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Der HFC und seine "Fans" - Statement der Mannschaft, des Vereins - Diskussion

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Hab grad danach gegooglet und nix gefunden, was heißt denn der Spruch?


1402 steht für den 14.Februar, den Tag der Bombardierung und Zerstörung Dresdens durch die Alliierten.

Harris, genauer gesagt Arthur Harris oder auch "Bomber Harris" war damals der Oberkommandierende des Bomber Command der Royal Air Force
 
Ich glaub, wir sollten das Topic nicht aus den Augen verlieren
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Dieser Prozess den du beschreibst, @Helle, ist ja im fall HFC nicht mal im Ansatz abzusehen. Was, wenn eine solche Gruppe (wie auch immer man sie nennen will) damit überhaupt nichts zu tun haben will? Wenn ein Selbstregulierungsprozess überhaupt nicht absehbar ist? Im Fall HFC scheint das ja schon annähernd so zu sein. Ob man die jetzt Ultras nennen will oder Hooltras oder Hools oder Stickliesels oder Arschlöcher ist da ja egal (um mal von den Begrifflichkeiten wegzukommen).



Der HFC hat ja nach den Vorkommnissen gegen Hannover und in FFM jetzt ne ziemlich Harte Linie ausgesprochen (http://www.hallescherfc.de/home.htmlhttp://www.hallescherfc.de/home.html). Abgesehen davon ob das scheinheilig ist oder eben den Umständen geschuldet (wie redcity schrieb), find ich es krass, wie es sein kann, dass ein Verein so offen verzweifelt um seine moralisch Existenz kämpfen muss.



edit:


HFC legt sich Selbstbeschränkung auf
Keine Stehplätze auf hallescher Seite zum Derby gegen den FC Sachsen | Gäste erhalten ein Kontingent von 500 Karten | Vorverkauf ansonsten gestoppt

Nach dem gestrigen DFB-Pokalspiel mit seinen kriminellen Randerscheinungen greift der HFC jetzt durch und belegt sich mit einer Selbstbeschränkung hinsichtlich der Zuschauerzahl zum mitteldeutschen Derby gegen den FC Sachsen Lepzig am kommenden Sonntag. Für die Begegnung werden keine Stehplätze in den Bereichen FANKURVE und BADKURVE angeboten. Diese Bereiche bleiben definitiv geschlossen. Auch die GEGENTRIBÜNE wird nicht geöffnet. Für die halleschen Zuschauer gibt es ausschließlich die Möglichkeit, diese Partie von der HAUPTTRIBÜNE zu verfolgen. Für diese läuft der Kartenvorverkauf weiter, solange der Vorrat reicht. Wer bereits eine Stehplatzkarte erworben hat, kann diese in den Vorverkaufsstellen zurückgeben oder über die Zahlung des Aufpreises in eine Karte für die Haupttribüne umtauschen. Für Inhaber von Dauerkarten gilt folgende Regelung: für die Haupttribüne bleibt alles beim alten, für den Bereich BADKURVE kann ggf. in den Bereich HAUPTTRIBÜNE gewechselt werden (näheres dazu später). Dauerkarten der Kategorie FANKURVE verlieren zu diesem Spiel definitiv ihre Gültigkeit. Ein ´Schadenersatz´ dafür erfolgt nicht. Für den GÄSTEBLOCK wird ein beschränktes Kontingent von 500 Tickets zur Verfügung gestellt, welches über die Vorverkaufsstellen in Leipzig weiter bezogen werden kann.



Die Partie verlief insgesamt fair, Schiedsrichter Lutz Wagner aus Kriftel kam ohne Karten aus. Dazu im Gegensatz stand das Geschehen auf den Rängen. Während im Gästeblock zweimal Rauch aufstieg, eskalierte die Situation in der 80. Minute, als einige HFC-Anhänger die Sicherheitssperren überwanden und Sitzschalen aus der Gegentribüne rissen, um damit die gegnerischen Anhänger zu bewerfen. Die Begegnung war dann für ca. 10 Minuten unterbrochen, was auch viele Fernsehzuschauer live bei Premiere verfolgen „durften“. HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich äußerte sich dazu im Namen des gesamten Vorstandes und des Verwaltungsrates in der Pressekonferenz: „Beide Vereine haben im Vorfeld gemeinsam mit den Sicherheitsorganen alles versucht, um dieses Spiel zu einem Fußballfest für unsere Stadt und Region Halle (Saale) werden zu lassen. Unterm Strich stehen wiederum negative Begleiterscheinungen, die in unseren Fußballstadien absolut nichts verloren haben und die in keinster Weise toleriert werden dürfen. Damit wird der unermüdliche Einsatz bei der Vorbereitung dieses Spiels zunichte gemacht und das Ansehen unseres Vereins in den Schmutz gezogen. Der HFC wird diese Personen, für die sich der Begriff ´Fan´ schon von allein verbietet, gnadenlos aus seinen Reihen verbannen und schnellstens die höchstmöglichen Stadionverbote aussprechen.“
Beide Trainer pflichteten ihm vollumfänglich bei, so dass unter dem Strich zu konstatieren bleibt: „VIELEN DANK“ FÜR NICHTS - IHR SCHWACHKÖPFE!

