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Die Karnevalisierung des Fußball

Mir ist es eigentlich egal...nur stören mich die Leute, die am Wochenende mit dem Denken "Fussballfans sind alles Verbrecher und Assoziale" durch die Gegend laufen, Zug fahren (was auch immer), jetzt aber genauso feiern.



Leute, die sich fragen, wie man nur Fussballfan sein kann und warum der FCK einem wichtig ist, die dir das dann auch zeigen...aber: Jetzt Schminke im Gesicht haben und mitfiebern.



Diese Doppelmoral...
 
Mir ist es eigentlich egal...nur stören mich die Leute, die am Wochenende mit dem Denken "Fussballfans sind alles Verbrecher und Assoziale" durch die Gegend laufen, Zug fahren (was auch immer), jetzt aber genauso feiern.


Frage mich inwiefern du merkst wer "Fussballfans sind alles Verbrecher und Assoziale" denkt. Oder äußern dir gegenüber Menschen so etwas? Fragen dich Menschen wieso der FCK dir so wichtig ist? Das fragen doch eher Menschen aus deinem sehr persönlichen Umfeld, oder? Unterstellst du denen jetzt hier Doppelmoral?



Wieso sollte man sich als "Event-Fan" nicht erlauben dürfen sich wochenends über besoffene Jugendliche in Fanoutfits zu ärgern? Haben "richtige Fans" das Anrecht in Regionalzüge zu kotzen, weil sie das jedes Wochenende irgendwo tun?



Die EM/WM nimmt uns als Normalo-Fußballfans die Exklusivität, das Besondere. Doch wer besonders sein möchte, sollte sich nicht den Fußball aussuchen meiner Meinung nach. Und wieso man Mitmenschen Spaß nicht gönnt, verstehe ich eh nicht. Genauso wenig wieso man sich wünscht, dass "Neuville die Füße abfaulen".





Ansonsten verweise ich auf die Beiträge von itsevolution.
 
Frage mich inwiefern du merkst wer "Fussballfans sind alles Verbrecher und Assoziale" denkt. Oder äußern dir gegenüber Menschen so etwas? Fragen dich Menschen wieso der FCK dir so wichtig ist? Das fragen doch eher Menschen aus deinem sehr persönlichen Umfeld, oder? Unterstellst du denen jetzt hier Doppelmoral?


Dozentin hat es geäußert und Plenum hat gröhlend gelacht...zumindest die Hälfte des Plenums hab ich beim public viewing gesehen...



Und? Dürfte ich Leuten aus meinem Umfeld keine Doppelmoral vorwerfen?




Wieso sollte man sich als "Event-Fan" nicht erlauben dürfen sich wochenends über besoffene Jugendliche in Fanoutfits zu ärgern? Haben "richtige Fans" das Anrecht in Regionalzüge zu kotzen, weil sie das jedes Wochenende irgendwo tun?


Wo sag ich das denn? Es geht mir um die Verallgemeinerung. Plötzlich ist wieder die ganze Szene assozial. Ich würd mich auch über vollgekotzte Abteile ärgern/aufregen.




Die EM/WM nimmt uns als Normalo-Fußballfans die Exklusivität, das Besondere. Doch wer besonders sein möchte, sollte sich nicht den Fußball aussuchen meiner Meinung nach. Und wieso man Mitmenschen Spaß nicht gönnt, verstehe ich eh nicht. Genauso wenig wieso man sich wünscht, dass "Neuville die Füße abfaulen".




Ansonsten verweise ich auf die Beiträge von itsevolution.


Wo gönne ich ihnen den Spaß nicht? Wo will ich was besonderes sein? Ich bin wohl der stinknormalste Fan der Welt und gehöre somit zum Mainstream.

Ich sage nur, dass sie jemandem, der jeges Wochenende unterwegs ist, dann nicht schräg angucken sollen. Denn nicht jeder kotzt Zugabteile voll!



