Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Diskussion über Jugendgewalt

Fritsch [Jugendstadtrat/Die Linke] sagt, man müsse den kulturellen Hintergrund der bosnischen Familie berücksichtigen. Dort würden andere „Standards“ bei der Kinderbetreuung gelten. Man müsse der Frau einen „Entwicklungszeitraum“ lassen, um sich an die deutschen Verhältnisse zu gewöhnen.


Genau. Und wenn man ein paar Kannibalen in Berlin ansiedelt, dann können sie ruhig am Anfang ein paar Kinder mit oder ohne Migrationshintergrund essen, solange sie nicht an die deutschen Verhältnisse gewöhnt sind.
default_smile.png
 
mal ganz davon abgesehn, dass ich ned glaub, dass das verhalten (und auch nicht das verhalten der mutter) in bosnien als normal gilt.
 
war das jetzt ein anspielung auf die fehlenden meldungen in der bild etc. oder eine reaktion darauf, dass es hier noch keine antworten gab? ersteres ok, find ich auch scheise. aber wenns letzters war find ich das ziemlich daneben. hier in dem thread is zu dem thema schon genug gesagt worden meiner meinung nach. hab über die meldung auch mit meinen kollegen heut nochmal ausgibigst diskutiert. langwelig findet das mit sicherheit niemand, man is eher fassungslos dass sowas immer wieder passiert und das anscheind keine einzelfälle mehr sind.
 
Es war eine Anspielung darauf, dass dieses Thema generell relativ wenig beachtet wird. Ich verfolge die Nachrichten in der Regel recht aufmerksam und habe einfach das Gefühl, dass eine Tatbeteiligung von ausländischen Jugendlichen die öffentliche Empörung angehoben hätte.

Mal sehen, ob diesmal jemand auf die Idee kommt, das Thema als Wahlkampfpropaganda auszuschlachten...
 
Dafür wird jetzt mehr Überwachungsstaat gefordert. Mehr schwarze Sheriffs (die sowieso nur zu zweit oder zu dritt in einem Abteil rumhängen) und mehr Kameras. Und man darf als Folge mehr für die Fahrkarte zahlen.

Aber ehrlich, wenn ich an einige Reaktionen hier beim letzten Mal denke, wie einige von der BILD aufgestachelt nach Abschiebung gerufen haben... echt traurig.
 
Dafür wird jetzt mehr Überwachungsstaat gefordert. Mehr schwarze Sheriffs (die sowieso nur zu zweit oder zu dritt in einem Abteil rumhängen) und mehr Kameras. Und man darf als Folge mehr für die Fahrkarte zahlen.
Aber ehrlich, wenn ich an einige Reaktionen hier beim letzten Mal denke, wie einige von der BILD aufgestachelt nach Abschiebung gerufen haben... echt traurig.


Den Ruf würde ich auch heute noch wiederholen und das ohne, dass ich mich eine rechte Ecke drängen lassen würde.

In diesem Fall würd ich übrigens auch dafür plädieren, entweder irgendwo auf eine einsame gottverlassene Insel in der Bering-See oder irgendwo anders hin. Ganz radikal gedacht: Warum sollte ich für solche Leute auch noch die Unterkunft mitfinanzieren?



Das Problem an der ganzen Sache, auch mit höheren Strafen erreiche ich ja keine Besserung, das Einzige was ich erreichen könnte: Die Leute sind länger von der Öffentlichkeit isoliert. Ich bin nur leider überzeugt davon, dass diesen Geschöpfen einfach nicht mehr zu helfen ist. Es hilft also nur bei der Jugendarbeit anzusetzen und von der Kindheit an diesen Kinder eine Zukunft und Perspektive zu bieten und sie somit von der schiefen Bahn abzuhalten. Das wird aber auch in Zeiten schwieriger Haushaltslagen nicht einfacher und die zwingende Frage: Wollen sich die Leute überhaupt helfen lassen?

Für eine stärke Überwachung würde ich dennoch plädieren und halte sie auch für zwingend erforderlich.
 
Den Ruf würde ich auch heute noch wiederholen und das ohne, dass ich mich eine rechte Ecke drängen lassen würde.
...