Aufgrund der heutigen schlimmen Vorkomnisse erfolgt kein ausführlicher Spielbericht. Wir sind es einfach leid, unsere Freizeit, unsere Arbeitskraft, unsere Nerven, unser Geld und unser „Herz für Chemie“ von Chaoten, welche die Existenz unseres geliebten HFC aufs Spiel setzen, weiterhin ausnutzen zu lassen!
und die fortsetzung von dem brief aus post nummer eins:


Lasst aber unseren HFC in Ruhe und haut ab! Ihr zerstört alles, was die Vereinsführung in mühevoller Kleinarbeit und wir Sportler mit unseren Leistungen aufgebaut haben. Da Eure Randale in Euren Augen ja nur ´Kinderkram´ ist, machen wir es jetzt eben mit Euch, wie es kleine Kinder nicht anders verdient haben: Wir nehmen Euch Euer Spielzeug einfach weg! Die Vereinsführung mit Stadionverboten und Zuschauerbeschränkungen und wir selbst mit dem Verlassen des Platzes, sobald auch nur ansatzweise wieder aus unserem Fanblock gezündelt wird, rassistische Sprüche ertönen oder Gewalt droht!
Ihr habt es vielleicht gestern nicht mitbekommen: Nach dem Abpfiff kam ein kleiner hallescher Junge, der sehr schwer sehbehindert ist, auf das Spielfeld zu seinem Idol Robert Enke. Der übergab ihm seine Torwarthandschuhe und unterschrieb sie noch. Ihr hättet mal in die Augen des Kleinen sehen sollen...

Genau dies, aber auch die Achtung vor dem sportlichen Kontrahenten, der gestern Hannover hieß und nächste Woche Sachsen Leipzig heißt, macht den Fußballsport aus. Ihr jedoch macht ihn kaputt. Und kommt uns bitte nicht wieder mit irgendwelchen Sammlungen für ein Abendessen der Mannschaft! Wir werden jedenfalls die nächsten Spiele nicht mehr in die Fankurve gehen. Erkämpft Euch unsere Achtung mit fairem Verhalten in und um die Stadien, in welchen unser HFC auftritt, erstmal zurück!

Mit diesem Brief richten wir uns ausdrücklich an die Chaoten und nicht an unsere treuen Anhänger, die uns fair und ordentlich unterstützen!"

Nico Kanitz im Namen der gesamten 1. Männermannschaft des HFC

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In Auswertung der Vorkommnisse im Rahmen des letzten Testspiels beim FSV Frankfurt wird der Hallesche FC gegen insgesamt 18 Personen, die in der und um die Commerzbank-Arena durch die Sicherheitsinstitutionen bisher ermittelt werden konnten, die höchstmöglichen Stadionverbote aussprechen. Darunter befinden sich laut Angaben der Ermittlungsbehörden 13 dem Umfeld des HFC zuzuordnende, drei dem Umfeld des FC Rot-Weiß Erfurt zuzuordnende und zwei dem Umfeld des 1. FC Lok Leipzig zuzuordnende Personen. Die Stadionverbote werden am morgigen Dienstag durch den Stadionverbotsbeauftragten des HFC ausgesprochen, den Betreffenden zugestellt und gelten ab sofort.
Parallel dazu laufen die Ermittlungen zu den Krawallmachern, die beim DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 für eine fast zehnminütige Spielunterbrechung sorgten. Diese sollen laut Angaben der dafür zuständigen Stellen bis spätestens Mitte nächster Woche abgeschlossen sein, danach werden durch den Stadionverbotsbeauftragten des Halleschen FC ebenfalls die höchstmöglichen Stadionverbote gegen die ermittelten Personen ausgesprochen.

Hinsichtlich des am kommenden Sonntag stattfindenden Regionalligaspiels gegen den FC Sachsen Leipzig trägt die Vereinsführung unsere Gäste die Selbstbeschränkung bei der Zuschauerzahl vollumfänglich mit. FC Sachsen-Geschäftsführer Lars Schauer: „Unser Club unterstützt die Hallenser bei allen Maßnahmen, die zu einer höheren Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit führen und das angeschlagene Image des Ostfußballs verbessern helfen.“

Weiterhin wurden auf der heutigen Sicherheitsberatung folgende Festlegungen getroffen:


  • Die Einlassbereiche im Gästeblock öffnen ab 12.00 Uhr, die im Bereich ´Badkurve´ für die halleschen Zuschauer auf der Haupttribüne ab 13.00 Uhr,
  • Die Tageskassen öffnen an diesem Spieltag nicht, eine Anreise ohne im Vorverkauf erworbene Karten ist sinnlos,
  • Das Mitführen von Trommeln, Megafonen, Doppelhaltern, Zaun- und Schwenkfahnen sowie das Aufführen von sogenannten Choreografien ist für beide Fanlager untersagt,
  • Ebenfalls verboten sind das Mitführen von Gürteltaschen, anderen großen Taschen und Behältnissen sowie von Rucksäcken und das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse.
  • Bestehende Stadionverbote werden konsequent umgesetzt.

Der Hallesche FC und der FC Sachsen Leipzig rufen ihre Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness auf!
 
