Hallo, habe folgenden Brief an Herrn Buchholz geschickt. Bin mal gespannt, ob ich eine Antwort bekomme.
Sehr geehrter Herr Buchholz,
seit gestern Abend hat kein Verantwortlicher des 1. FC Kaiserslautern öffentlich Stellung zur Personalie Rekdal bezogen. Dies führt bei den Mitgliedern und Anhängern aber auch bei der Presse zu Spekulationen. Der SWR berichtet heute Abend, mit der Bekanntgabe der Entlassung Rekdals sei noch in dieser Woche zu rechnen.
Nach einer anfangs doch recht hitzigen Jahreshauptversammlung haben Sie am letzten Freitag einen neuerlichen Vertrauensvorschuss der Mitglieder für Ihre weitere Tätigkeit erhalten.
Eine Trainerentlassung würde das gerade zurück gewonnene Vertrauen sicherlich belasten. Sollte dieses eine Spiel in Köln tatsächlich Einfluss auf die weitere Beschäftigung des Trainers haben, hätte man dies den Mitgliedern im Vorfeld kundtun können – ja müssen.
Bitte stehen Sie zu dem aktuellen Trainer und enttäuschen Sie nicht die Mitglieder und Fans.
Als Zuschauer habe ich den Eindruck, dass die Mannschaft geschlossen hinter ihrem Trainer steht. Die Motivation stimmt. Auch die Fans stehen mehrheitlich zu Kjetil Rekdal. Selbst bei einer unter dem unmittelbaren Eindruck der Niederlage in Köln gestarteten Umfrage unter FCK-Fans im Internet-Forum www.roteteufel.de liegt das Verhältnis von Rekdal-Unterstützern zu Rekdal-Gegner bei nahezu fünf zu eins.
Nicht zu Letzt ist natürlich zu bedenken, dass generell der Nutzen von Trainerwechseln nicht erwiesen ist und sich auch speziell beim 1. FC Kaiserslautern in der Vergangenheit nicht offenbart hat. Auch dem Image neuen und bestehenden Sponsoren und Investoren gegenüber, würde Konstanz auf der Trainerbank förderlich sein. Zu dem bundesweit positiven Image des SC Freiburg hat sicherlich auch Volker Finke beigetragen, an dem trotz mehrfacher Abstiege aus der 1. Fußball-Bundesliga festgehalten wurde.
Geben Sie dieser Mannschaft und ihrem Trainer die erforderliche Zeit des Zusammenwachsens. Viele haben diese Saison von Beginn an als einen Neuanfang gesehen. Ein Neuanfang kann aber nur dann zu einem eingespielten Team führen, wenn das Personal auch für mindestens zwei Jahre weitgehend zusammenbleibt. Permanente Neuanfänge gleichen eher einem ratlosen Dahinmanövrieren in einem sich immer weiter drehenden Abwärtsstrudel.
Herr Buchholz, bitte stehen Sie zu Ihrem – zu unserem – Trainer und tun dies auch öffentlich kund.
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr Buchholz,
seit gestern Abend hat kein Verantwortlicher des 1. FC Kaiserslautern öffentlich Stellung zur Personalie Rekdal bezogen. Dies führt bei den Mitgliedern und Anhängern aber auch bei der Presse zu Spekulationen. Der SWR berichtet heute Abend, mit der Bekanntgabe der Entlassung Rekdals sei noch in dieser Woche zu rechnen.
Nach einer anfangs doch recht hitzigen Jahreshauptversammlung haben Sie am letzten Freitag einen neuerlichen Vertrauensvorschuss der Mitglieder für Ihre weitere Tätigkeit erhalten.
Eine Trainerentlassung würde das gerade zurück gewonnene Vertrauen sicherlich belasten. Sollte dieses eine Spiel in Köln tatsächlich Einfluss auf die weitere Beschäftigung des Trainers haben, hätte man dies den Mitgliedern im Vorfeld kundtun können – ja müssen.
Bitte stehen Sie zu dem aktuellen Trainer und enttäuschen Sie nicht die Mitglieder und Fans.
Als Zuschauer habe ich den Eindruck, dass die Mannschaft geschlossen hinter ihrem Trainer steht. Die Motivation stimmt. Auch die Fans stehen mehrheitlich zu Kjetil Rekdal. Selbst bei einer unter dem unmittelbaren Eindruck der Niederlage in Köln gestarteten Umfrage unter FCK-Fans im Internet-Forum www.roteteufel.de liegt das Verhältnis von Rekdal-Unterstützern zu Rekdal-Gegner bei nahezu fünf zu eins.
Nicht zu Letzt ist natürlich zu bedenken, dass generell der Nutzen von Trainerwechseln nicht erwiesen ist und sich auch speziell beim 1. FC Kaiserslautern in der Vergangenheit nicht offenbart hat. Auch dem Image neuen und bestehenden Sponsoren und Investoren gegenüber, würde Konstanz auf der Trainerbank förderlich sein. Zu dem bundesweit positiven Image des SC Freiburg hat sicherlich auch Volker Finke beigetragen, an dem trotz mehrfacher Abstiege aus der 1. Fußball-Bundesliga festgehalten wurde.
Geben Sie dieser Mannschaft und ihrem Trainer die erforderliche Zeit des Zusammenwachsens. Viele haben diese Saison von Beginn an als einen Neuanfang gesehen. Ein Neuanfang kann aber nur dann zu einem eingespielten Team führen, wenn das Personal auch für mindestens zwei Jahre weitgehend zusammenbleibt. Permanente Neuanfänge gleichen eher einem ratlosen Dahinmanövrieren in einem sich immer weiter drehenden Abwärtsstrudel.
Herr Buchholz, bitte stehen Sie zu Ihrem – zu unserem – Trainer und tun dies auch öffentlich kund.
Mit freundlichen Grüßen