Für eine stärke Überwachung würde ich dennoch plädieren und halte sie auch für zwingend erforderlich.


den 2 punkten kann ich nur zustimmen. ich glaub ich hab meine letzte bild 2006 gelesen, von daher bin ich sicherlich auch end durch die aufgestachelt.



und zur überwachung: keine kameras die alles un jeden aufzeichnen!

war letzten sommer in warschau unterwegs un bin da nachts mitm bus durch die vororte gefahren. da sin in jedem! bus 2 sicherheitsleute drin. da fühlt man sich nicht beobachtet und trotzdem auch als nicht einheimischer, der sich kein meter dort auskennt und kein wort polnisch spricht nicht unsicher (auch wenn man sich frägt wieso die da überhaupt drin sein müssen)
 
Schon komisch, dass diese Vorfälle sich in der Stadt mit der höchsten Polizeidichte Deutschlands öfter abspielen als im Rütlischulviertel Neukölln.



Ich hab gestern auf der Sueddeutschen.de über die Täter gelesen. Einem Artikel mit "Hip Hop, Drogen und Gewalt" konnte ich nicht widerstehn...



Mir scheint hier von der Polizei den Jugendlichen durch die Vorstrafen falsch entgegengewirkt zu werden, indem sie sich schnell ihre Sporen verdienen können (ich rede hier von Vorstrafen wegen Gras, nicht Körperverletzung). Das erhöht nur unter den anderen Kumpels ihren Gangsterfaktor, scheint aber gar nichts zu bewirken um sie abzuschrecken.

Für Jugendliche allgemein ist es doch am frustrierendsten, nicht ernst genommen zu werden, was dann überkompensiert wird. Wird dem Jugendlichen nicht genug geglaubt wie homosexuell er ist, kann er Küblböck werden, wird ihm nicht genug geglaubt wie muslimisch er ist, kann er Terrorist werden und wird ihm nicht genug geglaubt was für ein krasser Gangster er ist, wird ihm von der Münchner Polizei schnell ein Referenzzeugnis ausgestellt. Kommt dabei was rum, was zu einem Bedauern führt welches schwerer wiegen wird als der Eindruck endlich mal ernst genommen zu werden?



Wirkt eher gegenteilig, da "Ich war stoned und am besten noch besoffen" dann vom Rechtsanwalt als strafmildernd aufgeführt wird.
 
Schon komisch, dass diese Vorfälle sich in der Stadt mit der höchsten Polizeidichte Deutschlands öfter abspielen als im Rütlischulviertel Neukölln.


I...


Sag das mal nicht so laut. In Berlin passieren laufend solche Dinge, ob Gewalt gegen Busfahrer, S-Bahnfahrer, S&U-Bahnsicherheitspersonal oder einfache Passanten. Nahezu jeden Tag steht etwas im Regionalteil (z.b. der BZ) unter Kleingedrucktes irgendeine Straftat, welche Gewalt gegen Personen beinhaltet.

Nur sterben dabei nicht so viele. (eigentlich kenne ich keinen Berliner Fall, wo es zum Tod des Betroffenen kam). Das ist vielleicht der Unterschied. Tod oder Krankenhaus mit Schäden bis zum ende des Lebens...wiegen "scheinbar" nicht so schwer wie "Selbsloses Eingreifen gegen Schläger und dabei zu Tode kommen".
 
passt vom grundsatz auch hier rein, da es sich bei der studie um 12-16jaehrige dreht ...



Gewalt im Fußball




„Hooligans fallen nicht vom Himmel“



Von Michael Horeni, Leipzig

http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD5313...C0B751066D63128639~ATpl~Ecommon~Scontent.html

17. September 2009

Es gibt ein Datum im Leipziger Fußball, das sich Ricardo Schulz von der Leipziger Staatsanwaltschaft ins Gedächtnis eingegraben hat: Es ist der 10. Februar 2007, als es beim Spiel Lok Leipzig gegen Erzgebirge Aue II zu schweren Ausschreitungen kam. Bei der Randale zwischen rund 800 Lok-Anhängern und 300 Polizisten wurden dreißig Randalierer verhaftet. 14 Gewalttäter wurden später verurteilt, zum Teil zu Gefängnisstrafen, alle auf Bewährung. Ricardo Schulz hält das auch heute noch für angemessene Urteile, und er sagt in Leipzig bei einer Diskussion des Instituts für Deutsches und Internationales Sportrecht über Gewalt im Fußball, dass bis heute von den Verhafteten nur zwei Täter rückfällig geworden seien. Er kann jedoch immer noch nicht recht verstehen, wer damals alles ungehemmt seine Aggressionen auslebte und mit Steinen warf. Auch ein Soldat der Bundeswehr war dabei.

