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Diskussion zu Pyro und Rauch

die diskussion über pyrotechnik ist ungefähr so fruchtbar wie die Sahara... es geht ja im endeffekt nicht darum das einer was kontrolliert abbrennt, die leute wollen selbst zündeln. das kann und darf nicht passieren. würde man das abbrennen teilweise legalisieren, dann sähen die zündler sich noch mehr in ihrem tun bestätigt und es käme zu noch mehr pyrotechnik illegal in den blocks...


Ist zwar reine Spekulation, aber ich gehe ehrlich vom Gegenteil aus. Wenn es beispielsweise 3-4 Personen erlaubt wäre (nach eingehender Schulung) in ihnen vorher zugeteilten Zonen (bspw. mittig in 8.2, vorne in 7.1, etc.), in denen sich dazu freiwilliges Sicherheitspersonal befindet (etwa ein Lautern-Fan und Mitglied der freiwilligen Feuerwehr) nach vorheriger Anmeldung zu zündeln ("Ich habe 3 Bengalos dabei und werde diese je nach Spielverlauf abbrennen, oder halt nicht."), dann könnte man leicht feststellen, wenn nicht die autorisierten Personen zündeln würden - vor allem auch mit der Kameraüberwachung der Kurven. Wenn dann die Bedingung ist, dass die illegalen Zündler an die Ordner übergeben werden müssen, oder die Privilegien des legalen Zündelns werden wieder zurückgenommen, dann kann man davon ausgehen, dass jegliche illegalen Zündler binnen kürzester Zeit dem Verein bekannt werden und belangt werden können.



Ist alles hypothetisch und es fehlt der erkennbare Wille des Verbands, auf die Vereine/Fans zuzugehen und die Möglichkeiten solcher Sondergenehmigungen ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Auch die Fans bekleckern sich nicht mit Ruhm (siehe etwa Aktionen der Hertha-Fans in Düsseldorf) - aber es ist nunmal klar, wer am längeren Hebel setzt. Geldstrafen für Pyros schaden natürlich dem Verein - aber ob jetzt die rund 30.000 EUR der letzten Saison dem Verein so wehtun, wo er über die Fans ein Vielfaches dieser Summe umsetzt ist in meinen Augen wenigstens diskussionswürdig. Dass der Verein dann öffentlich jammert ob der brutalen Strafen, halte ich aber für richtig, da die DFB-Gerichte sonst ja geradezu aufgefordert wären, die Strafen höher zu gestalten.



Aber die ganzen Diskussionen sind in der Tat echt müßig, wenn so absoluter Stillstand herrscht wie derzeit. Dann kann man nur darüber reden, ob die Gangart von dem Machthaber in dieser Diskussion (also DFB) richtig oder falsch ist, welche Konsequenzen er für wünschenswert halten könnte oder unwillentlich herbeiführt, wie Protest der Fans (im Sinne von zivilem Ungehorsam) aussehen kann und sollte, etc.
 
Der Titel des Thread ist aber schon "DISKUSSION zu Pyro und Rauch".




So lächerlich und einseitig die ganze Diskussion gestern abend auch war, eins bleibt hängen: Bei Bengalos gibt es überhaupt keine Diskussionsgrundlage, die Anwendung ist gesetzlich verboten. Da könnte der Fußballverband selbst wenn er wollte gar keinen Spielraum einräumen.


Ich hab mich hier aber auch auf die Beiträge in dem Fakten Thread bezogen, wollte da dann nicht auch noch was runterschreiben...





Naja, der DFB muss die Vereine, deren Fans zündeln aber auch nicht bestrafen... wie gesagt früher ging es ja auch. Aber das hatten wir ja alles schon, die Diskussin dreht sich im Kreis und ich hab einfach keine Lust mehr mich weiter daran zu beteiligen....
 
die diskusion dreht sich nicht mehr nur im kreis, sie ist tot. genau wie mein fußball. und nicht die krawallmacher haben ihn getötet sondern die gesellschafft. ich hab keine lust mehr gegen unbesiegbare windmühlen zu kämpfen. ich steig von meinem pferd und geh frustriert nach hause. einen erloschenen bengalo in der hand



irgendwen zu überzeugen ist heute sowieso nicht mehr möglich. nur schaut euch nochmal diesen bericht an (ihr werdet ihn eh schon kennen) und sagt mir was sich seit damals verändert hat.



