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Diskussion zu Pyro und Rauch

in der Hand halten, nicht werfen



Zitiert von der Seite der Initiative http://www.pyrotechnik-legalisieren.de/blog/kampagne.htmlhttp://www.pyrotechnik-legalisieren.de/blog/kampagne.html




Verantwortung Pyrotechnik geht einher mit Verantwortung. Wir wissen um die Risiken, die der Einsatz von Pyrotechnik mit sich bringt. Bei verantwortungsbewusstem und vernünftigem Umgang sind diese Risiken allerdings auf ein Minimum reduzierbar, auch das ist unser Ziel.


Für uns als Unterzeichner heißt das:



Schluss mit Böllern, Kanonenschlägen und sonstigen Knallkörpern. Die Dinger sind klein und fies, weil niemand auf den Schlag vorbereitet ist. Und Feierstimmung schaffen sie auch nicht.

Pyrotechnik gehört in die Hand, auf keinen Fall in die Luft und nach Möglichkeit nicht auf den Boden. Leuchtspurgeschosse sind ebenso tabu wie die „Entsorgung“ von Bengalischen Feuern in den Innenraum, auf's Spielfeld oder in Nachbarblöcke.



Dazu bedarf es der Schaffung von Möglichkeiten, die einen gewissenhaften Umgang unsererseits ermöglichen. In der aktuellen Situation dreht sich die Spirale in einer Mischung aus Strafen und Gefährdung immer weiter. Um ihr nachhaltig zu entkommen, muss die Pyrotechnik heraus aus dem Schatten der Kriminalität gelöst werden. Denn aus Angst vor Bestrafung werden Bengalische Feuer teilweise vermummt und eingeengt zwischen vielen Fans sofort nach dem Zünden auf den Boden oder in scheinbar freie Bereiche geworfen, das erhöhte Gefahrenpotential gegenüber einem kontrollierten und legalisierten Abbrennen in der Hand ist offensichtlich. Die Strafverfolgung verfehlt also seit Jahren ihr Ziel, die Stadien sicherer zu machen. Das Ziel muss schließlich selbstregulierender Umgang der Kurven sein.


Ein Blick auf die Seite lohnt.
 
So und wo steht wies ablaufen soll und wann? Nehmen wir an man hat 20 - 30 Bengalos, wie willste die in ner vollbesetzten West kontrolliert, also mit ca sag ich mal 1-2m² Platz drum herum, abbrennen, wo sollen die Fans denn hinrücken damit dieser Platz entsteht, dazu ist immernoch keine Lösung des Abzugs von Rauch und gesundheitsgefährdenden Stoffen geschaffen, denn wenn kein Wind da ist hält sich das ganze sehr lange unterm Dach, sollte Wind aus der Ost da sein wird alles in die Kurve zurückgedrückt, oder das ganze geht aufs Spielfeld, der Schiri pfeift das Spiel verspätet an, was meinst du was die Fernsehsender dazu sagen, Lösungsvorschläge für diese Fälle hat noch keiner geliefert.
 
in der Hand halten, nicht werfen


Zitiert von der Seite der Initiative http://www.pyrotechnik-legalisieren.de/blog/kampagne.htmlhttp://www.pyrotechnik-legalisieren.de/blog/kampagne.html







Ein Blick auf die Seite lohnt.
koennte man mal einen "fakten-thread" dazu aufmachen? hier sind wunderbare beitraege gepostet (spiegel, matzes interview, frankfurter rundschau ...), die leider alle in diesem "wannamfreidaachde13.eschwartzikatzvunlinnksdieschdrossiwwerquertdannischdiekackeamdampfe"-rumgejammere untergeht
 
Also für mich kann man ein Bengalo nicht kontrolliert abbrennen. Man kann vielleicht den Bereich bezüglich der Hitzebeeinträchtigung eingrenzen. Man kann jedoch nicht kontrollieren wo der Rauch mit den nicht gerade ungefährlichen Giftstoffen hinfliegt.
 
Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht. Da es in einer Diskussion dazugehört, sich in sein Gegenüber hinein zu versetzen, habe ich mir mal überlegt, unter welchen Bedingungen man über kontrolliertes Abbrennen diskutieren könnte. Nur dagegen argumentieren ist einfach, konstruktive Vorschläge sind schon schwieriger. Nehmen wir also mal an, es würde ermöglicht, Pyros kontrolliert abzubrennen und es käme darüber zu Verhandlungen. Meiner Ansicht nach wären folgende Voraussetzungen dafür notwendig:



1. Personalisierte Festlegung auf eine begrenzte Anzahl zuständiger Personen aus dem Fanbereich, auf die die Anwendung von Pyros beschränkt bleibt ("Pyro-Pass" mit Foto), und zwar gegen Vorlage des Personalausweises und in Zusammenarbeit mit der Polizei. Diese Personen müssen sich im Block stets an den gleichen festen Standorten befinden, damit sie zu individualisieren sind.