...

Für Kauerhof wurde im Zuge der Studie außerdem deutlich, dass es für gefährdete Jugendlichen im Alter von 12 bis 16, die noch nicht aktenkundig sind, „ein Loch“ in der Betreuung gebe. Keine Institution fühle sich zuständig. „Man kann aber nicht warten, bis sie in die Gewalttäterkategorie A, B oder C eingeteilt werden und erst dann von den Fanprojekten aufgefangen werden.“

...

http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E01C53227126B46C0B751066D63128639~ATpl~Ecommon~Scontent.html
 
Sag das mal nicht so laut. In Berlin passieren laufend solche Dinge, ob Gewalt gegen Busfahrer, S-Bahnfahrer, S&U-Bahnsicherheitspersonal oder einfache Passanten. Nahezu jeden Tag steht etwas im Regionalteil (z.b. der BZ) unter Kleingedrucktes irgendeine Straftat, welche Gewalt gegen Personen beinhaltet.
Nur sterben dabei nicht so viele. (eigentlich kenne ich keinen Berliner Fall, wo es zum Tod des Betroffenen kam). Das ist vielleicht der Unterschied. Tod oder Krankenhaus mit Schäden bis zum ende des Lebens...wiegen "scheinbar" nicht so schwer wie "Selbsloses Eingreifen gegen Schläger und dabei zu Tode kommen".


In Lautern aber auch nicht besser/schlechter.



http://www.polizei.rlp.de/internet/...01-be59-2680a525fe06,Gewalt+durch+Jugendlichehttp://www.polizei.rlp.de/internet/nav/e6a/presse.jsp?startday=01&startmon=10&startyear=2009&endday=01&endmon=08&endyear=2009&page=1&pagesize=10&uMen=ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&attr=39725f2f-f7f5-1014-4b94-615af5711f80,Polizeidirektion+Kaiserslautern&attr=05c5045d-9c34-7001-be59-2680a525fe06,Gewalt+durch+Jugendliche



Vor allen Dingen steht in der Rheinpfalz quasi über jedes Wochenende etwas von "gewaltsamen Raubüberfällen" in der Innenstadt.



Ist sogar schon soweit, dass ich mir Gedanken mache ob mein Besuch, welcher nicht mehr ganz nüchtern ist, und meine Wohnung verlässt,auch gesund Zuhause ankommt.

Es gibt, laut Polizei, auch in KL "Gang's", welche sich auf Raub spezialisiert haben.



Da hilft nur eins:

Mehr Polizeipräsenz in der Stadt!!!!!

Wenn ich aber weiß, dass es im Jahr 2009 weniger Polizisten, in RLP, als im Jahr 1999 gibt, muss ich mir schon an den Kopf schlagen!

Naja, hoffentlich hat sich das bald erledigt.



Auf einen Regierungswechsel in der Ladesregierung!



Gruss!
 
Ich denke das kommt überall vor. Wohne in Bad Homburg, nahe Frankfurt und auch hier gibt es jede Woche zu lesen das jugendliche andere jugendliche überfallen und verprügeln. Auch das hat hier leider massiv zugenommen.
 
Wenn ich aber weiß, dass es im Jahr 2009 weniger Polizisten, in RLP, als im Jahr 1999 gibt, muss ich mir schon an den Kopf schlagen!

Naja, hoffentlich hat sich das bald erledigt.



Auf einen Regierungswechsel in der Ladesregierung!


Dein "Wissen" ist leider komplett falsch!



Anzahl der ausgebildeten Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz



Stand 01.01.1999: 9.025

Stand 01.01.2009: 9.347



Wenn mich meine dürftigen mathematischen Kenntnisse nicht trügen, dann ist die Zahl die Polizeistärke in Rheinland-Pfalz im Jahr 2009 höher als in 1999!



