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Bundestagswahl 2013 - Abstimmung

Wen wirst du wählen?

  • CDU

    Stimmen: 15 17,4%
  • SPD

    Stimmen: 27 31,4%
  • FDP

    Stimmen: 5 5,8%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 6 7,0%
  • GRÜNE

    Stimmen: 15 17,4%
  • CSU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 1 1,2%
  • NPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 6 7,0%
  • sonstige Öko-Partei

    Stimmen: 1 1,2%
  • sonstige Rechte-Partei

    Stimmen: 2 2,3%
  • sonstige Linke-Partei

    Stimmen: 2 2,3%
  • sonstige Christen-Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • sonstige andere Partei

    Stimmen: 1 1,2%
  • AfD

    Stimmen: 5 5,8%

  • Umfrageteilnehmer
    86
... wenn jeder nach dem Motto wählt "X würde ich ja eigentlich wählen, aber die kommen eh nicht rein, also wähle ich doch Y", wird es eben nichts.


Aber weil die große Mehrheit so denkt, sind Änderungen in unserem Parteiengefüge eben nur theoretische Möglichkeiten, die in der Praxis nur als Ausnahme vorkommen. Es sei denn, die Protestwähler können sich auf eine Zielpartei einigen, wie das in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal der Fall war ...




Mit einem Parlament ohne Hürden haben wir halt schlechte Erfahrungen gemacht - die Grünen haben auch mal klein angefangen.


Ja, ich weiß. Ich kenne aber auch das Gefühl, wenn man eine Partei wählt, die es dann nicht ins Parlament schafft. Das ist beschissen, vor allem, wenn es etwas überraschend ist.
 
Ja, ich weiß. Ich kenne aber auch das Gefühl, wenn man eine Partei wählt, die es dann nicht ins Parlament schafft. Das ist beschissen, vor allem, wenn es etwas überraschend ist.


Also entschuldige mal! Da muss sich die FDP doch jetzt wohl auch mal an die eigene Nase fassen!





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Und nicht vergessen:




Samstag, 21. September 2013
Bundestagswahl zweigeteilt: Rechtsextreme wählen erst am 29. September





Berlin, Wiesbaden (dpo) – Die Bundestagswahl 2013 wird an zwei Terminen stattfinden. Dies gab die Bundeswahlleitung überraschend bekannt. Weil zu wenige Wahlhelfer zur Verfügung stehen, wird die Stimmabgabe auf zwei Sonntage verteilt. Um überfüllte Wahllokale zu vermeiden, werden Wähler als rechtsextremistisch eingestufter Parteien erst am 29. September an die Urnen gebeten.



In einem Schreiben des Bundeswahlleiters, das dem Postillon vorliegt, heißt es: "Das Prozedere ist ganz einfach: "Wenn Sie vorhaben, eine der äußerst rechts im politischen Spektrum angesiedelten Parteien wie NPD, Republikaner, die Rechte oder pro Deutschland zu wählen, dann gehen Sie bitte am 29., also eine Woche später als ursprünglich vorgesehen, zur Wahl. Für die Wähler aller anderen Parteien ändert sich nichts. Sie werden regulär am 22. September an die Urnen gebeten."

"Unabhängig vom Termin müssen alle Wähler ihre Wahlbenachrichtigung mitbringen", heißt es weiter. Rechtsextreme Wähler können außerdem auf Medienberichte wie den vorliegenden verweisen, falls vor Ort wider Erwarten niemand über den Ausweichtermin informiert sein sollte.

Am 29. gelte dieselbe Zeit wie am 22. September: "Bitte gehen Sie zwischen 8 und 18 Uhr in ihr Wahllokal. Niemand will, dass Sie vor verschlossenen Türen stehen."


http://www.der-postillon.com/2013/09/bundestagswahl-zweigeteilt.html?m=1http://www.der-postillon.com/2013/09/bundestagswahl-zweigeteilt.html?m=1
 
Mir ist (zumal jetzt Überhangmandate durch Ausgleichsmandate ausgeglichen werden) völlig unklar, warum die CDU/CSU nicht in 3 sicheren Wahlkreisen zugunsten der FDP auf einen Direktkandidaten verzichtet. Dann könnte man auch ernsthaft gegen die Zweitstimmenkampagne vorgehen.



In Frankreich, wo es ein reines Mehrheitswahlsystem gibt, ist es völlig üblich, dass rechte wie linke Parteien untereinander auf bestimmte Wahlkreise verzichten.
 
Es gibt 2 Wahlgänge. Wenn es nicht bereits im 1. Wahlgang eine absolute Mehrheit gibt, dürfen alle Parteien, die im ersten Wahlgang über 12,5 % bekommen, im 2. antreten. Im 2. Wahlgang reicht die relative Mehrheit.



Wenn es jetzt Wahlkreise gibt mit Rechte-Partei 1: 30 %, Rechte-Partei 2: 30 %, Linke-Partei: 40 %; dann verzichtet die eine rechte Partei auf den 2. Wahlgang. Zwischen den Parteispitzen wird dann ausgehandelt, welche Partei in wieviel Wahlkreisen zugunsten der anderen Partei verzichtet.



In Deutschland könnte man mit Absprachen in nur 3 Wahlkreisen die 5 %-Hürde umgehen und ich wundere mich, dass das jetzt, wo das Erststimmenergebnis keinerlei Einfluss auf den Anteil an Parlamentssitzen mehr hat, nicht zwischen der CDU/CSU und der F.D.P. gemacht wird.
 
Mir ist (zumal jetzt Überhangmandate durch Ausgleichsmandate ausgeglichen werden) völlig unklar, warum die CDU/CSU nicht in 3 sicheren Wahlkreisen zugunsten der FDP auf einen Direktkandidaten verzichtet. Dann könnte man auch ernsthaft gegen die Zweitstimmenkampagne vorgehen.