2. Festlegung bestimmter Stellen, an denen auch fest installierte Möglichkeiten zum Löschen vorhanden sind (Sandeimer).



3. Neben jedem zuständigen Pyro-Abbrenner wird ein Feuerwehrmann abgestellt, der im Zweifelsfall eingreifen kann.



4. Absolutes Alkoholverbot für die zuständigen Pyro-Abbrenner am Spieltag. Zur Absicherung dafür ein Alkomat-Test vor jedem Spiel, bei nachweisbarem Blutalkoholgehalt dauerhafte Entziehung der Erlaubnis.



5. Beschränkung des Einsatzes auf mit dem Verein zuvor abgesprochene Produkte (keine illegalen Ostblock-Importe), die gemeinsam unter Aufsicht der Feuerwehr getestet wurden.



6. Absolutes Verbot von Rauchbomben/Rauchpulver und Knallkörpern. Bei Nichteinhaltung Entzug der Erlaubnis.



7. Vereinbarung darüber, dass illegale Zündler bei Vorfällen im Interesse der legalen und unbeteiligten Leute an Ordner und Polizei übergeben werden.



8. Verbot von Pyros bei Auswärtsspielen, bei Nichteinhaltung siehe oben.



9. Einweisung der Personen in die sach- und fachgerechte Handhabung der Pyrotechnik.



Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Fanszene rein aus ihrem Selbstverständnis heraus zu solchen Zugeständnissen bereit wäre. Schon allein das Verbot Bier zu trinken würde wahrscheinlich auf heftigsten Widerstand stoßen, ebenso die personalisierte Abgabe.
 
Und die Initiative will was anderes? Ja?


Ja, weil sie den ganzen Kritikpunkten die ausgeführt wurden nur immer wieder entgegensetzt einfach legalisieren, was machst du wenn 500 einen Bengalo abbrennen wollen, es wär dann ja für alle Legal, ob er zur Initiative gehört oder net und wie gesagt wer übernimmt die Verantwortung oder Haftung für die Gästefans.
 
@Onkel Helmut:

9. Einweisung der Personen in die sach- und fachgerechte Handhabung der Pyrotechnik.
 
@Onkel Helmut:
9. Einweisung der Personen in die sach- und fachgerechte Handhabung der Pyrotechnik.


Sehr gut, wird ergänzt
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@ Helle: An sich gute Ideen, alles sehr konkret, womit man dem Thema ja grundsätzlich nahe käme. Ich wär' dafür v.a. deine Vorschläge irgendwo festzupinnen. Und wie uppsala schrieb, vielleicht auch einen seperaten Thread mit Fakten und konkreten Vorschlägen aufzumachen.
 
Ich glaube es wäre mal ganz gut, wenn man mit der Initiative mal ins Gespräch kommen würde, ich glaube, dass hier viele Vorbehalte einfach aus der Unwissenheit heraus resultieren. Vieles könnte sicherlich so geklärt werden.



Macht ruhig einen Faktenthread dazu auf, finde das gut.
 
bzw. es vollkommen außeracht lassen, dass es nunmal in Deutschland eine Menge Hürden gibt um überhaupt an eine Legalisierung zu denken.

Letztlich setzen sich durch eine Legalisierung viele zusätzlich Personen in das Boot "Verantwortung" die letztlich nicht im Block stehen werden.
 
... und ich glaube, dass viele Befürworter, das Ganze nicht zu Ende durchdenken und sich einfach solidarisieren, weil man nicht auf der "uncoolen" Seite stehen will.
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nicht zu vergessen die dritte gruppe, die aktuell weder pro noch contra ist, sondern es einfach fadenscheinig und billig findet, unter welchem deckmaentelchen das ueberprufen der (teilweisen) legalisierung verunglimpft und mit fuessen getreten wird
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und alles entspannt, souverän und wertungsfrei kommentiert
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"entspannt" zu dem thema war ich mal vor zwei wochen ... bevor hier im thread auf konstruktive (dialog-)vorschlaege mit aepfel- und birnen-vergleichen geantwortet wurde ...
 
und alles entspannt, souverän und wertungsfrei kommentiert
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Herrlich
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Dann nennt den Thread aber bitte nicht "Fakten Thread" sondern "Pro Fakten Thread". Immer wieder witzig wie schön herablassend "informiert Euch erst mal" auf Kritik reagiert wird. Ich persönlich habe die Seite der Initiative schon zig mal gelesen und kann keine realistischen Möglichkeiten der Legalisierung erkennen. Die Vorschläge vom Helmut gehen wenigstens mal in Richtung Realität, nur habe ich Bedenken ob sich die Szene auf solche Bevormundung einlassen würde. Da wäre ja der ganze Spaß weg.
 
