unterstützung haben und solange er leistung zeigt auch drin bleiben.. mindestens bis zu winterpause..
 
...nix gegen Ernst und seine Leistungen. Aber Leute, schaut mal rein erfolgsorientiert, ohne irgendwelche Sentimentalitäten. Ernst ist 37, spielt wer weiß wie lange noch. Und was kommt danach? Was sind das für Perspektiven für die Jungen hinten dran? Vor allem wenn sie gleiche Leistung wie Ernst bringen! Aus Sicht des Vereines ist es eine sehr gute, wenn auch menschlich harte Entscheidung. Ich will auf keinen Fall nächstes Jahr vor der Situation stehen das Ernst aufhört, Macho weg ist und wir kaufen wieder einen Ützlbrützel-Keeper aus Ungarn
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Blank in diesen Favoritenkreis zu stellen, war absolut richtig - ich bin froh, dass wir ihn damals bekommen konnten! Das ist eine echte Type, ein ganz toller Charakter, wie er sich in Interviews gibt und immer ein offenes Ohr (auch für Fans) hat, ist echt gut. Er ist sportlich wie menschlich eine Verstärkung. Das war eine gute Entscheidung - nicht gleich als d e r Kapitän, aber durchaus als einer, der diese Aufgabe übernehmen kann und sie auch schon ausgeführt hat - wie Engel in Liga 2, er bei Aachen.
 
@ ehrmann: Also bitte nichts gegen Ützelbrützel - Spieler aus Ungarn.
Kiraly war doch gar nicht schlecht...
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und ich dachte immer das Ützel-Brützel immer aus Mesopotanien kämen..

jetzt wohnen die in Berlin
 
Neues von Ulli Gurke





KAISERSLAUTERN: Sorgen im Sturm

Der große Nachteil an Altintops starker Frühform





1 Die Heimpremiere gegen Duisburg als Wegweiser für den 1. FCK.

,, Dieses Spiel wird zeigen, in welche Richtung es für uns geht.“ Das jedenfalls glaubt Halil Altintop, der seine Mannschaft beim Auftakt auf Schalke auf die Siegerstraße gebracht hatte. Das erste Saisontor des 22- Jährigen reichte jedoch nicht zur Sensation des Underdogs beim Titelanwärter. Auch, weil der Torschütze bei Halbzeit verletzt ausfi el. ,, Es war mitentscheidend für den Spielausgang, dass Halil raus musste.“ Die Einschätzung von Trainer Michael Henke belegt, wie wertvoll der türkische Nationalspieler inzwischen geworden ist.

Umso wichtiger wäre Altintops Mitwirken am Samstag. Noch aber ist sehr fraglich, ob die Zerrung im rechten Oberschenkel rechtzeitig ausheilt. Altintop ist recht zuversichtlich: ,, Wenn die Behandlung weiter so positiv anschlägt, rechne ich fest mit meinem Einsatz.“ Sorgen im Sturm – die waren fast absehbar in Lautern bei der dünnen Besetzung vorne mit nur drei gelernten Vollstreckern. Neben Altintop musste auch Carsten Jancker, der Initiator des Führungstreffers war, zu Wochenbeginn wegen Rückenproblemen kürzer treten. Und Neuzugang Boubacar Sanogo ( 22) verfügt noch nicht über die körperliche Fitness, um 90 Minuten durchzuhalten. ,, Boubacar holt auf, täglich.“ Henke ist froh über die Fortschritte, die beim Mann von der Elfenbeinküste zu erkennen sind. Sollten Jancker oder Altintop passen müssen, würde gegen Duisburg Sanogos Stunde schlagen. Von dem, was der 22- Jährige drauf hat, zeigen sich auch die Kollegen angetan. Altintop: ,, Er wird sicher eine Verstärkung. Sanogo hat ein Näschen, macht einen guten Eindruck.“ Gleich bis 2009 haben die Pfälzer die Stürmerhoffnung verpfl ichtet. Geht es nach den Verantwortlichen des 1. FCK, würde man auch Halil Altintop langfristig binden. Doch bei seinen Bemühungen ist Klubchef René C. Jäggi bisher nicht vorangekommen. Insofern bringt die starke Frühform der Nummer 19 auch einen schwerwiegenden Nachteil mit sich. Mit jedem Tor, das Altintop erzielt, wird der 2006 ablösefreie Stürmer interessanter für andere Vereine. Derart schnell wie zuletzt Ioannis Amanatidis ( nun Frankfurt) zieht es den Türken jedoch nicht weg aus der Pfalz. ,, Das wird bei mir nicht passieren. Es ist viel zu früh, an einen Wechsel zu denken. Wichtig ist, wie ich mich weiterentwickle. Ich muss regelmäßig spielen, spüren, dass auf mich gesetzt wird.“ Dieses Gefühl gibt ihm Henke, der das Rennen um Altintop längst nicht für verloren hält. ,, Wir werden alles tun, ihn zu halten. Die Qualität von Altintop haben wir beim FCK nicht in Hülle und Fülle.“ ULI GERKE