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ich war damals noch zu klein, aber auch ich hab solche ähnlichen szenen noch als normalen zustand in der west miterlebt. wieso war das früher "stimmung: marke 2000" und ein "gesamtkunstwerk" und heute ist es blanker horror? wenn sich tatsächlich die fans verändert haben und dadurch das ganze gefährlicher geworden sein sollte, dann stellen sich mri 2 fragen: wann genau ist das passiert? und wieso haben sie sich in diese richtung verändert?

meiner meinung nach durch eine plötzliche, unverständliche kriminalisierung und verfolgung von heute auf morgen (im vorfeld der wm2006). die probleme (falls sie überhaupt da sein sollten) sind von fußballpolitikern und medien selbstgemacht. das ziel ist bald erreicht. der fan ist ausgetauscht. zumindest ich bin schonmal weg.
 
Ich hab ja bei Beitrag 1223 mal so in etwa geschrieben wie ich es mir vorstellen könnte, deckt sich ziemlich mit Klinge.



Das Problem an der Sache ist wohl aber das es kein vernünftigen Diskussionsgrund geben wird, solang Dinge wie in Düdo passieren. Denn da spielt man ja den Gegner nur mit in die Karten. Ich sehe es ja auch so, wenn da neben mir nen Typ mit 8 Atü aufm Kessel so nen Teil zündet ist mir alles andere als wohl bei der Sache.



Es müsste wahrscheinlich erstmal nen halbes Jahr Ruhe sein, bzw wenn vermummt gezündet wird so vernünftig eben mit ABstand während der Abbrennphase von Anderen um überhaupt mal argumentieren zu können.



Weil das ewige Argument es gehört zum Fussball ist nun wirklich zu dünn und da wird wahrscheinlich jedesmal England-Stehplätze/Sitzplätze gegen gesetzt. Hätte wahrscheinlich vor der Einführung auch keiner auf der Insel für Möglich gehalten, das es trotzdem Funtioniert.



Und zum Thema verbotenes Abbrennen und Strafe kassieren, kam im Tv nen guter Spruch. In Deutschland hält man eben noch die Stehplätze die unter 10-12 Euro kosten, das wird auch vom Verein subventioniert ( bei den Stadionkosten selbsterklärend) und als Dank werden Bengalos abgebrannt die den Verein noch Strafe kosten.
 
Meine Meinung:

Ich kann gut auf den Anblick kindischer Feuerspielchen verzichten. Was soll daran originell sein? Aber egal.



Hier eine amüsante Alternative (amüsant nicht nur wegen der Defizite des Uploaders in Geografiekenntnissen):





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http://www.dewezet.de/portal/sport/...al-Halbfinale-Fussball-Boss-_arid,430867.htmlhttp://www.dewezet.de/portal/sport/lokaler-sport_Brennende-Bengalos-beim-Kreispokal-Halbfinale-Fussball-Boss-_arid,430867.html



Also das kann jetzt jeder für sich selbst werten, ich bin ja nach wie vor für ein kontrolliertes Abbrennen in Sicherheitszonen. Nur solche Nachrichten werden wohl kein Einzelfall in ganz Deutschland sein, damit rückt für mich die Chance, das es da zu ner beidseitig akzeptierten Lösung kommen könnte in noch weitere Ferne. Würde gern den ganzen Artikel posten, aber den gibts nur in der Printversion, aber der ist ja auch so Aussagekräftig genug.
 