Bin ich der einzige, der das jetzt nicht versteht?



Die FDP hätte doch auch dann k(aum)eine Chance auf ein Direktmandat.

Trotz aller taktischen Leihstimmen-Wähler gibt es auch genug Unions-Anhänger, denen die FDP ganz grundsätzlich gegen den Strich geht.
 
Also, wenn die CDU oder CSU in 3 sicheren Wahlkreisen keinen Kandidaten zugunsten der F.D.P. aufstellen würde, würde das mit den 3 Direktmandaten m.E. schon klappen.
 
Bin ich der einzige, der das jetzt nicht versteht?


Die FDP hätte doch auch dann k(aum)eine Chance auf ein Direktmandat.


Geht mir genauso, Auge.

Hab's auch nicht verstanden.

Vielleicht meint Frenchi auch, dass die Franzosen Holland gewählt haben, aber viel lieber auf die Malediven gewollt hätten - oder so.
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Ich habs verstanden.

Für die CDU wäre es wohl besser 3 Direktmandate abzugeben als diese Leih-Zweitstimmenkampagne.

Damit diese klappen würde, müsste die CDU in 3 schwarzen Hochburgen, also da wo auch ein Schimpanse im Anzug gewinnen würde, wenn er das CDU-Parteibuch hat, auf einen eigenen Kandidaten verzichten und stattdessen eine klare Wahlempfehlung aussprechen. Damit dürften die 3 FDPler in den Bundestag einziehen und damit die 5%-Hürde außer Kraft setzten. Siehe PDS 2005(?).

Damit wäre die FDP sicher im Bundestag und könnte eben zu schwarz-Gelb verhelfen.
 
Ob aber, trotz Wahlempfehlung, dann der FDP-Direktkandidat das Rennen macht, bleibt doch weiterhin völlig offen. Also ich glaube nicht, dass diese 'Spielchen' bei uns funktionieren würden.



Ach. Und das mit dem Primaten im Anzug. Ich glaube, da ist was dran!
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Der Wähler wird das aber nicht goutieren, wenn ihm quasi vorgeschrieben wird, wie er abstimmen soll. Viel lieber hält er sich selbst für clever und wählt "taktisch" FDP, obwohl er *eigentlich* Unions-Anhänger ist.
 
Kinners, ihr machen euch Sorgen. Reicht doch uffm Wahlzettel links "Bayern is scheisse" und rechts "Lautern is der geilste Klub der Welt" anzukreuzen
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Ich habs verstanden.
Für die CDU wäre es wohl besser 3 Direktmandate abzugeben als diese Leih-Zweitstimmenkampagne.

Damit diese klappen würde, müsste die CDU in 3 schwarzen Hochburgen, also da wo auch ein Schimpanse im Anzug gewinnen würde, wenn er das CDU-Parteibuch hat, auf einen eigenen Kandidaten verzichten und stattdessen eine klare Wahlempfehlung aussprechen. Damit dürften die 3 FDPler in den Bundestag einziehen und damit die 5%-Hürde außer Kraft setzten. Siehe PDS 2005(?).

Damit wäre die FDP sicher im Bundestag und könnte eben zu schwarz-Gelb verhelfen.
Danke. Also ich denke im Hochtaunuskreis, Bonn und einem CSU-Wahlkreis müsste das klappen.
 
Unterstellt, das wäre so: was im rechten - oder im sogenannten 'bürgerlichen' - Lager funktioniert, würde dann ja wohl auch im linken Lager klappen. Wo ist dann der Gewinn?
 
Zwischen den Parteispitzen wird dann ausgehandelt, welche Partei in wieviel Wahlkreisen zugunsten der anderen Partei verzichtet.
Danke für die Info. Ich hatte das zuerst so verstanden, dass sich die Linke und Rechte absprechen. Das hatte mich gewundert.
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nicht zwischen der CDU/CSU und der F.D.P. gemacht wird.
Ist - glaube ich - einfach zu erklären:

Man braucht sichere CDU/CSU-Wahlkreise, die gibt es in ausreichender Menge, aber die lokale CDU/CSU wird sich allein aus Egoismus nicht von der Parteizentrale zu einem Verzicht auf eine Kandidatur erweichen lassen. Dann kommt dazu, dass in einem solchen Fall ein unabhängiger, aber populärer Kandidat, der sich dem Diktat nicht unterordnen will, dann wahrscheinlich den Kreis abräumen wird. Der FDP-Kandidat schaut so oder so in die Röhre, wenn er nicht irgendeinen anderen Bonus hat (prominenter Bundespolitiker). Außerdem wird das Wahlvolk dagegen opponieren.




Unterstellt, das wäre so: was im rechten - oder im sogenannten 'bürgerlichen' - Lager funktioniert, würde dann ja wohl auch im linken Lager klappen. Wo ist dann der Gewinn?


Naja, wer soll denn bei den "Linken" wen über die 5%-Hürde heben? Bei den "Rechten" gäbe es da immerhin 2 Parteien, die man so theoretisch in den BT heben könnte: AfD, FDP.
 
Danke. Also ich denke im Hochtaunuskreis, Bonn und einem CSU-Wahlkreis müsste das klappen.


spaetestens dann muesste man sich die frage stellen, ob man nicht in der B ananen R epublik D eutschland angekommen ist ... mit freien wahlen hat das (wohlgemerkt nach meinem demokratieverstaendnis) nix mehr zu tun
 
Bin arg überrascht wie stark CDU/CSU zu sein scheint. Habe denen 40+ niemals zugetraut.

Die große Spannung besorgen FDP und AFD.
 
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