Ich glaub, wir sollten das Topic nicht aus den Augen verlieren
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Dieser Prozess den du beschreibst, @Helle, ist ja im fall HFC nicht mal im Ansatz abzusehen. Was, wenn eine solche Gruppe (wie auch immer man sie nennen will) damit überhaupt nichts zu tun haben will? Wenn ein Selbstregulierungsprozess überhaupt nicht absehbar ist? Im Fall HFC scheint das ja schon annähernd so zu sein. Ob man die jetzt Ultras nennen will oder Hooltras oder Hools oder Stickliesels oder Arschlöcher ist da ja egal (um mal von den Begrifflichkeiten wegzukommen).



Der HFC hat ja nach den Vorkommnissen in gegen Hannover und in FFM jetzt ne ziemlich Harte Linie ausgesprochen (http://www.hallescherfc.de/home.htmlhttp://www.hallescherfc.de/home.html). Abgesehen ob das scheinheilig ist oder eben den Umständen geschuldet (wie redcity schrieb), find ich es krass, wie es sein kann, dass ein Verein so offen verzweifelt um seine moralisch Existenz kämpfen muss.


Eben. Ein VEREIN muss um seine moralisches Bild in der Öffentlichkeit kämpfen, weil es die Mehrheit der Fans und Gruppierungen nicht fertig bringt, die angesprochenen faulen Eier aus dem Nest zu schmeißen. Stattdessen gibts im Stadion Prügel und die Täter können in der Masse untertauchen.

Und hierbei sieht man, dass es den dortigen Fangruppierungen bzw. Ultras wohl eher um sich selbst und das eigene Spektakel geht, als um den HFC. Der HFC und das KWS bieten ihnen die Bühne und das Logo für ihre Selbstinszenierung, ganz gleich ob diese Mit Rauchbomben, Pyros oder mit Schlägereien aufgezogen wird.

Und das sind Dinge, die gehen eindeutig zu weit.



Und genau deswegen sollten eigentlich alle Ultragruppierungen in Deutschland das mal als Denkanstoß nehmen, und sich überlegen, ob sie auch solche Leute in ihren Reihen haben --> wehret den Anfängen.
 
Ich denke man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und auch keine Schwarzwälder-Kirsch-Torte mit einem Stück Nusskuchen.



Zum einen kann man Vereine im Osten nur bedingt mit den Vereinen im Westen vergleichen, weil sie von der Struktur und der Geschichte her ganz anders sind.

Dann kann man die Masse der Bürger der neuen Länder nicht mit den alten Ländern vergleichen, weil es auch hier große Unterschiede gibt.

Fanszenen untereinander zu vergleichen macht in meinen Augen schon gleich gar keinen Sinn, weil jede Gruppierung in ihrem Auftreten und Selbstverständnis einfach anders gelagert ist.



Im Übrigen möchte ich anmerken, dass die Szenen von Halle bei vielen anderen Vereinen vllt gar nicht zum Spielabbruch geführt hätten.
 
ich für meinen Teil sehe die Ultra szene eher kritisch. Nicht das ich sie jetzt mit Hooligans vergleichen will.

Aber ich halte sie für Gewaltbereit!
 
Helle: Ohne den Agressivitätsaspekt verniedlichen zu wollen:

Das ganze ist ein Prozess, der verläuft über mehrere Stufen, der schwankt, der ist situationell, der ist personenbedingt und umweltbedingt in seiner Ausprägung. Ich sage mal, dass jeglicher "Übertrag" auf andere Gruppen sinnlos ist, da sowas nichtmal kausal ist. Das Auftreten von Aggression im Fußballfansein ist dem Kontext des Spiels geschuldet. Es bricht nicht überall so aus wie dort, wegen eben genannter Einflüsse. Es ist nicht eine kausale Schlussfolgerung, dass auftretende Aggressivität immer so endet. Daher gibt es da auch keine "Anfänge", weil dies kein "Anfang" ist, sondern eine im Kontext des Fußballspiels, grundlegender Aspekt ist, der überall da ist.

In diesem Fall ist es aber den dortigen Fans nicht gelungen, dies in eine dem Spiel Fußball angemessene Form zu bringen. Eine solche Form KANN zum Beispiel sein, dass eine Gruppe diese Aggression anders auslebt, zum Beispiel in einem "Pseudokrieg".



Die Genese dieses speziellen Falls ist im Moment aber uninteressant bzw z.T. auch erklärbar (siehe redcitys post). Und scheinbar sind das auch nicht nur einzelne faule Eier, sondern e ganzes Hortsche voll.

Für die gehts im Moment darum, wie se dem entgegentreten. Total schwierige Sache. Möchte nicht in deren Haut stecken.
 
Ich denke man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und auch keine Schwarzwälder-Kirsch-Torte mit einem Stück Nusskuchen.


Zum einen kann man Vereine im Osten nur bedingt mit den Vereinen im Westen vergleichen, weil sie von der Struktur und der Geschichte her ganz anders sind.

Dann kann man die Masse der Bürger der neuen Länder nicht mit den alten Ländern vergleichen, weil es auch hier große Unterschiede gibt.

Fanszenen untereinander zu vergleichen macht in meinen Augen schon gleich gar keinen Sinn, weil jede Gruppierung in ihrem Auftreten und Selbstverständnis einfach anders gelagert ist.



