so das hier unterschreib ich ( aus transfermarkt.de/steffen).
besser könnte ich es auch nicht rüberbringen:
Soso,Hassabamba bist Du also noch immer hier am Werk, halt nur eine Klasse tiefer, evtl. bald auch zwei? Wo ist Dein Spießgeselle zickzack, hat es dem mittlerweile die Sprache verschlagen?
Jaja, der Scharlatan ist also auf den ersten Blick weg, das Geld aus dem Stadionverkauf aber auch. Der versprochene Großsponsor verpufft, wie alles, was angeblich so gut geregelt wurde für den FCK.
Stattdessen hatten wir fast 70 Transfers in vier Jahren, das ist doch auch was.
Was hat er uns sonst noch hinterlassen, außer dem Abstieg in die 2. Liga, dem drohenden Abstieg aus der 2. Liga und fünf neuen Trainern?
Ach ja, der damals hier als genial gefeierte Wahnsinnsstadionpachtvertrag über 25 Jahre, zu 3,8 Mio pro Jahr, der den FCK wegen fehlender Ausstiegs- und Anpassungsklauseln schon heute über alle Maßen belastet und in der 3. Liga wohl die Existenz kostet - der ist dafür geblieben.
Genau wie die bittere Ekenntnis, dass der FCK nicht etwa saniert, sondern eher ausgebeint und filetiert worden ist.
Als Abschiedsgeschenk hat uns der Blender dann noch einen unnötigen, wie kostspieligen Wasserkopf in der Verwaltung, besetzt mit einer Armada seiner getreuen, aber natürlich ahnungslosen Gefolgschaft (Göbel, Jaworski, Bräunig) hinterlassen. Die hängen nun angesichts der schwachen finanziellen Lage mit ihren fürstlichen Gehältern wie Vampire am FCK.
Lieber in Beine statt in einen Wasserkopf zu investieren ist beim FCK noch niemandem gekommen, auch dem FH Professor nicht.
Diese Gilde der modernen FCK-Beamten wird grandios von Göbel repräsentiert und verkörpert.
Der macht es dann natürlich seinem Vorgänger nach und verpflichtet wie dieser damals mit dem Hütchenspieler wiederum zwei Lehrlinge, die genau so ahnungslos sind, wie er selbst.
Wohlgemerkt zwei absolute Anfänger für die alles entscheidenden Positionen im Verein.
Fahrlässig ist da noch untertrieben.
Das Ergebinss kennen wir alle und die Tabelle spricht eine deutliche Sprache: Abstiegsplatz.
Nun will der ebenfalls in die Schusslinie geratene Aufsichtsrat angeblich Toppi als Helfer zulassen. Auf dem Blatt eine gute Entscheidung, aber bei genauerer Betrachtung auch wieder nur ein Papiertiger.
Wie schreibt die Rheinpfalz heute (ähnlich wie der Kicker gestern):
"Rückt Toppmöller als Sportlicher Berater in das Aufsichtsgremium, wird das den Arbeitsbereich von Sportdirektor Michael Schjönberg tangieren, zumal Buchholz Toppmöller weitreichende Kompetenzen einzuräumen gedenkt. „Wenn ein Mann mit so viel Kompetenz und Wissen, wie es Herr Toppmöller besitzt, bereit ist, in dem Kontrollgremium mitzuarbeiten, dann muss man das in unserer Lage nutzen", äußerte Buchholz. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgend jemand in der derzeitigen Situation des FCK in seinen Kompetenzen beschnitten fühlt. Wer sich da in seiner Eitelkeit verletzt fühlt, der ist am falschen Platz! Es geht nicht um Personen, es geht um den FCK! Ein Abstieg, für mich unvorstellbar, wäre eine Katastrophe", unterstrich Buchholz, jede sich bietende Chance nutzen zu wollen, um den Untergang des viermaligen Deutschen Meisters zu verhindern. Die Tür für Klaus Toppmöller steht ganz weit offen."
