Teufelsanbeterin
Active Member
Hier der entsprechende Auszug aus der heutigen RP:
Beda bleibt Kapitän
FUSSBALL: Trainer Kjetil Rekdal hält am bisherigen Spielführer fest. Wenn seine Adduktorenverletzung abklingt, führt Mathieu Beda den FCK morgen gegen Gladbach aufs Feld.
KAISERSLAUTERN. Ganz so viel Zeit blieb ihm ja nicht mehr: 17 Stunden nach der Entscheidung in der Torwartfrage zugunsten von Herausforderer Florian Fromlowitz hat Kjetil Rekdal, der Trainer des Fußball-Zweit-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, gestern den Namen des Kapitäns bekannt gegeben. Mathieu Beda wird die „Roten Teufel" am Montag (20.15 Uhr, live im DSF) zum Saisonauftakt gegen Borussia Mönchengladbach aufs Feld führen - falls seine Adduktorenbeschwerden abgeklungen sind.
„Ich habe am Samstag alles mitmachen können im Training, hatte aber danach wieder ein bisschen Probleme. Aber es bleiben ja noch zwei Tage bis zum Spiel", sagte Beda gestern. „Ich bin glücklich und stolz, dass ich auch diese Saison Kapitän bin, aber wichtiger sind Mannschaft und Klub", betonte der 26-jährige Franzose.
Als Stellvertreter hat der Trainer Neuzugang Alexander Bugera bestimmt. Die beiden sind auch die ernannten Mitglieder des Mannschaftsrates, in den die Spieler - nach Altersgruppen sortiert - zudem Jürgen Macho, Axel Bellinghausen und Fabian Schönheim gewählt haben.
Dass Beda die Spielführerbinde behält, die ihm in der vergangenen Saison von Ex-Coach Wolfgang Wolf anvertraut worden war, ist eine der wenigen Konstanten beim FCK unter dem neuen Trainer und Sportdirektor Michael Schjönberg. Ihr Handeln erweckt den Eindruck, dass sie mit eisernem Besen wegkehren wollen, was vor ihrer Zeit gewesen ist. Jüngstes Beispiel: die Degradierung der Scouts Hubert Neu und Arno Wolf.
In der Mannschaft zeigt sich dies in einer radikalen Verjüngungskur, die die Torwartposition mit einschließt. So sagte der 21-jährige Junioren-Nationalkeeper Florian Fromlowitz, der den Vorzug gegenüber dem keinesfalls schlechteren 29-jährigen Jürgen Macho erhielt, am Freitagabend nach seiner Berufung zur Nummer eins: „Michael Schjönberg hat ja gesagt: Wenn zwei gleich gut sind, spielt der Jüngere. Für mich selbst ist es gut, dass das jetzt auch umgesetzt wird." Mit dem österreichischen Nationaltorhüter Macho, dessen großes Ziel die EM 2008 ist, hat der neue, alte Kapitän gestern beim Training nicht über die Torwartfrage geredet: „Manchmal", weiß Beda, „ist es besser, nichts zu sagen. Ich weiß, wie hart das für Jürgen ist."
Schon in der vergangenen Woche, als die Entscheidung Rekdals in der Torwartfrage überfällig war, kursierten in Österreich Wechselgerüchte um die Nummer eins des Teams Austria, die sich seit Freitagabend verstärkt haben und durch Machos Berater weiter angeheizt wurden. Die Transferperiode endet am 31. August. Nach der brutalen Rückversetzung des Wieners auf die Bank sind die Neuzugänge Alexander Bugera (29) und Patrice Bernier (27) die mit Abstand Ältesten in der Startelf für die morgige Premiere.
Ist Beda doch nicht fit, trägt Bugera morgen die Kapitänsbinde. Aber: „Das ist ein super Spiel vor über 40.000 Zuschauern. Da will ich alles tun, um dabei zu sein", betont Beda und ist sich angesichts der vielen namhaften Mannschaften sicher: „Die Zweite Liga wird in diesem Jahr sehr, sehr interessant."
