Henke trainiert am Limit
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Michael Henke weht bei seiner ersten Trainerstation nach acht Spieltage bereits der Wind ins Gesicht. Seine Mannschaft ist nach den Anfangserfolgen nun klar auf dem absteigenden Ast. An mangelnder Fitness sind die Probleme jedenfalls nicht auszumachen.
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Das ist der Stand:
Die "Roten Teufel" befinden sich im Sturzflug nach viel versprechendem Start mit zwei Siegen in drei Spielen.Angst vor dem Abstieg - nichts Neues in der Pfalz seit 2002. Mit sieben Punkten nur auf Platz 13 war Lautern auch in der Saison 2003/04.Zweimal sah es noch düsterer aus, war man Vorletzter mit nur sechs Zählern.
Das läuft schief:
Kontinuität, Stabilität sind Fremdworte auf dem Betzenberg. Seit der Klub unter Sanierer René C. Jäggi einen rigorosen Sparkurs fahren muss, herrscht ein Kommen und Gehen. Ohne Ende. In den vergangenen drei Jahren wurden 27 Spieler geholt, kehrten 36 (!) dem 1. FCK den Rücken. Wie soll sich da eine Einheit entwickeln? Das Ergebnis ist auf dem Platz zu sehen: Elf Profis, die für sich, aber nicht als Mannschaft kämpfen!
Das funktioniert:
Der neue Trainer Michael Henke hat seine Profis mit modernen Arbeitsmethoden körperlich auf Vordermann gebracht. Beim Bemühen, taktische Defizite aufzuholen, stößt er jedoch an Grenzen. Kaum auszudenken, wenn Halil Altintop nicht einen Lauf gehabt und sieben der zehn Tore erzielt hätte.
Das macht der Trainer:
"Die Zügel anziehen, was das Trainingspensum angeht? Das ist fast nicht möglich." Michael Henke trainiert mit seinen Spielern am Limit. Er stellt sich einer Herausforderung, an der schon prominentere Vorgänger wie Erik Gerets und Kurt Jara scheiterten. Im Abstiegskampf fehlt dem als Assistent so erfolgreichen Trainer allerdings die Erfahrung. Manchmal könnte er bei der Aufstellung mutiger sein, mehr Risiko eingehen.
Das muss passieren:
Lautern braucht mehr Persönlichkeiten, nicht nur in der Mannschaft. Es fehlt Aufbruchstimmung. Das Ausbluten des Aufgebots muss unbedingt aufhören. Wenn der 1.FCK nicht schleunigst eine Einheit wird, neue Finanzquellen erschließt, wird der Niedergang anhalten. Kurzfristig können Ciriaco Sforza (nach Rotsperre) und Boubacar Sanogo (nach Hüftblessur und wochenlanger Pause) helfen. Das Duell mit Dortmund ist schon ein Schicksalsspiel.
Uli Gerke
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Michael Henke weht bei seiner ersten Trainerstation nach acht Spieltage bereits der Wind ins Gesicht. Seine Mannschaft ist nach den Anfangserfolgen nun klar auf dem absteigenden Ast. An mangelnder Fitness sind die Probleme jedenfalls nicht auszumachen.
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Das ist der Stand:
Die "Roten Teufel" befinden sich im Sturzflug nach viel versprechendem Start mit zwei Siegen in drei Spielen.Angst vor dem Abstieg - nichts Neues in der Pfalz seit 2002. Mit sieben Punkten nur auf Platz 13 war Lautern auch in der Saison 2003/04.Zweimal sah es noch düsterer aus, war man Vorletzter mit nur sechs Zählern.
Das läuft schief:
Kontinuität, Stabilität sind Fremdworte auf dem Betzenberg. Seit der Klub unter Sanierer René C. Jäggi einen rigorosen Sparkurs fahren muss, herrscht ein Kommen und Gehen. Ohne Ende. In den vergangenen drei Jahren wurden 27 Spieler geholt, kehrten 36 (!) dem 1. FCK den Rücken. Wie soll sich da eine Einheit entwickeln? Das Ergebnis ist auf dem Platz zu sehen: Elf Profis, die für sich, aber nicht als Mannschaft kämpfen!
Das funktioniert:
Der neue Trainer Michael Henke hat seine Profis mit modernen Arbeitsmethoden körperlich auf Vordermann gebracht. Beim Bemühen, taktische Defizite aufzuholen, stößt er jedoch an Grenzen. Kaum auszudenken, wenn Halil Altintop nicht einen Lauf gehabt und sieben der zehn Tore erzielt hätte.
Das macht der Trainer:
"Die Zügel anziehen, was das Trainingspensum angeht? Das ist fast nicht möglich." Michael Henke trainiert mit seinen Spielern am Limit. Er stellt sich einer Herausforderung, an der schon prominentere Vorgänger wie Erik Gerets und Kurt Jara scheiterten. Im Abstiegskampf fehlt dem als Assistent so erfolgreichen Trainer allerdings die Erfahrung. Manchmal könnte er bei der Aufstellung mutiger sein, mehr Risiko eingehen.
Das muss passieren:
Lautern braucht mehr Persönlichkeiten, nicht nur in der Mannschaft. Es fehlt Aufbruchstimmung. Das Ausbluten des Aufgebots muss unbedingt aufhören. Wenn der 1.FCK nicht schleunigst eine Einheit wird, neue Finanzquellen erschließt, wird der Niedergang anhalten. Kurzfristig können Ciriaco Sforza (nach Rotsperre) und Boubacar Sanogo (nach Hüftblessur und wochenlanger Pause) helfen. Das Duell mit Dortmund ist schon ein Schicksalsspiel.
Uli Gerke