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FCK sanktioniert Täter

Bleiben wir doch mal bei dem Beispiel Auto.
Bei einer Massenkarambolage wird jedem Teilnehmer eine Teilschuld auferlegt......egal ob er rechtzeitig zum stehen kam und nur von einem anderen Verkehrsteilnehmer auf den Vordermann aufgeschoben wurde oder nicht. Die Polizei wie auch die Versicherungen in solchen Situationen von einem allgemeinen Generalverdacht aus. Wenn ein Verkehrsteilnehmer meint im Unrecht zu sein, dem steht es frei dies zu beweisen.



Genauso ist es hier. Wer bewußt solche brisanten Situationen aufsucht, muß damit rechnen mit solchen Personen in einen Topf geschmissen zu werden.
und der fahrzeugfuehrer bekommt dafuer ein mehrmonatiges/mehrjaehriges fahrverbot? das waere mir neu ...
 
Es geht mir nicht um das Strafmaß, sondern um die Tatsache, dass in gewissen Situationen auch "Unschuldige" sanktioniert werden.
 
Es geht mir nicht um das Strafmaß, sondern um die Tatsache, dass in gewissen Situationen auch "Unschuldige" sanktioniert werden.


Naja, aber beim Autofahren wird das damit begründet, dass man ja dadurch, dass man Auto fährt, schon etwas Gefährliches in Betrieb nimmt, weil so ein Auto mit Geschwindigkeit eben ein Gefahrenobjekt ist. "Betriebsgefahr" nennt der Jurist das - das und nichts anderes wird sanktioniert. Ich glaube nicht, dass ein Fußballfan seine eigene Betriebsgefahr mitbringt.



Von daher hinkt der Vergleich.
 
@ Uppsi



klaro versteh ich Dich und Du hast mit Deiner Sichtweise sicher genauso Recht wie ich mit meiner.

Du siehst es halt aus der reinen *ich* Sicht ( Wenn ich nix mache, kann ich sein wo ich will und darf nicht belangt werden)

Ich versuche es als *Ganzes von allen Seiten* zu sehen ( Wenn aus einer Gruppe Steine auf Polizisten fliegen, dürfen meiner Meinung nach die Polizisten innerhalb der Gruppe tätig werden, anstatt zu sagen werft ruhig weiter weil wir keinen direkt ausmachen können greifen wir nicht ein weil es nen Unschuldigen treffen könnte)



Ich bin halt der Meinung in einigen Fällen lieber auf etwas zu verzichten, bzw gewisse Ort zu meiden um gar nicht erst in die Lage kommen zu müssen, Ärger zu haben und komm damit für mich selbst gut klar ohne das Gefühl zu haben die Welt zieht an mir vorüber. Aber wie bereits geschrieben, das sind auch eigene Erfahrungswerte die mich mittlerweile zu dieser Sichtweise gebracht haben.

Ich bin auch der Meinung solang es *feige* Straftäter gibt, die sich hinter Masken und Unschuldigen verstecken, wird es wohl auch Unschuldige treffen aber anstatt nur der staatlichen Gewalt die Schuld zu geben, kann man auch den feigen Straftätern die Schuld geben, wenn die nämlich keinen Mist bauen würden, dann würde es auch keine Unschuldigen treffen.

Ich für meinen Teil geb da eher den feigen Straftätern die Schuld weil die es ohne Zwang machen, die Polizei etc, sind ja zum Handeln gezwungen ( ich bin überzeugt es gibt nicht nur Polizisten die es geniessen Leute zu verknacken, sondern es gibt auch genug die lieber Ruhe hätten und pünktlich Feierabend ohne eingreifen zu müssen.
 
wer nachweislich dabei war und eine straftat (insb. koerperverletzung) ausgeuebt hat, sollte jedwede privat- und strafrechtliche konsequenz treffen ... wer gemaess "beweise fehlanzeige, doch du warst nun mal vor ort" bestraft werden soll, das ist fuer mich sippenhaft


So sehe ich das auch.



Was wäre/ist das für ein Rechtssystem, wenn man durch reine Anwesenheit im Kollektiv bestraft wird? So etwas nicht nur im schulischen Rahmen ausgeschlossen. Und das zu recht.



Strafen sind gut und richtig. Regressforderungen und Stadionverbote auch. Nur darf das m.E. nur dann erfolgen, wenn die Taten beweisbar sind. Und das ohne Umkehr der Beweislast.
 
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