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Bundestagswahl 2013 - Abstimmung

Wen wirst du wählen?

  • CDU

    Stimmen: 15 17,4%
  • SPD

    Stimmen: 27 31,4%
  • FDP

    Stimmen: 5 5,8%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 6 7,0%
  • GRÜNE

    Stimmen: 15 17,4%
  • CSU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 1 1,2%
  • NPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 6 7,0%
  • sonstige Öko-Partei

    Stimmen: 1 1,2%
  • sonstige Rechte-Partei

    Stimmen: 2 2,3%
  • sonstige Linke-Partei

    Stimmen: 2 2,3%
  • sonstige Christen-Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • sonstige andere Partei

    Stimmen: 1 1,2%
  • AfD

    Stimmen: 5 5,8%

  • Umfrageteilnehmer
    86
Wobei sich die SPD natürlich auch selbst schwächt, indem sie eine rot-rot-grüne Zusammenarbeit kategorisch ausschließt - und sei es auch nur als verhandlungstaktische Variante. Mit dieser Alternativ-Option könnte man es Frau Merkel deutlich unbequemer machen.
 
Die CDU ist vor allem froh, dass sie keine absolute Mehrheit hat. Sie hätte dann bei den Landtagswahlen in den kommenden vier Jahren keinen Blumentopf gewonnen.
 
wir müssen uns nicht in 4 Jahren von Mutti das Blut aussaugen lassen, um dann mit Schimpf und Schande vor die Tür gesetzt zu werden.


Denke das auch die SPD einen Auftrag der Wähler erhalten hat. Wenn es eine Möglichkeit gibt, die Politik des Landes aktiv mitzugestalten sollte man diese auch ergreifen (finde ich). Wenn man sich als SPD (oder Grüne) nicht im Rahmen seiner Prozente innerhalb der Koalition präsentieren kann ist dies schlicht Inkompetenz.



EDIT: Bei einer Neuwahl wäre die FDP wieder sicher mit im Boot. SPD und Grüne würden wahrscheinlich Federn lassen wenn sie die Möglichkeit die Regierung zu gestalten nicht ergreifen.
 
Denke das auch die SPD einen Auftrag der Wähler erhalten hat. Wenn es eine Möglichkeit gibt, die Politik des Landes aktiv mitzugestalten sollte man diese auch ergreifen (finde ich). Wenn man sich als SPD (oder Grüne) nicht im Rahmen seiner Prozente innerhalb der Koalition präsentieren kann ist dies schlicht Inkompetenz.


EDIT: Bei einer Neuwahl wäre die FDP wieder sicher mit im Boot. SPD und Grüne würden wahrscheinlich Federn lassen wenn sie die Möglichkeit die Regierung zu gestalten nicht ergreifen.


Politik aktiv gestalten kann man auch als (starke) Opposition, insbesondere wenn man gleichzeitig eine Bundesratsmehrheit hat.
 
Politik aktiv gestalten kann man auch als (starke) Opposition, insbesondere wenn man gleichzeitig eine Bundesratsmehrheit hat.


Ja und besonders gut aktiv blockieren
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Naja, die Angst vor Mutti...
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Bei der SPD und den Grünen muss man sich jetzt eben fragen ob man mitregieren will oder nicht.
Und so schlecht ist die SPD mit der großen Koalition jetzt auch wieder nicht gefahren, als es jetzt mancher darstellt.



Man kann es auch so rum sehen, dass die SPD oder die Grünen froh sein können das es zu Koalitiongesprächen kommen wird und nicht das die CDU eine absolute Mehrheit inne hat. So hat man auch die Möglichkeit mitzugestalten.


So schlecht nicht gefahren? Merkel heimste die Lorbeeren für quasi alles ein, selbst wenn es absolut sozialdemokratische Themen waren die durchgebracht wurden... und die SPD wurde als Verräter an der eigenen Sache gesehen und verlor massiv an stimmen...

Wenn das mal kein schlechter Deal ist...

MErkel lutscht ihre Koalitionspartner aus und schmeisst sie dann weg... unter ihr zu glänzen ist nicht möglich, da sie es drauf hat Ideen anderer als die ihren zu verkaufen...
 