#
 
Zweite Gurke

Sturm-„ Büffel“ Lavric darf noch nicht auf die Weide





1 Norbert Meier ( 46) lässt sich nicht gern in die Karten schauen.

Wer samstags für den MSV Duisburg aufl aufen darf, verrät der Trainer erst ein paar Stunden vorher, „ das“, betont er, „ das mache ich grundsätzlich so“.

Auch vor dem Saisonstart ließ Meier die Katze nicht früher aus dem Sack. Markus Kurth ( 32) musste lange zappeln, ehe er den Zuschlag erhielt. Klemen Lavric ( 24), Millionen- Einkauf von Dynamo Dresden, schaute in die Röhre.

Auch in Kaiserslautern? „ Normalerweise“ halte er an einer Mannschaft fest, „ die ordentlich gespielt hat“, sagt Meier.

Das wäre schlecht für Lavric.

Denn Abdelaziz Ahanfouf ( 27, 17 Treffer in der Aufstiegssaison) hat seinen Platz sicher. Und Kurth ( elf Tore in der 2. Liga) nutzte die Partie gegen Stuttgart ( 1: 1, kicker- Note 3), um als unermüdlicher Teamworker seinen Wert für das blau- weiße Kollektiv zu unterstreichen. Der frühere Kölner steht kaum im Ruf einer Tormaschine – aber wegen seiner Systemtreue hoch in der Gunst des Trainers. „ Mit ihm“, erklärt Meier, „ habe ich die Gewissheit, dass die Defensivarbeit in meinem Sinn verrichtet wird.“ Wenn nicht alles täuscht, wird der Trainer seinen Angriff nicht umbauen. Jedenfalls nicht sofort. Lavric, für dessen Verpfl ichtung Klubchef Walter Hellmich „ durch die Hölle ging“, mache sich gut, versichert Meier, der „ Büffel“ werde dem MSV sicher helfen, „ ich bin froh, dass er da ist.“ Im Moment freilich sei der Sturmtank ( 1,90 m/ 83 kg) „ noch sehr entwicklungsfähig“. Mit anderen Worten: Lavric spürt, dass der Sprung in die Bundesliga ein großer ist. Entsprechend sorgsam führt Meier ihn an höhere Aufgaben heran, 19 Einsatzminuten waren es gegen Stuttgart, und auf dem Betzenberg werden es vielleicht schon ein paar mehr sein. „ Wir drei nehmen uns nicht viel“, meint Kurth, „ wir haben Respekt voreinander. Und jeder von uns respektiert, wenn er mal auf die Bank muss.“ Ahanfouf, Lavric und ihm zeigte Meier auf, dass sie sich in einer komfortablen, ja sogar in einer „ vorzüglichen“ Situation befänden: „ Aus diesem Trio spielen in der Regel zwei. Fürs defensive Mittelfeld habe ich vier Leute, von denen ich nur zwei nominieren kann.“ So funktioniere Profi fußball, und wenn Lavric enttäuscht sei, „ dann ist das das Normalste von der Welt“. THOMAS HENNECKE
 
1. FC Kaiserslautern – MSV Duisburg





Aufstellung: 1 Macho – 2 Lembi, 15 Pletsch, 32 Mettomo, 33 Blank – 20 Engelhardt, 13 Sforza – 7 Skela – 19 Altintop, 18 Sanogo, 17 Seitz

Reserve: 21 Ernst ( Tor), 4 Wenzel, 5 Hertzsch, 14 Mikic, 16 Bellinghausen, 22 Reuter, 23 Riedl, 24 Henn, 26 Damm, 34 Schönheim

Es fehlen: 6 Nerlinger, 10 Zandi ( beide Trainingsrückstand), 9 Jancker ( Rückenprobleme), 25 Lehmann ( Sprunggelenkblessur), 30 Kosowski ( nicht im Kader)







