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Aus dem Kicker

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kann man vllt. auch mal als RMer spielen lassen, aber vor der Abwehr sehe ich derzeit Ciri, Engel und Reuter gesetzt - eigentlich will ich keinen der drei draussen lassen, deshalb gehe ich fast so weit und würde Reuter als RV spielen lassen, LEMBI dafür in der IV...
 
vieleicht bringt Lembi in der IV wieder etwas mehr Sicherheit rein, van der Vaart brauch meiner Meinung auch einen eigenen Bewacher. mit der Übergabe der Gegenspieler hat es in Stuttgart ja nicht wirklich geklappt (siehe 1:0)
 
Kaiserslautern: Trainer Henke greift durch - 29.09.2005 10:48

"Ich schaue nicht ewig zu"



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Abwärtstrend, schlechte Stimmung, schwache Leistungen. Keine guten Voraussetzungen für eine Wende beim 1. FCK. Zumal der HSV kommt, die dritte Heimpleite in Serie droht. Schonfrist? Damit ist es vorbei nach nur einem Punkt aus zuletzt vier Spielen.

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Ihm fehlen die Alternativen im Angriff: Kaiserslauterns Trainer Michael HenkeMichael Henke, auf den der Druck wächst, stellt sich ab sofort nicht mehr bedingungslos vor seine Spieler. Der Trainer nennt Sündenböcke jetzt beim Namen: "Der Fehler beim 0:1 geht ganz klar auf die Kappe von Mettomo. Ich bin keiner, der nach einem schlechten Spiel alles über den Haufen wirft. Klar ist aber auch: Ich schaue nicht ewig zu. So ein Tor, da ist meine Geduld am Ende!" Der Innenverteidiger, der durch leichtsinnige Spielweise häufig brenzlige Situationen verursacht, muss mit Konsequenzen rechnen. Wahrscheinlich wird Ingo Hertzsch den Job von Lucien Mettomo an der Seite von Marcelo Pletsch übernehmen.



Am Ex-Gladbacher, den er nachträglich holte, wird Henke festhalten. Noch, schließlich hat auch Pletsch bislang nicht zur Stabilisierung der anfälligen Vierer-Abwehrkette beitragen können. Stefan Blank musste pausieren, zuletzt auch Hervé Lembi, davor ebenfalls Hertzsch.



Dass Jürgen Macho im Tor Thomas Ernst, im Vorjahr eine der wenigen Leitfiguren einer profillosen Elf, ablöste oder Torsten Reuter im Mittelfeld Thomas Riedl, brachte ebenfalls keine Besserung der Probleme im Defensivverhalten. 15 (!) Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Alternativen? Die bietet das Aufgebot kaum. Auch im Angriff nicht.



Drei Spiele ist der FCK schon ohne Tor. Seit Halil Altintop (sieben Tore) nicht mehr trifft, herrscht vorne Flaute. Boubacar Sanogo, der neue Hoffnungsträger im Sturm, lässt weiter auf sich warten. Der 22-Jährige hat zwar keine Schmerzen mehr im lädierten Hüftbereich, muss sich dennoch gedulden. Sanogo: "Ich hoffe, ab Montag ins Mannschaftstraining einsteigen zu können." Dass er jetzt schon die fünfte Woche zwangspausieren muss, nervt ihn allmählich. Im Heimspiel gegen Dortmund hat der Mann von der Elfenbeinküste sein Comeback fest im Visier. "Vorne fehlt uns Sanogo. Und auch Carsten Jancker auf seine Art entscheidend." Von der Rückkehr Janckers (nach Grippe) verspricht sich Henke vorne endlich wieder mehr Durchschlagskraft. Ohne die wird der HSV nicht in Verlegenheit zu bringen sein.



Uli Gerke www.kicker.de
 
Dass Jürgen Macho im Tor Thomas Ernst, im Vorjahr eine der wenigen Leitfiguren einer profillosen Elf, ablöste oder Torsten Reuter im Mittelfeld Thomas Riedl, brachte ebenfalls keine Besserung der Probleme im Defensivverhalten.


Wenn das Henke nur auch mal so sehen würde.