Also bitte nicht ungeprüfte und komplett falsche "Fakten" als die reine Wahrheit rausposaunen! Meine Zahlen sind komplett belegbar. Kann jeder im Parlamentsdokumentationssystem des rheinland-pfälzischen Landtags recherchieren.



Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen, ob es nicht wesentlich sinnvoller wäre, gleich von Anfang an mehr in unsere Kinder und Jugendlichen zu investieren. Also beispielsweise in Sozialarbeiter u. ä.!
 
Ich gebe Dir da vollkommen recht redskin!!



Man muss das ganze Problem schon bekämpfen ( ok falsche Wortwahl ) bevor es entsteht. Hier in Düsseldorf kann man von Stadtteil zu Stadtteil sehen wo die Unterschiede liegen.



Ich z.b. wohne an der Grenze von Derendorf und Pempelfort und in dieser Ecke wird den Kindern von klein an Beschäftigung und Anschluss angeboten. Sind es saubere Spielplätze für die kleinen, Jugendzentren für die älteren und diverse weitere Außenangebote welche durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Daher kann ich auch sagen das wir in einer recht gepflegten und sehr beliebten Wohngegend wohnen.



Fährt man allerdings nur ein paar Kilometer weiter landet man im "schönen" Flingern Süd ( Fortuna Heimat ) oder etwas weiter Garath o.ä. das sind eher die Stadtteile wo man um 22:00 auf die Uhr guckt und sich denkt "hm ich glaube ich gehe lieber nicht mehr raus"



Man kann sicher erahnen das dies die Gegenden der etwas sozial schwächeren Gesellschaft ist und das merkt man leider auch daran das dort viel viel weniger gemacht wird wie z.b. in unserem Stadtteil.

Dort ist es wirklich so das die Gruppen oder "Gangs" sich durch die Straßen treiben und spontan mal auf irgendwelche Scheiß Ideen kommen. Unsere Dartmannschaft durfte dies dort auch schon nach einem Ligaspiel live erleben
default_icon_evil.gif




man merkt also ganz klar wenn man die Kids und die Jugend beschäftigt und Ihnen was Sinnvolles anbietet kann es viel besser aussehen.



Aber das würde ja wieder Geld kosten und die Renovierung von Staatsgebäuden o.ä. müsste warten.

Wobei es in Flingern z.b. auch an den Örtlichen Gruppierungen liegt da viele geplante Sachen einfach auf Ablehnung stießen.
default_icon_mad.gif
 
Dein "Wissen" ist leider komplett falsch!


Anzahl der ausgebildeten Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz



Stand 01.01.1999: 9.025

Stand 01.01.2009: 9.347



Wenn mich meine dürftigen mathematischen Kenntnisse nicht trügen, dann ist die Zahl die Polizeistärke in Rheinland-Pfalz im Jahr 2009 höher als in 1999!



Also bitte nicht ungeprüfte und komplett falsche "Fakten" als die reine Wahrheit rausposaunen! Meine Zahlen sind komplett belegbar. Kann jeder im Parlamentsdokumentationssystem des rheinland-pfälzischen Landtags recherchieren.



Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen, ob es nicht wesentlich sinnvoller wäre, gleich von Anfang an mehr in unsere Kinder und Jugendlichen zu investieren. Also beispielsweise in Sozialarbeiter u. ä.!


Das sieht die CDU aber anders:






... Statt der Sollzahl 9300 gebe es derzeit nur 8800 Beamte. ...
http://schattenblick.net/infopool/parl/land/rpf-2122.htmlhttp://schattenblick.net/infopool/parl/land/rpf-2122.html







Stand 01.01.1999: 9.025

Stand März 2009: 8.800



Wenn mich meine dürftigen mathematischen Kenntnisse nicht trügen, dann ist die Zahl die Polizeistärke in Rheinland-Pfalz im Jahr 2009 niedriger als in 1999!



Und Bitte nicht mit Halbwissen um sich schmeißen.

Die Anzahl der ausgebildeten Polizisten ist nicht gleich der Anzahl von Polizisten die in RLP Dienst tun!



default_wink.png
default_biggrin.png
 
Das sieht die CDU aber anders:


Wundert mich jetzt nicht sonderlich!