Aufstellung: 1 Koch – 11 Wolters, 4 Möhrle, 3 Baelum, 7 Bugera – 29 Willi, 20 Grlic, 6 Hausweiler, 22 Michalke – 18 Kurth, 15 Ahanfouf

Reserve: 26 Beuckert ( Tor), 9 Rietpietsch, 10 Lavric, 13 Bodzek, 14 El Kasmi, 17 Meyer, 21 van Houdt, 27 Anfang, 30 Lottner

Es fehlen: 2 Tjikuzu ( Prellung am Sprunggelenk), 5 Biliskov ( Rückstand nach Syndesmoseriss), 8 Voss ( Aufbautraining nach Meniskus- Einriss), 23 Ivanovic ( Kreuzbandriss)

Statistik: Zuletzt am 18. 3. 2000 3: 2. Lautern gewann die letzten sieben Heimspiele gegen den MSV. Den letzten Duisburger Punktgewinn am „ Betze“ gab's 1980/ 81 ( 1: 1), der letzte Sieg liegt noch länger zurück ( 2: 0 1969/ 70). Bilanz. 19 – 4 – 2, 48: 13 Tore
 
Hmmm... bei Halil is das ganz was anderes als bei dem Griechen - auch wenn er wechseln sollte, hätte er als Grund, die sportliche Perspektive, geht offen mit der Sache um. Hoffe, er kann spielen und bleibt - irgendwie.



Er ist wirklich derzeit unersetlich im Team, dass Bouba in der Anfangsformation steht, glaube ich nicht. Auch weil "Janck" ja einsatzfähig ist und die Rückenprobleme überstanden hat.



Mal sehen, wer noch aus dem Kader gestrichen wird - ehrlich gesagt sind mir das viel zu viele Abwehrleute...
 
KAISERSLAUTERN: Göktan ( 24) im Probetraining – Kritik an der Abwehr

Henke gibt Pletsch & Co. Rückendeckung



1 Fünf Gegentore in zwei Ligaspielen. Muss Lautern in der Defensive personell nochmals nachbessern? „ Nein! Wir brauchen keinen neuen Spieler für die Abwehr.“ Michael Henke ist überzeugt, die Fehlerquellen intern beheben zu können. Der Trainer stellt sich demonstrativ vor diejenigen, die in die Schusslinie geraten sind: Lucien Mettomo und Marcelo Pletsch. „ Ich wehre mich gegen die platte Argumentation, die Innenverteidigung steht nicht. Wir müssen beim taktischen Verhalten des ganzen Teams ansetzen.“ Henke erwartet in der Rückwärtsbewegung Fortschritte, schon Samstag im Pokal in Trier. Neuzugang Pletsch räumt ein, dass längst nicht alles wunschgemäß läuft. „ Momentan können wir nicht zufrieden sein. Wir sind noch nicht so eingespielt. Es fehlt an Kleinigkeiten, ein bisschen an der Absprache. Das wichtigste ist, wir müssen hinten so schnell wie möglich eine Sprache sprechen.“ Ein Fingerzeig an Nebenmann Mettomo, der in seine dritte Saison beim FCK geht, aber nach wie vor kaum ein Wort Deutsch spricht.

Eine Nachlässigkeit, für die Pletsch wenig Verständnis hat. „ Ich konnte die Sprache auch nicht, als ich 1999 nach Gladbach kam. Doch das hatte ich schnell abgestellt.

Jeder muss sich bemühen, umso schneller fi ndet man sich zurecht.“ Nicht nur Missverständnisse mit Mettomo plagen Pletsch. In der Schlussphase gegen Duisburg wäre er wegen Krämpfen im Oberschenkel am liebsten vorzeitig vom Platz. Da das Auswechselkontingent allerdings erschöpft war, musste er sich durchbeißen. Seine Erklärung für die Müdigkeit in den Beinen: ,, Ich war seit April ohne Wettkampfpraxis und richtiges Mannschaftstraining. Um die Rückstände sehr schnell aufzuholen, hatte ich die letzten Wochen sehr viel gemacht. Vielleicht zu viel . . .“ Was zusätzlich unnötig Schmerzen verursacht, ist das neue Schuhwerk, mit dem er überhaupt nicht zurecht kommt. Pletsch: „ Ich probiere ständig andere Schuhe. Den passenden habe ich bisher noch nicht gefunden.“ ULI GERKE
 
gibt's denn nich irgendwo nen Orthopädie-Schuster für die Gräten vom Pletsch
 
Wie wärs mit den "Wunderschuhen" von Forrest Gump? *LOL*



Keine Ahnung was der für verwachsene Flossen hat!!! Würd aber gern ma ein Bild davon sehen!!!
 