Also ich wunder mich grad,



hab extra den Artikel hier gepostet und dachte echt es gibt Reaktionen drauf. Also der Kreispokal ist ja der Pokal der niedrigsten Klassen und wenns da sogar schon so abgeht... uiuiui find ich
 
Oha, jetzt kommen sie auf ganz tolle Ideen:




Gegen Bengalo-Attacken
Eiserner Vorhang gegen Pyro-Fans?



„Mobiler temporärer Ausschluss“ – das könnte in Zukunft bei Auswärtsspielen die Fans in den Gästeblöcken treffen: Wenn dort Pyrotechnik gezündet wird, soll ein Vorhang herabfahren und ALLEN Fans im Gästeblock die Sicht versperren.



...



Der feuerfeste Vorhang soll zwischen Spielfeldrand und Gästeblockzaun an zwei Stahlschienen herabgelassen werden, etwa 30 bis 40 Meter von den Fans entfernt. Innen und außen soll er eine durchgestrichene Fackel zeigen. Köln könnte Pilotprojekt für alle anderen Bundesliga-Stadien sein.


http://www.express.de/fc-koeln/gege...r-vorhang-gegen-pyro-fans-,3192,16111826.htmlhttp://www.express.de/fc-koeln/gegen-bengalo-attacken-eiserner-vorhang-gegen-pyro-fans-,3192,16111826.html
 
Ich halte zwar auch nix von der Pyro-Abfackelei solang's halt verboten ist, aber die Vorschläge werden ja immer kreativer!



Wie wär's mit einer Sprinkleranlage?
default_wink.png
 
Nur indirekt über Pyro... aber mal wieder Experten unter sich...



http://www.spiegel.de/politik/deuts...-stehplaetze-in-fussballstadien-a-836129.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-droht-mit-abschaffung-der-stehplaetze-in-fussballstadien-a-836129.html



Gewalt in Fußballstadien Friedrich droht mit Abschaffung der Stehplätze



Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will gegen Gewalt in den Fußballstadien vorgehen. Er warnt die Fans: Sollten sie nicht vernünftig werden, sei ein Abschaffen der Stehplätze denkbar. Von den Vereinen erwartet der CSU-Politiker ein einheitliches und klares Regelwerk.
 
Also die Unterschiede zwischen der DPolG und der CSU sind wirklich nur marginal.

Von beiden erwarte ich keine konstruktiven Beiträge zu dieser Diskussion.

Da kommt nur "harte Linie" dabei raus.



Man sollte nicht den Fehler begehen und die Meinung eines Gewerkschafters der DPolG als Meinung der Polizei auslegen.

Zur CSU und deren "Prinzipien" muss man ja wohl nichts sagen.
 
Ich garantiere hier eines: Fallen die Stehplätze wirklich weg, dann wirds in den Stadien erst Recht gut

abgehn, alleine schon aus Trotz. Da würd ich Geld drauf wetten...
 
Naja, wenn dann jeder stehplatz zum sitzplatz wird und statt 12 euro 25 euro kostet werden die stadien leerer und die vereine haben ein ganz anderes problem.von umbaukosten mal abgesehen.

Das wäre was, was den fck mal wieder besonders hart treffen würde.
 
@ Strowbowse



Alle Vereine Subventionieren die Stehplätze. Wenn es also und die wirtschaftliche Seite geht, dann wären da schon längst Sitzplätze. Die Stehplätze sind ein "dankeschön" an die echten Fans für die Stiummung, Choreos usw.
 
@ Strowbowse


Alle Vereine Subventionieren die Stehplätze. Wenn es also und die wirtschaftliche Seite geht, dann wären da schon längst Sitzplätze. Die Stehplätze sind ein "dankeschön" an die echten Fans für die Stiummung, Choreos usw.


Ich würde das nicht als "Dankeschön" werten wollen. Ich denke die Vereine sind in gewisser Weise sogar dazu verpflichtet ihren Zuschauern Stehplätze oder "Fanplätze" anzubieten. Würden sie das nicht machen, hätte das bei den meisten Vereinen wohl harte Einschnitte. Es gehen doch viele Leute zum Fußball, weil eben auch die Stimmung im Stadion immer etwas Besonderes ist. Ansonsten könnte man sich das auch im TV anschauen, nicht wirklich befriedigend meine ich.