KAMMC
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Beda bleibt Kapitän
FUSSBALL: Trainer Kjetil Rekdal hält am bisherigen Spielführer fest. Wenn seine Adduktorenverletzung abklingt, führt Mathieu Beda den FCK morgen gegen Gladbach aufs Feld.
KAISERSLAUTERN. Ganz so viel Zeit blieb ihm ja nicht mehr: 17 Stunden nach der Entscheidung in der Torwartfrage zugunsten von Herausforderer Florian Fromlowitz hat Kjetil Rekdal, der Trainer des Fußball-Zweit-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, gestern den Namen des Kapitäns bekannt gegeben. Mathieu Beda wird die „Roten Teufel" am Montag (20.15 Uhr, live im DSF) zum Saisonauftakt gegen Borussia Mönchengladbach aufs Feld führen - falls seine Adduktorenbeschwerden abgeklungen sind.
„Ich habe am Samstag alles mitmachen können im Training, hatte aber danach wieder ein bisschen Probleme. Aber es bleiben ja noch zwei Tage bis zum Spiel", sagte Beda gestern. „Ich bin glücklich und stolz, dass ich auch diese Saison Kapitän bin, aber wichtiger sind Mannschaft und Klub", betonte der 26-jährige Franzose.
Als Stellvertreter hat der Trainer Neuzugang Alexander Bugera bestimmt. Die beiden sind auch die ernannten Mitglieder des Mannschaftsrates, in den die Spieler - nach Altersgruppen sortiert - zudem Jürgen Macho, Axel Bellinghausen und Fabian Schönheim gewählt haben.
Dass Beda die Spielführerbinde behält, die ihm in der vergangenen Saison von Ex-Coach Wolfgang Wolf anvertraut worden war, ist eine der wenigen Konstanten beim FCK unter dem neuen Trainer und Sportdirektor Michael Schjönberg. Ihr Handeln erweckt den Eindruck, dass sie mit eisernem Besen wegkehren wollen, was vor ihrer Zeit gewesen ist. Jüngstes Beispiel: die Degradierung der Scouts Hubert Neu und Arno Wolf.
In der Mannschaft zeigt sich dies in einer radikalen Verjüngungskur, die die Torwartposition mit einschließt. So sagte der 21-jährige Junioren-Nationalkeeper Florian Fromlowitz, der den Vorzug gegenüber dem keinesfalls schlechteren 29-jährigen Jürgen Macho erhielt, am Freitagabend nach seiner Berufung zur Nummer eins: „Michael Schjönberg hat ja gesagt: Wenn zwei gleich gut sind, spielt der Jüngere. Für mich selbst ist es gut, dass das jetzt auch umgesetzt wird." Mit dem österreichischen Nationaltorhüter Macho, dessen großes Ziel die EM 2008 ist, hat der neue, alte Kapitän gestern beim Training nicht über die Torwartfrage geredet: „Manchmal", weiß Beda, „ist es besser, nichts zu sagen. Ich weiß, wie hart das für Jürgen ist."
Schon in der vergangenen Woche, als die Entscheidung Rekdals in der Torwartfrage überfällig war, kursierten in Österreich Wechselgerüchte um die Nummer eins des Teams Austria, die sich seit Freitagabend verstärkt haben und durch Machos Berater weiter angeheizt wurden. Die Transferperiode endet am 31. August. Nach der brutalen Rückversetzung des Wieners auf die Bank sind die Neuzugänge Alexander Bugera (29) und Patrice Bernier (27) die mit Abstand Ältesten in der Startelf für die morgige Premiere.
Ist Beda doch nicht fit, trägt Bugera morgen die Kapitänsbinde. Aber: „Das ist ein super Spiel vor über 40.000 Zuschauern. Da will ich alles tun, um dabei zu sein", betont Beda und ist sich angesichts der vielen namhaften Mannschaften sicher: „Die Zweite Liga wird in diesem Jahr sehr, sehr interessant."
KAMMC
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