Anscheinend ist der Herr Lammert nicht in der Lage, die Antworten auf seine Kleinen Anfragen auch zu lesen:



"Die Personalstärke mit Stand vom 1. Januar 2009 beträgt 9.347 ausgebildete Polizeitbeamtinnen und -beamte."



http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/3089-15.pdfhttp://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/3089-15.pdf





Es ist nicht neu, dass die CDU in Rheinland-Pfalz mit immer neuen Vergleichen und Berechnungen versucht, ein wahres Horrorszenario in Sachen Polizeistärke und somit (vermeintlicher) Sicherheitslage zu konstruieren. Das wird im Übrigen auch auf anderen Gebieten (z. B. Lehrer/-innen) versucht. Unterhaltsam ist in diesen Fällen auch immer der vorgebrachte Umstand, dass an den vermeintlichen Missständen selbstverständlich ausschließlich die Landesregierung schuld ist, aber für positive Umstände (z. B. Entwicklung der Kriminalstatistik) überhaupt nichts dazu beigetragen hat. Und wenn die CDU immer mal wieder personelle Verbesserungen im Bereich der Polizei (oder auch Lehrer) fordert, so fehlt es doch auch mit schöner Regelmäßigkeit an Vorschlägen, wie das auch alles finanziert werden soll.



Meine Verwunderung über dieses strenge "law-and-order-Weltbild" hauptsächlich der CDU/CSU wundert mich nicht sonderlich. Es ist schon fast wie ein Pawlowscher Reflex, dass bei sämtlichen medial groß aufgebauschten Verbrechen, immer wieder die gleichen "Lösungen" ausgepackt werden: härtere Strafen, mehr Polizei, mehr Verbote. So einfach kann die Welt sein...



Lustig auch, dass im Zusammenhang mit dem "Amoklauf" in Ansbach schon wieder über eine Verschärtung des Waffenrechts nachgedacht wird. Da die Waffen des Täters sich auf Mollies, Axt etc. beschränkten, müsste man konsequenterweise über eine Neuregelung des Flaschenpfands und ein Verbot von Garten- und Baumärkten nachdenken... zum Beispiel...
default_wink.png




Ich wiederhole mich gerne:



Die beste Verbrechensbekämpfung ist immer noch eine gute Prävention! Schulsozialarbeiter, Streetworker, eine kinderfreundliche Gesellschaft, gerechte Bildungspolitik - das sind die Dinge, die hier helfen!
 
Hab inzwischen eine Theorie über die steigende Jugendgewalt entwickelt...
default_wink.png




Aalso,



ich glaube das hängt zu einem großen Teil damit zusammen, dass die Väter sich immer mehr aus der Erziehung der Söhne zurückziehen.
default_icon_exclaim.gif




Früher war es so, dass Jungs, die Mist gebaut haben, am Abend von ihren Vätern ordentlich den Kopf gewaschen bekommen haben. Heute funktioniert das aus verschiedenen Gründen nicht mehr. Die Väter fallen als Erzieher aus. Entweder zu viel beschäftigt, oder dank Scheidung der Eltern nicht verfügbar.



Eine alleinerziehende Mutter in einem sozialen Brennpunkt hat es sehr schwer, zu verhindern, dass der Sohn auf die schiefe Bahn gerät. Spätestens wenn der Sohn einen Kopf größer ist, fruchtet die erziherische Maßnahme nicht mehr, sich als Mutter vor dem Sohnemann aufzubauen, Hände in die Hüften, und ihn zusammenzukreischen. Der Sohn fühlt sich eher genervt, aber zieht keine Konsequenzen. Hier wäre der Vater klassicherweise gefragt. Gerade bei Müttern, die schon unfähig waren, eine Beziehung mit dem Vater zu führen...wie sollen die die Erziehung von 15-jährigen Söhnen in bestimmten Vierteln in den Griff bekommen?? Hier wäre gelegentlich ein "klärendes Gespräch" von "Mann zu Mann"/vater-Sohn sicher hilfreich.