Ernst ins Tor und Riedl als "Kettenhund" dem gegnerischen Spielmacher auf die Füße stellen!
 
versteh ich nicht!!!

weder dass du riedl für reuter forderst und schon gar nicht ernst für macho.

was haben die für grosse fehler gemacht, weil du sie tauschen möchtest?
 
sehe ich auch so doc...



naja ich hätte mir eher eine abwehr mit

----lembi-----mette----hertzsch----blank gewünscht wird aber wohl so aussehen: --lembi----hertzsch---pletsch----blank



bravo und so haben wir die langsamste und unbeweglichste IV der liga!!

aber wenigstens s lembi wieder warscheinlich dabei



wenn man es so sehen will, kann es sein dass henke nur an pletsch festhält um keinen fehleinkauf einzugestehen..
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Reuter (RV) und Riedl (DM).



Auch wenn man nicht allzu viel auf kicker-Noten geben sollte (schon gar nicht nach 7 Spieltagen), aber an einen FCK-Torhüter auf dem letzten Platz kann ich mich nicht erinnern!
 
naja, FFF, das machen die wohl rein von den gegentoren abhängig.

wenn man danach geht, ist dieser letzte platz sicher nicht unverdient.

aber man muss auch mal sehen, auch der kicker sollte das mal, wie die tore zustande gekommen sind, hinter welch miserabler abwehr der macho gestanden hat. ich behaupte jetzt mal ganz kühn, dass er für ca. 90% der tore nix kann.
 
wie´s heute ja auch in der RP steht!



So ein Quatsch, was der Kicker da mal wieder schreibt. Gerade Reuter und Macho sind welche, die noch Leistung bringen, was soll diese Diskussion?



Brenzliger wird´s dann schon bei Mettomo und Pletsch! Pletsch spielt derzeit nicht besser als Metto, zwar verursacht er als mal heikle Situationen durch sein riskantes Spiel, aber Pletsch macht einfach mehr Fehler - dennoch muss ich sagen, dass Hertzsch auch nicht langsamer ist als Mettomo. Wenigstens is Herbert dann wieder dabei, jawoll!!



Kein Wunder, dass wir kaum Alternativen vorne drin hatten, bei 2 verletzten Stürmern!
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Aber Jancker sollte gegen den HSV schon sich so einbringen, dass Halil die Freiräume bekommt, die er braucht... freut mich, dass Bouba so zuversichtlich für das BVB-Spiel ist! Das wird spätestens unser nächster Sieg!!
 
Ihr erwartet euch alle so viel vom Bouba, der is noch jung, der darf auch mal n Jahr net so dolle sein (à la Halil), ok? Jancker is auch nur n Extra-Statist aufm Platz und das beste was er hinkriegt is, dass DER Platz net vom Seitz weggenommen wird. Hauptsache Herbert wieder auf rechts, der Hertzsch is auch net besser als Mette, der wenigstens mal ne brenzlige Situation vorausahnen kann....
 
Finde es eigentlich korrekt Hertsch und Pletsch in die IV zu ziehen, stimmt schon sind beide nicht die schnellsten, aber Mette ist auch kein 100m Sprintass. Außerdem so tief, wie wir wahrscheinlich gegen den HSV stehen werden, da spielt von Beginn an die Schnelligkeit kein HAuptargument, wichtiger bei soetwas ist Abstimmung und Zweikampfverhalten. Also will hier nicht Mettomo ans Bein pinkeln, aber ich persönlich fand Pletsch diese Saison mindestens genauso stark bzw. schwack wie Mette. Und wenn Henke an der IV was ändert, was ich persönlich im Moment gar nicht machen würde, dann würde ich Hertsch und Pletsch dareinsetzen.
 
Dummerweise ist Hertzsch für die Spieleröffnung absolut unbrauchbar, der zweite neben Pletsch. Ich erwarte mir da keine Verbesserung und hätte mir eher Mettomo Hertzsch gewünscht.
 
... so wie im letzten Jahr eben, wo diese Formation sich zumindest schon etwas kennt und abgestimmt hat ... (verbessert/korrigiert mich, wenn´s net so is!)
 
also wenn die kicker noten reuter und macho als schlechteste sehen,

dann sagt mir das nur was von den kicker noten zu halten ist..

*kopfschüttel*

jeder der auch nur ein paar spiele gesehn hat weiß das die beiden sicher nicht die schlechtesten waren.. für mich sogar mit die besten..
 
zu recht. wenn man seine leistung im vergleich zu deren einiger alten hasen sieht, sticht er doch positiv heraus, finde ich.
 