Ja und besonders gut aktiv blockieren
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So sind sie, die Oppositionen. Genau wie schwarz-gelb zu Zeiten von rot-grün. Da werden auch die eigenen Werte und einstigen Positionen ignoriert. Leider. Egal, wer jetzt auf welcher Bank sitzt.
 
Eigene Vorschläge machen, Bundesratsinitiative zum Beispiel?



Ganz ehrlich: wenn man als SPD mit der Aussicht, so wenig von seinem eigenen Programm durchsetzen zu können, in Koalitionsverhandlungen gehen muss, da kann einem in der Tat bange werden. Und skandalöser Weise kann man auch für eine Durchsetzung von SPD-Punkten sein, weil man sie für die bessere Lösung für Deutschland hält. Aber wenn die SPD der CDU nicht am Bein jockelt, muss es natürlich gleich mit Egoismus auf dem Rücken der Wähler zu tun haben, is klar.



@AndreasFCK: Mich darfst du im Moment nicht nach dem Wählerwillen fragen, ich bin da im Moment im TILT-Modus. Da wir keine Wahlen bzgl. Koalitionen haben und nicht von jedem Bürger erwarten können, dass er strategisch gewählt hat, weiß ich auch nicht, ob wir das überhaupt irgendwie einschätzen können.



Aber vermutlich wird eh alles, was ich die nächsten Wochen sage, auf die SPD-Mimimi-Waage gelegt, also kann ich's mir auch gleich schenken.
 
Ganz ehrlich: wenn man als SPD mit der Aussicht, so wenig von seinem eigenen Programm durchsetzen zu können, in Koalitionsverhandlungen gehen muss, da kann einem in der Tat bange werden. Und skandalöser Weise kann man auch für eine Durchsetzung von SPD-Punkten sein, weil man sie für die bessere Lösung für Deutschland hält. Aber wenn die SPD der CDU nicht am Bein jockelt, muss es natürlich gleich mit Egoismus auf dem Rücken der Wähler zu tun haben, is klar.


Nein, muss es nicht. Aber was sind die Alternativen zur großen Koalition. Realistisch gesehen nur Neuwahlen, bei dem dann s/g heraus kommt. Toll.
 
Nee, die doofe SPD würde doch alles aus Prinzip blockieren, genau wie sie's bisher in ihrer totalen Unzvuerlässigkeit auch bei der Euro-Politik gemacht hat.



Edit: Ja, ich bin zynisch, angepisst und zickig. Wahlkater - ich zieh mich für ne Weile hier zurück.
 
Nein, muss es nicht. Aber was sind die Alternativen zur großen Koalition. Realistisch gesehen nur Neuwahlen, bei dem dann s/g heraus kommt. Toll.


Naja ... wäre ich in der SPD, dann würde ich auch sagen, dass die große Koalition nichts bringt. Und dann würde ich mich auch fragen, warum die Grünen nicht mehr im Mittelpunkt von Koalitionsdiskussionen stehen?! Gibt genug Grüne, die eher zur CDU tendieren, als zur SPD.



Ich könnte mir schon vorstellen, dass man da als SPD-Mitglied denkt: Die Schwarzen wollen uns doch nur, damit wir in 4 Jahren noch schwächer sind. Und ich denke, darauf würds auch hinauslaufen. Merkel kann die Bedenken der SPD so gut wegmoderieren und steht immer als Siger da. Am Ende waren alle guten Ideen ihre und alle weniger guten, waren Ideen der SPD.



Edit: Als "Soze" könnte man da durchaus denken: "Jetzt hat die CDU uns zerschlissen, dann die FDP, jetzt sind aber mal die Grünen dran!" - ums mal etwas salopp auszudrücken. Und ich will das hier gar nicht bewerten. Ich versuch mich nur in die Köpfe der Partei-Oberen hinein zu versetzen.
 