Die Vereine leben von ihren Fans und sie tuen gut daran, diese "Liebe" auch ein wenig zu pflegen.



Man kann über Pyrotechnik ja denken wie man will aber der unerschütterliche Glauben, alles in diesem Lang mit Verboten regeln zu können, nimmt schon merkwürdige Züge an.
 
Nein keine Einschnitte, Du darfst nicht von uns ausgehen, die leider kaum Ausverkauft sind.



Dortmund hat 55000 feste Sitzplätze und 27 000 Stehplätze die zu 11 000 Sitzplätzen umgebaut werden können.

Die Stehplätze kosten da im Schnitt 12 Euro, Sitzplätze an den Positionen könnten sie für 40 Euro im Schnitt verkaufen.

Hab Dortmund genommen weil ich da halt die Zahlen kenne durch europäische Wettbewerbe, bei Köln, Gladbach, Wolfsburg, Freiburg usw kenne ich die nicht .
 
Ich würde das nicht als "Dankeschön" werten wollen. Ich denke die Vereine sind in gewisser Weise sogar dazu verpflichtet ihren Zuschauern Stehplätze oder "Fanplätze" anzubieten.


Die Vereine leben von ihren Fans und sie tuen gut daran, diese "Liebe" auch ein wenig zu pflegen.


Und wieso funktioniert es in anderen Ländern z.B. in England nur mit Sitzplätzen und ohne Zäune ?????
 
Und wieso funktioniert es in anderen Ländern z.B. in England nur mit Sitzplätzen und ohne Zäune ?????


Die Engländer schauen doch inzwischen neidvoll auf die Bundesliga, weil hier die Stadien voll und die Stimmung oft gut ist. Das ist in England schon lange nicht mehr der Fall...
 
Und wieso funktioniert es in anderen Ländern z.B. in England nur mit Sitzplätzen und ohne Zäune ?????


Und wieso liegt es in England an den Sitzplätzen, dass da kein Pyro mehr gezündet wird?

Sollte es an den horrenden Preisen liegen, dann könnte man auch horrende Preise für Stehplätze nehmen.





Ich finde auch, dass Verbote das letzte Mittel sein sollten. Aber Kreativität kostet halt Zeit und Geld. Ich meine, warum nicht die Publikumslieblinge engagieren, dass sie einen Werbespot drehen, in dem sie Pyro verdammen? Wenn man den absolut keine Lust hat mit den bösen Verbrechern auf den Rängen zu diskutieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.
 
Und wieso funktioniert es in anderen Ländern z.B. in England nur mit Sitzplätzen und ohne Zäune ?????




naja, es kommt halt auch drauf an, was man unter "funktionieren" versteht!?



wenn man damit meint, dass keine bengalos gezündet werden, geb ich dir recht. wobei man dann darüber diskutieren muss, warum dies so ist.

wenn du platzstürme wie in düdo meinst, dann ein klares nein, denn die gibts in england und anderen ländern auch.



wenn man aber sieht, dass sich viele die teureren sitzplätze garnicht leisten können und dadurch die zuschauerzahlen incl. stimmung in den keller gehen und wohl auch die einnahmen der clubs, denn wueterichs rechnung geht nur auf, wenn die zuschauerzahlen weitgehend unverändert bleiben, denn was er garnicht eingerechnet hat, ist die kaufkraft der zuschauer in den fanshops/getränkeständen/essenständen => dann war das ein klares eigentor des dfb/dfl!!



und wenn ich mir die zuschauerzahlen in england anschaue, dann ist das mehr als ein deutlicher unterschied zu uns!
 
Man kann über Pyrotechnik ja denken wie man will aber der unerschütterliche Glauben, alles in diesem Lang mit Verboten regeln zu können, nimmt schon merkwürdige Züge an.


Naja, auf Einsicht und Vernunft zu hoffen wäre auch vergebene Liebesmüh'.