Ganz klar haben da die Journalisten die Satzung nicht verstanden. Toppmöller muss um zu helfen in den operativen Bereich des FCK.
Das Aufsichtsratsmitglied Toppmöller darf aber gar nicht im operativen Bereich tätig sein.
Wie soll der Aufsichtsrat Toppmöller z.B. einen Spielertransfer absegnen, den Toppmöller selbst mit eingeleitet hat?
Das wäre dann ein Insichgeschäft und nicht erlaubt. Er müsste sich deshalb enthalten, wenn er im AR sitzt, wäre immer befangen.
Daraus kann man auch ablesen, dass das Angebot an Toppmöller in den AR zu gehen vollkommen neben der Sache ist.
Haben da am Ende die Herren Aufsichtsräte die Satzung selbst nicht verstanden?
Oder ist es nur ein Versuch einen potentiellen Kritiker einzubinden und ruhig zu stellen?
Mit Briegel und Lutz wurde das ja schon vorexerziert. Beide waren im AR isoliert und konnten sich mit ahnungslosen FH Professoren und Ärtzten rumschlagen. Bewegen, aufbauen, helfen konnten sie da nichts, traten irgendwann entnervt zurück.
Immerhin räumt man im AR damit aber auch mal endlich ein, dass man keinen Fussballsachverstand im gesamten Gremium hat, diesen aber dringend zur gewissenhaften Erfüllung der Aufsichtsführung benötigt. Seit Jahren ist der vollkommen fehlende Fussballsachverstand ein schlimmer Misstand, der aber stets monoton geleugnet wurde.
Die Früchte dafür, den drohenden Abstieg, erntet man nun - logischerweise.
Nennen wir doch das Kind beim Namen:
Der FCK überlebt einen Abstieg in die 3. Liga aufgrund der finanziellen Gegebenheiten wohl nicht.
Den Herren geht der A.... auf Grundeis. Buchholz hat Angst, dass er der Totengräber des Vereins wird.
Deshalb wird mit Toppmöller sogar ein Revolutzer öffentlich angefleht zu helfen und das sichere Ende des FCK zu verhindern.
Roos und Hotic hatte man vor Wochen noch arrogant bis überheblich abgeschmettert.
So gesehen haben die Niederlagen eine gewisse aufklarende Wirkung beim ein oder anderen entfaltet - leider fast schon zu spät.
Toppmöller muss um zu helfen also ins operative Geschäft. Als Berater des Vorstandes beispielsweise. Nur da kann er wirklich helfen und auch was bewegen.
Oder besser noch ehrlich sein und Schjönberg raus, Toppi rein. So einfach ist das.
Er darf aber nicht so dumm sein und auf den bauernschlauen Trick mit dem AR Posten reinfallen.
Wenn die Herren scheinbar doch noch so auf dem hohen Ross sitzen und nicht endlich das in jeglicher Beziehung gescheiterte Experiment mit Managerlehrling Schjönberg beenden wollen, dann sollen sie auch die Suppe alleine auslöffeln.
Wenn es am Sonntag keinen deutlichen Sieg gibt, ist auch zu überlegen, ob man Toppi nicht anfleht den längst gecheiterten und überforderten Trainerneuling Rekdal zu ersetzen.
Sollte der FCK aber verlieren, muss sich Toppmöller überlegen, ob er sich dann überhaupt noch mit in den sicher sinkenden Kahn setzt.
Denn dann kann dem FCK nur noch ein Wunder helfen, dass die Weltmeisterschaft 54 so zwangsläufig erscheinen lässt, wie die 20 Uhr Nachrichten.
Mit einer Niederlage ist dann aber auch der Vorstand sturmreif und Göbel wohl endlich Geschichte.
Göbel sollte dann eine letzte Amtshandlung vornehmen: Eine Gegendarstellung gegen sich, Jaworski sowie die Tabelle verfassen und dann schnell zurücktreten !
Gruß Steffen