Herrlich
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Dann nennt den Thread aber bitte nicht "Fakten Thread" sondern "Pro Fakten Thread". Immer wieder witzig wie schön herablassend "informiert Euch erst mal" auf Kritik reagiert wird. Ich persönlich habe die Seite der Initiative schon zig mal gelesen und kann keine realistischen Möglichkeiten der Legalisierung erkennen. Die Vorschläge vom Helmut gehen wenigstens mal in Richtung Realität, nur habe ich Bedenken ob sich die Szene auf solche Bevormundung einlassen würde. Da wäre ja der ganze Spaß weg.


und bloss weil du bedenken hast, lohnt sich der versuch eines dialogs nicht? soviel selbstbewusstsein moechte ich auch mal haben
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Hat doch keiner was gegen nen Dialog aber die Gesetzeslage gibt dies im Moment net her, du kannst net einfach die Haftung und die Verantwortung für die Durchführung an irgendwelche Leute abgeben, des funktioniert im Stadion net, zumal da die Stadiongesellschaft wohl noch das größte Problem werden wird.
 
Ja das weißt du doch aber nicht, ohne mit einem davon mal darüber gesprochen zu haben?



und bloss weil du bedenken hast, lohnt sich der versuch eines dialogs nicht


Ihr meint also ich müsste mich nur mal mit der Pro-Pyro Bewegung unterhalten und dann würde ich das anders sehen?! Oh ja, dessen bin ich mir sicher. Hätte die Bewegung ein realistisches Konzept wie man Pyro legalisieren könnte, dann könnte man dieses sicher online lesen.



Mag jetzt überraschend klingen, aber ich bin noch nicht mal Contra-Pyro. Solange Bombenschläger und Rauch weg bleiben sieht es genial aus. Auch ich erfreue mich immer noch an den Bildern vom Barca Spiel. Selbst am optischen Eindruck vom letzten Auswärtsspiel mit Pyro konnte ich gefallen finden.



Mir gefällt nur nicht dass aufgrund von persönlichen Egoismus und Geltungsdrang der Verein dafür bezahlen muss. Aber ich finde ich genauso inakzeptabel wie sich der DFB verhalten hat.



Ich empfand die Diskussion hier jetzt aber nicht einseitig, sehe auch nicht das Äpfel mit Birnen verglichen wurden. Dass Vergleiche nie 100 % passen haben Vergleiche so an sich, sonst wären es ja keine Vergleiche
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Und ich probiere mich auch regelmäßig in die Köpfe der Pro-Anhänger zu versetzen. Nur meinen Sinn für Realität möchte ich dabei nicht aussetzen. Parolen wie "dann soll der DFB es einfach nicht bestrafen" sind realitätsfremd. Warum sollte er das tun? Er will ja was damit bezwecken.



Ich würde mir aber wünschen dass der DFB den lokalen Genehmigungsprozess "testet": also die Pro-Pyro Bewegung sucht sich ein Stadion aus und erstellt einen komplettes, durchgängiges Konzept wie man es umsetzen kann. Mit allen Hürden wie Brandaufsicht, Pyro-Spezialisten, Feuerwehr, Amtsgenehmigung usw. Und man findet sogar noch die "Wahnsinnigen" die das genehmigen und damit die Verantwortung übernehmen wenn etwas passiert. Also ein wirklich organisiertes Abbrennen von Pyro. Mir stellt sich dann nur die Frage: ist es das was die "Ultras" und andere Pyro-Affinen wirklich wollen? So total langweilig mit Genehmigung, dedizierte Pyrotechniker, Bereiche in denen das Abbrennen erlaubt ist... Ich bin skeptisch.
 
Noch was, was keiner bisher erwähnt hat, wie oft soll das passieren vor Spielbeginn, zum Spielbeginn, alle 10 Min oder halbe Stunde, bei Toren, in der Halbzeit oder wenn die Mannschaft schlecht spielt ans Anfeuerung, usw., kann mir nicht vorstellen, dass ein standardisierter Ablauf zustande kommt, denn das wär's wo's drauf hinaus läuft
 
Sehr nette Kolumne zum Thema...




Genug gelabert, jetzt gibt's Pfefferspray
Quelle...