Das schon, aber deswegen spielt er noch lange nicht so gut, wie einige es hier darstellen. Deswegen wohl auch die schlechtere Note im Kicker.
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Zu Macho ist zu sagen, dass er bisher eine durchschnittliche Leistung gebracht hat. Er war an höchstens zwei Gegentoren unglücklich beteiligt. Allerdings muss man auch sagen, dass er bisher noch keinen Unhaltbaren rausgeholt hat, was in den vergangenen Jahren Ernst, Wiese und auch Koch öfter mal getan haben. (Die haben allerdings auch Fehler gemacht, aber Sensationsparaden bleiben halt im Gedächtnis.)



Hertzsch und Pletsch ist meiner Meinung nach die beste IV-Variante, die wir derzeit haben. Sie sind langsam, aber sie sind kompromisslos und wenn sie konzentriert spielen, machen sie wenig Fehler. Vieles, was Pletsch an Fehlern zugerechnet wird, waren sozusagen Folgefehler, weil vorher einer - etwa ein Außenverteidiger - nicht rechtzeitig zur Stelle war.



Reuter gefällt mir ganz gut, aber ben hat natürlich Recht, überragend ist er nicht. Das wird er auch nie, weil er technisch und auch körperlich nicht der stärkste ist.Aber mit etwas Routine kann er ein solider Defensivmann werden, der ab und zu mal einen öffnenden Pass spielen kann. Und das ist bei unserer Personalsituation schon eine ganze Menge.
 
@palatino1 ...ein kleiner Einspruch in Sachen Macho habe ich. Er ist beim rauslaufen und in 1:1 Situationen genial. Nicht nur gegen Schalke oder gegen Bremen hatte er ganz starke Szenen!!!
 
@palatino1 ...ein kleiner Einspruch in Sachen Macho habe ich. Er ist beim rauslaufen und in 1:1 Situationen genial. Nicht nur gegen Schalke oder gegen Bremen hatte er ganz starke Szenen!!!


Das stimmt, ich wollte nur sagen, dass ein Torwart meistens dann positiv bewertet wird, wenn er ein paar dolle Dinger von der Linie kratzt. Das fehlt mir noch ein bisschen bei Macho. Er ist ja oft bis auf 10 Zentimeter an den Bällen dran gewesen.
 
sehe ich ähnlich, pala, dennoch noch mal zu Reuter: Sicher isser kein Demichelis oder Makélele, aber er hat sich sehr gut eingefügt, bringt das, was man von ihm erwartet. Er kämpft, rennt, ist zweikampfstark, relativ sicher im Passspiel und macht auch mal was nach vorne (Vorstoss in Bielefeld z.B. oder gegen Stuttgart) und auch gegen Mainz war er meiner Meinung nach nicht so schlecht!
 
Zu Macho ist zu sagen, dass er bisher eine durchschnittliche Leistung gebracht hat. Er war an höchstens zwei Gegentoren unglücklich beteiligt. Allerdings muss man auch sagen, dass er bisher noch keinen Unhaltbaren rausgeholt hat, was in den vergangenen Jahren Ernst, Wiese und auch Koch öfter mal getan haben. (Die haben allerdings auch Fehler gemacht, aber Sensationsparaden bleiben halt im Gedächtnis.)


Hertzsch und Pletsch ist meiner Meinung nach die beste IV-Variante, die wir derzeit haben. Sie sind langsam, aber sie sind kompromisslos und wenn sie konzentriert spielen, machen sie wenig Fehler. Vieles, was Pletsch an Fehlern zugerechnet wird, waren sozusagen Folgefehler, weil vorher einer - etwa ein Außenverteidiger - nicht rechtzeitig zur Stelle war.



Reuter gefällt mir ganz gut, aber ben hat natürlich Recht, überragend ist er nicht. Das wird er auch nie, weil er technisch und auch körperlich nicht der stärkste ist.Aber mit etwas Routine kann er ein solider Defensivmann werden, der ab und zu mal einen öffnenden Pass spielen kann. Und das ist bei unserer Personalsituation schon eine ganze Menge.


würde macho als unauffälligen arbeiter bezeichnen, der seine arbeit immer zuverlässig verrichtet.

wiese war ein showman, der auch bei einer laschen rückgabe erst noch´n salto machte, bevor er den ball hielt, weils so besser rüber kam, beim bundestrainer z.b.
 
