naja, da finde ich den ansatz mit den sozialarbeitern auf jeden fall sinniger.
die jugendlichen brauchen generell vorbilder. egal ob männlich oder weiblich.
und diese vorbilder haben sie in der regel nicht in den eigenen familien.
diese jugendlichen gewalttäter haben meistens eins gemeinsam:
sie sind strunzdumm.
und warum sind sie strunzdumm?
weil se nicht zur schule gehen.
und warum tun sie das nicht?
weil die notwendigkeit einer schulischen ausbildung von den eltern nicht vorgelebt wird.
klar, es gibt immer ausnahmen. es gibt straftäter, die aus "gutem hause" kommen, es gibt straftäter, deren alleinerziehendes elternteil einfach nicht genügend zeit für die erziehung haben, weil es drei jobs hat.
aber -ohne es statistisch belegen zu können- ich behaupte einfach mal, dass ein großteil der eltern, sich selbst schon aufgegeben haben und diese resignation auf die zöglinge überschwappt.
und da tuts nichts zur sache, ob neben der besoffenen mutter noch ein besoffener vater auf der versifften couch hockt (überspitzt formuliert).
für solche familien müsste es komplettprogramme geben.
was bringt es denn, jugendliche in irgendwelche programme zu intergrieren, wo sie boxen, töpfern oder sich sonstigen aktivitäten widmen dürfen?
selbst wenn die kinder dadurch das gefühl bekämen, etwas wert zu sein, oder etwas produktives geschaffen zu haben; sobald die nach hause kommen, wird ihnen doch wieder der gleiche trist vorgelebt.
somit: mama, papa, justin, dustin: allesamt arsch hoch!
ein sozialarbeiter, eine familie. vater wird bei jobsuche begleitet, mutter bekommt erziehungshilfen (gerne auch umgekehrt) und die kinder lernhilfen und aktivitäten geboten. langfristig.
hört sich vielleicht alles ziemlich blauäugig an. ich bin weder im sozialen brennpunkt groß geworden noch habe ich eine schlechte bildung genossen (aber ich bin scheidungskind
).
die finanzierung löst sich natürlich auch nicht von selbst.
jedoch find ich alles andere, was nur ein problem des rattenschwanzes behandelt, perlen vor die säue geschmissen.