Leute...ich hab mich jetzt mal erkundigt. Das mit den Füßen vom Pletscher ist wirklich keine witzige Sache. Hab hier mal ein Bild von seinem behandelnden Hufschmied:


http://www.cmontmorency.qc.ca/sped/expo/images/piedhalvalg.jpghttp://www.cmontmorency.qc.ca/sped/expo/images/piedhalvalg.jpg



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Sieht ja böse aus. Dass er damit überhaupt den Ball in die gewünschte Richtung bekommt grenzt ja fast an ein Wunder!

Dafür Schuhe zu finden ist nicht die einfachste Übung!
 
Verbesserter Seitz sorgt für Schwung





Eintracht Trier – 1. FC Kaiserslautern





0: 3 ( 0: 2)





Trier: Ischdonat – Falkenmayer, Koch,

Thieser , Adrian – Lösch ( 57. Donato) – Bauer, Becker, Louadj – Braham ( 67. Kacan), Klasen ( 75. Schulz) – Trainer: Prus. Kaiserslautern: Macho – Lembi ( 46.

Hertzsch), Pletsch , Mettomo, Blank – Reuter, Engelhardt – Seitz , Skela, Zandi ( 81. Bellinghausen) – Jancker ( 67. Sanogo) – Trainer: Henke. Tore: 0: 1 Pletsch ( 10.), 0: 2 Jancker ( 22.), 0: 3 Zandi ( 64.) – SR: Kinhöfer ( Herne) –

Zuschauer: 7500 – Gelbe Karten: Braham, Thieser – Lembi

Reuter und Zandi nahmen im gewohnten 4- 2- 3- 1- System der Pfälzer die Plätze von Sforza und Altintop ein, die beide von Henke geschont wurden. Jochen Seitz kam diesmal über den rechten Flügel, präsentierte sich stark verbessert, setzte dort viele Akzente, war mit präzisen Vorlagen ständiger Unruheherd. Pletsch spielte hinten souverän und schaltete sich mit Erfolg vorne ein. Sein Tor nach sehenswerter Vorarbeit von Skela gab dem Favoriten früh Sicherheit. Taktisch, technisch, im Zweikampfverhalten – der 1. FCK war dem überforderten Drittligisten in allen Belangen überlegen. Einziges Manko war die Chancenverwertung. ULI GERKE
 
KAISERSLAUTERN: Kader noch nicht komplett

Henke will neben Göktan auch Nekounam – sofort!

Michael Henke scheut sich als Cheftrainer- Neuling nicht, Problemfälle anzupacken. Der 48- Jährige lässt sich nicht von Vorurteilen leiten, geht unvoreingenommen vor, verschafft sich sein eigenes Bild von Spielern, mit denen er die angestrebten sportlichen Ziele erreichen will. Damit fährt er bislang gut auf dem Betzenberg.

Als Henke beispielsweise Marcelo Pletsch holte, den sie in Gladbach nicht mehr haben wollten, standen nicht wenige diesem Transfer skeptisch gegenüber. Inzwischen hat der 29- Jährige seine körperlichen Defizite weitgehend aufgeholt, sich deutlich gesteigert.

In Trier beim 3: 0 im Pokal bewies Pletsch nicht nur wegen seines ersten Pflichtspieltores für die Pfälzer, dass er beim 1. FCK als Abwehrspieler eine wichtige Rolle übernehmen kann.

Oder Jochen Seitz. Der Flügelflitzer lahmte in der vorigen Rückrunde, stand fast schon auf dem Abstellgleis. Unter Henke blüht der 28- Jährige wieder auf. In Trier bestätigte Seitz seine ansteigende Form. Nach zwei Ligaspielen am linken Flügel beeindruckte er im Pokal nun auf der rechten Seite.