Ahhhh ... hört doch mal mit diesem Schmuh auf! Man wählt doch keine Koalitionen
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Das meinte ich bezogen auf die SPD-Wähler...kann mir nicht vorstellen das man als SPD (oder auch Grünen)-Wähler mit der Opposition zufrieden sein kann wenn man die Regierung mit bilden kann. Das in einer großen Koalition beide Parteien Abstriche machen müssten sollte jedem (also auch der Union) klar sein. Unter dem Strich sollte ein Paket rauskommen das die Prozente widerspiegelt.
 
Das dürften jetzt äußerst interessante Koalitionsgespräche geben. Jetzt müssen sich alle Parteien zusammensetzen und den Wille des Volkes umsetzen. Ich hoffe, dass das ganze frei von Nebensächlichkeiten bleibt, sondern sich am Inhalt orientiert. Für mich als Wähler wären Neuwahlen oder eine Koalition ohne die CDU der GAU schlechthin.
 
Das meinte ich bezogen auf die SPD-Wähler...kann mir nicht vorstellen das man als SPD (oder auch Grünen)-Wähler mit der Opposition zufrieden sein kann wenn man die Regierung mit bilden kann. Das in einer großen Koalition beide Parteien Abstriche machen müssten sollte jedem (also auch der Union) klar sein. Unter dem Strich sollte ein Paket rauskommen das die Prozente widerspiegelt.


Diese Sichtweise ist aber zu theoretisch, befürchte ich. Ein Koalitionsvertrag könnte schon zu 2/3 von Anliegen der CDU und 1/3 von Anliegen der SPD gekennzeichnet seien. Aber ist das in der Praxis, im politischen Alltag auch immer so durchführbar? Würden die Medien das fair vermitteln?



Ich verstehe aber diese Sichtweisen. Und wie gesagt: Die SPD würde in einer großen Koalition verlieren, aber auch, wenn es Neuwahlen gäbe (dann gabe es wieder schwarz-gelb). Eigentlihc müssen die auf schwarz-grün hoffen ... Ich wüsste auch nicht, wie ich entscheiden würde, wenn ich der Gabriel wäre
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Du willst mich aber nicht überzeugen das es dies ist, was die Wähler gewollt haben?


Woher willst du denn wissen, was der Wähler gewollt hat?



Das ist doch alles Blech! Die SPD hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine große Koalition anstrebt bzw. will.

Wenn der Wähler ihr somit einen entsprechenden Auftrag gegeben hätte, dann hat er was nicht richtig verstanden!



Und noch mal: Krisenzeiten erfordern nicht zwangslaufig eine große Koalition. Konsenz unter Demokraten ist im Einzelfall auch anders herstellbar.



Dieses z. T. pathetische Gesülze von der fast zwingenden Notwendigkeit einer großen Koalition ist nichts anders als die Fortsetzung des Einlullens der Bevölkerung.
 
Was haben wir denn?



Schwarz-Rot: Wird nicht unbedingt gewünscht.

Schwarz-Grün: Wird teilweise ausgeschlossen.

Rot-Rot-Grün: Wird von SPD ausgeschlossen.

Schwarz-Linke: Sehr unwahrscheinlich.



Irgendwer muss also über seinen Schatten springen. Neuwahlen möchte ich nicht. Nicht wegen der FDP, sondern weil die AfD dann in den Bundestag kommen dürfte. Und damit schaden sich alle aktuellen Bundestagsparteien selbst.
 
Dieses z. T. pathetische Gesülze von der fast zwingenden Notwendigkeit einer großen Koalition ist nichts anders als die Fortsetzung des Einlullens der Bevölkerung.


Für meinen Teil bin ich auch sehr mit Schwarz-Grün zufrieden, insbesondere weil ich die Kollegen und Kolleginnen rund um Trittin auch gewählt habe.



Meine feste Überzeugung ist es allerdings das Deutschland eine große Koalition am besten bekommt.
 
Woher willst du denn wissen, was der Wähler gewollt hat?


Das ist doch alles Blech! Die SPD hat klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine große Koalition anstrebt bzw. will.

Wenn der Wähler ihr somit einen entsprechenden Auftrag gegeben hätte, dann hat er was nicht richtig verstanden!



Und noch mal: Krisenzeiten erfordern nicht zwangslaufig eine große Koalition. Konsenz unter Demokraten ist im Einzelfall auch anders herstellbar.