Hier kann man auch wunderbar rauslesen, dass Punkte die hier als Grundvoraussetzung gefordert wurden (namentlich bekannte Personen zündeln, nur Produkte mit deutschem Prüfsiegel), in den Vorschlägen der Initiative enthalten waren.

Das die ganze Aktion vom DFB mit Füßen getreten wurde muss man ja denke ich nimmer explizit erwähnen....
 
ps:
noch was zu deiner antwort. ich finde es ziemlich respektlos wie du hier schreibst. auch wenn die berichte schon mal verlinkt waren ist es noch kein grund, patzig zu werden. weiterhin ist es vielleicht deine meinung, dass die berichte am thema vorbeigehen, aber dann hätte ich schon gerne eine begründung. so einfach wegputzen ist nicht.


Sorry, wollte nicht patzig klingen. Nur direkt nachdem der Link das erste Mal gepostet wurde schrieb schon jemand, dass es ja nicht darum geht, Leute durch Böller zu verletzen, dass also Böller garnicht geduldet werden sollen. Deshalb passte der Bericht meiner Meinung nach nicht, da die Grundlage eine andere ist.

Hier im Thread gibbet genug, die nur dagegendagegendagegen sind und sich nicht mit den Hintergründen beschäftigen - dazu hat der Bericht gepasst, nach dem Motto "Seht her: Pyro böse!" ohne die sachliche Auseinandersetzung damit, dass das EBEN NICHT das Gleiche ist.




Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht. Da es in einer Diskussion dazugehört, sich in sein Gegenüber hinein zu versetzen, habe ich mir mal überlegt, unter welchen Bedingungen man über kontrolliertes Abbrennen diskutieren könnte. Nur dagegen argumentieren ist einfach, konstruktive Vorschläge sind schon schwieriger. Nehmen wir also mal an, es würde ermöglicht, Pyros kontrolliert abzubrennen und es käme darüber zu Verhandlungen. Meiner Ansicht nach wären folgende Voraussetzungen dafür notwendig:


1. Personalisierte Festlegung auf eine begrenzte Anzahl zuständiger Personen aus dem Fanbereich, auf die die Anwendung von Pyros beschränkt bleibt ("Pyro-Pass" mit Foto), und zwar gegen Vorlage des Personalausweises und in Zusammenarbeit mit der Polizei. Diese Personen müssen sich im Block stets an den gleichen festen Standorten befinden, damit sie zu individualisieren sind.



2. Festlegung bestimmter Stellen, an denen auch fest installierte Möglichkeiten zum Löschen vorhanden sind (Sandeimer).



3. Neben jedem zuständigen Pyro-Abbrenner wird ein Feuerwehrmann abgestellt, der im Zweifelsfall eingreifen kann.



4. Absolutes Alkoholverbot für die zuständigen Pyro-Abbrenner am Spieltag. Zur Absicherung dafür ein Alkomat-Test vor jedem Spiel, bei nachweisbarem Blutalkoholgehalt dauerhafte Entziehung der Erlaubnis.



5. Beschränkung des Einsatzes auf mit dem Verein zuvor abgesprochene Produkte (keine illegalen Ostblock-Importe), die gemeinsam unter Aufsicht der Feuerwehr getestet wurden.



6. Absolutes Verbot von Rauchbomben/Rauchpulver und Knallkörpern. Bei Nichteinhaltung Entzug der Erlaubnis.



7. Vereinbarung darüber, dass illegale Zündler bei Vorfällen im Interesse der legalen und unbeteiligten Leute an Ordner und Polizei übergeben werden.



8. Verbot von Pyros bei Auswärtsspielen, bei Nichteinhaltung siehe oben.



9. Einweisung der Personen in die sach- und fachgerechte Handhabung der Pyrotechnik.



Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Fanszene rein aus ihrem Selbstverständnis heraus zu solchen Zugeständnissen bereit wäre. Schon allein das Verbot Bier zu trinken würde wahrscheinlich auf heftigsten Widerstand stoßen, ebenso die personalisierte Abgabe.


Schön, dass du´s Versuchst.

Wenn ich mir deinen letzten Satz ansehe, lese ich aber heraus, dass du nicht so ganz unvoreingenommen bist.
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Ich persönlich gehöre zwar nicht zur "Szene", aber ich könnte mich mit den von dir aufgezählten Sachen halbwegs anfreunden, wenn man (oder, da ich nicht für andere sprechen kann: ich) dafür zündeln dürfte.

Nur das mit dem Gästeblock - naja, da isses schon noch geiler, warum solls da nicht klappen? Könnte man ja in Absprache mit dem jeweiligen Heimverein versuchen.