Das Problem ist IMHO:

1) Vater zu beschäftigt (mit Karriere oder sonstigem)



2) Vater nicht vorhanden (Scheidung): Generelles Problem der hohen Scheidungsraten



3) Oder Vater in Hartz IV/Prekäre Beschäftigung/oder sonstwie "unten" ->geringes Selbstwertgefühl, wenig Respekt des Sohnes ->Erziehung klappt auch nicht. Hier spielt die wirtschaftliche Entwicklung rein, und beispielsweise die Tatsache, dass es immer weniger Jobs für Ungelernte oder auch Geringqualifizierte gibt



4) Oder Vater zieht sich aus Erziehung zurück, aus Unsicherheit etc.: Problem des im Wandel begriffenen männlichen Rollenbildes...



Das Problem, dass Jungs heutzutage kaum noch mit Männern aufwachsen, ist ja schon länger bekannt. Und ich habe mittlerweile das ungute Gefühl, dass sich das besonders in bestimmten Gegenden rächt, wenn die Jungs 13 oder älter werden. Die bauen dann Mist, und ihre Mütter sind ihnen als Korrektiv kaum noch gewachsen. Und so beginnt die Spirale nach unten. Hier fehlen die Väter zum Setzen der Grenzen.



Deswegen müssten die Erziehungsfunktionen und -fähigkeitender Väter gestärkt werden, und/oder in den Vierteln massiv mänliche Lehrer und Streetworker eingesetzt werden, die den Jungs "Väterliche Freunde" sind. Die Scheidungsquten sind zu hoch, und wenn der Sohn 12+ ist sollte das Sorgerecht im Streitfall zum Vater.
 
@bet:



Kein schlechter Ansatz!



Es geht da weniger darum, dass die Jungs abends von ihren Vätern den Kopf gewaschen kriegen, sondern dass sie ganz einfach männliche Vorbilder haben.



Männer im Kindergarten: faktisch Fehlanzeige.

Männer in der Grundschule: faktisch Fehlanzeige.



Wenn dann zuhause auch keine männlichen Vorbilder vorhanden sind, kann es schon durchaus passieren, dass Jungs nicht so genau mitkriegen, wie die Welt sich dreht.
 
naja, da finde ich den ansatz mit den sozialarbeitern auf jeden fall sinniger.



die jugendlichen brauchen generell vorbilder. egal ob männlich oder weiblich.

und diese vorbilder haben sie in der regel nicht in den eigenen familien.



diese jugendlichen gewalttäter haben meistens eins gemeinsam:

sie sind strunzdumm.

und warum sind sie strunzdumm?

weil se nicht zur schule gehen.

und warum tun sie das nicht?

weil die notwendigkeit einer schulischen ausbildung von den eltern nicht vorgelebt wird.

klar, es gibt immer ausnahmen. es gibt straftäter, die aus "gutem hause" kommen, es gibt straftäter, deren alleinerziehendes elternteil einfach nicht genügend zeit für die erziehung haben, weil es drei jobs hat.



aber -ohne es statistisch belegen zu können- ich behaupte einfach mal, dass ein großteil der eltern, sich selbst schon aufgegeben haben und diese resignation auf die zöglinge überschwappt.

und da tuts nichts zur sache, ob neben der besoffenen mutter noch ein besoffener vater auf der versifften couch hockt (überspitzt formuliert).



für solche familien müsste es komplettprogramme geben.

was bringt es denn, jugendliche in irgendwelche programme zu intergrieren, wo sie boxen, töpfern oder sich sonstigen aktivitäten widmen dürfen?

selbst wenn die kinder dadurch das gefühl bekämen, etwas wert zu sein, oder etwas produktives geschaffen zu haben; sobald die nach hause kommen, wird ihnen doch wieder der gleiche trist vorgelebt.



somit: mama, papa, justin, dustin: allesamt arsch hoch!

ein sozialarbeiter, eine familie. vater wird bei jobsuche begleitet, mutter bekommt erziehungshilfen (gerne auch umgekehrt) und die kinder lernhilfen und aktivitäten geboten. langfristig.



hört sich vielleicht alles ziemlich blauäugig an. ich bin weder im sozialen brennpunkt groß geworden noch habe ich eine schlechte bildung genossen (aber ich bin scheidungskind
default_icon_cry.gif
).