Im Übrigen möchte ich anmerken, dass die Szenen von Halle bei vielen anderen Vereinen vllt gar nicht zum Spielabbruch geführt hätten.


Aber Gewalt bleibt Gewalt. Im Westen wie im Osten. Und sie wird in der Öffentlichkeit als solche wahrgenommen.

Und die Öffentlichkeit macht sich eben leider nicht die Mühe, Dinge ausführlich zu differenzieren. Entweder aus Unwillen, oder weil sie nicht über das Fachwissen verfügt, wie diejenigen, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten durch die deutsche/europäische Fanszene bewegen. Und das kann man von Lieschen Müller und Otto Maier auch gar nicht verlangen.

Wichtig ist, dass Bilder von Gewalt in der Öffentlichkeit hängen bleiben. Und diejenigen, von denen die Gewalt ausgeht, werden dann v.a. in den Medien als Gruppe über einen Kamm geschert. Das gefällt einem nicht, weil es undifferenziert ist, aber es läuft nunmal so.

Wenn ich das als Gruppierung weiß - und diese Vorgehensweise der Medien und Öffentlichkeit ist nunmal leider landläufig bekannt, dann muss ich mich so verhalten, dass ich mit sowas nicht in Verbindung gebracht werde.



Denn Medien und Öffentlichkeit interessieren sich nicht für die gescheiterte Jugend Ostdeutschlands (leider) oder für eine Differenzierung, sondern nur für das, was sie zu sehen kriegen. Und das sind in solchen Momenten Bilder von Prügelnden oder rassistisch auftretenden Fußballfans.



Und wenn ich als Gruppe nicht will, das ein solcher Eindruck von mir entsteht, dann muss ich dafür sorgen, dass das nicht passiert.



@ Evo

Dann finde ich es komisch, dass ich seit 1999 mit Dauerkarten zum Fußball gehe, und auch bei den heißesten Derbys oder schlimmsten Enttäuschungen noch nie das Bedürfnis verspürt habe, mich zu prügeln.

Denn ich habe schon wahrlich alle Bandbreiten dessen erlebt, was Fußball an Emotionen bietet.

Wer meint, sich im Fußballstadion dreschen zu müssen, hat sich aus irgendeinem Grund nicht im Griff und kann seine Aggressionen nicht kontrollieren. Das wäre meine Erklärung. Und dafür braucht es gar keine langen Überlegungen.

Und wenn man sieht, wieviele Leute im Block sind, die vom eigentlichen Spiel schon am Anfang nichts mehr mitkriegen, weil sie voll sind wie'n Eimer, dann ist der Weg zum Prügeln auch nicht mehr so weit.

Und ich rede jetzt nicht von 2 oder 3 Bierchen, die jeder gerne trinkt.
 
Aber Helle, bei denen speziell gehts nicht drum, dass die "nicht falsch dargestellt werden wollen". Das ist denen doch schnurze. Dem Verein gehts sicherlich darum, aber doch den Leuten nicht. Und wenn das nicht nur eine Minderheit ist, dann funktioniert da kein Selbstregulierungsprozess der Welt.



@Helle: Mit Aggressionpotential meine ich nicht unbedingt Prügeln. Das geht auch zum Beispiel in einem Wettkampf auf, im "lauter singen als die anderen", im "mit Macht die Mannschaft nach vorne schreien". Wenn du ins Stadion gehst, dann begibst du dich automatisch in einen bestimmten Kontext, der relativ eindeutig zu erkennen ist: Fußball als Kampfspiel, als Wettkampf, in den du "eintrittst" und dass das, was geschieht, vollkommen ernst genommen wird, und damit persönliche Bedeutung über den Kontext hinaus hat. Wenn de magst, schick ich dir ne Literaturliste rüber
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@helle

Das ist zwar im Grunde schön und gut aber wie willst du so etwas vermeiden? Es ist unmöglich eine Gruppe von 10.000 Zuschauern dazu zu bringen, dass sie sich "ruhig" verhalten, also so, ohne dass sie aufsehen erregen.

In den Stadien im Osten, die oftmals sehr marode sind, ist das gleich doppelt einfach über einen Zaun zu steigen und etwas "Rabatz" zu machen.

Man muss a) das Verhältnis sehen und
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erkennen, dass man an diesem Punkt machtlos ist.



Wer glaubt er würde ein Stadion "ruhig" - im Sinne von friedlich - kriegen, der ist auf dem Holzweg, das geht nicht in Ost und auch nicht West, nicht in Bundesliga und schon gar nicht in der Kreisklasse



und wie evo schon sagte, wenn du aufgrund politischer Verfehlungen so getrimmt wirst, dann machst du nicht mehr viel gegen diese Personen, weil das ganze System eine Eigendynamik entwickelt die schwer aufzuhalten ist
 
@helle
Das ist zwar im Grunde schön und gut aber wie willst du so etwas vermeiden? Es ist unmöglich eine Gruppe von 10.000 Zuschauern dazu zu bringen, dass sie sich "ruhig" verhalten, also so, ohne dass sie aufsehen erregen.