Verstehe deinen Beitrag nicht...du interpretierst Sachen in meine vorherigen Beitrag, die ich so nie gesagt habe.

Jeder soll seinen Spaß an so einer EM haben, aber dann soll auch jeder seinen Spaß am Wochenende haben dürfen. Dann sind nämlich viele wieder (ich nenns mal) Spießer, die uns Fans den Spaß scheinbar nicht gönnen.



Und ich hab doch auch nichts gesagt, was gg Evos Meinung spricht?!
 
Wenn man sich das Ganze mal überlegt, was so in den vergangenen, eigentlich 6 Jahren, mit dem Fußball vor allem in Deutschland passiert ist, dann muss man schon ein Fazit ziehen, welches einem als "Fan" nicht sonderlich gefallen kann/will.

Die Deutsche Nationalmannschaft war in den 90er Jahren in Deutschland recht unbeliebt. Nach dem WM-Titel 90 folgte die Niederlage im Finale von Göteborg gegen die aus dem Urlaub gekommenen Dänen, welche für Yugoslawien starten durften, nachdem dort der Bürgerkrieg ausgebrochen war.

1994 dann die Affäre um den Stinkefinger-Effenberg und die Niederlage gegen Bulgarien. 1996 ein kurzes Zwischenhoch mit dem Europameistertitel.

Der absolute Tiefpunkt war dann sicherlich 1998, die Weltmeisterschaft in Frankreich, als die Deutsche Mannschaft kurz davor stand freiwillig abzureisen und aus dem Turnier auszusteigen. Deutschland hat dennoch gespielt und ist dann verdient ausgeschieden, 3:0 gegen Kroatien.

Nach diesem Turnier wollte mit der DFB-Elf wirklich kaum noch jemand eng im Bunde sein und das Interesse brach schon deutlich ein.

Es folgt das Jahr 2000, wieder Ausschreitungen bei einem Turnier, diesmal bei der Euro und ein blamables Aus in der Vorrunde.

Zwei Jahre später liegt sich Deutschland wieder in den Armen, knappe Finalniederlage gegen Brasilien und ein Lied verdeutlicht irgendwo das Ende für die "ruhigen" Zeiten der Fußball-Fans. "Ein Rudi Völler....." hunderttausende singen diese komische Sülz-Mischung und ein erster kleiner Hype entsteht, 2004 folgt ein Dämpfer in Portugal, wer konnte ahnen, dass Lettland ein so schwerer Gegner sein würde.

Die Jahre ab 2006 stellen dann alles in den Schatten, jeder hüpft freudestrahlend auf der Straße rum, schwängt Schwarz-Rot-Goldene-Fähnchen, klebt Fähnchen an sein Auto, geht zum Public-Viewing und veranstaltet einen Auto-Korso, wenn in China ein Sack Reis umfällt.



Das Problem an der Sache: Der Fußball-Fan leidet. Weil sich Leute in den Vordergrund drängen, die mit diesem Sport nichts zu tun haben und einfach ein Erlebnis, eine Gemeinschaft suchen. Wofür andere früher Sonntags in der Kirche sind, dafür geht der Deutsche heute am Samstag Morgen um 3.15 Uhr begeistert zum Auto-Korso, um irgendwo auf einsamen Landstraßen zwischen Castrop-Rauxel und Gütersloh auch dem letzten schlafenden Reh mitzuteilen, dass Deutschland gerade in sensationeller Manier ein 1:0 gegen die Farör-Inseln errungen hat, die Farör haben ja immerhin schon gegen Österreich gewonnen.

Diese Suche nach Gemeinschaft ist etwas schönen, sie soll auch jeder genießen dürfen, denn ein Leben ohne Gemeinschaft ist kein Leben. Wer sollte das wissen, wenn nicht der Deutsche: Der Vereinsweltmeister!