1. Bundesliga, 2005/06, 8. Spieltag



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1. FC Kaiserslautern -
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Hamburger SV 0:3 (0:1)







Allgemeine Informationen

1. FC Kaiserslautern: Macho - Lembi, Pletsch, Hertzsch, Blank - T. Reuter - T. Riedl, Engelhardt, Bellinghausen - Halil Altintop, Jancker - Trainer: Henke



Hamburger SV: Wächter - Boulahrouz, van Buyten - Demel, Atouba - Wicky - Jarolim, Beinlich - van der Vaart - Barbarez, Takahara - Trainer: Doll



Tore: 0:1 van der Vaart (36., Rechtsschuss, Vorarbeit Barbarez), 0:2 Barbarez (50., Linksschuss, van der Vaart), 0:3 van der Vaart (82., Linksschuss, Demel)



Eingewechselt: 46. Skela für Lembi, 64. Göktan für Jancker - 65. Trochowski für Wicky, 73. Mpenza für Takahara, 85. Ziegler für Demel



Schiedsrichter: Schmidt



Zuschauer: 34775



Gelb-Rote Karten: Blank (65.)



Gelbe Karten: Wicky





Spielbericht

FCK-Trainer Michael Henke reagierte nach der 0:1-Niederlage in Stuttgart und änderte seine Startformation auf vier Positionen. Für Mettomo, Skela, Seitz und Göktan begannen Lembi, Jancker, Bellinghausen sowie Riedl. Somit agierten die Pfälzer diesmal mit einem 4-4-2-System, in dem Jancker Altintop in der Sturmspitze entlasten sollte.



Nach dem Last-Minute-Sieg beim FC Kopenhagen im UEFA-Cup nahm HSV-Coach Thomas Doll lediglich eine Änderung vor. Für Mpenza ging diesmal Takahara neben Barbarez auf Torejagd.

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Der 7. Spieltag im Überblick

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Die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen einen verhaltenen Beginn beider Teams mit kleinen Vorteilen für die Gäste aus Hamburg. Die Hausherren agierten im Spielaufbau viel zu nervös und zeigten einige Unsicherheiten. So konnte der HSV das Spiel übernehmen und sein gewohnt flüssiges Kombinationsspiel vortragen.



Die erste Möglichkeit gehörte folglich auch den Doll-Schützlingen, als Barbarez nach einer Ecke zum Kopfball kam und Riedl die Kugel gerade noch von der Linie kratzen konnte (17.).



Kaiserslautern fand überhaupt nicht in die Partie, stand viel zu tief in der eigenen Hälfte, so dass in der Offensive für die Stürmer gar keine Anspielstationen geschaffen wurden. Die Hamburger ließen Ball und Gegner weiterhin geschickt laufen und erarbeiteten sich dadurch immer mehr Torchancen. So war es in der 25. Minute Barbarez, der nach schönem Zuspiel von van der Vaart an der Strafraumkante an die Kugel kam. Der Bosnier vernaschte mit einer Körpertäuschung zunächst Blank, doch der Schlenzer wurde dann zur sicheren Beute von FCK-Schlussmann Macho.



Kaiserslautern fand zu diesem Zeitpunkt in der Offensive überhaupt nicht statt und fand keine Mittel gegen die übermächtigen Hanseaten. Obwohl die Doll-Schützlinge erst am Donnerstag im UEFA-Cup im Einsatz waren, zeigten sie keinerlei Müdigkeitserscheinugen und hatten sichtlich Spaß am Spiel. Dieses Engagement wurde in der 36. Minute durch die 1:0-Führung belohnt. Barbarez legte das Leder gekonnt auf van der Vaart ab und der Niederländer netzte mit einem Flachschuss aus 18 Metern ein.



Kurz vor der Pause wäre der Hamburger Spielmacher fast wieder erfolgreich gewesen, sein Freistoß-Schlenzer ging aber über das Tor (45.).



Nach dem Seitenwechsel erhoffte sich FCK-Coach Michael Henke mit der Einwechslung von Skela für Lembi mehr Impulse im Offensivspiel. Doch bevor die "Roten Teufel" ihren ersten Angriff in Richtung HSV-Kasten starten konnten, fiel auf der Gegenseite der zweite Treffer. Van der Vaart hatte an der Mittellinie das Leder bekommen und schickte Barbarez mit einem sehenswerten Pass durch die Gasse auf Reise. Der Bosnier konnte den Ball kurz annehmen und vollendete mit einem Flachschuss ins kurze Eck zum 2:0 (50.).