In den Stadien im Osten, die oftmals sehr marode sind, ist das gleich doppelt einfach über einen Zaun zu steigen und etwas "Rabatz" zu machen.

Man muss a) das Verhältnis sehen und
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erkennen, dass man an diesem Punkt machtlos ist.



Wer glaubt er würde ein Stadion "ruhig" - im Sinne von friedlich - kriegen, der ist auf dem Holzweg, das geht nicht in Ost und auch nicht West, nicht in Bundesliga und schon gar nicht in der Kreisklasse



und wie evo schon sagte, wenn du aufgrund politischer Verfehlungen so getrimmt wirst, dann machst du nicht mehr viel gegen diese Personen, weil das ganze System eine Eigendynamik entwickelt die schwer aufzuhalten ist


Was ich die ganze Zeit meine, ist ein Selbstreinigungsprozeß von innen, nicht ein "Ruhigstellen" von außen. Ich bin ja nicht naiv. Dass sowas nicht geht, weiß ich.

Es kann mir aber keiner erzählen, dass es in solchen Gruppen keinen einzigen vernünftigen Menschen gibt. Die sind nicht alle AUSNAHMSLOS rechts oder gewalttätig. Dass so etwas schwierig ist, ist mir klar.



Deswegen sind auch die Maßnahmen des HFC sehr richtig. Denn sowas stößt vielleicht eine gewisse Selbstdisziplinierung der Gruppen an.



@ Evo

Ich weiß, dass war ein allgemeines Statement, und nicht nur auf den HFC bezogen
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Ich denke man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und auch keine Schwarzwälder-Kirsch-Torte mit einem Stück Nusskuchen.


Zum einen kann man Vereine im Osten nur bedingt mit den Vereinen im Westen vergleichen, weil sie von der Struktur und der Geschichte her ganz anders sind.

Dann kann man die Masse der Bürger der neuen Länder nicht mit den alten Ländern vergleichen, weil es auch hier große Unterschiede gibt.

Fanszenen untereinander zu vergleichen macht in meinen Augen schon gleich gar keinen Sinn, weil jede Gruppierung in ihrem Auftreten und Selbstverständnis einfach anders gelagert ist.



Im Übrigen möchte ich anmerken, dass die Szenen von Halle bei vielen anderen Vereinen vllt gar nicht zum Spielabbruch geführt hätten.


Genau so fängt es an....immer schön die Scheuklappen an und solange nach gründen suchen wieso sowas bei uns eh nie passieren kann. Ein Politiker hätte es auch nicht besser verharmlosen können.



Ich habe vor 3 Jahren eine Zugfahrt mit angeblich so harmlosen und gewaltfreien GL's erlebt. Am Ende der Zugfahrt waren 1 Scheibe des Wagon eingetreten, 4 Hutablagen abgerissen und die Innenseite der Dachhaut eingeschlagen.

Soviel zu dem Thema: Bei uns kann sowas nie passieren.

Wie Onkel Helmut es so schön gesagt hat, die Grenze zwischen Ultras und hirnlosen gewaltbereiten Deppen ist extrem schwammig. Solange dort nicht von den Ultras eine deutliche Grenze gezogen wird, müßen genau diese Ultras damit leben, dass sie mit diesen Deppen über einen Kamm geschoren werden.
 
Sry dass ich jetzt mal ein bisschen Off Topic gehe aber ich wollte nur mal loswerden, dass ich mich sehr freue, das man endlich mal wieder eine Diskussion auf hohem sachlichem Niveau hinbekommt. Und das auch noch bei einem Thema wo normalerweiße die üblichen verdächtigen ankommen und einfach mal ein "Ultras aus der Kurve" reinbrüllen..



Macht auch richtig spaß hier mitzulesen gerade.





So und jetzt bitte weitermachen
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@ktown: es sagt keiner, dass sowas nicht passieren kann. aber es ist bei weitem nicht so, dass ein solcher Prozess gar nicht vorhanden ist und dass er leicht ist. Ich würde sogar sagen, dass sowas seit Jahrzehnten (also auch vor den Ultras, denn da gabs diese Sachen auch schon) in jeder Kurve mal mehr mal weniger läuft.


Solange dort nicht von den Ultras eine deutliche Grenze gezogen wird, müßen genau diese Ultras damit leben, dass sie mit diesen Deppen über einen Kamm geschoren werden.
Dass sie deswegen "über einen Kamm geschoren werden" mag an sich logisch sein, hilfreich ist es aber grade nicht, da sich eine so als ungerecht empfundene Abstrafung genau ins Gegenteil ausschlägt, und eine Gemeinsamkeit schafft, wo (von außen gesehen) keine sein soll.



Ich hab übrigens GLer gesehen, die haben Entchen getreichelt
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@Helle: wie gesagt, das ist überall möglich MIT Hilfe von außen sogar. Ich glaub in Bochum wars, da haben die Ultras z.B. rechte aus ihren Reihen gewiesen und sich für FUßball ohne Rassismus stark gemacht (korrigiert mich, wenn ich was verwechsel). Ich kenne mich zugegeben nicht so stark in der halleschen (heißt das so?) Szene aus, aber ich denke, dass dein Gedanke, dass doch wohl einer oder ein paar da sind, die das rumreißen könnten nicht greift, da diese (weil ohne Regulierung gewachsene) Struktur, sehr weit in den Reihen verbreitet ist.
 