Wie es sich in England gewandelt hat verwundert mich immer ein bisschen. Keine Zäune und die Zuschauer sitzen 2 m vom Spielfeld weg, könnten jederzeit auf den Platz stürmen. Aber es bleibt nicht nur aus, mir gefällt auch irgendwie, dass sich die Stimmung mehr auf Spielgeschehen konzentriert. Das Spiel selbst steht irgendwie mehr im Mittelpunkt und weniger, ob die einen Fans lauter singen als die anderen.



Von der Emotion her könnte ich damit leben. Ich finde es viel packender die Meute schreit die Mannschaft zum Sieg als diesen immer gleichen Singsang.



Als nächstes wird man wohl noch über Alkoholverbot nachdenken.
 
In England hat sich vieles in die Pubs verlagert, weil viele Fans sich die teureren Plätze nicht leisten können, oder wollen. Die identifizieren sich dann eher mit ihren lads im Pub und genießen dort das Spiel mit reichlich Ale am TV, als sich ins Stadion zu hocken und dann angemacht zu werden, wenn sie sich nach erzielten Toren nicht umgehend wieder hinsetzen...



Gibt auch genug Engländer, die regelmäßig nach Deutschland fliegen um Spiele im Stadion zu besuchen - kommt die dann billiger als daheim. Gab mal eine Reportage über engliche Besucher bei St. Pauli - weiß nur nicht mehr wo.



Sollte es eine Hoffenheimerisierung des deutschen Fußballs geben, wird mich jedenfalls kein Stadion mehr von Innen sehen.
 
Was die Ausgaben im Getränke/Essensbereich betrifft, das stimmt.

Was der Hauptgrund der Sitzplätze in England was, das man die Leute auf den Überwachungskameras eindeutig ins Bild bekommt. Es gibt da keine Chance unerkannt Pyros zu zünden.



Das sollte sich halt auch jeder überlegen der Pyros zündet, er gibt den Leuten die Sitzplätze fordern damit nur noch mehr Argumente und Stimmkraft mit. Vor allem werden dadurch die Gremien immer mehr ohne Fans sein, da wie immer Alle über einen Kamm geschert werden.



Ich habs hier schonmal geschrieben, sowas bekommt man nur mit Zivilcourage der "echten" Fans in den Griff, aber keiner ist so wahnsinnig und stellt sich Allein gegen 20 bekloppte-Pyromanen/Krawallmacher.



Das Problem ist ja auch , es ist schlichtweg ungesetzlich und damit eigentlich auch gar nicht zu diskutieren. Man trägt ja auch ohne Waffenschein keine scharfe Knarre mit sich weil man sich besser/sicherer damit fühlt.



Mittlerweile stellt es sich für mich so da, als ob es zwar nach wie vor harmlose Pyromanen gibt, aber die Krawallfraktion sich immer mehr der Pyrosache widmet und damit recht bald ein Riegel vorgeschoben wird, den die meisten Fans nicht wollen.
 
Nein keine Einschnitte, Du darfst nicht von uns ausgehen, die leider kaum Ausverkauft sind.


Dortmund hat 55000 feste Sitzplätze und 27 000 Stehplätze die zu 11 000 Sitzplätzen umgebaut werden können.

Die Stehplätze kosten da im Schnitt 12 Euro, Sitzplätze an den Positionen könnten sie für 40 Euro im Schnitt verkaufen.

Hab Dortmund genommen weil ich da halt die Zahlen kenne durch europäische Wettbewerbe, bei Köln, Gladbach, Wolfsburg, Freiburg usw kenne ich die nicht .


Nein, die Frage ist eine ganz andere. Die Frage ist: Kommen noch 66.000 Zuschauer zu einem Spiel von Borussia Dortmund, wenn die Stimmung nicht mehr so gut ist, wie sie es momentan ist?




