alter-höllen-teufel
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In diesem Zeitraum sickerte durch, dass es zwischen Sforza und Rehhagel öfters zu Auseinandersetzungen käme. Im August 1999 kam dann der große Knall : Das berühmte Interview von Ciriaco Sforza nach dem Spiel gegen Bielefeld. Darin warf er dem Verein eine verfehlte Personalpolitik vor, man würde niemals auch mal ein Risiko eingehen, so könnte der Erfolg auf Dauer nicht bestehen und Rehhagel würde keine andere Meinung gelten lassen außer seiner eigenen und würde an verletzter Eitelkeit leiden. Er sei an die Presse gegangen, weil er diese Dinge intern schon oft angesprochen hätte und sich nicht ernstgenommen gefühlt hätte.
Dann kam Wolf. Er gab Sforza keine Chance mehr mit der Begründung, der Verein bräuchte Ruhe. Dabei wollte er ihn im Sommer 2002 nach Wolfsburg holen. Wieder waren die Fans gespalten. Wollte Wolf Sforza nicht oder durfte er nicht? Unruheherd, Stinkstiefel oder einer, der die Wahrheit ausspricht? Dann machte das Gerücht die Runde, Wolf hätte Sforza nie nach Wolfsburg holen wollen, einzig und allein der Vorstand hätte Sforza in Wolfsburg haben wollen. Sforza trainierte von da an abseits der Mannschaft. Auf seiner Homepage erzählte er in einem Chat, Wolf hätte ihm nie den Hauch einer Chance gegeben und niemals ein Gespräch mit ihm geführt.
Hätte man Ciri bei dem Interview (s.o. 1) erst genommen, würden wir heute wahrscheinlich noch in der CL spielen. Rehagel und dessen eigensinnige Personalpolitik und Egozentrik ab dem Jahr nach der Meisterschaft waren nach der Umstrukturierung des Vorstands 95/96 ein weiterer Schritt zum Abgrund. Der FCK spielte unterirdisch war aber wegen Rehagels Verwandtschaft mit dem Papst noch 2 Jahre oben mit dabei.
(ich schäme mich heute noch für das 1:5 in Frankfurt am letzten Spieltag).
Hätte Wolf den Ciri nicht abserviert, hätte es kein Entscheidungsspiel in Wolfsburg gegeben und wir wären nicht abgestiegen.
Hätte der FCK nach dem Rauswurf von Wolf den Ciri als Trainer geholt, wären wir schon wieder oben.