Gerade Vereine wie der BFC Dynamo oder die SG Dynamo blicken auf eine große Tradition zurück und waren schon immer "Publikumsmagneten", auch wenn beides Staatsvereine waren.


Ja ne, BFC und Zuschauermagnet, is klar
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:lol:
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@PfälzerBu

Im Vergleich zu den Verhältnissen die du hier in der Oberliga Südwest hast sind selbst 900 Zuschauer beim BFC eine kleine Sensation
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Und es gab Zeiten, da war beim BFC 10x mehr los als heute, nur wer geht schon gerne zum Stasi-Club
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Im Übrigen finde ich dein Benutzerbild immer noch mehr als fragwürdig.





@ktown

Ich weiß nicht in welchen Dimensionen du denkst aber ich habe vor wenigen Jahren einige Derbys im Osten erlebt, Chemnitz - Dresden, Dresden - Chemnitz, Aue - Chemnitz, etc. Ich glaube wir sollten hier - auch wenn einige jetzt gerne ihre Abneigung gegen die GL zum Ausdruck bringen möchten und auf die ungeliebten Ultras einprügeln wollen - ein wenig objektiv bleiben.

Eine zerstörte Scheibe, vier Kaputte Hutablagen und ein aufgeschlitzter Wagenhimmel sind nicht zu beschönigen und es ist und bleibt eine Straftat. Aber es ist etwas anderes, wenn zu einem Spiel der 3. Liga 750 Polizisten, 300 Bundespolizisten, Wasserwerfer und Hubschrauber benötigt werden. Wohlgemerkt um 700 Gästefans zu begleiten. Da weinen wir auf einem sehr hohen Niveau möchte ich meinen.



Im Übrigen will ich nicht mit Scheuklappen durch die Gegend laufen oder irgendetwas verharmlosen. Ich möchte aber auch nicht, dass alle über einen Kamm geschoren werden. Das gilt für "Ostdeutsche" wie "Westdeutsche", für "Ultras" wie "Fußball-Fans"

Oder wie würde es dir gefallen, wenn man dich aufgrund deines Standpunkts in einer Kurve oder deiner Zugehörig zu einer Religion oder irgendeines anderen Ansatzpunkts mit allen anderen über einen Kamm schert.



Des weiteren sollte man vielleicht auch langsam erkennen, dass diese Gewalt kein fußballspezifisches sondern ein gesellschaftlichtes Problem ist. Wer das nicht erkennen will hat Scheuklappen auf
 
Also Randale gehört wohl nicht (direkt) zum Sport dazu. Wenn man sich auf Wiesen/Wald kloppt mit Leuten die auch dazu bereit sind, von mir aus. 90 min seine Fahne schwenken, Doppelhalter hochhalten und dauer supporten, auch OK. Aber Stühle rausreisen, gegnerische Fans übelst anpöbeln oder Leute bedrohen, Nein. Das sind für mich auch keine Ultras oder Hooligans, dass sind IDIOTEN. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Das die Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist, habe ich schon zu unseren Diskussionszeiten der letzten Saison gesagt. Es stimmt, dass nur hier alleine das Problem nicht gelöst werden kann, aber es bringt auch nichts den Kopf einfach in den Sand zu stecken und zu sagen das die Wurzeln des Übels ja nicht hier entstanden sind.

Es müßte in allen Bereichen dagegen gearbeitet werden und diese Arbeit begint im kleinen auch bei den Ultras und sonstigen Gruppierungen.



Zu deinen Erfahrungen bei ostdeutschen Derby's kann ich nur sagen. Es stimmt das diese Deppen in einer anderen Liga prügeln. Aber egal ob man jemanden vergiftet oder erschießt, es ist und bleibt Mord und so sehe ich es auch hier.

Egal ob Prügel in Ostdeutschland oder zerstörte Eisenbahnwagons im Westen. Es gehört beides nicht zum Fanumfeld und ist definitv nicht cool (genau das meinten die damaligen GL'er, dass es so wäre)
 
Die meistens Posts hier argumentieren für mich auf der falschen Ebene, erst gegen Ende geht es meiner Meinung nach in die richtige Richtung.

Es geht hier nicht darum wie man diese Gruppierungen benennt oder auch wie sie sich sellbst nennen. Das alles ist nur ein Deckmäntelchen für diese Gruppen, ihre Agressionen gegen Menschen und wenn die Hemmschwelle noch zu hoch ist, gegen Sachen zu richten. Ob das jetzt alles rasistisch, sexistisch oder einfach nur hirnig ist spielt für mich keine Rolle.

Wichtig ist, dass der steigenden Gewaltbereitschaft und den fallenden Hemmschwellen begegnet wird. Und das fängt damit für mich an, dass man die Vorkommnisse beim Kölnspiel nicht glorifiziert.

Diese ganze Diskussion ist doch nur Wasser auf die Mühlen derer, die unsere Freiheiten nur noch weiter einschränken wollen. Dadurch werden wiederum noch mehr Menschen radikalisiert und in eine Ecke gedrängt, wo sie vielleicht gar nicht hin wollen.