Mit diesem Schock im Rücken blieben die Offensivbemühungen der Gastgeber gleich null. Bezeichnend für die schlechte Leistung des FCK war die einzige Möglichkeit der Henke-Elf. Altintop bekam völlig freistehend auf Höhe des Elfmeterpunkts die Kugel, schlug aber beim Abschlussversuch ein Luftloch, so dass die Hamburger Hintermannschaft in Ruhe klären konnte.



Als sich die Hausherren in der 65. Minute durch eine Gelb-Rote Karte für Blank, der van der Vaart von den Beinen geholt hatte, selbst dezimierten, war die Partie praktisch entschieden.



Der Hamburger SV spielte sich in Überzahl förmlich in einen Rausch und zeigte traumhafte Ballstaffetten. Dem Mann des Spiels war es in der 82. Minute schließlich vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. Nach Zuspiel von Demel zog van der Vaart aus 17 Metern mit links ab und das Leder schlug zum 3:0 im rechten Winkel des FCK-Gehäuses ein.



Mit einer absolut überzeugenden Leistung gewinnt der Hamburger SV in Kaiserslautern souverän mit 3:0. Damit bleiben die Hanseaten in dieser Spielzeit ungeschlagen und Bayern-Jäger Nummer 1. Für die Pfälzer, die nicht wirklich bundesligareif agierten, beginnen nach der dritten Niederlage in Folge ganz schwere Zeiten.
 
Kicker vom 4.10.05:

Die Gründe für das Versagen

Tristesse in Kaiserslautern. Michael Henke, der neue Hoffnungsträger, kann nicht stoppen, was unter Ex-Trainer Kurt Jara seinen Anfang genommen und sich bei Interimscoach Hans-Werner Moser fortgesetzt hatte. Die rasante Talfahrt begann Mitte März mit einem 0:2 in Leverkusen.



Die ernüchternde Bilanz der letzten 17 Spiele: 12 Niederlagen, ein Unentschieden, vier Siege! Macht 13 Punkte in einer Halbserie und den 1. FCK zu einem Abstiegskandidaten! Wieder. Was passiert, kommt nicht unerwartet.



Ein Anhalten des Abwärtstrends bei einem Mini-Etat von nur 15 Millionen Euro (Personalkosten Lizenzspielerbereich) war absehbar. Die Probleme im Personalbereich, speziell in der Defensive, zudem hinlänglich bekannt. Klubchef René C. Jäggi, Teammanager Olaf Marschall und der zum Manager für Sport-Organisation und Administration beförderte Vorstands- Assistent Jürgen Bühler überließen es dem neuen Trainer, die Mannschaft mit äußerst bescheidenen Mitteln zu verändern.



Es ehrt Michael Henke, dass er sich zunächst sein eigenes Bild von der Qualität des FCK-Kaders verschaffte. Das kostete wertvolle Zeit auf einem Transfermarkt, der ohnehin nicht viel hergab für Kaiserslauterns schmale Kasse. Marcelo Pletsch, der Gladbach nicht mehr gut genug war, kam nachträglich. Auch Berkant Göktan, der in Gladbach, Bielefeld und Istanbul den Beweis schuldig blieb, mehr als ewiges Talent zu sein. Zwei Profis, die mit sich genug zu tun haben, keine Typen sind, die Probleme des 1. FCK zu beheben.



Auch andere Maßnahmen von Henke, Mentalität und Stabilität der profillosen Elf zu stärken, haben nichts bewirkt. Auf Torwart- Routinier Thomas Ernst oder vorübergehend auf Ingo Hertzsch und Thomas Riedl zu verzichten, zahlte sich nicht aus. Jürgen Macho, Marcelo Pletsch oder Torsten Reuter haben das Team jedenfalls nicht weitergebracht. Ein Strohhalm, an den sie sich für das nächste Heimspiel gegen Dortmund jetzt klammern, ist Boubacar Sanogo. Der Stürmer von der Elfenbeinküste soll nach fast sieben Wochen Verletzungspause (Hüftverletzung) die nun schon 366 Minuten dauernde Torflaute beenden. Ein Mann mit 50 Minuten Bundesligaerfahrung ... Bei aller Wertschätzung und Qualität des Spielers: Auch ein Sanogo kann keine Wunder vollbringen.



Vorne ungefährlich, vier Spiele ohne Tor. Hinten anfällig, 18 Gegentore sind Ligarekord. Ein Mittelfeld, das derzeit nicht stattfindet. Hinzu kommt: Die Ränge lichten sich, Resignation greift um sich. Gegen den HSV wurden nur noch 34 774 Fans gezählt. Ein bedenkliches Signal. Es brennt in Lautern.
 