Der Fußball-Fan an sich ist auch keine Rampensau, er ist auch niemand der die Aufmerksamkeit sucht und braucht, er ist nur auch ein Mensch auf der Suche nach Gemeinschaft. Nach einer Gemeinschaft, die er Woche für Woche erlebt, die aber doch komplett unterschiedlich ist zu der Gemeinschaft die er während einer EM oder WM neuerdings erlebt. Dort rennt sie rum, die Rampensau, behängt mit Fahne, Schal und Mütze, Deutschland-Trikot, Deutschland-Streifen auf den Wangen, Fußball-BH und -Boxershort. Diese Rampensäue suchen die Öffentlichkeit und man wird feststellen, sie sehen sich viel häufiger als "echte" Fans an, als das ein wirklicher Fußball-Fan, der Woche für Woche mit seinem Verein und ein paar mal im Jahr mit der Nationalelf leidet, sehen würde, denn dieser kennt eine Unterscheidung in "echte" und "unechte" Fans nicht wirklich, weil man sich auf irgendeiner Ebene immer akzeptiert.

Ich sagte vorhin der Fan leidet darunter, warum tut er das? Zum Einen, weil er den neumodischen Eventfans nicht einfach den Rücken kehren kann, weil diese in einer merkwürdigen Übermacht durch Deutschlands Städte einen Autokorso nach dem Anderen veranstalten, zum Anderen, weil sie einem leider den Platz weg nehmen. Den Platz im Stadion, den jeder Fan gerne einnehmen würde.

Fußball-Fans die Samstags ihre Nationalelf in Dublin unterstützen um Mittwochs drauf in München eine Niederlage gegen Tschechien zu sehen, Fans die sich den Kopf zermatern wie sie irgendwie zu einem Auswärtsspiel der Nationalelf nach Baku kommen und das, ohne dafür 25.000km auf das Auto zu schrubben oder eben 96 Stunden im Zug zu verbringen. Fans, die viel Geld für dieses teure Hobby lassen und die, das ist der große Unterschied, auch in schlechten Zeiten zu Verein und Nationalelf halten, bzw. gehalten haben. Die Zahl derer, die regelmäßig auf Heim- und Auswärtsspiele der Nationalelf tingelt ist gering, die Zahl derer die mit der Nationalelf überhaupt einmal in den letzten Jahren auf einem Auswärtsspiel waren ist ebenfalls "überschaubar", die Zahl derer die dem DFB auch nach den schrecklichen Ereignissen von Lens die Treue gehalten haben ist noch viel geringer.

Und nun kommen einige neumodische Personen daher, bewerben sich für Tickets bei einem Fußball-Turnier, dass sie weder davor noch danach wirklich verfolgen wird, weil sie dieses Spiel, dieses Turnier nur als ein Event ansehen und nicht als einen Teil ihres Lebens.

Ist es da nicht verständlich, dass man ab und an aus der Haut fährt und diesen Personen nicht wirklich viel abgewinnen kann? Man urteilt nicht über diese Person als Mensch, sondern als Zuschauer und man betrachtet sie sehr sehr kritisch und das völlig zu Recht.

Man fühlt sich ungerecht behandelt, denkt sich: Warum darf diese Person zu so einem Spiel? Eine Person die mit diesem Spiel kein tiefergehendes Interesse verbindet, sondern sich nur alle zwei Jahre für ein "Event" aufrappelt und sich kleidet, als ob es zu einem Fastnachtsumzug geht. Warum wird eine solche Person gleichbehandelt wie Personen die schon zig Jahre mitfahren, die halbe Welt hinter der Nationalelf hergereist sind etc.



Niemand wünscht sich Lens zurück, niemand wünscht der Elf ein schlechtes Abschneiden bei einem Turnier, aber viele, sehr viele wünschen sich, dass es ein kleinwenig ruhiger wird um die Nationalelf und das die Leistung derer anerkannt wird, die das Team auch außerhalb von WM und EM unterstützen..
 
genauso ist es ich hasse solche leute die sich als sogenannte fans ausgeben. Bei einem könnt ich wirklich total ausrassten sorry aber muss dampf ablassen:-x:-x:-x:-x:-x:-x:-x:-x:-x:-x.