Schau dich doch mal auf den Dorffesten um. Dort gibt es immer mehr gewaltbereite und besoffene Kids, die mal im Mittelpunkt stehen wollen. Wenn schon nicht durch sinnvolle Leistungen, dann doch zumindest als "Hero" da stehen und von einer Gruppe bewundert werden.



Was das ganze noch verstärkt ist, dass es geschickte rechte Rattenfänger gibt, die diese Menschen hoffieren und ihnen das Gefühl gibt, bei uns bist du richtig.

Diese Fürsorge müsste eigentlich aus unserer Mitte kommen.

Deshalb ist für mich der Brief der Mannschaft kontraproduktiv. Die Leute um die es geht fühlen sich nun bestätigt und das waren garantiert keine Fans, so wie ich einen Fan und unter Umständen auch einen Ultra sehe.
 
@PfälzerBu
Im Vergleich zu den Verhältnissen die du hier in der Oberliga Südwest hast sind selbst 900 Zuschauer beim BFC eine kleine Sensation
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Und es gab Zeiten, da war beim BFC 10x mehr los als heute, nur wer geht schon gerne zum Stasi-Club
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Im Übrigen finde ich dein Benutzerbild immer noch mehr als fragwürdig.


Ich sehs im Vergleich zu anderen Ostvereinen und ned im Vergleich zu den Südwest-Oberligisten.

Wenn der BFC ein Publikumsmagnet war, frag ich mich, was war dann erst bsp. Union, erfolglos aber mit höherem Zuschauerschnitt?

Was mein Avatar betrifft, bin zu faul den zu ändern.
 
bei dem thema sollte man auch beachten, das sich west-ultras mehr in richtung italien orientieren, ost-ultras sich mehr in richtung osten (polen,rußland,usw.) orientiert.. wer da die ligen etwas besser kennt weis wie´s da abgeht,..



hier noch ein beitrag eines ost-fans zu dem vorfall, bzw. der ultra-szene an sich:






Gibt es denn überhaupt Ansätze der "breiteren" Fan-Szene, sich mit den Ultras auseinanderzusetzen? In den jeweiligen Vereinen?


Soweit ich weiß, kommen doch die meisten Ultra-Gruppen gar nicht zu den üblichen Fanvertreter-Treffen. Die Ultras sind doch von der ganzen Kommunikation her sehr abgekoppelt von den anderen Fans, oder? Die haben doch eigene Foren, eigene Treffs usw.



Und betrifft das nicht praktisch fast alle Vereine? Also auch 96?



Die ganze Diskussion ist doch auch sehr heuchlerisch. Was ich letzten Sommer zufällig in Barsinghausen miterlebt habe (wie berichtet ca. 85 bis 100 Ultras von 96 und Bielefeld beim "Ferientreff", der dann mit Großeinsatz der Polizei und Komplett-Räumung endete), ist doch nirgendwo diskutiert worden. Als ob das gar nicht passiert sei. Totales Ausschweigen.



Der Hauptunterschied zwischen den West- und den Ost-Ultras scheint zu sein, daß sich die West-Ultras häufiger gerade die ganz kleinen, unbewachten Events aussuchen, also irgendwo zuschlagen, wo sie schon vorher wissen, daß da KEINE Ordner, KEINE Polizei-Staffeln, KEINE Medienvertreter dabei sein werden.



So wurde es sogar im Ultra-Forum zum Thema Halle diskutiert, wo teils auch Hannoveraner mitschreiben. Die Ultras führen doch letztlich ein Eigenleben, und von den breiteren Fangruppen traut sich auch keiner, wirklich gegen die vorzugehen, weil das als uncool gilt oder man Angst hat, dann selber gemobbt oder schlimmeres zu werden.



Die ganzen Lippenbekenntnisse in Ehren, aber solange in Stadien bei solchen Vorfällen wie in Halle einfach geschwiegen wird von den anderen, kann man das doch nur begrenzt ernst nehmen. Ich bin auch gespannt, was in der vierten Liga diese Saison mit unserer 2.ten abgehen wird, wenn die Ostvereine kommen... ...
 
Zu Halle:

Zitat redcity : "Halle ist als Stadt generell schon einmal nicht gerade auf der Sonnenseite und gilt auch sicherlich nicht als Musterknabe beim Aufbau Ost."



Halle ist zwar im Vergleich zu Leipzig zwar weniger im Fokus des "Aufbau-Ost", weniger schick und weniger beliebt, aber trotzdem sehr schön (Und im vergleich zu Magdeburg in erster Linie eben keine Landeshauptstadt). Halle hat ein sehr schweres städtisches Erbe, da Halle im 2. Weltkrieg kaum bombadiert wurde und die Innenstadt zu DDR-Zeiten nicht renoviert wurde. Stattdessen baute man die sozialistische Hochhausstadt Halle-Neustadt neben an. Hier zogen die Menschen seit 1990 zu tausenden aus und vieles wurde schon wieder abgerissen. Mittlerweile ist auch die Altstadt saniert und Halle-City definitiv sehenswert.



Zum Verein: Man sollte nicht vergessen, dass es in Halle nicht nur den HFC gibt, sondern auch den VFL Halle 96, der in den 90-ern Regionalliga spielte, mittlerweile aber nur noch Verbands-Liga spielt. Wegen problematischen HFC-Fans geht mancher Hallenser lieber dorthin.