Eine gute zusammenfassende Analyse; nur: vor wenigen Tagen schrieb der Kicher selbst. Warum Reuter Riedl verdängte! Gilt das am Montag nicht mehr!

Sonst aber Zustimmung! Und das heißt, dass im Winter kräftig nachgebesert werden muss!
 
Eine gute zusammenfassende Analyse; nur: vor wenigen Tagen schrieb der Kicher selbst. Warum Reuter Riedl verdängte! Gilt das am Montag nicht mehr!
Sonst aber Zustimmung! Und das heißt, dass im Winter kräftig nachgebesert werden muss!
nur die frage womit nachgebessert werden soll. richtig geld ist nicht da und meist sind im winter nur ladenhüter zu bekommen und von denen haben wir genug
 
Oh Gott, wenn jetzt auch noch Ama dageblieben wäre - noch ein Versager mehr und ca. 2 Mio. weniger! So haben wir wenigstens Sanogo und 'n bisschen Kohle übrig.
 
Es brennt! Die Gründefür das Versagen



Tristesse in Kaiserslautern. Michael Henke, der neue Hoffnungsträger, kann nicht stoppen, was unter Ex- Trainer Kurt Jara seinen Anfang genommen und sich bei Interimscoach Hans- Werner Moser fortgesetzt hatte. Die rasante Talfahrt begann Mitte März mit einem 0: 2 in Leverkusen. Die ernüchternde Bilanz der letzten 17 Spiele: 12 Niederlagen, ein Unentschieden, vier Siege! Macht 13 Punkte in einer Halbserie und den 1. FCK zu einem Abstiegskandidaten! Wieder. Was passiert, kommt nicht unerwartet. Ein Anhalten des Abwärtstrends bei einem Mini- Etat von nur 15 Millionen Euro ( Personalkosten Lizenzspielerbereich) war absehbar. Die Probleme im Personalbereich, speziell in der Defensive, zudem hinlänglich

bekannt. Klubchef René C. Jäggi, Teammanager Olaf Marschall und der zum Manager für Sport- Organisation und Administration beförderte Vorstands- Assistent Jürgen Bühler überließen es dem neuen Trainer, die Mannschaft mit äußerst bescheidenen Mitteln zu verändern.

Es ehrt Michael Henke, dass er sich zunächst sein eigenes Bild von der Qualität des FCK- Kaders verschaffte. Das kostete wertvolle Zeit auf einem Transfermarkt, der ohnehin nicht viel hergab für Kaiserslauterns schmale Kasse. Marcelo Pletsch, der Gladbach nicht mehr gut genug war, kam nachträglich. Auch Berkant Göktan, der in Gladbach, Bielefeld und Istanbul den Beweis schuldig blieb, mehr als ewiges Talent zu sein. Zwei Profis,

die mit sich genug zu tun haben, keine Typen sind, die Probleme des 1. FCK zu beheben.

Auch andere Maßnahmen von Henke, Mentalität und Stabilität der profillosen Elf zu stärken, haben nichts bewirkt. Auf Torwart- Routinier Thomas Ernst oder vorübergehend auf Ingo Hertzsch und Thomas Riedl zu verzichten, zahlte sich nicht aus. Jürgen Macho, Marcelo Pletsch oder Torsten Reuter haben das Team jedenfalls nicht weitergebracht.

Ein Strohhalm, an den sie sich für das nächste Heimspiel gegen Dortmund jetzt klammern, ist Boubacar Sanogo. Der Stürmer von der Elfenbeinküste soll nach fast sieben Wochen Verletzungspause ( Hüftverletzung) die nun schon 366 Minuten dauernde Torflaute beenden. Ein Mann mit 50 Minuten Bundesligaerfahrung . . . Bei aller Wertschätzung und Qualität des Spielers: Auch ein Sanogo kann keine Wunder vollbringen. Vorne ungefährlich, vier Spiele ohne Tor. Hinten anfällig, 18 Gegentore sind Ligarekord. Ein Mittelfeld, das derzeit nicht stattfindet. Hinzu kommt: Die Ränge lichten sich, Resignation greift um sich. Gegen den HSV wurden nur noch 34 774 Fans gezählt. Ein bedenkliches Signal. Es brennt in Lautern.

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