Was seinen Trainer nicht überraschte: „ Ich wusste, Jochen kann auch auf rechts spielen. Er hatte aber auch in den Bundesligaspielen zuvor schon taktisch sehr gut gearbeitet. Ich bin insgesamt zufrieden mit ihm.“ Vom ersten guten Eindruck will sich Henke jedoch nicht blenden lassen. Das gilt für Seitz wie für alle anderen Spieler auch. Henke: „ Sich anzubieten für das Team ist ein permanenter Prozess. Ich beobachte genau, will Spieler, die voll mitziehen, an ihre Grenzen gehen – in jedem Spiel.“ Der Nächste, der bei Henke auf eine neue Chance hoffen kann, ist Berkant Göktan. Den 24- jährigen Stürmer, den Besiktas Istanbul loswerden will, möchte Henke als Alternative für den Angriff unbedingt noch haben. Das Risiko, nur drei Stürmer zu haben, ist ihm zu groß. Zumal, wenn einer nicht fit ist. Wie Halil Altintop. Der vierfache Torschütze war wegen Oberschenkelproblemen die ganze Woche behandelt worden. In Trier saß der Türke auf der Bank. Aber nur für den Notfall. Da der nicht eintrat, konnte Altintop geschont werden. „ Vorne sind wir nach wie vor dünn besetzt“, begründet der Trainer sein Drängen auf zusätzliche Verstärkung. Henke ist zuversichtlich, dass der als ewiges Talent von vielen bereits abgeschriebene Göktan doch noch die Kurve als Profi schaffen kann: „ Wenn er begreift, dass der 1. FCK seine Chance ist, um wieder in der Bundesliga zu spielen. Mit Berkant kriegen wir nochmals Qualität in den Kader.“ Mittwoch kommt Göktan, der an einem Muskelfaserriss laboriert, nach Lautern zurück. Dann sollen die vertraglichen Vereinbarungen festgelegt werden. Haben will Henke zudem noch Irans Nationalspieler Javad Nekounam ( 24) fürs defensive Mittelfeld. „ Der Transfer ist schwierig zu realisieren“, weiß Henke. Wenn Pas Club Teheran nicht noch einlenkt diese Woche, wird Nekounam wohl erst zur Rückrunde kommen. 2006 ist er ablösefrei. ULI GERKE
 
KAISERSLAUTERN: Nekounam bleibt Thema – Warten auf die Freigabe

Henkes Glaube an Göktan ist ungebrochen

Nach Boubacar Sanogo ( 22) nun Berkant Göktan ( 24). Der 1. FCK verstärkt weiter seinen Angriff. Die Verpflichtung des Türken, der mit 17 beim FC Bayern in der Champions League gegen Manchester United ( 2: 2) sein Pflichtspieldebüt bei den Profis gab, ist ein Geduldsspiel. „ Wir warten“, sagt Klubchef René C. Jäggi und bleibt gelassen, geht aber fest von einer Einigung aus. Noch vor dem Köln- Spiel. Göktan kündigte den bis 2006 laufenden Vertrag bei Besiktas. Weil Istanbul keinen Wert mehr auf den Angreifer legt, ihm das auch deutlich machte, rechnet er mit Ablösefreiheit. Ist die garantiert, will er sich in Lautern bewähren. Die leistungsbezogene Vereinbarung gilt zunächst bis Saisonende. Per Option ist eine längere Zusammenarbeit vorgesehen. Nach Bayern ( 2 Bundesligaspiele), Gladbach ( 5) und Bielefeld ( 14) nun also Lautern – es ist Göktans letzte Chance in Deutschland für einen Neuanfang, nachdem er sich auch bei Galatasaray ( 8 CL- Einsätze) und Besiktas Istanbul nicht durchsetzen konnte. „ Von der Veranlagung her ist er

ein absoluter Topspieler. Er ist 24, hat noch alles vor sich“, begründet Michael Henke seine Entscheidung. Der FCKTrainer, der als Assistent von Ottmar Hitzfeld vor sieben Jahren den Einstand des „ Wunderknaben“ live miterlebte, glaubt ungebrochen an Göktan. „ Wenn du ein großes Talent bist, ist das sofort ein Riesenthema. Vom Kopf her ist es schwer, den Rummel zu verkraften. Für Berkant ist es zu früh zu viel gewesen.“ Henke kann nachvollziehen, warum die Karriere des Emporkömmlings in falsche Bahnen geriet. Aber was war, soll vergessen sein. Göktans Erkenntnis nach vielen Irrwegen: „ Mit einem Spiel bist du der Shootingstar, ganz oben. Runterfallen geht viel schneller!“ Henke ist überzeugt, dass Lautern von Göktans Vielseitigkeit profitieren wird: „ Er kann vorne zentral, dahinter, rechts wie links spielen.“ Kommen soll und will auch Javad Nekounam ( 24). Ob sofort oder erst im Januar wird in Gesprächen, die Jäggi noch diese Woche mit Pas Club Teherans Präsident führen will, geklärt. ULI GERKE
 
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