Wir waren in der Saison wo wir noch 1.Liga warn Auswärtsspiel Wolfsburg konnt leider net dort hin also war ich bei dem besagten dort hab ich den abstieg miterlebt hab voll rumgefleht und das einzige was der machen konnte is mich auslachen. Nun die Saison sagte er zu mir wir steigen in die 3.Liga ab nun wo wir nicht abgestiegen sind meinte er ganz plötzlich er sei jetz auch lautern fan

paaaaaaaaaaaaah der un lautern fan haha. Kuckt sich ja net mo die Spiele im Fernsehen an also bitte!!!!!!!!!!!!!!!! Tut mir LEID aber solche LEUTE KOTZEN mich echt an.
 
"Karnevalisierung" ist ein schönes Wort. Man denke nur mal an Podolskis Humba ... Paßt schon.
 
@redcity: da muss ich ja mal lachen, wenn du sagst, die eventfans nehmen den wahren fußballfans den platz im stadion weg. vor zehn jahren sind vielleicht 100 leute zu nem spiel gefahren. kein bus vom fck, kein deutschlandfanclub, du übrigens auch nicht. die stadien sind groß und meistens waren se leer. bei der nationalmannschaft gabs noch nie großartige supportermassen, die kamen genauso wie die eventfans erst kürzlich auf - gar nicht so weit entfernt. schau mal bitte wieviele fanreisen zur nati es auf einmal in den letzten jahren gibt? für die nati hat sich früher keine sau "praktisch" interessiert im sinne von zu ihr ins stadion rennen.

ich sage mal frech: durch die ganze eventisierung rennen auf einmal superviele leute zur nationalmannschaft ins stadion und proklamieren für sich "schon immer für sie gewesen zu sein und überall hin mitzufahren", die früher noch abschätzig die vereinmannschaft weit über und gegen die natio gestellt haben und sich jetzt auf einmal als gegenpol für die fanmassen auf den straßen sehen - genauso mode wie schwarzrotgoldene iros!



also zusammenfassend: hättense sich doch besser nicht meinen sport ausgesucht für ihren spaß. dann säßen jetzt immer noch air bäron und kollegen an guten tagen mit 200 mann im block und die welt wäre noch gut. und ich tu so, als wenn ich da auch schon dabeigewesen wäre.



diese argumentation klingt ein bisschen wie von nem bub, der seit drei jahren ne dk in 9.4. hat und anderen davon erzählt, er hätte gerne die alte west zurück.
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diese argumentation klingt ein bisschen wie von nem bub, der seit drei jahren ne dk in 9.4. hat und anderen davon erzählt, er hätte gerne die alte west zurück.
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na gut deine klingt auch nicht gerade besser
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oder willst du uns etwa weiß machen, dass es dich nicht ärgert, wenn du auf die straße gehst und alle spielen sich als große Fussballfans auf und wissen alles besser, obwohl sie noch nie ein Spiel live erlebt haben?
 
na gut deine klingt auch nicht gerade besser
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oder willst du uns etwa weiß machen, dass es dich nicht ärgert, wenn du auf die straße gehst und alle spielen sich als große Fussballfans auf und wissen alles besser, obwohl sie noch nie ein Spiel live erlebt haben?
ähm, nein. wieso sollte mich das stören?
 
Es is un bleibt schlimm, wie wenisch Ahnung diese Eventfans henn. Gestern hab ich einen gehört der das Spiel von Hickersberger(!) in der deutschen Elf gg die Türken kommentiert hat...
 
Ich störe mich vielmehr an den Begleiterscheinungen dieser Großereignisse. Es ist ein Spiegelbild des ganzen Fussballs, auch des Vereinsfussballs. Im Mittelpunkt: Die Kommerzialisierung jeden Winkels des Fussballs, die komplette Kommerzialisierung unseres ganzen Lebens. Okay, ich schweife ab. Aber das geht mir auf den Sack und nimmt mir den Spass am Fussball.