die finanzierung löst sich natürlich auch nicht von selbst.



jedoch find ich alles andere, was nur ein problem des rattenschwanzes behandelt, perlen vor die säue geschmissen.
 
naja, da finde ich den ansatz mit den sozialarbeitern auf jeden fall sinniger.


die jugendlichen brauchen generell vorbilder. egal ob männlich oder weiblich.

und diese vorbilder haben sie in der regel nicht in den eigenen familien.



diese jugendlichen gewalttäter haben meistens eins gemeinsam:

sie sind strunzdumm.

und warum sind sie strunzdumm?

weil se nicht zur schule gehen.

und warum tun sie das nicht?

weil die notwendigkeit einer schulischen ausbildung von den eltern nicht vorgelebt wird.

klar, es gibt immer ausnahmen. es gibt straftäter, die aus "gutem hause" kommen, es gibt straftäter, deren alleinerziehendes elternteil einfach nicht genügend zeit für die erziehung haben, weil es drei jobs hat.


-Es gibt natürlich auch Wohlstandsverwahrlosung: Eltern jetten um die Welt und basteln an der eigenen Karriere, sind reich aber haben keine Zeit sich um die Kids zu kümmern. Mit dem ständigen Mitbringen von Ipods, Playstations, etc. wird der dürftige Versuch unternommen, dies zu kompensieren. Letztendlich wird dem Kind dennoch Erziehungszeit vorenthalten.



-Es gibt, wie schon angedeutet, Familien, die über Generationen mit ungelernten Hilfsjobs gut über die Runden gekommen sind. Heute fallen diese Jobs immermehr weg, was letztlich Hartz IV bedeutet. Diese Familien kennen es aber oft nicht anders, d.h. wenn z.B. der keinen Job findet wo er arbeiten kann wird halt gleich resigniert.



-Der Billiglohnsektor, der Alleinerziehende zwingt, drei Jobs anzunehmen, sorgt natürlich auch für weniger Erziehungszeit



-Ich denke, dass aber auch hier das Problem ist, dass die Erziehung an einem Elternteil, meist der Mutter, hängenbleibt. Ich bezweifel mittlerweile, dass ein wesentlicher Teil der alleinerziehenden Mütter nicht mal eben locker verhindern kann, dass ihr gefährdeter 13-jähriger Sohn vollends auf die schiefe Bahn gerät. Besonders in Problemvierteln. Da trifft sich dann die Clique an der Unterführung, und beschließt, dass es cool ist, Grundschüler abzuziehn und mal diese Woche nicht in die Schule zu gehen. Vermutlich hätten es beide Elternteile gemeinsam wesentlich leichter. Mütter allein sind eben spätestens dann überfordert, wenn der Sohn körperlich stärker wird als sie selbst.



-Ein weiteres Problem sind vermutlich-möglicherweise die oft belächelten Gangsta-Rapper, und zwar besonders für Söhne alleinerziehender Mütter. Denn in diesem Fall schauen sich die Mutter-Söhne bei ihnen das Männlichkeitskonzept ab, was sie zum Erwachsenwerden ja auch benötigen. Das geht natürlich schief... Besser wäre natürlich, wenn der Vater oder eine sonstige männliche Bezugsperson da wäre.




aber -ohne es statistisch belegen zu können- ich behaupte einfach mal, dass ein großteil der eltern, sich selbst schon aufgegeben haben und diese resignation auf die zöglinge überschwappt.

und da tuts nichts zur sache, ob neben der besoffenen mutter noch ein besoffener vater auf der versifften couch hockt (überspitzt formuliert).



für solche familien müsste es komplettprogramme geben.

was bringt es denn, jugendliche in irgendwelche programme zu intergrieren, wo sie boxen, töpfern oder sich sonstigen aktivitäten widmen dürfen?

selbst wenn die kinder dadurch das gefühl bekämen, etwas wert zu sein, oder etwas produktives geschaffen zu haben; sobald die nach hause kommen, wird ihnen doch wieder der gleiche trist vorgelebt.


Das sind schon Extremfälle, eben die beschriebenen Bildungsfernen, die über Generationen gut mit Hilfsjobs auskamen und nun in einer Sackgasse stecken. Das ist die andere Seite des Problems.