Ich würde mir aber wünschen dass der DFB den lokalen Genehmigungsprozess "testet": also die Pro-Pyro Bewegung sucht sich ein Stadion aus und erstellt einen komplettes, durchgängiges Konzept wie man es umsetzen kann. Mit allen Hürden wie Brandaufsicht, Pyro-Spezialisten, Feuerwehr, Amtsgenehmigung usw. Und man findet sogar noch die "Wahnsinnigen" die das genehmigen und damit die Verantwortung übernehmen wenn etwas passiert. Also ein wirklich organisiertes Abbrennen von Pyro. Mir stellt sich dann nur die Frage: ist es das was die "Ultras" und andere Pyro-Affinen wirklich wollen? So total langweilig mit Genehmigung, dedizierte Pyrotechniker, Bereiche in denen das Abbrennen erlaubt ist... Ich bin skeptisch.


Das war in Chemnitz (?) doch schon der Fall, dass man mit lokaler Genehmigung das ganze getestet hat (oder doch nur testen wollte?) und nur der DFB das Ganze dann verhindert hat...




Noch was, was keiner bisher erwähnt hat, wie oft soll das passieren vor Spielbeginn, zum Spielbeginn, alle 10 Min oder halbe Stunde, bei Toren, in der Halbzeit oder wenn die Mannschaft schlecht spielt ans Anfeuerung, usw., kann mir nicht vorstellen, dass ein standardisierter Ablauf zustande kommt, denn das wär's wo's drauf hinaus läuft


Ne, wieso? Kann doch trotzdem noch zündeln, wann ich will, muss es doch nicht planen?!











@ Monsieur U

Vielen Dank für den Link!
 
Ne, wieso? Kann doch trotzdem noch zündeln, wann ich will, muss es doch nicht planen?!


Wenn du zündeln willst, wie du willst, wollen das andere auch, also gehts dann über die ganze Spieldauer, wenn 500 Bengalos brennen wollen, wer sieht dann noch was vom Spiel kann mir nicht vorstellen, dass die Leute drum rum begeistert sind, wenn mal links und dann mal rechts usw. gezündelt wird, wo soll dann der Platz herkommen, wenn jeder, wie er will und wann er will zündelt, also ich seh da größere Probleme.
 
Weiss nich genau wohin damit, aber man kanns ja verschieben für den Fall.

Eben bei 17:30 war ein ehemaliger Offenbacher Polizeikomissar oder sowas der jetzt beim DFB irgendwas mit Sicherheit zu tun hat. Seine Vorschläge zur Bekämpfung von Randale, Pryro ect. kurz zusammen gefasst sofern mir noch in Erinnerung: Blockauslastung bei 60% beschränken (leider konnte ich aufgrund meines Lachens nich verstehen was der dann diesbezüglich mit weniger Anonymität gesagt hat, erschliesst sich mir aber leider auch nich aus dem Kontext (frag ich mich eh was das soll)), Voll-bzw Komplettuntersuchungen beim Stadioneinlass ("müssen die Leute 2-3 Stunden vorher kommen" (!)), ausserdem will er die Stadionsprecher miteinbinden (die pösen emotionalen Ansagen will er verbieten, denn die heizen die Stimmung noch mehr auf; dann will er dass die Stadionsprecher gezielt auf die Leute hinweisen die sich daneben benehmen. Ob die dann mit nem Teleskop oder doch nur mit nem Fernglas da sitzen sollen hat er leider nich gesagt.), Stehplätze will er dagegen nich abschaffen.

Darf sich jeder selbst sein Bild zu machen.
 
hört sich für mich nach nem sesselfurzer an,

der noch nie ein stadion von innen gesehn,

geschweige denn, mal in einer kurve gestanden hat.

wollt sich wohl einer nochmal wichtig machen.
 
hört sich für mich nach nem sesselfurzer an,
der noch nie ein stadion von innen gesehn
,

geschweige denn, mal in einer kurve gestanden hat.

wollt sich wohl einer nochmal wichtig machen.


Das ist aber leider ein Problem in fast allen Berufsschichten. Die meisten "Fachleute", die neue Bauvorschriften erlassen, haben im leben noch keinen Kellerstein gesetzt, die meisten Bürokraten, die Lebensmittelgesetze und Hygienvorschriften erlassen, haben nie als Koch, Bäcker oder Metzger gearbeitet. Viele Ingenieure, die Maschinen für die Handwerker entwickeln, haben sowas oftmals nie im Berufsleben verwendet. Zu viele, die zuviel studiert haben, und das wirkliche Handwerk nicht verstehen.

So ist es auch mit dem Typ, kennt einfach die Basis nicht!
 
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