Und zu diesen Autokorsos: Es nervt kolossal! Das Spiel ist noch keine Minute vorüber, da kurven schon die ersten Jubelmassen wild hupend und gröhlend unter meinem Fenster lang. Die müssen die Karre während der zweiten Halbzeit doch schon in der Garage warmlaufen gelassen haben! Diesen Leuten unterstelle ich einfach mal NULL Interesse am Spiel. Das einzige Ziel ist: Raus auf die Straße, die Sau rauslassen, den Wilden markieren. Der Fussball ist nur noch Mittel zum Zweck. Fussball als Anlass zum Party machen. Mehr Bedeutung besitzt der Sport Fussball in diesem Moment nicht mehr.



Evo´s Argumente haben etwas für sich. Natürlich haben Menschen ein Recht auf Party und Gemeinschaft. Und Fussball sollte auch nichts Elitäres sein. Aber trotzdem muss man die Motive dieser stupiden Jubelmassen nicht gut finden.
 
@evo

es ist mit sicherheit so, dass das Intersse der Nationalelf seit der letzten Zeit gewachsen ist, es ist aber schlichtweg falsch, dass damals nur 200 Fans zu Auswärtsspielen gefahren wären, da man so etwas nicht wirklich pauschalisieren kann.

10 Jahre, das wäre 1998 gewesen, z.B. eine WM in Frankreich, damals hat kein Hahn nach Public Viewing gekräht und es waren bei weitem mehr als 200 Fans in Frankreich.

Natürlich sind es auch heute kaum 200 Fans, wenn der DFB im September 09 in Baku antreten wird. Der große Unterschied zwischen damals und heute, früher sind die Leute zum Spiel gefahren, heute gibt es organisierte Reisen, ob vom Verein, dem DFB, dem FC Nationalmannschaft, oder privaten Anbietern. Sicherlich ist der Zuspruch größer geworden, kann niemand abstreiten, werde ich auch nicht, aber die Leute die sich auf einmal dafür interessieren, sind Leute, die häufig mit dem Fußball ansonsten nichts am Hut haben.

Ich persönlich kenne auch kaum jemanden, der die Nationalelf über seinen eigenen Verein stellt/stellen würde.

Ich würde auch nicht behaupten, habe ich auch nicht getan und versucht, dass ich seit Jahren und Jahrzehnten zur Nationelf renne. Ich habe mein erstes Länderspiel 2002 in KL gesehen, 7:1 gegen Israel und wenn ich einen Vergleich ziehe zwischen damals und heute, dann sind die Unterschiede mehr als eklatant und ich kenne genügend Länder in die du zum Fußball gehen kannst, ohne das vorher solch ein Brimborium veranstaltet wird, welches total abgerückt ist vom Fußball..

Die Stadien sind groß und meistens waren sie leer, sie waren leer aber sie sind nicht leer und sie sind voll mit einem merkwürdigen Eventpublikum. Mit Leuten die einen Einheizer brauchen, der auf irgendwelchen "engelsflügelgleichen" Podesten steht und ab 3 Stunden vor dem Spiel alle 5 Minuten krampfhaft versucht irgendeine Art von gekünstelter Stimmung zu erzeugen.



@RWP

richtig darum geht es, darum, dass man diesen Sport "missbraucht" in den man ihn als Vorwand für Saufgelage und irgendwelche anderen obskuren Rituale verwendet.

Und natürlich hat jeder das Recht darauf Party zu machen, ich sitze auch gern an einem schönen Abend in der Sonne im Biergarten und schau mir mit 500 anderen Leuten ein Fußball-Spiel an. Fußball ist der Sport des Volkes, soll nichts elitäres sein aber wie sagt man so schön "man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken"
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Und zu diesen Autokorsos: Es nervt kolossal!