Dieses z. T. pathetische Gesülze von der fast zwingenden Notwendigkeit einer großen Koalition ist nichts anders als die Fortsetzung des Einlullens der Bevölkerung.


Die Union wollte auch keine große Mehrheit. Was sagt uns das? Vermutlich nichts! Wenn die SPD schon vor der Wahl sagt, dass sie eine große Koalition anstrebt, dann könnten wir die Demokratie in Deutschland fast schon abschaffen
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Es gibt jetzt 5 Möglichkeiten, die Union kann mit der SPD, den Grünen oder der Linke koalieren. Zudem kann es zu rot-rot-grün kommen oder Neuwahlen. Neuwahlen wäre lächerlich, schwarz und die Linke sogar noch lächerlicher. An rot-rot-grün glaube ich allein wegen der Außenpolitik nicht. Minderheitsregierung ist auf Bundesebene kaum machbar. Jetzt kann man nur spekulieren, was der Wähler wollte. Ich behaupte einfach mal, dass die meisten Union Anhänger wollten, dass es ungefähr so weitergeht wie bisher. Die Grünen- und SPD- Wähler wollten wahrscheinlich überwiegend, dass Merkel nicht weiterregiert oder wenn dann möglichst viel Programm der jeweiligen gewählten Partei umgesetzt wird. Man sieht, viele Worte, aber wenig Inhalt. Wie es weitergehen wird ist reine Spekulation.
 
Die Geister, die sie riefen:




Die AfD wurde vor weniger als einem halben Jahr gegründet - und holte auf Anhieb 4,7 Prozent. Die Chefin von Frankreichs rechtsextremer Partei Front National (FN), Marine Le Pen, ist von diesem Erfolg beeindruckt. "Das ist sehr interessant, denn es zeigt, dass sich die Dinge ändern", sagte Le Pen am Montag im Sender France Info. "Was sich ändert, ist das Bewusstsein in vielen europäischen Ländern, dass die Europäische Union eine europäische Sowjetunion geworden ist, dass die Einheitswährung Euro ein Hindernis für unseren Wohlstand ist."


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013-liveticker-am-tag-danach-a-923854.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013-liveticker-am-tag-danach-a-923854.html
 
Karamba Diaby hat es in den Bundestag geschafft. Ist eine recht interessante Persönlichkeit. Gab zu ihm Artikel in nahezu allen großen Zeitungen (zwei große Artikel in SZ und FAZ kann ich empfehlen).



http://www.fr-online.de/bundestagsw...-stammende-abgeordnete,23998104,24409074.htmlhttp://www.fr-online.de/bundestagswahl---hintergrund/karamba-diaby-der-erste-aus-afrika-stammende-abgeordnete,23998104,24409074.html





@ FCK_Schwabe: Campina hatte sich auf deren HP beschwert, dass dieses Lied im Wahlkampf verwendet wurde. Hat aber gleichzeitig auch gesagt, dass es bei Siegesfeiern ruhig Verwendung finden darf. Wenn er das (Kauder) gewusst hätte ...
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@ TJ: Seit diesem Lied bin ich auch fast dafür.
 
Mal unabhängig welche Koalition nun kommt, finde ich es doch bemerkenswert, wie deutlich die tatsächliche Stimmung im Land von der medialen Berichterstattung bzgl. der schlechten sozialen Zustände abweicht.

Gemessen an der steten schlechten Berichterstattung über die Zustände in Deutschland hätte man meinen müssen, dass die Kanzlerin vom Hof gejagt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin gespannt, wie und ob die Medien darauf reagieren.
 
Also ich würde Schwarz/Grün ziemlich interessant finden.



Bin mir auch gar nicht so sicher, ob die wirklich so weit entfernt sind von einander. Meine jetzt nicht das Wahlprogramm an sich, sondern wenn man eben die Ansätze und Gründe für entsprechende Forderungen nimmt.

Auf jeden Fall würden die Grünen was Ihr eigentliches Hauptmerkmal, die Energiewende, betrifft sicher für Schwung und nen richtigen Schub in die richtige Richtung sorgen.
 
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