Und wieso funktioniert es in anderen Ländern z.B. in England nur mit Sitzplätzen und ohne Zäune ?????
Ganz einfaches Beispiel: Die günstigste Tageskarte bei Arsenal London kostet rund 44 Euro, die teuerste Karte (ohne Essen) 125 Euro. Das sind Preise bei denen du eine ganz bestimmte Gruppe an Zuschauern einfach aus dem Stadion heraustreibst. Das ist natürlich die einfachste Lösung aber auch diese "Lösung" bekämpft nicht das Problem, sie verlagert es nur.



@rwr

Man verkennt die Situation meines Erachtens. Man verkennt und will nicht einsehen, dass der DFB mit seinem in dieser Frage beschämenden Verhalten, eine Eskalation dieser Bewegung erst herbeigeführt hat. Man verkennt auch, dass ein Platzsturm keine Randale bedeutet. Man sollte schon so fair sein und sauber trennen. In England würde niemand auf die Idee kommen, Meter hohe Zäune zu fordern, die haben aus Sheffield Lehren gezogen. Ein Herr Wendt ist dazu nicht in der Lage, weil er ein Populist der ersten Kategorie ist.



Klar ist: Über Würfe von Gegenständen und Pyrotechnik auf das Spielfeld oder in andere Zuschauerbereiche braucht es keine Diskussion. Das gehört bestraft, weil es einfach dumm und gefährlich ist. Über alles andere sollte man aber offen diskutieren dürfen.
 
Wie es sich in England gewandelt hat verwundert mich immer ein bisschen. Keine Zäune und die Zuschauer sitzen 2 m vom Spielfeld weg, könnten jederzeit auf den Platz stürmen. Aber es bleibt nicht nur aus, mir gefällt auch irgendwie, dass sich die Stimmung mehr auf Spielgeschehen konzentriert. Das Spiel selbst steht irgendwie mehr im Mittelpunkt und weniger, ob die einen Fans lauter singen als die anderen.


Von der Emotion her könnte ich damit leben. Ich finde es viel packender die Meute schreit die Mannschaft zum Sieg als diesen immer gleichen Singsang.



Als nächstes wird man wohl noch über Alkoholverbot nachdenken.


Ist das nicht vielleicht doch mehr die Mentalität von Fußball-England, also die ureigene Einstellung englischer Supporter, sich eben voll und ganz für ihre Mannschaft im Stadion zu zerreißen und hinter ihr zu stehen - eben noch mehr als das bei uns der Fall ist?



Ich spreche jetzt sicher nicht von den Hooligans in ihrer Hochzeit, den 80ern, 90ern. Aber das "Fairplay" IN den Stadien war doch immer sehr beachtlich.



Aber klar ist auch, dass bei derartige Sanktionen ein Stürmen des Platzes eines Flitzers 3x überlegt sein dürfte - und diese Klientel sowieso aus dem Stadion verbannt wird. Genauso sieht's mit irgendeinem Fehlverhalten auf den sehr teuren und personalisierten Sitzplätzen aus. Fängt dann der Spaß schon damit an, dass man sich 'ne Zigarette anzündet (trotz Rauchverbot) oder wenn man einen Bengalo zündet? Big Brother is watching you. Aber: Ist das ein Fanleben? Hat das wirklich Zukunft für Fans und Vereine? Wollen Friedrich und Co. das?



Im Übrigen offenbart Herr Friedrich einmal mehr, wie weit entfernt von der Materie er doch ist - das war in Sachen Datenschutz im Internt nicht anders. Ich finde immer wieder schlimm, wenn mit solchen hilflos klingenden Parolen "Wenn das nicht aufhört, dann gibt's härtere Strafen..." aufmerksam gemacht wird. Ich schreib ihm demnächst mal eine Email, an dieses Internet...
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Hier habe ich mal einen Artikel, der noch ein paar selten - oder nicht angesprochene Aspekte beleuchtet:




Fußball 2.0(12): Sicherheitswahn und Adrenalinsucht, Machtkämpfe und Geldmacherei


...