Zum HFC: War dort leider noch nie, habs aber vor. Werde dann berichten.







Für die Allgemeinbildung:

berühmte Hallenser: Georg Friedrich Händel, Hans-Dietrich Genscher, Dariusz Wosz und juergenrische.
 
@pfälzer

Naja ich meinte das eher im Vergleich zu den Zuschauerzahlen die man eben von uns aus kennt. Im Osten an sich ist der BFC sicherlich kein wirklicher Magnet, was aber auch zu weiten Teilen an der Vergangenheit unter Mielke liegt, das färbt auch heute noch sehr ab
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Wobei der FC Dynamo und die SG Dynamo eben die erfolgreichsten Vereine der DDR waren und damit einiges an Tradition mitbringen



@juergen

ich zielte da eher auf dinge wie z.b. arbeitslosigkeit ab und da sieht es eben mit meines wissens immer noch über 20% in Halle sehr sehr mau aus
 
@juergen
ich zielte da eher auf dinge wie z.b. arbeitslosigkeit ab und da sieht es eben mit meines wissens immer noch über 20% in Halle sehr sehr mau aus


Aktuell 17,5% laut halle.de.

Ich finde es aber schwierig von einer Arbeitslosenquote direkt auf eine gewisse Stimmung bzw. auf gewisse Menschentypen zu schließen. Da kommen zu viele Vorurteile ins Spiel.
 
Jetzt mal ehrlich, habe das ja net sooo mitbekommen, aber was war denn jetzt da beim Spiel gegen Hannover soooo schlimm???
 
Jetzt mal ehrlich, habe das ja net sooo mitbekommen, aber was war denn jetzt da beim Spiel gegen Hannover soooo schlimm???


Je nachdem wie man "schlimm definiert". Etwas Pyro, Pöbeleien und der Versuch von den Hallensern in den H96 Block zu kommen.
 
Je nachdem wie man "schlimm definiert". Etwas Pyro, Pöbeleien und der Versuch von den Hallensern in den H96 Block zu kommen.


wobei man da natürlich auch die häufig betrachten muss, wenn so etwas einmal passiert, dann wird man drohend den zeigefinger heben, wenn es aber alle passiert, dann ist man in dem bereich doch sehr sensibilisiert
 
wobei man da natürlich auch die häufig betrachten muss, wenn so etwas einmal passiert, dann wird man drohend den zeigefinger heben, wenn es aber alle passiert, dann ist man in dem bereich doch sehr sensibilisiert


Klar HFC ist bekannt dafür. Hab das auch völlig wertfrei gesagt, was passiert war.
 
wurde über meine Meinung über die ultras wieder bestätigt wenn ich so einen Bericht lese!

Sieht man doch das sich die Ultras nicht zurückhalten können! Und tendenziell auch Gewalt bereit sind.

Wie gesagt für mich sind die Ultras keine Waisenknaben!










60 verhängt kollektives SV gegen die "Cosa Nostra"!


Offizielle Presseerklärung des TSV 1860:



TSV 1860 wird Stadionverbote verhängen und untersagt alle Darstellungen der „Cosa Nostra“





Der TSV 1860 München wird nach den Ausschreitungen, die zu einer halbstündigen Spielunterbrechung der Regionalligapartie SV Waldhof Mannheim gegen den TSV 1860 München II (15. August 2008) geführt haben, harte und weit reichende Strafen verhängen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen durch den DFB, die Polizei und eigene Recherchen sind eine Reihe von Einzelpersonen sowie vor allem auch

die Gruppierung „Cosa Nostra“ für diese Handlungen verantwortlich zu machen. Der Verein wird daher umfassende Stadionverbote über einen langen Zeitraum gegen alle beteiligten Personen aussprechen.

Die finale Identifizierung der Täter steht hier noch aus, wird aber bald

abgeschlossen sein. Erstmals wird der TSV 1860 München auch eine Fan-Gruppierung kollektiv zur Verantwortung ziehen. Ab sofort sind alle Utensilien (Fahnen, Banner, Spruchbänder u.ä.) der „Cosa Nostra“ in der Allianz Arena sowie im Grünwalder Stadion verboten.

Weitere Schritte und Verbote behält sich der Verein vor und wird diese direkt mit dem DFB abstimmen.



Der TSV 1860 betrachtet es schließlich als einmaligen, traurigen, zugleich unglaublichen Vorgang, dass die Täter aus dem 1860-Fan-Block das Spiel beim Stand von 3:0 für die Löwen beinahe zum Abbruch gebracht hätten - alle Beschwichtigungsversuche von Spielern sowie Trainern wurden mit Beleidigungen und Hohn begleitet.



Der TSV 1860 München bedauert die Vorfälle sehr und hat sich bei allen Parteien schriftlich entschuldigt.
 
Aber Hallo! Und wie!!



Da es hier aber um den HFC geht war ich mal so frei und habe einen neuen Thread zu diesem Thema eröffnet. Schließlich soll der Thread hier nicht dazu da sein sich über alle Ultras auszulassen
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60 verhängt Stadionverbote
 
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