Wahrscheinlich müsste man mal untersuchen, bei wievielen Gewalttätern die prekäre Familie mit Mutter und Vater komplett versagt (sozusagen der von vega beschriebene TYP A nach rt.de
default_icon_redface.gif
) und bei wievielen eine alleinerziehende Mutter ihren Sohn nicht mehr im Griff hat und männliche Bezugspersonen fehlen (der von mir skizzierte TYP B).



Letzteres wird wahrscheinlich bei Mutter+Sohn mit Migrationshintergrund noch mal verschärft, wenn sie aus einer patriarchalischen Kultur stammen. (TYP B2) Denn 14-jährige Söhne eignen sich mitnichten als Familienoberhaupt, sondern haben auch ein Recht auf Erziehung!



Und dann gibts halt noch die Wohlstandsverwahrlosten mit den Karriereeltern und den vielen Handys und Playstations, TYP C...



Wahrscheinlich bräuchte jeder der Typen von Gewalttätern spezielle Maßnahmen...
default_icon_exclaim.gif


Und Ideen wie die Erhöhung des Strafmaßes im Jugenstrafrecht sind natürlich Quatsch.
 
Der tägliche Wahnsinn in Essens Horror-Schule



An dieser Schule haben deutsche Kinder Angst. Vor Schlägen. Vor Mobbing. Vor ihren Mitschülern. Gemeint ist die Hauptschule Karnap – eine echte Horror-Schule in Essen (NRW)!


Es sind unfassbare Film-Szenen und Aussagen, die heute Nacht in der ARD-Doku „Kampf im Klassenzimmer“ (0.15 Uhr) zu sehen sind.



Der Film zeigt, wie sich an einer Schue zwei Lager gebildet haben. Und die deutschen Schüler werden geschlagen und terrorisiert. Denn sie bilden mit nur 30 Prozent die Minderheit.



Schuldirektorin Roswitha Tschüter (58): „Die Gewalt geht vor allem von libanesischen Schülern aus.“ Aber auch vor Türken haben die Deutschen Angst.



So wie Sebastian (16): „Ich bin schon so oft von türkischen Mitschülern verprügelt worden. Reden hilft nicht.“ Seine Mutter Anita: „Sebastian wurde sogar mit einem Stuhl zusammengeschlagen.“




http://www.bild.de/BILD/regional/ru...egliche-wahnsinn-in-essens-horror-schule.htmlhttp://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2010/07/21/pruegel-islamismus-mobbing-hass-auf-deutsche-schueler/der-taegliche-wahnsinn-in-essens-horror-schule.html



Gott im Himmel! Ich schäme mich, als Türke. Was ist nur da in dieser Schule los? Auf diese Leute kann man nicht stolz sein.
default_icon_sad.gif
 
Gott im Himmel! Ich schäme mich, als Türke. Was ist nur da in dieser Schule los? Auf diese Leute kann man nicht stolz sein.
default_icon_sad.gif


Was hast du, "als Türke", denn damit zu tun? Genauso wenig, wie ich als Deutscher.



Achja, eine Bitte:

Kannst du nächstes mal die Überschrift etwas größer schreiben? Ich tu mich sonst so schwer die zu LESEN. Danke
 
Was machst du mich eigentlich immer so blöd von der Seite an? Magst du uns wohl nicht?



Ich bin Türke. Und meine Landsmänner richten in dieser Schule großen Schaden an... Was auch irgendwann mal auf mich zurück kommen könnte. Ich möchte nicht in Verruf kommen.
 
Was machst du mich eigentlich immer so blöd von der Seite an? Magst du uns wohl nicht?


Ich bin Türke. Und meine Landsmänner richten in dieser Schule großen Schaden an... Was auch irgendwann mal auf mich zurück kommen könnte. Ich möchte nicht in Verruf kommen.


Wer ist "uns"?



Entschuldige bitte, ich wollte dich nicht von der Seite anmachen.

Ich find deinen Gedankengang nur total falsch. Du hast mit diesen Taten nichts zu tun und trägst keinerlei Verwantwortung dafür. Und Menschen die dir sowas vorwerfen sind einfach nur dumm.
 
Zurück
Oben