Gebt den Zuschauern eine bedruckte Klatsche aus Faltpappe in die Hand, dazu eine Bratwurst für 2,80 Euro und einen Becher alkoholarmes Bier für 3,90 Euro. Biete ihm Mousepads und Schlüsselanhänger zum Kauf und an und lulle ihn mit softem Unterhaltungsprogramm vor dem Spiel und während der Pause ein. Dazu ein Gewinnspiel auf dem Rasen und fertig ist die saubere, friedliche Fußballwelt. Wirklich? Das soll das Angebot für junge Leute sein, die im sonstigen Alltag für jeden Spaß zu haben sind?! Absurd! Wer das glaubt, lebt in einer fernen Traumwelt.

Es ist kein Wunder, dass die langsam aber sicher in die Jahre kommenden Studiogäste in all den Talkshows die heutige Fußballwelt nicht mehr verstehen. Es darf nicht wahr sein, die heranwachsende Generation macht einfach ihr eigenes Ding, organisiert sich über soziale Netzwerke und lebt ein pralles, adrenalingeschwängertes Leben aus. Da feiern tausende Fußballfans bzw. Ultras in den Kurven, Blöcken und Gegengeraden sich selbst, organisieren Fanmärsche durch eigene und fremde Städte und haben vor allen Ding eines: Verdammt viel Spaß.

http://www.turus.net/sport/6848-fus...nalinsucht-machtkaempfe-und-geldmacherei.html

[weiter]


Quelle: turus.net



Link: http://www.turus.net/sport/6848-fus...nalinsucht-machtkaempfe-und-geldmacherei.htmlhttp://www.turus.net/sport/6848-fussball-2012-sicherheitswahn-und-adrenalinsucht-machtkaempfe-und-geldmacherei.html
 
Es gehen doch viele Leute zum Fußball, weil eben auch die Stimmung im Stadion immer etwas Besonderes ist. Ansonsten könnte man sich das auch im TV anschauen, nicht wirklich befriedigend meine ich.
Natürlich ist die Stimmung im Stadion ganz wichtig. Aber das Wichtigste ist nun mal die Lautstärke nach dem Tor der eigenen Mannschaft. Deshalb, und weil man eben tatsächlich dabei ist, und die Fußballer wirklich live sieht, gehen die allermeisten Fans gerne ins Stadion.



Die Fans auf den Stehplätzen nehmen sich selbst eindeutig zu wichtig, was ihre Wirkung auf die Spieler, das Spiel und die anderen Fans angeht.



Ja, es gibt sie wirklich, die reinen Fußballfans, und ich bin überzeugt, die sind bei weitem in der Mehrheit. Und wahrscheinlich würden sogar noch mehr davon ins Stadion gehen, wenn das Klima nicht immer so gereizt, und aggressiv wäre.
 
Ja, es gibt sie wirklich, die reinen Fußballfans, und ich bin überzeugt, die sind bei weitem in der Mehrheit. Und wahrscheinlich würden sogar noch mehr davon ins Stadion gehen, wenn das Klima nicht immer so gereizt, und aggressiv wäre.


Was sind denn "reine Fußballfans"? Ich gehe gerne zum Fußball, auch sehr gerne in niedrigen Klassen aber ich freue mich trotzdem jedes Mal, wenn ich ein Stadion mit einer besonderen Stimmung kommen. In ein Stadion, in dem Fußball auch gelebt wird und nicht nur still gesessen wird und auf Verlangen ein Jubelschrei ertönt.

Ich weiß nicht wie oft du zum Fußball gehst und zu welchen Spielen aber ein "immer gereiztes und aggresives" Klima kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Sicherlich, punktuell trifft das auf einzelne Spiele oder Spielsituationen zu aber ich bin der Meinung, dass man zu allen Fußballspielen fahren kann, ohne dass man Angst um Leib und Leben haben müsste.



Im Übrigen würde ich deine These mit den Zuschauerzahlen der Bundesliga widerlegen wollen. Selbst Ligen in denen es weitaus ruhiger ist wie in Deutschland können nicht annähernd mit den Besucherzahlen der deutschen 1. und 2. Bundesliga mithalten...
 
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