Schlimmer noch: Missbrauch von Warnzeichen nach § 16 StVO,unnötiger Lärm, sowie unnützes Hin- und Herfahren nach § 30 (1) StVO, sowie unerlaubte Veranstaltung mit Kraftfahrzeugen nach § 30 (2) StVO.
 
Schlimmer noch: Missbrauch von Warnzeichen nach § 16 StVO,unnötiger Lärm, sowie unnützes Hin- und Herfahren nach § 30 (1) StVO, sowie unerlaubte Veranstaltung mit Kraftfahrzeugen nach § 30 (2) StVO.


nicht zu vergessen, dass einige die Sache so weit treiben, dass es wirklich lebensgefährlich ist. Das is ja kein einfaches Hupkonzert nach einer Hochzeit, das nimmt mittlerweile wirklich lebensgefährlich Züge an..
 
Schlimmer noch: Missbrauch von Warnzeichen nach § 16 StVO,unnötiger Lärm, sowie unnützes Hin- und Herfahren nach § 30 (1) StVO, sowie unerlaubte Veranstaltung mit Kraftfahrzeugen nach § 30 (2) StVO.


Willkommen in Deutschland.
 
Die Polizei drückt aber ein Auge zu. Was aber, wenn man wirklich bei der Polizei anrufen würde und das zur Anzeige bringen wolle (wöllte?)?
 
Wenn ich das schon wieder lese...

Bin seit Jahren "Fan" der Nationalmannschaft, sagen wir einfach mal seit 94. Nicht Fan wie von Lautern, auf eine andere Art und Weise, aber er Erfolg der Nationalmannschaft ist mir auch wichtig.

Und ich erlaube es mir auch beim Autokorso mitzumachen. Macht mich das jetzt zu einem Eventfan? Ich kenne viele, die seit ihrer Kindheit alle Spiele der Mannschaft sehen und immer mitfiebern, und trotzdem freuen sie sich über Autokorsos und Public Viewing. Das eine schließt das andere nicht aus.

Lustigerweise meckern auch wieder die mit, die ja sonst darüber meckern, dass die Deutschen über alles meckern müssen.
 
Es sagt ja auch niemand was gegen deinen Autokorso, nur weiß ich nicht ob das ganze so exzessive Ausmaße annehmen muss und ich hätte auch wirklich kein Problem damit, wenn die Polizei diese Sache irgendwann mal unterbindet. Es kann nunmal, da steht die Aufgabe des Polizisten höher wie der Spaß am Fußball, nicht angehen, dass in Deutschland reihenweise die Leute durch die Windschutzscheiben fliegen, nur weil sie sich beim Autokorso 3 Meter aus dem Fenster lehnen..

Ob da jetzt einer gegen die StVO verstößt, weil er den Warnblicker anmacht, sich zu einer nicht angemeldeten Versammlung trifft oder hupend durch die Gegend fährt ist mir ziemlich egal. Damit muss man einfach leben und es macht ja auch irgendwo Spaß, nur soll es eben so sicher als möglich sein..
 
Es kann nunmal, da steht die Aufgabe des Polizisten höher wie der Spaß am Fußball, nicht angehen, dass in Deutschland reihenweise die Leute durch die Windschutzscheiben fliegen, nur weil sie sich beim Autokorso 3 Meter aus dem Fenster lehnen..
Doch kann angehn. Im Moment kotzt mich in diesem Land nichts mehr an als das die Polizei immer mehr Rechte bekommt zu einem zu sagen: "Tut mir leid, ich muß davon ausgehn dass sie sich durch ihre eigene Dummheit verletzen und das verhindern, plus noch Bußgeld dafür abkassiern."

Lieber nie wieder Fahrrad fahrn als so'n häßliche Helm uffsetze...
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Doch kann angehn. Im Moment kotzt mich in diesem Land nichts mehr an als das die Polizei immer mehr Rechte bekommt zu einem zu sagen: "Tut mir leid, ich muß davon ausgehn dass sie sich durch ihre eigene Dummheit verletzen und das verhindern, plus noch Bußgeld dafür abkassiern."
Lieber nie wieder Fahrrad fahrn als so'n häßliche Helm uffsetze...
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Dann müsste dieser jemand aber auch für seine eigene Dummheit zahlen, aber das macht er nunmal nicht, sondern die Gemeinheit. Man könnte jetzt sagen, dass das typisch Deutsch ist, aber es ist nicht die Aufgabe des Deutschen Gesundheitssystems für Verletzungen aus einem Autokorso, einer fehlgeschlagenen Schönheits.Op, eines Piercings oder was auch immer aufzukommen. Typisch Deutsch, ich weiß
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Ein Fahrradunfall ist ja auch etwas anderes als ein Unfall beim Autokorso wo man von der Verdeckklappe des Cabrios nach vorne durch die Windschutzscheibe fliegt..



Wir schweifen aber gerade ein wenig vom Thema ab..
 
Nein, das ist AUCH ein Grund.
Ein weiterer ist z.B., dass ich mich net freuen kann für n Team, des aus Leuten besteht, die ich Woche für Woche net leiden kann und auspfeife.

Beispiel Neuville: Dem sollen die Füß abfaule, ich gönn dem nix. Und da soll ich mich freuen, wenn so einer in der Mannschaft spielt?

Ich würde jeden der Spieler am liebsten Woche für Woche 90 Minuten auspfeifen - wie soll ich denen dann zujubeln? Das widerstrebt mir.


Ganz genau aus dem Grund kann ich mit der Nationalmannschaft auch nix anfangen.
 
Sehe ich nicht so. Mit Lehmann, Lahm, Metzelder, Mertesacker, Podolski, Klose, Gomez, Frings, Hitzlsperger u.a. gibt's etliche symphatische Spieler und Persönlichkeiten in der Mannschaft.

Ich finde man darf da auch einfach mal zwischen Liga/Nationalmannschaft unterscheiden. Bei vielen sieht's mir eher nach gewollter Anti-Stimmung aus.
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... aber es ist nicht die Aufgabe des Deutschen Gesundheitssystems für Verletzungen aus einem Autokorso, einer fehlgeschlagenen Schönheits.Op, eines Piercings oder was auch immer aufzukommen. Typisch Deutsch, ich weiß
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Machen wir weiter:

-Rauchen

-Alkohol

-Verletzungen beim Freizeitsport

-Hautkrebs durch Solarium

-etc.

-pp.



Ich finds lustig, frag mich aber auch...ach egal. Ich finds einfach mal nur lustig.
 
Zum Thema Korso noch ne kurze Aussage von SWR3, was das "Event" Korso treffend beschreibt:


Wenn man nach solch einem schlechten Spiel, wie dem gegen die Türkei, auf die Idee kommt, einen Autokorso zu machen, dann ist das Benzin noch lang nicht teuer genug!


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Verletzungen beim Freizeitsport sind zu tolerieren, der Mensch soll sich ja durchaus fit halten..

Aber zum Rest ein eindeutiges JA von mir. Wer raucht, wer exzessiv trinkt (vor allem Jugendliche), wer seine Haut im Solarium zerstört (hier sprech ich nicht von denen die aufgrund ihres Körpers diese Krankheit haben, sondern diejenigen, die das wirklich exzessiv betreiben), diese Menschen sollte man zumindest zu einem Teil in "Haftung" nehmen, absolut. Das Gesundheitssystem ist ein Gesundheitssystem und kein Selbstbedienungsladen, denn dafür ist es nicht ausgelegt und das wird es auch nicht überstehen
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Zum Thema Korso noch ne kurze Aussage von SWR3, was das "Event" Korso treffend beschreibt:




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Mal wieder ein dämlicher Kommentar. Ich habe keinen gemacht, aber genug andere. Grund ist nicht die Art des Spiels, sondern das Ergebnis. Aber egal, hauptsache mal wieder was gemeckert.
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